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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2025

Interessant

Wir kommen zurecht
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Der Roman, Wir kommen zurecht, ist ein beeindruckendes Werk, der Schriftstellerin Annika Büsing.
Man erlebt das Aufwachsen eines Jungen, mit einer psychisch kranken Mutter und eines Vaters, der eine ...



Der Roman, Wir kommen zurecht, ist ein beeindruckendes Werk, der Schriftstellerin Annika Büsing.
Man erlebt das Aufwachsen eines Jungen, mit einer psychisch kranken Mutter und eines Vaters, der eine Stiefmutter ins Haus holt.
Inzwischen ist Philipp achtzehn Jahre alt und macht sein Abitur.
Sein Freund Lorenz ist sein Halt.
Es gibt wunderbare Dialoge und ich war von der Geschichte gefangen. Trotz ein paar Ausrutschend mit Alkohol und Drogen meistert es sein Leben doch gut.
Sein Elternhaus ist leider nicht hilfreich, aber es gibt die Gto0mutter, bei der er dann Leben kann.
Die Autorin hat das sehr gut geschildert und zu einem Leseerlebnis gebracht.

Veröffentlicht am 27.02.2025

Die Zornesfalte

Wie du mich ansiehst
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Wie du mich siehst, ist ein interessanter Roman der Autorin Eva Lohmann.
Es geht ums älter werden, unsichtbar sein, Tod und Trauer und die fünfzehn jährige Tochter. Johanna ist über vierzig. Ihr Mann ...



Wie du mich siehst, ist ein interessanter Roman der Autorin Eva Lohmann.
Es geht ums älter werden, unsichtbar sein, Tod und Trauer und die fünfzehn jährige Tochter. Johanna ist über vierzig. Ihr Mann ist Marinekapitän und viel unterwegs.
Sie meistert alles ganz gut. Ihr Blumenladen floriert und sie hat den Schrebergarten ihres Vaters geerbt.
Nur die Zornesfalte auf der Stirn stört sie.

Veröffentlicht am 26.02.2025

Fast vergessene Schriftsteller

Internationale Zone
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Der Picus Verlag hat Romane der österreichischen Schriftsteller
Milo Dor und Reinhard Federmann
neu herausgebracht. Beide sind 1923 geboren.
Der Roman, Internationale Zone, ist schon aus dem Jahr 1953.
Die ...



Der Picus Verlag hat Romane der österreichischen Schriftsteller
Milo Dor und Reinhard Federmann
neu herausgebracht. Beide sind 1923 geboren.
Der Roman, Internationale Zone, ist schon aus dem Jahr 1953.
Die Autoren schreiben über die Besatzungszonen in Wien.Da geht es hart her.
Es geht um Schwarzhändler, die sich an der Not anderer, bereicherten. Da sind alle in finstere Machenschaften verzwickt sind. Da gibt es Menschenschmuggler, die für Geld Menschen in die andre Zone verschleppt wurden.
Die Personen die hier mitspielen, haben alle eine dunkle Weste, die sich dann noch wunderten , das es ihnen an den Kragen geht.
In dem Roman gab es keine Ermittler.#
Jeder der Kriminellen erzählt von einen Machenschaften und Bestrafungen. Die sind alle Skrupellos.
Die Autoren haben zu der Zeit in Wien gelebt und konnten die Zeit genau nachvollziehen.
Ein Stück Zeitgeschichte.

Veröffentlicht am 26.02.2025

Familiengeschichte

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemann merkt nach dem Tod seiner Mutter, das die Wahrnehmungen der Erinnerung bei jedem verschieden ist. Aus Briefen der Mutter an ihre Schwester bemerkt er das zuerst.
In seinem Roman, ...



Christian Schünemann merkt nach dem Tod seiner Mutter, das die Wahrnehmungen der Erinnerung bei jedem verschieden ist. Aus Briefen der Mutter an ihre Schwester bemerkt er das zuerst.
In seinem Roman, Bis die Sonne scheint, schreibt er seine Familiengeschichte bis zu seinen Großeltern, allerdings mit fiktiven Namen.
Die Frauen in der Geschichte sind die stärkeren. Das mussten sie durch den Krieg und die Fluch auch sein.
Auch seine Mutter hat sich in verschiedenen Arbeiten versucht über Wasser zu halten. Er Vater ist Architekt und mach seiner misslungenen Selbständigkeit, nicht flexibel
Das Buch liest sich gut. Solche Familiengeschichten lese ich immer wi

Veröffentlicht am 26.02.2025

Jede Tat hat eine Geschichte

Dunkle Momente
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Elisa Hoven schreibt ihren Roman,
Dunkle Momente, mit guter
sprachliche Darstellung .
Sie lässt die Arbeit einer Strafverteidigerin in verschiedenen Prozessen erzählen. Das ist perfekt gemacht.
Die ...



Elisa Hoven schreibt ihren Roman,
Dunkle Momente, mit guter
sprachliche Darstellung .
Sie lässt die Arbeit einer Strafverteidigerin in verschiedenen Prozessen erzählen. Das ist perfekt gemacht.
Die fiktive Strafverteidigerin Eva Herbergen über fiktive Straftaten berichten. Obwohl einige Taten, ähnlich bekannt sind.
Eva erzählt von verschiedenen Tätern, von denen wir sogar die Zeiten vor der Tat miterleben werden kann.
Die Anwältin gibt in ihren Aufgaben alles. Da sie im Anfang ihrer Karriere einen Fehler beging, ist sie jetzt total für ihre Klienten da. Manchmal ist sie gegen die Opfer deshalb gnadenlos.
Die Autorin ist selber Anwältin und Richterin, deshalb weiß sie über diese Sache genau beschied.
Die einzelne Berichte sind taktisch gut dargestellt.
Die Aufmachung ist mal etwas anders, wie ein Roman.
Das macht dieses Buch besonders.
Ich hebe es gerne gelesen.