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Veröffentlicht am 26.12.2022

Die grosse Liebe zu Wein

Herbstfreundinnen
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Hach ich liebe solche Geschichten einfach. Es geht um Freundschaft, die Liebe, die Arbeit und die Lebensziele und vor allem um Wein und die Liebe zu Wein. Ich muss gestehen, ich hatte während des Lesens ...

Hach ich liebe solche Geschichten einfach. Es geht um Freundschaft, die Liebe, die Arbeit und die Lebensziele und vor allem um Wein und die Liebe zu Wein. Ich muss gestehen, ich hatte während des Lesens schon immer lust auf ein Gläschen. Die Reben, das Ambiente, das grosse Land wird einfach wunderbar beschrieben. Die Passion der Winzerin zu Wein ist praktisch greifbar. Wie Susan hier über das ganze Thema spricht, merkt man richtig an, dass es ein Herzensthema ist. Am Ende des Buchs gibts dann noch persönliche Weinempfehlungen, das fand ich ganz nett.

Es ist eine leichte Geschichte über eine Familie, die Veränderungen vor nimmt - wie das halt so ist im Leben. Nichts bleibt bestehen, alles verändert sich, manchmal auch wir selber. Und so gehen die einen getrennte Wege, oder finden neu zusammen, oder die Freundschaft verändert sich. Ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, es ist so flüssig und schön geschrieben, dass ich mich als Teil der Winzerfamilie gefühlt habe.

Ein gewohnt super Schreibstil von Susan mit einem schönen Setting. Wie das Leben spielt - würde ich sagen. Nicht kitschig, nicht naiv, einfach eine Wohlfühlgeschichte aus dem realen Leben.

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Veröffentlicht am 26.12.2022

Guter Auftakt einer Rollentausch-Reihe

Never Be My Date (Never Be 1)
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Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und bedanke mich bei den Mädels für den Austausch. Wir hatten alle ein bisschen unterschiedliche Meinungen, und nach einigen Tagen und “sacken lassen” komme ...

Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und bedanke mich bei den Mädels für den Austausch. Wir hatten alle ein bisschen unterschiedliche Meinungen, und nach einigen Tagen und “sacken lassen” komme ich zu meinem Fazit:

Der Schreibstil ist wirklich top, fesselnd, gut artikuliert, gut geschrieben. Ich wollte weiterlesen, obwohl ich an manchen Stellen so meine Mühe mit den Protas hatte - und das lag am Schreibstil. Die Geschichte hat auf mich interessant gewirkt, ein armer Student der sich als Richkid ausgibt. Ich fand Jasper (alias Cameron) wenig greifbar. Ebenfalls Aspen war für mich zu forsch, hat Grenzen nicht akzeptiert (wenn das umgekehrt gewesen wäre oi oi oi) und war für mich farblos. Ihr “Problem” war für mich total überrissen und naiv. Die beiden haben harmoniert - von mir aus gesehen ist die Anziehung aber rein physisch. Der eigentliche Akteur ist der richtige Jasper, und genau aus dem Grund werde ich auch Band 2 lesen. Ich hoffe, der super Schreibstil bleibt, und dass mich die Geschichte um Jasper und Abbie mehr begeistern kann.

Ebenfalls war es für mich ein bisschen zu viel “abgekupfert” (gut wie zur Zeit viele Bücher von demselben Thema handeln) und zwar High Society, Romeo & Julia, Probleme mit den Eltern, das ganze hin und her. Das Datingspiel fand ich richtig cool, und hätte mir mehr Platz und Raum für das gewünscht. Das fand ich eine grossartige Idee.

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Veröffentlicht am 19.12.2022

Berührende Geschichte über zweite Chancen

Remember when Love was new
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Das zweite Buch von der Second Chances Reihe - und liebe Blogger und Buchliebhaber: lest es.
Annes Schreibstil ist hier "härter", die Sprache direkter, "schmutziger" würde ich sagen. Nichtsdestotrotz ...

Das zweite Buch von der Second Chances Reihe - und liebe Blogger und Buchliebhaber: lest es.
Annes Schreibstil ist hier "härter", die Sprache direkter, "schmutziger" würde ich sagen. Nichtsdestotrotz passt es in die Geschichte von Hamish & Leena (also mehr zu Hamish). Anne hat hier ein Ex-Paar geschaffen, das nicht gegensätzlicher sein könnte. Und dennoch harmoniert es, dennoch ergänzen sie sich auf eine Weise welche es wohl nur in der träumerischen Welt der Bücher gibt.

Ich bin ein riesengrosser Anne Fan, der Schreibstil ist einfach "direkt ins Herz", ihre Protas haben Kanten und Ecken und wirken deshalb so echt. Man erlebt mit ihnen diese Geschichte, und das Buch brachte mich auch Tage danach noch zum überlegen und schmunzeln und ja, auch leiden. Diese Geschichte ist so einfach aufgebaut, so gut in ihrem Genre und einfach ein Must-read. Die Kapitel sind abwechslungsweise aus beiden Sichten auch wenn Leena mehr zu Wort kommt. Hamish ist hier nicht gerade der Sympathieträger - aber auch solche Protas braucht es. Und genau darum finde ich es umso erstaunlicher, möchte man mehr davon lesen, obwohl man ihn nicht so mag.

Eine supergute gelungene Geschichte über ein ExPaar, dass sich wieder zusammenraufen muss.

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Veröffentlicht am 09.12.2022

Respect every size

#RespectMySize
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Ich habe einen Beitrag von Julia Kremer im TV gesehen und wurde so auf dieses Buch aufmerksam. Der Titel #Respect my Size "Wie ich lernte, mich selbst zu lieben und gegen Vorurteile zu kämpfen" spricht ...

Ich habe einen Beitrag von Julia Kremer im TV gesehen und wurde so auf dieses Buch aufmerksam. Der Titel #Respect my Size "Wie ich lernte, mich selbst zu lieben und gegen Vorurteile zu kämpfen" spricht schon aus, um was es geht. Um Julia's Weg, um ihre Sicht, um ihren Körper, um ihr Wohlbefinden, um ihre Erfahrungen.

Es war durchwegs spannend, interessant und auch lehrreich, dieses Buch zu lesen. In diversen Interviews werden Sichtweisen besprochen, die ich bisher nicht kannte. Ich kann dieses Buch gerne jeder Frau, (es wird halt oft vom weiblichen Standpunkt erzählt) jedem empfehlen, welche sich nur schon die Übertitel anschaut und sich mit diesen identifizieren kann. Es handelt sich hier um kein Diätbuch, um kein Ratgeber, ebensowenig wird Dicksein befürwortet oder beworben. Julia beschreibt aus ihrer Sicht, wie sie sich fühlt und wie sie sich von der Meinung aus dem Umfeld hat lösen können, nicht zuviel Wert auf die zu legen, sich selber wohl in ihrer Haut zu fühlen, sich nicht übermässig zu bedecken, sich nicht zu verstecken.

Soviele Aussagen im Buch haben mich zum nachdenken angeregt. Wie beurteile ich äusserlichkeiten? Woher nehme ich mir das Recht, andere zu kritisieren, zu bewerten, in eine Schublade zu stecken? Ich denke, wir alle können aus diesem Buch etwas lernen. Vor allem, respektvoll miteinander umzugehen. Einige Episoden welche beschrieben werden, haben mich fassungslos gemacht.

Ein Buch, das definitiv Aufmerksamkeit verdient. Schaut hin - und nicht weg. Und akzeptiert alle Menschen.

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Tiefgründige Geschichte, nicht ganz rund

Fang jetzt bloß nicht an zu lieben
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Also zuerst einmal: ich bin ein Riesenfan ihrer Bücher und habe alle bisher geliebt. Dieses hier kommt nicht nur mit einem "anderen" Cover daher, auch die Geschichte ist irgendwie unerwartet anders. Rein ...

Also zuerst einmal: ich bin ein Riesenfan ihrer Bücher und habe alle bisher geliebt. Dieses hier kommt nicht nur mit einem "anderen" Cover daher, auch die Geschichte ist irgendwie unerwartet anders. Rein vom Cover und dem Klappentext, ebenfalls vom Titel habe ich so ganz was anderes erwartet.

Beginnen wir am Anfang. Der Einstieg war wirklich, wirklich lustig, soviel habe ich bei Mhairis Romanen bisher nie gelacht. Ich fand Harriet wirklich super sympa und lustig. Es dauert dann auch ein paar Seiten, bis der Klappentext abgearbeitet wird. Ebenfalls gab es hier für mich überraschend freizügige Kommentare - ungewohnt bei ihren bisherigen Bücher.

Kommen wir zum Cover: Hatley ist schneeblond. Cal hat einen Bart den er sich nach 1 Tag abrasiert. Was ist denn die Überlegung dahinter? Und warum bricht dieser Roman einfach mit dem Cover aus den gewohnten heraus? Ich verstehe sowas leider echt nicht.

SPOILER
Als Hatley schliesslich zu Cal zieht wird es so richtig, richtig weird. Weil es stellt sich heraus, dass sie nicht nur die kürzliche Trennung zu verarbeiten hat, sondern einen zweiten Ex-Freund hat, der sie psychisch manipuliert hat. In diesem Roman geht es also um einiges mehr, als im Klappentext besprochen. Es geht nicht darum, dass sie nicht heiraten will (aus einer Laune heraus) sondern wirklich geschädigt wurde von ihrem Ex Ex. Dazwischen gibt es noch einen Handlungsstrang mit ihrem Ex, dann mit Cal und dann noch mit ihren zwei Freundinnen. Dazu ist Hatley auch noch vollwaise. Also ich war nach dem lesen erstmal äh verwirrt. Ahja, und das Ende fand ich dann dermassen unglaubwürdig, und so null Erklärung wie es dazu kam. Und von dem Vater von Cal kam einfach nichts mehr (was auch noch ein Handlungsstrang war) Also es tut mir von Herzen leid, aber ich mochte den Schreibstil und deswegen ist es für mich "gut", aber mehr auch wirklich nicht. Leider leider bin ich sehr enttäuscht von dieser Geschichte.

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