Profilbild von Dany-Maus1986

Dany-Maus1986

Lesejury-Mitglied
offline

Dany-Maus1986 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dany-Maus1986 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Wie soll man in Worte fassen, was man nicht begreifen kann?

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
2

Dieses Buch lässt mich fassungslos und halb gebrochen zurück... ich bin so fasziniert von der Geschichte und so getroffen von den Entwicklungen in dem Buch. Erneut schafft es Brittainy C. Cherry in Worte ...

Dieses Buch lässt mich fassungslos und halb gebrochen zurück... ich bin so fasziniert von der Geschichte und so getroffen von den Entwicklungen in dem Buch. Erneut schafft es Brittainy C. Cherry in Worte zu fassen, was man nicht begreifen kann. Bisher ist sie für mich die einzige Autorin, die es schafft lebenswichtige Themen zu Geschichten zu bauen.

Landon und Shay kennen wir ja schon aus "Wie die Ruhe vor dem Sturm" und zumindest Shay mochte ich in diesem ersten Buch bereits sehr. Nun dreht sich dieses Buch genau um diese beiden Charaktere und steht bei der Entwicklung der Geschichte von Eleanor und Greyson in nichts nach.

Ich war wieder nach wenigen Seiten völlig gefangen in den Emotionen, die dieses Buch verteilt und ich war erneut überrascht, wie eine Autorin so schreiben kann. Ich bin wirklich sprachlos und frage mich mittlerwiele, ob BCC mit all diesen Themen, die sie in ihren Stories bringt, persönliche Erfahrungen hat. Für mich ist einfach unbegreiflich, wie ein Mensch sich so in diese doch komplexen Themen eindenken kann, um diese dann so perfekt zu beschreiben.

Durch diese Besonderheit (nenne ich es mal) ist Landon mein absoluter Liebling geworden. Ich bin von seiner Persönlichkeit fasziniert und angetan, ich möchte ihn weiter kennen lernen und ich möchte ihm so gerne seine Dunkelheit nehmen.

Shay auf der anderen Seite ist einfach eine bewundernswerte junge Frau, die einen unsagbaren Mut, eine wahnsinnige Stärke und einen riesigen Haufen Vertrauen mitbringt. Sie scheint oft intuitiv einfach genau zu wissen, wie sie am besten reagiert und was gerade der beste Weg ist, um Landon aus seinem dunklen Loch zu holen. Die Welt braucht definitiv mehr Menschen wie Shay und ganz besonders braucht jeder Landon in der Welt eine Shay.

Das Ende des ersten Bandes lässt mich ein kleines Stückchen zerbrochen zurück und mir bleibt nur die Hoffnung, dass der zweite Band dies wieder kitten kann. Der Schreibstil von BCC ist für mich unschlagbar und ich freue mich schon jetzt in Band zwei abzutauchen.

Die Cahnces-Reihe bekommt von mir auf jeden Fall schon jetzt eine klare Leseempfehlung und 5+ von 5 Sternen für dieses tolle Buch.

Danke liebe Lesejury und lieber LYX-Verlag, dass ich das Buch in dieser Leserunde lesen durfte.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.11.2020

Großartiger Schreibstil mit schwacher Story

Die Romanfabrik von Paris
0

Dieses Buch und die dazugehörige Leserunde habe ich mit großer Erwartung begonnen. Die Leseprobe hatte mich total gefangen und ich war sehr gespannt darauf, wie diese Geschichte weiter geht. Besonders ...

Dieses Buch und die dazugehörige Leserunde habe ich mit großer Erwartung begonnen. Die Leseprobe hatte mich total gefangen und ich war sehr gespannt darauf, wie diese Geschichte weiter geht. Besonders der Schreibstil, die wunderbaren Beschreibungen des Autors und die Wortwahl haben mich überzeugt.

Während des gesamten Buches konnte meiner Meinung nach der gute Schreibstil beibehalten werden und ich war durchgehend fasziniert von der tollen Wortwahl des Autors und besonders von seinen Beschreibungen zu den Handlungsorten. Allerdings konnten mich seine Charaktere nicht in ihren Bann ziehen.

Dumas fand ich durchgehend anstrengend, unangenehm und unsympathisch. Der Antagonist Lemaitre war mir nicht spannend genug, als dass ich mein Interesse auf ihn fokussiert hätte. Anna war so ziemlich als letztes meine Sympathieträgerin. Ich fand ihre Art sehr anstrengend und auch nicht stringent. Ich finde es super, dass sie eine junge Frau in der Zeit ist, die im Rollstuhl sitzt und (dennoch) eine Selbstständigkeit sondergleichen an den Tag legt. Genau da lag aber auch ein großer Schwachpunkt für mich. Ich weiß, wie es heutzutage ist mit einem hochmodernen Rollstuhl in den Städten dieser Welt unterwegs zu sein (da meine Eltern beide im Rolli sitzen/saßen) und die Rolle der Anna hat damit all ihre Glaubwürdigkeit für mich verloren. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen, kann ich nur betonen, dass es zur damaligen Zeit in der Form sicher nicht möglich war alleine mit dem Rolli unterwegs zu sein. Eventuell in der gewohnten häuslichen Umgebung, aber mit Sicherheit nicht in den Weltstädten und dann auch noch zufällig in den Häusern anderer Menschen.

Die Story an sich war okay, hat mich aber leider nicht dauerhaft fesseln können und schon den zweiten Abschnitt der Leserunde habe ich mit Schwierigkeiten gelesen. Beim dritten Teil wurde dies dann leider nicht viel besser. Es war ganz einfach nicht mein Buch! Aber der Schreibstil des Autors bleibt für mich großartig und dieser wird mir sicherlich auch in Erinnerung bleiben.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema