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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Super Anfang, sehr guter Cliffhanger, aber der Teil dazwischen hat mich leider enttäuscht

Bring Down the Stars
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Achtung: Band 1 einer Dilogie!

Achtung: Cliffhanger!



Weston hatte es in der Schule nicht leicht. Er wurde gemobbt, bis er seinen besten Freund Connor kennenlernte. Der reiche Junge sah nicht etwa ...

Achtung: Band 1 einer Dilogie!

Achtung: Cliffhanger!



Weston hatte es in der Schule nicht leicht. Er wurde gemobbt, bis er seinen besten Freund Connor kennenlernte. Der reiche Junge sah nicht etwa auf ihn herab, sondern stand ihm zur Seite. Connors Eltern unterstützen Westons Familie finanziell, haben sie in ihm doch den perfekten Aufpasser für ihren Sohn gefunden. Weston macht Connors Hausaufgaben und hilft ihm auch am College. Doch dann verlieben sie sich in die gleiche Frau: Autumn. Als Weston mitbekommt, dass Connor Autumn mag, zieht er sich sofort zurück. Aber Autumn steht auf Poesie und Connor will sie beeindrucken. Natürlich springt ihm dabei sein bester Freund zur Seite.

Aber wenn die poetischen Worte, die Autumn so sehr gefallen von Weston sind, wen liebt sie dann wirklich? Connor oder Weston?



Ich fand den Anfang wirklich toll. Er hat mich zu Tränen gerührt! Ich konnte den kleinen Weston direkt vor mir sehen und wollte ihn so gern in den Arm nehmen, seinen Vater verprügeln, seiner Mutter ins Gewissen reden und die anderen Schüler anschreien, weil sie so gefühllos waren. Warum müssen die Menschen andere, die etwas Schreckliches erlebt haben damit auch noch quälen?! Warum zeigt keiner Mitgefühl?



Ich fand Weston anfangs total sympathisch. Und war echt gespannt, wie es mit ihm weitergeht.

Connor war mir nie wirklich sympathisch. Ich konnte ihn lange nicht einordnen. Ich bin mir nicht sicher, ob er in Weston einfach eine Investition in seine eigene Zukunft sah, immerhin macht er seine Hausaufgaben und mehr. Connor ist faul und er ruht sich auf dem Geld seiner Eltern aus, beides macht ihn nicht sympathisch.

Autumn empfand ich leider von Anfang an als ziemlich klischeehaft. Sie ist natürlich wunderschön und ziemlich naiv. Ihr Freund hat sie betrogen und sie suhlt sich im Selbstmitleid. Dann legt ihr ihre Mitbewohnerin nahe, sich einfach nur einen Typ für Sex auszusuchen, zumindest für den Moment. Ihr fällt Connor auf, gutaussehend und beliebt. Nur Minuten später trifft sie auf Weston, ebenfalls gutaussehend, aber weniger Sunny Boy-mäßig und auch vom Verhalten her das genaue Gegenteil von Connor. Während der gesellig und fröhlich ist, ist Weston grüblerisch und ruhig, manchmal etwas grob und provozierend aber auch interessant.



Sie verliebt sich in Westons Worte, die sie ja für Connors hält und schwankt immer wieder zwischen den beiden hin und her. Sie geht mir da ziemlich auf die Nerven. Ich meine, sie hat Weston kennengelernt, als er gerade, unter anderem Gedichte las und kommt nicht auf die Idee, dass die Worte besser zu Weston als zu Connor passen?! Sie merkt nur, dass sich der Connor in den Gedichten von dem Connor der vor ihr stand unterschied. Aber warum das so war, auf die Idee kommt sie nicht. Sie verschließt da einfach die Augen.



Ich fand es echt schade, dass beide Connor und Weston Autumn manipulieren, nicht nur, indem Weston die Gedichte schreibt, mit denen Connor sie umwirbt, sondern auch durch andere Dinge, wie Telefonate. Ich verstehe auch nicht, warum Weston Autumn einfach aufgegeben hat. Ja, sie war traurig und als Conner zu ihrem Gespräch dazukam wirkte sie fröhlicher, aber das soll der einzige Grund sein? Das ergibt für mich leider keinen Sinn. Vielleicht könnte er, Weston, sie ja auch glücklich machen?!

Immer mehr gerät Weston ins Schwimmen und er tut mir leid.



Connor beweist mit fortschreitender Handlung wie oberflächlich und seicht er wirklich ist. Er nutzt Weston aus, wie schon eigentlich ihre gesamte Freundschaft über. Er sieht auch gar nicht ein, warum das, was sie da mit Autumn treiben eigentlich falsch ist. Er bekommt was er will, also kann es doch nicht falsch sein. Moral – was ist das?



Die Wendung mit Connor und Weston fand ich gut, die mir Weston und Autumn fand ich zu klischeehaft und wie sie danach miteinander umgegangen sind – das war nervig. Der Cliffhanger war durchaus spannend. Allerdings fürchte ich, dass ich genau weiß, wie es in Band 2 weitergeht. Ich werde ihn nur lesen, wenn ich ihn in der Bibliothek bekomme, kaufen werde ich ihn mir definitiv nicht.



Fazit: Ich habe „The Light in us“ geliebt. Dieses Buch hat dazu geführt, dass ich mir gleich mehrere Bücher von Emma Scott angeschafft habe, unter anderem auch dieses. Ich habe bei der Lesejury die Leseprobe gelesen und mich in das Buch verliebt. Doch leider entwickelt es sich für mich in die völlig falsche Richtung. Anfangs hat es mich total gepackt, ich habe mitgelitten und sogar geweint. Aber die erwachsenen Charaktere fand ich leider längst nicht mehr so berührend, wie Weston als Kind. Mir gehen die Emotionen mehr und mehr verloren. Es entwickelt sich einfach eine klassische Dreiecksgeschichte.

Mich hat das Buch leider zunehmend frustriert. Der Cliffhanger war interessant, aber das war es für mich dann auch schon. Ich hatte nach dem tollen Anfang ein ganz anderes Buch erwartet.



Das Buch bekommt von mir 2,5 Sterne und die auch nur wegen des tollen Anfangs und des guten Cliffhangers.

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Veröffentlicht am 30.12.2019

Leider noch schwächer als Band 1 - auch dieses Buch konnte mich nicht packen

All In - Zwei Versprechen
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Achtung: Band 2 einer Dilogie!

Bitte nur weiterlesen, wenn ihr Band 1 schon gelesen habt, sonst werdet ihr gespoilert!



Kacey ist nach Jonahs Tod am Ende. Sie hält es in Las Vegas nicht mehr aus und ...

Achtung: Band 2 einer Dilogie!

Bitte nur weiterlesen, wenn ihr Band 1 schon gelesen habt, sonst werdet ihr gespoilert!



Kacey ist nach Jonahs Tod am Ende. Sie hält es in Las Vegas nicht mehr aus und flieht nach New Orleans. Dort kann sie endlich wieder Musik machen und auch einigermaßen davon Leben. Doch sie rutscht auch wieder in die Alkoholsucht ab und droht sich selbst endgültig zu zerstören.
Theo vermisst seinen Bruder jeden Tag. Doch als auch noch Kacey verschwindet, weiß er nicht mehr, wie er weitermachen soll. Kacey, auf die er aufpassen sollte, die er liebt, einfach spurlos verschwunden. Als er dann einen Anruf bekommt, dass sie in Schwierigkeiten steckt und zu viel trinkt, lässt er alles stehen und liegen, um sie zu retten.
Doch kann eine Beziehung zwischen ihnen je eine Chance haben, wo doch Jonah immer zwischen ihnen stehen wird?


Leider konnte mich auch Band 2 der Dilogie nicht packen. Theo war mir zwar durchaus sympathisch, Kacey ging mir dafür wieder recht auf die Nerven. Mir war das Buch, wie auch Band 1 zu vorhersehbar.

Mich hat auch hier die Liebesgeschichte emotional nicht erreicht, ebenso, wie die Trauer um Jonah. Außerdem empfand ich die Story als ziemlich unrealistisch. Schon allein, dass Kacey ihre Alkoholsucht ohne medizinische Hilfe und einfach so überwindet, ohne Rückfälle, ohne irgendwelche Komplikationen und Probleme. So läuft das im echten Leben leider nicht.
Ähnliches gilt auch für die Liebesgeschichte. Ich meine in Band 1 haben sich Theo und Kacey überhaupt nicht verstanden, Theo hat sie total abgelehnt. Kacey war so sehr in Jonah verliebt und dann plötzlich jetzt in Theo? Und Theo liebt Kacey auf einmal auch unsterblich?

Theo ist in diesem Band wie ausgewechselt. Er ist ganz anders als in Band 1. Ich fand ihn viel sympathischer als Kacey. Sie durchlebt übrigens exakt die gleiche Geschichte und Entwicklung, wie in Band 1 nur eben dieses Mal aus Trauer und nicht wegen ihrer Kindheit und Jugend.

Was mich zudem genervt hat ist, dass Kacey Jonah komplett mit Theo zu überschreiben scheint. So sagt sie, dass sie noch nie jemand so sehr geliebt hat wie Theo und das, wo sie doch angeblich in Band 1 und am Anfang von Band 2 so sehr in Jonahs verliebt war und es offensichtlich war, wie tief dessen Gefühle für sie gewesen waren.
Es dreht sich alles immer nur um Kacey, in Band 1 ging es wenigstens um beide, aber hier nicht. Obwohl auch Kapitel aus Theos Sicht geschrieben sind, drehen die sich auch fast immer nur um Kacey.


Fazit: Leider hat mir das Buch nicht gefallen. Für mich ist es viel zu vorhersehbar. Es gab keine Überraschungen. Ich empfand das Buch als sehr konstruiert, klischeehaft und künstlich dramatisch. Wieder konnte mich das Buch emotional überhaupt nicht erreichen. Schade.

Von mir bekommt Band 2 von mir nur 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.12.2019

Leider hat es mich emotional überhaupt nicht berührt

All In - Tausend Augenblicke
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Achtung: Band 1 einer Dilogie!

Kacey ist gerade dabei mit ihrer Band den Durchbruch zu schaffen, allerdings bedeutet das für sie auch sich jeden Abend volllaufen zu lassen, inklusive Filmriss. Als es ...

Achtung: Band 1 einer Dilogie!

Kacey ist gerade dabei mit ihrer Band den Durchbruch zu schaffen, allerdings bedeutet das für sie auch sich jeden Abend volllaufen zu lassen, inklusive Filmriss. Als es wieder einmal so weit kommt, schafft sie ihr Bodyguard gerade noch rechtzeitig in die bereitgestellte Limousine, um einen Skandal zu verhindern. Der Chauffeur ist Jonah, ein Künstler, der sich mit dem Nebenjob seine Kunst finanziert. Er kann Kacey nicht in ihrer Villa abliefern und muss sie bei sich übernachten lassen. Keiner der beiden hätte gedacht, dass sie Gefühle füreinander entwickeln könnten. Doch ihre „Beziehung“ hat ein Verfallsdatum: Jonah hat nicht mehr lange zu leben und Kacey muss ihren Vertrag, inklusive Tour erfüllen. Haben die beiden eine Chance auf eine Zukunft?


Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Ich bin weder emotional an die Charaktere herangekommen, wobei mir Jonah deutlich sympathischer war als Kacey, noch hat mich die Handlung mitgerissen. Mir waren es zu viele Klischees und insgesamt leider zu vorhersehbar. Ich wusste nach wenigen Kapiteln genau, wie die Handlung verlaufen und wie das Buch enden würde.

Ich finde es bewundernswert, was Jonah für Kunstwerke erschaffen kann und wie er mit seiner Situation umgeht. Aber er konnte mich nicht so für sich gewinnen, dass ich emotional mitgelitten habe.

Kacey hat mich am Anfang ziemlich genervt mit ihrem Alkoholkonsum. Ich kann dem einfach nichts abgewinnen und nicht nachvollziehen, warum man sich so abschießt. Sie hat sich allerdings im Verlauf der Handlung zum Positiven weiterentwickelt. Dennoch konnte auch sie mich nicht erreichen. Ich finde ihre Wandlung geht auch extrem schnell, unrealistisch schnell.

Mich hat am meisten an diesem Buch gestört, dass ich emotional nicht mitgerissen wurde. Ich gehöre normalerweise zu den Menschen, die bei einem Buch wie diesem weinen ohne Ende. Leider habe ich nicht einmal auch nur ansatzweise Tränen vergossen.
Ich vermute das lag mit daran, dass die Handlung zu 100% komplett vorhersehbar war. Das hat mich ziemlich genervt. Ich fand es einfach schade!


Fazit: Leider hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Mir war es zu vorhersehbar und klischeebeladen. Zudem konnte es mich emotional gar nicht erreichen und das, obwohl ich normalerweise recht nah am Wasser gebaut habe bei Büchern wie diesem.
Mir wurde das Buch von vielen Seiten empfohlen, aber mein Fall war es nicht. Hätte ich es mir nicht zusammen mit der Fortsetzung von einem Gutschein zum Geburtstag gekauft, würde ich Band 2 nicht lesen. Aber da ich es schon habe, werde ich ihm eine Chance geben. Ich schätze morgen dürftet ihr erfahren, ob Band 2 besser ist als Band 1, zumindest aus meiner Sicht.

Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Stimmig und sehr, sehr spannend! Absolut empfehlenswert!

A Good Girl’s Guide to Murder
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Vor fünf Jahren verschwand Andie Bell spurlos. Die Polizei war sich ziemlich schnell sicher, dass nur ihr Freund Sal Singh als Mörder in Frage kommt. Die Presse sah das ähnlich und bald auch der ganze ...

Vor fünf Jahren verschwand Andie Bell spurlos. Die Polizei war sich ziemlich schnell sicher, dass nur ihr Freund Sal Singh als Mörder in Frage kommt. Die Presse sah das ähnlich und bald auch der ganze Ort. Als Sal anscheinend kurze Zeit später Selbstmord beging, sahen sich alle in ihrer Theorie bestätigt: Fall abgeschlossen. Doch Pippa, sie Sal kannte, obwohl sie nie wirklich eng befreundet waren, glaubt nicht an seine Schuld. Sie nutzt ein Schulprojekt, um zu recherchieren und vielleicht sogar die Wahrheit aufzudecken. Unterstützt wird sie dabei von Ravi, Sals jüngerem Bruder.
Aber was, wenn der Mörder wirklich noch frei herumläuft? Wann wenn auch Sal ermordet worden war? Und was, wenn der Täter zu allem bereit wäre, um auch Pippa zum Schweigen zu bringen?


Pippa war mir direkt sympathisch. Sie geht methodisch an ihre Ermittlungen heran und hat eine echt niedliche Art an sich – zum Beispiel flucht sie indem sie „Heilige Peperoni“ sagt. Sie zeichnet alles über ihre Recherchen auf. So besteht ein guter Teil des Buches aus ihren Projekteinträgen, Interview Transkripten, Zeichnungen, Textnachrichten, etc. Dadurch wirkt das Buch deutlich realistischer. Man hat das Gefühl selbst dabei zu sein und Pip über die Schulter zu schauen.

Es ist bewundernswert, wie sich Pip in ihre Recherche stürzt. Sie ist sehr clever und hat viele Ideen. Sie lässt sich nicht einschüchtern und muss letztlich einen schmerzhaften Preis dafür bezahlen.

Natürlich spielt auch das normale Schulgeflecht eine Rolle, Andie Bells Freunde, Pips Freunde, Hausaufgaben, Unterricht und dergleichen. Pip versucht durchzusteigen und deckt dabei immer mehr über die „echte“ Andie Bell auf und die echte Andie war nicht die, die alle zu kennen glaubten.

Es ist erschrecken, wie viele Geheimnisse in diesem kleinen Ort gehütet werden und faszinierend, wie Pip sie eines nach dem anderen entdeckt. Sie ist sich der Gefahr irgendwann durchaus bewusst, kann aber nicht aufhören. Sie muss einfach die Wahrheit erfahren, egal wie schrecklich sie auch sein mag.

Ich fand auch Ravi total sympathisch, wie Pips gesamte Familie. Aber Ravi bewundere ich auch. Die ganze Stadt beschimpft ihn als „Mörder-Bruder“ und behandelt ihn grausam. Dass er trotz all dessen den Glauben an die Unschuld seines Bruders bewahrt hat, verdient wirklich Bewunderung. Aber auch, dass er der gute Mensch geblieben ist, der er immer war. Er reagiert nicht mit Gewalt oder Drogenmissbrauch, er reagiert mit stiller Würde. Ich weiß nicht, ob ich das könnte.

Die Ermittlungen sind sehr interessant. Anfangs natürlich noch nicht so spannend, wie gegen Ende. Pippa geht zwar methodisch vor, stochert aber auch sehr lange im Dunkeln. Sie weiß ja noch nicht, was passiert ist und welche Informationen wichtig sind. Allerdings nimmt die Geschichte immer wieder Fahrt auf, wenn sie eine heiße Spur verfolgt. Zum Schluss ist es wirklich erschreckend, was sie aufdeckt und eine Enthüllung jagt die Nächste. Am Ende steht kaum noch ein Stein in Kilton auf dem anderen. Es ist unheimlich spannend, wenn Pip einer heißen Spur folgt, die Seiten rasen dahin und es ist echt faszinierend, wie sie die Hinweise zusammensetzt.


Fazit: Ich fand das Buch richtig gut. Ja, manchmal geht Pip etwas naiv an ihre Ermittlungen heran und bringt sich auch selbst in Gefahr, aber ihre Ermittlung ist schlüssig. Es ist nicht so, dass die Auflösung aus der Luft gegriffen wird. Es war alles da, man musste nur richtig kombinieren. Und gerade das macht das Buch aus, genauso wie die unglaublich sympathischen Protagonisten.

Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Band 1 fand ich am besten, aber hat definitiv etwas

American King
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Achtung: Teil 3 einer Trilogie!

Wenn ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt, bitte nicht weiterlesen, sonst werdet ihr gespoilert!

Achtung: Cliffhanger!
Sehr explizite (BDSM-)Sex-Szenen – wer ...

Achtung: Teil 3 einer Trilogie!

Wenn ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt, bitte nicht weiterlesen, sonst werdet ihr gespoilert!

Achtung: Cliffhanger!
Sehr explizite (BDSM-)Sex-Szenen – wer das nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen


Abilene erpresst Embry und er muss mittlerweile nicht nur um sein und Greers Leben fürchten, sondern auch um das seines ungeborenen Kindes. Sie droht Ashs größtes Geheimnis öffentlich zu machen: seinen Sohn mit Morgan, seiner Schwester. Abilene schreckt vor nichts zurück, sie gibt offen zu, dass sie Greers Tod wollte und wer weiß wozu sie noch fähig ist? Embry sieht nur eine Chance, um Greer zu schützen: er tritt gegen Ash bei der Präsidentschaftswahl an.
Doch kann ihre Beziehung das überleben? Oder wird ihr zu viel irreparabler Schaden zugefügt?


Dieses Buch ist größtenteils aus Ashs Sicht erzählt. Aber auch ab und an aus Embrys und Greers. Es geht wieder um große Gefühle, aber auch erstmals um Ashs Unsicherheiten, die bislang unsichtbar waren.

Man erfährt endlich was es mit Merlin auf sich hat – ich fand das etwas zu weit hergeholt, aber ok. Was ich schlimmer finde ist, dass die ganzen offenen Handlungsstränge, die eben noch ein unüberwindliches Problem dargestellt haben, ohne Vorankündigung ganz plötzlich, schnell und ohne weitere Probleme und Schwierigkeiten aufgelöst werden.

Die Wendung am Schluss fand ich ehrlich gesagt ziemlich blöd. Ich kann die Idee dahinter nachvollziehen, aber ich persönlich fand es übertrieben dramatisch.

Was mir gefallen hat war wieder das Zusammenspiel der drei als Einheit. Die Sex-Szenen waren wieder heftig und nicht immer meins, was vor allem daran lag, dass ich mich mit Sex-Szenen zwischen Männern schwertue. Aber dafür sind wieder viele Gefühle involviert und durch die ungewöhnliche Konstellation dieser Ménage-à-trois ist es etwas ganz anderes.
Ich persönlich kann mir für mich zwar so eine Beziehung nicht vorstellen, aber ich finde es interessant darüber zu lesen. Ich erweitere gern durch Bücher meinen Horizont.

Die Trilogie als Ganzes ist in sich stimmig, wenn auch für mich zu unrealistisch in einigen Bereichen. Dafür kann sie aber beim Thema Gefühl punkten.
Allerdings sind die Sex-Szenen sehr speziell und extrem hart, das ist nicht für jeden etwas, mir war es zum Teil zu arg, auch weil es oft um einen Grad der Unterwerfung geht, den ich nicht nachfühlen kann. Dass man auf härteren Sex steht kann ich noch nachempfinden, aber nicht, dass man es mag bestraft zu werden in diesem Maß. Da bin ich wohl einfach nicht der Typ für. Statt das heiß zu finden, wollte ich zuschlagen.

Fazit: Die Trilogie und dieser Abschluss-Band haben definitiv etwas. Ich habe Kritikpunkte, aber mir haben die Bücher definitiv auch gefallen. Band 1 fand ich am stärksten von den Dreien. Band 2 und 3 sind für mich in etwa gleichauf.
Wenn man bereit ist, sich auf diese Grundkonstellation der Ménage-à-trois einzulassen und sich von den Kritikpunkten nicht abschrecken lässt, ist die Trilogie definitiv einen Versuch wert.

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