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Veröffentlicht am 10.02.2020

Für mich leider zu extrem - ich konnte die Romance-Story einfach nicht mehr glauben

Hate is all I feel
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Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: Cliffhanger!

Achtung: teilweise echt heftige Szenen!


Abbys Leben ist die Hölle. Sie gehört ebenso wie ihr Bruder Drew, dessen Verlobte Jane und Abbys sadistischem ...

Achtung: Band 1 einer Reihe!

Achtung: Cliffhanger!

Achtung: teilweise echt heftige Szenen!


Abbys Leben ist die Hölle. Sie gehört ebenso wie ihr Bruder Drew, dessen Verlobte Jane und Abbys sadistischem Zwangs-Verlobten Trent zur "Elite". Sie herrschen nicht nur über sie Highschool. Doch ein Teil der Elite zu sein fordert einen hohen Preis. Sobald sie 18 ist muss Abby Trent heiraten, der ein widerliches, gewalttätiges, krankes A... ist!
Als Abby keinen Ausweg mehr sieht, will sie sich das Leben nehmen, wird dabei allerdings gestört und beschließt endlich einmal etwas für sich zu tun. Sie geht mit dem jungen Mann, der sie unterbrochen hat und hat Sex mit ihm. Wenigstens das, ihre Jungfräulichkeit soll Trent ihr nicht nehmen können, alles andere hat er ihr schon längst genommen, vor allem ihren Glauben daran, jemals Liebe zu erfahren.
Ihr Bruder Drew ist nicht viel besser. Zwar beschützt er sie immer wieder vor Trent, aber auch er hält Abby andauernd vor, dass sie ihre Pflicht tun muss. Er hat ja auch gut reden, er liebt seine Verlobte und behandelt sie mit Respekt. Ihm steht keine Ehe bevor, die nur aus Gewalt, Vergewaltigung und Demütigung besteht.
Als dann drei Neue an der Schule auftauchen und die alte Elite stürzen will, gerät Abby ins Kreuzfeuer. Zu wem soll sie halten?



Ich habe schon einige Dark Romance Bücher gelesen. Bei mir ist das immer 50/50, entweder, ich finde sie super oder sie sind nicht mein Fall. Ich muss dazu sagen, dass ich unter Dark Romance verstehe, dass es zwar etwas härter zugeht, auch in verschiedenen Bereichen, aber was für mich ein No-Go ist, ist sexuelle Nötigung und Vergewaltigung. Ich erwarte auch Romance nicht nur Gewalt. Denn die Romance ist es, die dafür sorgt, dass man das Buch trotzdem liest und genießt. Allerdings hat das hier sehr lange auf sich warten lassen – zu lange für mich, ich habe Cam schon zu sehr gehasst, um ihm zu vertrauen. Ich konnte die Romance-Story einfach nicht mehr fühlen.

Anfangs geht die Gewalt nur von Trent, Abbys „Verlobtem“ aus, was mich schon richtig angewidert hat. Was ich aber noch schlimmer fand war nicht, dass grobe Begrabschen von Seiten seines Vaters, sondern wie sich die drei Neuen Abby gegenüber verhalten. Ja, sie wollen das System stürzen und ja, sie haben Abby in der Hand, aber ich finde es echt zum kotzen, wie sie sie behandeln, als sei sie kein Mensch. Sie ist ein Ding für sie, sie erniedrigen sie und sind gewalttätig. Das ging mir zu weit. Sie wissen, was sie durchmachen musste und was ihr bevorsteht. Und trotzdem behandeln sie sie genauso schlimm. Ich wäre so gern in das Buch gesprungen und hätte alle drei verprügelt!

Zwar ändern sie später ihr Verhalten, aber ich glaube ihnen einfach nicht mehr, dazu ist schon zu viel passiert. Genauso, wie ich die Romance-Story nicht mehr glauben kann. Für mich ist die Wut und der Hass auf die alle in Abbys Namen noch zu groß.

Später im Buch gibt es eine Szene, die für mich viel zu weit geht. Ab diesem Moment fühlte ich zwar noch Mitleid mit Abby, aber das Buch selbst konnte mich nicht mehr erreichen. Auch wenn die Jungs auch nett sein können und es durchaus auch schöne Szenen gibt, ich war einfach so wütend darüber, wie Abby immer und immer und immer wieder zum Opfer gemacht wird und jedes Mal schlimmer als das Mal zuvor.

Die Wendung / Auflösung am Schluss macht mich ehrlich gesagt krank. Ich hoffe wirklich, dass das ein Missverständnis bzw. eine falsche Fährte ist, denn wenn nicht, dann finde ich sprengt das jeden Rahmen. Ich habe dafür echt keine Worte.


Fazit: Es gab durchaus auch schöne Szenen im Buch, aber die Gewalt war mir persönlich zu extrem und zwar nicht nur die physische Gewalt, zu der ich auch das zähle, was Abby angetan wird später im Buch und damit meine ich nicht nur das offensichtliche, sondern auch die Demütigungen und die Art, wie die Neuen sie behandeln, als wäre sie kein Mensch. Zwar ändert sich das später, aber ich traue ihnen da schon einfach gar nicht mehr. Die Wendung / Auflösung macht mich echt krank, ich bin so wütend und wenn das nicht nur eine Finte ist, sondern wirklich stimmt, dann ist das so übel, dass ich echt nicht weiß, was ich dazu noch sagen soll.

Von mir bekommt das Buch 2 Sterne. Mehr geht einfach nicht bei einem Buch, bei dem mir so oft übel geworden ist.

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Veröffentlicht am 09.02.2020

Sehr sympathische Protagonisten, aber viele verwirrende Perspektivwechsel

Borgia - Die Vergeltung
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Achtung: Band 2 einer Reihe!


1497: Rom ist fest in der Hand der Borgias und jedermann weiß, dass man sich mit ihnen besser nicht anlegen sollte. Juan ist tot, Cesare soll sein Nachfolger bei der pästlichen ...

Achtung: Band 2 einer Reihe!


1497: Rom ist fest in der Hand der Borgias und jedermann weiß, dass man sich mit ihnen besser nicht anlegen sollte. Juan ist tot, Cesare soll sein Nachfolger bei der pästlichen Garde werden, doch dazu muss er aus der Kardinalswürde entlassen werden. Die Borgias wissen, dass das nicht einfach wird, haben sie doch genügend Feinde. Dann werden drei Kardinäle nacheinander ermordet. Der Täter entkommt immer unerkannt, nur beim dritten Mord gibt es einen Zeugen, einen jungen Adligen und Künstler Andrea Gianani. Bevor der jedoch erzählen kann, was er sah, streut der Mörder das Gerückt Andrea sei der Mörder und die Borgias haben kein Interesse daran, den wahren Schuldigen zu finden. Andrea muss fliehen und findet Unterschlumpf bei Gemma, einer Bauerstochter. Aber die Häscher sind Andrea auf der Spur.


Ich fand das Buch wieder sehr interessant. Man lernt auch in diesem Band viel über eine Zeit, in der man sich nur rudimentär auskennt. Wieder wird die Handlung von vielen einzelnen Charakteren erzählt, wodurch man wie auch in Band 1 sehr aufpassen muss, um nicht abgehängt zu werden. Die Borgias spielen in diesem Band eine Nebenrolle. Sie sind nicht die Hauptcharaktere.

Andrea ist ein netter Mann, ein Künstler, der niemandem etwas zu Leide tun würde, doch er ist am falschen Ort zur falschen Zeit und kann nichts tun, um sich zu verteidigen. Er ist verletzt und im Moment hilflos und selbst wenn er wieder gesund ist, wie soll er seine Unschuld beweisen?

Gemma tat mir unglaublich leid. Mit 14 Jahren wurde sie von ihrer Familie an einen Händler verkauft, der die Schulden der Familie bezahlte. Seitdem ist sie seine Gefangene. Er vergewaltigt sie, schlägt sie und ist extrem eifersüchtig. Obwohl Gemma nicht seine Frau ist, hat er panische Angst, dass sie ihn betrügt. Gemma würde alles tun, um diesem Gefängnis zu entkommen, aber sie kann nicht gehen, ohne ihre Familie ins Unglück zu stürzen.

Gleichzeitig folgt man dem Ermittler, der zunächst von der Schuld Andreas überzeugt ist, es ist ja auch am einfachsten so. Doch es kommen immer mehr Dinge ans Licht, die zu dieser Version nicht passen. Aber kann er sich offen gegen die Borgia wenden, oder wird er dann bald die nächste Leiche sein?

Ich fand es toll, wie das Buch immer wieder Geschehnisse aus dem ersten Band, rund um den Mord an Juan Borgia aufgegriffen hat. Allerdings fand ich es schade, dass man so wenig Zeit mit Gemma und Andrea verbracht hat. Immer wieder mal ein Kapitel, aber die Mehrheit drehte sich um andere Beteiligte.
Der Schluss war zwar schön und interessant, aber auch hier blieb mir zu viel offen was Gemma und Andrea anbelangt. Ich hätte es schöner gefunden, wenn ihnen mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre.


Fazit: Das Buch ist wieder sehr vielschichtig angelegt und wirkt dadurch total glaubhaft. Aber es sind wieder extrem viele Charaktere und man muss echt genau lesen, um nicht den Überblick zu verlieren. Die Verknüpfungen mit Band 1 gefielen mir sehr gut und auch die Atmosphäre wirkte auf mich glaubhaft. Man merkt, dass da viel Recherche drinsteckt.
Was mir weniger gut gefiel war, dass die in meinen Augen Protagonisten Gemma und Andrea nur wenige Szenen bekamen. Sie waren zwar irgendwie die Protagonisten, aber doch nur zwei Charaktere von vielen, wenn es um den Anteil an der Geschichte geht. Zudem fand ich es schade, dass das Ende auf die beiden bezogen sehr offen war. Ich mag es lieber, wenn am Ende alles aufgedröselt ist und keine Fragen mehr offen sind.
Die Geschichte an sich war sehr interessant und fesselnd. Allerdings nicht ganz leicht zu folgen, wegen der vielen Perspektivsprünge. Das macht es nicht leicht den Überblick zu behalten.

Ich fand es einerseits besser als Band 1, weil mir Gemma und Andrea sehr sympathisch waren, mehr als die Charaktere in Band 1, aber andererseits auch schwächer als den Vorgängerband, da die Perspektivwechsel hier nicht ganz so deutlich einem roten Faden folgten und das Ende für meinen Geschmack etwas zu offen war.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Ein sehr langsam und vorsichtig erzählter Roman, aber dadurch umso eindringlicher

Das Haus der Frauen
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Gegenwart: Solène ist eine erfolgreiche Anwältin. Doch dann begeht einer ihrer Mandaten unmittelbar nach der Urteilsverkündung Selbstmord und damit ist für Solène nichts mehr, wie es war. Sie leidet fortan ...

Gegenwart: Solène ist eine erfolgreiche Anwältin. Doch dann begeht einer ihrer Mandaten unmittelbar nach der Urteilsverkündung Selbstmord und damit ist für Solène nichts mehr, wie es war. Sie leidet fortan an Burnout, kommt nicht mehr aus dem Bett und weiß nicht, was sie mit ihrem Leben noch anfangen soll. Spontan beschließt sie sich ehrenamtlich zu engagieren und gleichzeitig auszuleben. Sie findet eine Stelle, für die jemand gesucht wird, der gut schreiben kann. Für Solène ein Zeichen, denn das ist es, was sie immer machen wollte. Also wird sie die Schreiberin für „Den Palast der Frauen“ – ein Frauenhaus. Niemals hätte sie gedacht, dass die Frauen ihr ebenso helfen würden wie sie ihnen.

1925: Die schwerkranke Blanche ist 58 Jahre alt und hat sich ihr Leben lang für die Schwachen eingesetzt. Als sie als junge, privilegierte Frau eines Tages eine Vertreterin der Heilsarmee sprechen hörte, ist für sie plötzlich alles ganz deutlich: das ist es, was sie mit ihrem Leben machen will! Entgegen aller Widerstände schließt sie sich der Gruppe an, die bis heute ihr Leben ist. Und Blanche ist es, die 1925 alle Hebel in Bewegung setzt, um ein bestimmtes Gebäude zu kaufen und daraus „Den Palast der Frauen“ zu machen.


Die Handlung springt immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Man folgt der älteren Blanche und erfährt ganz viel über ihr Leben als junge Frau bei der Heilsarmee, die in den 1880er und 1890er Jahren einen sehr schweren Stand in Frankreich hatte. Es gab Anfeindungen, Pöbeleien, sogar Lynchungen und Tote! Doch nichts davon konnte Blanche stoppen, im Gegenteil.
Es ist total faszinierend, wie sie 1925 dafür kämpft ein Gebäude zu erwerben, in dem ein riesiges Frauenhaus entstehen sollte. Die normalen Frauenhäuser, seien ständig belegt, zu viele Frauen würden abgewiesen, so könne es doch nicht weitergehen!

In der Gegenwart ist die Anwältin Solène total verloren. Sie kommt kaum aus dem Bett und nimmt den Job im „Palast der Frauen“ eigentlich nur an, um ihrem Therapeuten ein gesalzenes „Ich hab’s dir doch gesagt!“ um die Ohren hauen zu können. Doch der Umgang und der Austausch mit den Frauen, stellt Solènes Leben erneut auf den Kopf. Ihr wird bewusst, wie die reale Welt aussieht. Natürlich wusste Solène, dass es in der Welt auch grausame Dinge gibt, dass Frauen vergewaltigt werden oder verstümmelt oder verkauft. Dass es Menschen gibt, für die jeder Euro den Unterschied machen kann zwischen Hunger und einem menschenwürdigen Leben.
Doch es ist etwas anderes Frauen gegenüberzusitzen, die diese Dinge selbst erlebt und überlebt haben. Dadurch sind diese Dinge nicht so „weit weg“ oder „abstrakt“, wie sie es für Solène früher waren. Und diese Erfahrung verändert sie für immer.


Ich mag die Art des Erzählens sehr gern. Es ist mal wieder ein Erzähler, der in die Zukunft vorausgreift und alles weiß, ich liebe es einfach! Aber auch das Erzählen der Handlung finde ich ist super gemacht. Langsam, vorsichtig. Es gibt nicht wirklich Spannung, es passiert nichts wirklich Aufregendes, aber trotzdem möchte man wissen, wie es weitergeht, mit Blanche, mit dem Hauskauf, wie sie sich engagiert ohne Pause, mit Solène, was wird aus ihr? Also ist doch eine gewisse Spannung da, ohne, dass man sie jetzt wirklich bemerken würde. Das ist wirklich interessant gemacht.


Fazit: Das Buch ist ungewöhnlich. Der Erzählstil ist langsam und vorsichtig. Es gibt keine klassischen Spannungsmomente, nur eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden und die einem die Augen öffnet für die Welt, in der wir leben. Frauen werden jeden Tag zu Opfern gemacht, so viele werden verletzt oder gar ermordet. Sie stehen für einen Tag in der Zeitung, wenn überhaupt und werden dann vergessen, weil schon wieder die nächste drinsteht.
„Der Palast der Frauen“ soll diesen Frauen einen Ausweg bieten. Natürlich ist auch hier nicht alles perfekt und ein Zimmer dort löst nicht wie durch Zauberhand alle Probleme, aber es ist besser, als auf der Straße zu leben, es ist besser, als jeden Tag verprügelt oder vergewaltigt zu werden, es ist besser, als ermordet zu werden.
Wir erleben in diesem Buch das Engagement zweier Frauen zu gänzlich unterschiedlichen Zeiten und relativ schnell stellt man fest, dass man sich diesem Buch einfach nicht entziehen kann. Gerade die vorsichtige, langsame Art des Erzählens macht die Worte so eindringlich.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist bestimmt nicht für jeden etwas. Manch einer wird es langweilig finden, einfach weil es auf diese langsame Art erzählt wird, aber es lohnt sich wirklich es zu lesen. Das Buch öffnet einem die Augen, ohne einem ständig mit dem Zeigefinger in die Brust zu piken.

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Wieder einmal sehr spannend und romantisch

Gilde der Jäger - Engelsdunkel
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Achtung: Band 5 einer Reihe!


Jason hatte als Kind mitanhören müssen, wie sein Vater seine Mutter ermordet hatte. Jason hatte in seinem Versteck ausharren müssen, bedeckt mit ihrem Blut. Er blieb ganz ...

Achtung: Band 5 einer Reihe!


Jason hatte als Kind mitanhören müssen, wie sein Vater seine Mutter ermordet hatte. Jason hatte in seinem Versteck ausharren müssen, bedeckt mit ihrem Blut. Er blieb ganz allein auf der Insel zurück, auf der sie gelebt hatten.
Heute ist Jason der Meisterspion des Erzengels Rafael und ein Mitglied seiner Sieben. Als der Gemahl des Erzengels Neha ermordet wird, schickt Rafael Jason nach Indien, um den Mord aufzuklären. Jason muss Nehas Nichte Mahiya einen Blutschwur leisten und selbst er ahnt nicht, wie tief der Hass Nehas gegenüber der Tochter ihrer Schwester und ihres Gemahls reicht. Sie sucht nur nach einer Ausrede, um Mahiya foltern oder gar ermorden zu können. Doch irgendetwas an ihr sorgt dafür, dass sich der Meisterspion, der nie zuvor geliebt hat, plötzlich dazu bereit ist absolut alles dafür zu tun, um sie als seine Frau an seiner Seite zu wissen.
Aber da ist auch noch der Mörder, der schon bald das Blut des nächsten Opfers vergießt.


In diesem Band stehen Jason und Mahiya im Mittelpunkt, aber Honor und Dmitri sind auch sehr präsent, Rafael und Elena etwas weniger. Ich finde es toll, dass man noch mehr über Honor und Dmitri erfährt, die Trennung fiel einem nach Band 4 aber auch wirklich schwer.

Gleichzeitig werden die Weichen für den nächsten Band mit Rafael und Elena gestellt. Die Kaskade beginnt, langsam, schleichend, aber unaufhaltsam. Die Erzengel und manch gewöhnlicher Engel, entwickeln sich sprunghaft weiter.

Mahiya und Jason taten mir beide total leid. Sie haben Schreckliches durchmachen müssen. Mahiya kennt nur das Leben am Hof ihrer Tante, für die sie eine permanente Erinnerung an den Betrug ihres Mannes und ihrer Schwester darstellt. Seit Mahiya erwachsen und damit dem obersten Gebot der Engel, niemals einem Kind etwas zu leide zu tun, entwachsen ist, kennt sie nur Grausamkeit. Zuvor wurde sie zwar nicht geliebt, aber wenigstens war es nicht so schlimm wie jetzt, wo jedes Zeichen von Zuneigung ihr gegenüber brutal und unmenschlich bestraft wird.
Jason verbietet es sich selbst jemandem nahe genug zu kommen, um zu lieben. Sein Vater ermordete seine Mutter aus krankhafter Liebe und Eifersucht heraus. Er hat Angst, dass dieses Erbe in ihm steckt. Doch trotz dieser Angst, kann er sich Mahiya aber auch nicht entziehen. Aber kann diese Frau, die sich so sehr nach Liebe sehnt mit einem Mann zusammen sein, der sich nicht binden kann und will?

Ich freue mich so für die Beiden, dass sie einander finden. Trotz all der Gefahr, in der sie schweben. Nehas Hass lauert über ihnen, wie ein Damokles-Schwert. Und dann gibt es ja auch noch den Mörder – wer weiß, ob nicht auch Mahiya auf dessen Todesliste steht?

Die Auflösung ist wirklich gut! Damit hätte man nicht gerechnet. Es ist faszinierend und sehr spannend.


Fazit: Mir gefiel das Buch wieder sehr gut! Ich liebe die Reihe einfach. Bei diesem Buch war es besonders schön, dass man nicht nur die Geschichte von Jason und Mahiya erfährt, sondern auch weiterverfolgen kann, wie es mit Honor und Dmitri weitergeht. Es wird wirklich richtig spannend, aber man muss auch wieder ziemlich schlucken bei dem, was beide haben durchleiden müssen.

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Leider nicht so schön, wie Band 1 aber trotzdem gut

Love Challenge
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Achtung: Band 2 einer Reihe!

Niemals hätte My gedacht, dass sich ausgerechnet in einem Waschraum, den sie putz, ihr Leben verändern würde. Doch genau das passiert. My versucht mit ihrer Arbeit ihre Familie, ...

Achtung: Band 2 einer Reihe!

Niemals hätte My gedacht, dass sich ausgerechnet in einem Waschraum, den sie putz, ihr Leben verändern würde. Doch genau das passiert. My versucht mit ihrer Arbeit ihre Familie, inklusive ihrer fünfjährigen Tochter über Wasser zu halten. Als eine ältere Dame plötzlich vor ihr steht und ihr anbietet sie für 6 Monate nach Amerika zu holen, damit sie ihren Sohn heiratet. My will nicht, aber das ist gleichzeitig auch die Chance ihren Vater zu finden, den sie nie getroffen hat und der von ihrer Existenz nichts weiß. Also stimmt sie zu.
Khai ist Autist und liebt seine Routine. Aber dann bringt ihm seine Mutter eine Fremde ins Haus. Esmeralda, wie sich My nun nennt, bringt alles durcheinander. Er will sie nicht in seinem Haus haben, sie soll nicht alle möglichen Sachen an die falschen Stellen tun und schon gar nicht will er sich von ihr angezogen fühlen! Er kann nicht lieben, das sagen alle und er weiß das auch, aber er kann mit keiner Frau zusammen sein, die so ist wie My, wenn er sie nicht liebt! Khai ist total verwirrt. Außerdem wissen er und seine Familie nichts von Mys Tochter. Wie soll das gut gehen?


Ich muss ehrlich sagen, dass ich meine Probleme mit dem Buch hatte. Band 1 der Reihe gehört zu meinen Lieblingen des vergangenen Jahres, aber dieses Buch kommt für mich da nicht wirklich ran. Ich finde das Konzept schon fragwürdig, My einfach um die halbe Welt zu karren, damit sie Khai in sie verliebt macht. Zudem finde ich es falsch von ihr, niemandem von ihrer Tochter zu erzählen. Ich weiß, warum sie es tut, weil sie Angst hat sonst den „Job“ nicht zu bekommen, aber trotzdem!
Sie wird mir allerdings später im Buch sympathischer, doch für mich sorgte diese Sache für eine Grundstimmung, die mir nicht wirklich gefiel.

Kahi ist alles andere als einfach. Das Problem ist, dass er dem gängigen Autismus-Klischee nicht entspricht. Er hat zwar seine Eigenarten, aber das meiste spielt sich in seinem Inneren ab. Er macht einfach den Mund nicht auf und erklärt fast nie, was los ist. Er sagt My zwar irgendwann, dass er Autist ist, aber er sorgt nicht dafür, bzw. bemerkt er nicht, dass sie mit dem Wort nichts anfangen kann. Ich denke, hätte er das klargestellt, hätte es 90% der Konflikte nicht gegeben.

Khai und My sind süß zusammen, auch wenn bei mir der Funke nicht so überspringt wie beim Vorgänger „Kissing Lessons“. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber was mir an diesem Buch am besten gefällt ist nicht das Prickeln oder die Gefühle, sondern die witzigen Szenen mit den beiden und wenn Khai sich selbst Vorwürfe wegen seiner Erektion macht. Ich habe viel gelacht.
Erst im letzten Drittel kommen bei mir Gefühle an. Trotzdem habe ich bei den beiden nicht so mitgefiebert, wie bei Band 1.

Was wieder interessant war, war der Einblick in die vietnamesische Kultur, über die man hier ja, wenn, dann nur sehr wenig weiß. My ist Vietnamesin und das sorgt anfangs für einige Konflikte, weil sie versucht alles so zu machen, wie zuhause, aber in Amerika eben vieles anders läuft.

Fazit: Ich fand das Buch gut, aber es konnte mich nicht so packen, wie Band 1 der Reihe. Irgendwie hat mir etwas gefehlt, aber ich kann nicht wirklich sagen, was es war. Es lag auch am Gefühl. Khai kann seine Gefühle nicht richtig ausdrücken. Ab und an wird deutlich was er fühlt, wenn er feststellt, dass er es mag, wenn My Knutschflecke hat, weil er sie damit als „sein“ kennzeichnet, aber es sind immer nur ganz kurze Augenblicke. Zudem finde ich es falsch, dass sie ihre Tochter verschweigt. Ich kann die Gründe verstehen, aber ich finde es dennoch nicht richtig.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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