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Veröffentlicht am 25.02.2018

Kaltes Alaska

Ich töte dich
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Bei "Ich töte Dich" von Brenda Novak handelt es sich um einen eiskalten Thriller, der düstere Träume bescheren kann.


Eveyln Talbot, Psychologin in einer Anstalt in Alaska, wurde als 16 jähriges Mädchen ...

Bei "Ich töte Dich" von Brenda Novak handelt es sich um einen eiskalten Thriller, der düstere Träume bescheren kann.


Eveyln Talbot, Psychologin in einer Anstalt in Alaska, wurde als 16 jähriges Mädchen von ihrem damaligen Freund Jasper entführt und gequält. Sie überlebte nur, weil sie sich tot stellte.
Jahre später eröffnet sie im fernen Alaska eine Anstalt für Schwerkriminelle. Als eine Einheimische ermordet wird , steht für die Bewohner der Stadt schnell fest, dass es jemand aus der Anstalt gewesen sein muss.
Evelyn glaubt aber, dass die Hinweise an sie , etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben. Ist Jasper ihr nach Alaska gefolgt?


Das Cover passt gut zur Geschichte. Die weißen Schneeflocken am Rand des Buches ( sie sind etwas erhaben) verdeutlichen die kälte Alaskas und der Titel passt gut zur Geschichte.
Die Schriftgröße ist leider etwas klein. Ich hatte etwas Probleme beim Lesen und bin öfters in der Zeile verutscht.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten, Sehr gefallen hat mir , dass über jedem Kapitel eine Aussage, mit Angaben des Namens, eines Verbrechers steht. Diese Aussagen zeigen, wie krank manche Menschen sind und erzeugen einen leichten Gruselfaktor.


Der Schreibstil ist sehr gut , die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Evelyn´s Verzweiflung, dass nicht abschließen können mit ihrer Vergangenheit zeigt, wie ein Mensch, das Leben eines anderen zerstören kann.
Die Insassen der Anstalt, werden sehr plausibel beschrieben. Ihren Hass, ihre Gedanken, ihre Aggressivität, ihre Sprache- alles kommt sehr realistisch rüber.

Die Beziehung zwischen Evelyn und Amarok wurde mir teilweise zu ausführlich beschrieben. Evelyn hatte seit sie 16 Jahre alt war, keinen Sex mehr, vertraute keinem Mann mehr. Dies alles muss Amarok langsam aufbauen. Ihr hin und her , wann der richtige Zeitpunkt ist- fand ich fehl am Platz und unterbrach die spannende Geschichte.


Die Spannung baut sich sehr langsam auf. Zum Ende hin wird es sehr spannend, mit vielen Wendungen und man bekommt nochmals einen Einblick in die Psyche der Menschen.


Ein Thriller, für jeden , der die Einsamkeit Alaskas liebt, der etwas von den Gedanken der Psychopathen / Mörder erfahren möchte, der gerne etwas Erotik in einem Thriller haben möchte und der es liebt, dass sich die Spannung sehr langsam aufbaut.

Veröffentlicht am 24.02.2018

Absolut empfehlenswert

Totenweg
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Mit dem Buch "Totenweg" beginnt die Autorin Romy Flöck die Krimireihe rundum die Polizistin Frida Paulsen und Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn.

Frida und Bjarne verbindet der nie aufgeklärte Mord ...

Mit dem Buch "Totenweg" beginnt die Autorin Romy Flöck die Krimireihe rundum die Polizistin Frida Paulsen und Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn.

Frida und Bjarne verbindet der nie aufgeklärte Mord an einem jungen Mädchen. Bjarne steht kurz vor seiner Pensionierung und ist besessen darauf "seinen" Cold Case noch zu lösen.
Frida fand damals die Leiche und verbirgt seither ein furchtbares Geheimnis. Achtzehn Jahre hat sie geschwiegen - bis ein weiteres Verbrechen geschieht und die Vergangenheit sie einholt.

Totenweg ist der erste Teil der Krimireihe.
Sehr gefallen hat mir, dass in diesem Buch alle offenen Fragen geklärt und alle Verbrechen aufgeklärt wurden.

Das Cover wurde sehr gut gewählt Es ist sehr übersichtlich gestaltet. Buchtitel und Name der Autorin lassen sich sehr gut lesen und der abgebildete Totenweg mit der einsamen Hütte passen zur Geschichte.
Die Schriftgröße ist genau richtig.

Der Schreibstil ist sehr gut,. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen, die Anzahl der Personen ist überschaubar, die Namen kann man sich leicht merken
Die Spannung baut sich langsam auf bis zu einem überaus spannenden Finale.
Die Autorin hat geschickt falsche Fährten gelegt, die Charaktere so gewählt, dass ich bis kurz vor Beendigung des Buches, Jeden in Verdacht hatte etwas mit dem Mord oder sonstigen Verbrechen zu tun zu haben.
Die Personen werden sehr gut beschrieben. Man kann durch die Beschreibungen des Aussehens und durch ihre Charaktereigenschaften sehr gut mit ihnen fühlen, ihre Vorgehensweisen sind plausibel und die Erfahrungen, die die einzelnen Personen in ihrem Leben gemacht haben werden gut beschrieben. Jeder hat so seine Probleme, mit denen er lernen muss umzugehen.

Die Landschaft wird ebenfalls gut beschrieben.Während dem Lesen fühlt man sich mitten im Geschehen. Die karge Landschaft, der Überlebenskampf der Apfelbauer, die polnischen Erntehelfer ohne die ein Bauer heutzutage leider nicht mehr auskommt, das Gerede in einem kleinen Dorf- alles sehr nah an der Realität.


In dieser Geschichte werden zwei Fälle gelöst. Einmal der aktuelle Fall und dann der Cold Case. Diese zwei Fälle sind geschickt miteinander verbunden und auch die Erinnerungen, die bei Frida immer wieder hochkommen, kommen an der richtigen Stelle und sind in kursiver Schrift geschrieben.
Diese abwechselnde Erzählstränge machen die Geschichte noch spannender.


Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist plausibel, sehr interessant, zum Miträtseln und Mitfiebern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Spannung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 18.02.2018

Sehr zu empfehlen !!!

Aus nächster Nähe
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Aus nächster Nähe von LS Hawker ist ein sehr spannender Thriller. Erschienen im Februar 2018 im Harper Collins Verlag.


Nessa Donati, trockene Alkoholikerin, hat schon vieles in ihrem Leben erlebt. Inzwischen ...

Aus nächster Nähe von LS Hawker ist ein sehr spannender Thriller. Erschienen im Februar 2018 im Harper Collins Verlag.


Nessa Donati, trockene Alkoholikerin, hat schon vieles in ihrem Leben erlebt. Inzwischen hat sie ihre eigene kleine Familie und ist glücklich und kann ihre Vergangenheit Stück für Stück verarbeiten. Bis ihr Mann John plötzlich verschwindet und sie von der Polizei verdächtigt wird etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben.
Kurz darauf beginnen die Attacken auf sie. Sie fühlt sich verfolgt, es geschehen Dinge, die sie sich nicht erklären kann und der oder die Täter wissen Sachen, die nur sie weiß.
Wer steckt hinter den seltsamen Vorgängen?


Die Gesichte fängt am 31. Mai an und endet am 1. August.
Jedes Kapitel ist mit einer Datumsangabe betitelt. So kann man sich sehr gut vorstellen, wie die Ereignisse zeitlich abgelaufen sind und wieviele Tage zwischen jedem Ereignis liegen.


Die Kapitel sind kurz gehalten, die Schrift hat die optimale Größe.


Durch den knackigen Schreibstil, kommt keinen Langeweile auf. Es passiert immer etwas. Es kommen keine unnötigen Seitenfüller vor.

Nessa schreibt ihren eigenen Blog im Internet. In diesen Einträgen erfährt man viel über Nessa´s Vergangenheit. Diese Einträge werden in kursiver Schrift dargestellt.


Die Spannung baut sich langsam auf, bis zu einem Finale, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Immer wenn ich dachte, jetzt weiß ich wer hinter den Attacken steckt, hatte die Person einen vernünftigen Grund, dass er oder sie es nicht ist.


Die Autorin hat es mit ihrem tollen Schreibstil geschafft, falsche Fährten zu legen, man kann gut mit Nessa mitzufiebern, ihre Verzweiflung spüren, sie verstehen. Stellenweise hatte ich Mitleid mit ihr, dass sie so ein verkorkstes Leben hat.


Man weiß bis kurz vor Schluss nicht, ob John noch lebt oder nicht,
wer hinter diesen Attacken steckt und wird immer wieder überrascht.


Man kann Nessa´s Angst richtig spüren und ich habe sie bewundert, dass sie nicht aufgibt. Von Attacke zu Attacke auf sie wird sie stärker und mutiger.


Der Titel: Aus nächster Nähe passt sehr gut zur Geschichte. Während dem Lesen hatte ich sehr viele Verdächtige, die in nächster Nähe zu Nessa leben.


Ich empfehle dieses Buch weiter und vergebe 5 Sterne. Die Geschichte ist packend , plausibel und gut konstruiert. Das Ende ist so überraschend, da wäre ich im Traum nicht darauf gekommen.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Roadtrip durch Amerika

Die Rache der Polly McClusky
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Der Roman "Die Rache der Polly McClusky" von Jordan Harper ( u.a. Lead Writer bei den Fernsehserien „The Mentalist“ und „Gotham“) umfasst 284 Seiten und ist 2018 im Ullstein Verlag erschienen.
Das Cover ...

Der Roman "Die Rache der Polly McClusky" von Jordan Harper ( u.a. Lead Writer bei den Fernsehserien „The Mentalist“ und „Gotham“) umfasst 284 Seiten und ist 2018 im Ullstein Verlag erschienen.
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Ein Auto quer durch die Landschaft fahrend- ein richtiger Roadtrip.Der Titel, der Name des Autors und um welches Genre sich das Buch handelt, sind sehr gut zu lesen und mit einem Blick erkennbar.
Nate hat im Gefängnis ein Mitglied der Aryan Gang umgebracht. Der Anführer der Gang spricht das Todesurteil über Nate und dessen Familie aus. Das Kopfgeld auf seine Tochter ist für Nate zu viel. Er hat nur eine Chance sie zu retten, indem er aus dem dem Gefängnis ausbricht und begibt sich zusammen mit ihr auf die Flucht. Dabei fahren sie quer durch Kalifornien und unter Nates Unterweisungen wird Polly zu einer selbstbewussten Kämpferin. Doch die Verfolger lassen sich nicht abschütteln.
Die Geschichte ist sehr spannend. Man kann ihr sehr gut folgen und es passiert immer etwas, sodass nie Langeweile aufkommt.Die Kapitel sind kurz gehalten. Jedes Kapitel ist mit dem jeweiligen Namen und Ortsangabe betitelt. So bemerkt man sofort mit welchem Erzählstrang es weiter geht.Immer wenn es spannend wird, wechselt der Erzählstrang. Dies hat mir sehr gefallen, da man so das Buch kaum aus der Hand legen kann und mit jeder Seite mitfiebert, wann wird der vorherige Strang wieder aufgenommen.
Die Charaktere werden sehr gut beschrieben.Nate, ein harter Kerl mit weichem Kern. Er hat viel Unrechtes im Leben getan, ist ein harter und herzloser Mann. Aber als er seine Tochter kennen lernt, gibt es für ihn nur noch ein Ziel im Leben. Polly zu retten.
Polly wird von heute auf morgen aus ihrer kindlichen Welt gerissen. Sie lernt auf dem Trip, zu kämpfen, lernt gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen oder sie zu meistern und muss ihren Vater beschützen.
Sehr interessant fand ich die Mischung aus gefährlichem und rassanten Road Trip und wie sich die Beziehung zwischen Vater und Tochter langsam aufbaut. Diese zwei völlig verschiedenen Komponente unter einen Hut zu bringen- fabelhaft.
Die Szenen werden sehr gut und ausführlich beschrieben. Man ist direkt mitten im Geschehen . Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich live dabei bin. Manche Szenen sind etwas blutig und brutal.
Jordan Harper arbeitet zur Zeit am Drehbuch zu diesem Buch. Bin schon sehr auf den Film gespannt.
Eine gut durchdachte , rasante, abwechslungsreiche Geschichte.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Was wäre wenn?

Das Jesus-Experiment
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Das Jesus Experiment von Bernd Roßbach, erschienen im Feuerwerke Verlag umfasst 416 Seiten.

Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Es zeigt den Vatikan und Jesus Dornenkrone. Diese Elemente sehen ...

Das Jesus Experiment von Bernd Roßbach, erschienen im Feuerwerke Verlag umfasst 416 Seiten.

Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Es zeigt den Vatikan und Jesus Dornenkrone. Diese Elemente sehen aus, wie ein altes Foto. Als Kontrast , in roter Schrift, der Titel des Buches.

Tom Jennings, Hirnforscher, hat ein Verfahren entwickelt, bei dem er vererbte Erfahrungen sichtbar machen kann.
Eine seiner Probanden ist Giulia. Sie ist eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus. Durch Giulia möchte Jennings an Bilder von Jesus kommen. Denn Pontius hat Jesus mit eigenen Augen gesehen und könnte Hinweise über die Auferstehung liefern. Fand diese wirklich statt?
Die älteste Macht wendet sich gegen Jennings. Wovor hat diese Angst? Eine Jagd durch Rom, Verona und Paris beginnt. Wobei Jennings sehr oft in Gefahr ist.

Als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Mich interessierte vorallem, was heute noch Zukunftsmusik ist, die Idee wie man vererbte Erinnerungen sichtbar machen kann und wie der Autor dieses Thema in einen Thriller verpackt.

Die Schrift des Buches ist sehr gut gewählt, nicht zu gross und nicht zu klein. Insgesamt gibt es 9 Kapitel, die mit zum Text passenden Überschriften versehen sind.
Sehr gefallen hat mir, dass innerhalb der Kapitel viele Abschnitte sind und diese mit Datum -und Ortsangaben betitelt sind. So wusste ich gleich, mit welchem Erzählstrang es weitergeht und auch das noch einmal Nachlesen einzelner Passagen wurde dadurch vereinfacht.

Der Schreibstil ist sehr gut. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein
gekommen . Durch den guten Satzbau, lässt sich die Geschichte sehr gut lesen.
Die Jagd auf Jennings fand ich sehr gut. Sie war sehr spannend und immer wenn ich dachte, dass ist jetzt der Täter, wurde dieser tot aufgefunden.
Durch die vielen Wendungen und Vorkommnissen wurde die Geschichte nie langweilig.


Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, plausibel und natürlich. Man konnte sich sowohl Personen, als auch Örtlichkeiten sehr gut vorstellen.


Das Verfahren, dass Jennings erfunden hat, wurde kurz beschrieben. Ich finde es erschreckend, dass dieses Verfahren in naher Zukunft wirklich so angewandt werden könnte.


Dieses Buch ist für Gläubige , die an die Auferstehung glauben und für Zweifler. Weder die eine noch die andere Gruppe wird in ihrem Glauben verunsichert.


Das Nachwort des Autors muss man unbedingt lesen. Dieses ist sehr interessant und man erfährt wie er auf die Idee gekommen ist, dieses Buch zu schreiben.


Desweiteren werden Quellen und Erläuterungen aufgeführt und auch die verschiedenen Evangelien, Quellen über die Herkunft Jesus sind sehr übersichtlich dargestellt.


Ich empfehlen diesen Thriller weiter. Gerade die Mischung aus Verschwörung, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und Religion hat mir sehr gefallen. Dies alles in einer wirklich spannenden Geschichte verpackt.