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Veröffentlicht am 16.04.2026

Familie Lieber

Bis die Bären tanzen
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Bis die Bären tanzen, ist ein Familienroman des Schweizer Schriftsteller Michael Hugentobler.

Er beschreibt eine Familie, die 1914 die Schweizer Staatsangehörigkeit beantragt. Es gibt vier Kinder. Von ...



Bis die Bären tanzen, ist ein Familienroman des Schweizer Schriftsteller Michael Hugentobler.

Er beschreibt eine Familie, die 1914 die Schweizer Staatsangehörigkeit beantragt. Es gibt vier Kinder. Von jedem gibt es eine Lebensgeschichte.
Isabell zieht mit ihrem Mann nach Brasilien. Nach seinem Tod zieht sie nach Tasmanien.
Annabel wohnt auch in Tasmanien.
Jacob ist Kunstturner. Da er sonst keine Arbeit findet, arbeitet er in einem Zirkus.
Elfriede heiratet einen Schweitzer, der es versteht, mit seiner Erfindung Geld zu scheffeln.
Am Schluss ist Friede mit Zweiundneunzig Jahren gestorben.
Eigentlich wollte sie noch nach Tasmanien fahren, weil Bell ihre Jugendliebe Baron heiratet.
Das übernimmt jetzt ihr Sohn.
Das hat der Autor ganz gut gestaltet.
Nach anfänglichen Problemen, kam ich dann gut in die Geschichte hinein.
Ich kann dem Roman eine gute Leseempfehlung geben.


Veröffentlicht am 14.04.2026

Freundschaft

Der Sommer, der uns blieb
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Der Roman, Der Sommer, der uns blieb, von der Schriftstellerin Greta Herrlicher ist in einem wunderbaren Ton geschrieben.
Er besticht durch die wechselnden Perspektiven.
In der Schulzeit sind Britta, ...



Der Roman, Der Sommer, der uns blieb, von der Schriftstellerin Greta Herrlicher ist in einem wunderbaren Ton geschrieben.
Er besticht durch die wechselnden Perspektiven.
In der Schulzeit sind Britta, Pia und Martin befreundet. Britta ist die Schüchterne und wohlbehütete. Pia ist die Wilde, die auf Geschwister aufpassen soll, die Mutter ist Alleinerziehende.
Martin hat mit acht Jahren den Vater verlioen, seine Mutter bestimmt sein Leben.
In der Jugend gibt e ein paar Eifersüchteleien.
Dann verschwindet Pia und für die anderen geht es auch getrennt weiter.
Nach zwanzig Jahren erscheint Pia wieder, sie ist todkrank und hat eine Überraschung parat.
Auch Britta kommt wieder, weil ihr Vater dement wird und nicht mehr alleine Leben kann.
Martin ist nie weg gewesen, er leitet gemeinsam mit der Mutter eine Firma.
Die Autorin hat den Dreien besondere Charakter verpasst.
Dann lässt sie das Ganze, zwar traurig, aber mit Hoffnung enden.

Veröffentlicht am 14.04.2026

Grandios

Unter Wasser
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Unter Wasser, ist ein wunderbarer Roman von Tara Menon.
Es ist ihr damit ein brillantes Werk gelungen.
Erst lässt sie uns an der Kindheit von Marissa und Ariel teilnehmen.
Die beiden wachsen in Thailand ...



Unter Wasser, ist ein wunderbarer Roman von Tara Menon.
Es ist ihr damit ein brillantes Werk gelungen.
Erst lässt sie uns an der Kindheit von Marissa und Ariel teilnehmen.
Die beiden wachsen in Thailand auf und sind unzertrennlich.
Die tollen Beschreibungen der Fische, des Wassers und den Erlebnissen der Beiden sind eindrucksvoll.
Später wechselt die Perspektive viel von 2004 und 2012 hin und her.
2004 ist der Tsunami in Thailand, den Ariel nicht überlebt. Wir erfahren von den sonderbaren Verhalten von Tieren, als ein Elefant mit einem Kind auf dem Rücken einfach ausreißt. Man hört keine Vögel.
Erschreckend ist das Sortieren der Leichen, erschütternd.
2012 lebt Marissa in New York. Sie leidet immer noch unter dem Verlust der Freundin. Sie hat fürchterliche Alpträume.
In New York ist ein Unwetter angesagt, die Menschen sollen das Haus nicht verlassen. Marissa ist da sehr unvorsichtig.
Die Autorin konnte mich mit diesem Roman total überzeugen.
Einfach ein grandioses Stück.

Veröffentlicht am 11.04.2026

Leben im Iran

In den Flügeln das Licht
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In den Flügeln das Licht, ist ein besonders eindrucksstarkes Wek von Aidin Halimi.
Ich habe den Autor auf der Leipziger Buchmesse gesehen und war so angetan,, das ich den Roman lesen musste.
Eigentlich ...




In den Flügeln das Licht, ist ein besonders eindrucksstarkes Wek von Aidin Halimi.
Ich habe den Autor auf der Leipziger Buchmesse gesehen und war so angetan,, das ich den Roman lesen musste.
Eigentlich hatte ich Angst vor den Grausamkeiten des Iranischen Regimes, aber er hat das mit seinem Schreiben gekonnt umschifft.
Man erfährt das Meiste von dem Sohn des Opfers, der bei seinem Tod neun Jahre alt war.
Kāveh und seine Familie sind intensiv und beeindruckend dargestellt.
Sein Vater war schon unter dem Schah im Gefängnis und im Mularegime wurde er sogar hingerichtet. Seine Frau bekam die Urkunde, er wäre eines normalen Todes gestorben.
Dieses Buch ist ein interessantes Zeitdokument, das ich nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 05.04.2026

Vergangenheit und Gegenwart

Unter dem Strand
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Von dem Roman, Unter dem Strand, von Turid Müller, bin ich etwas zwiegespalten.
Einesteils geht es um das Versenken der Cap Arcona, mit vielen KZ Überlebender an Bord. Dabei starben am 3. Mai 1945.
Da ...


Von dem Roman, Unter dem Strand, von Turid Müller, bin ich etwas zwiegespalten.
Einesteils geht es um das Versenken der Cap Arcona, mit vielen KZ Überlebender an Bord. Dabei starben am 3. Mai 1945.
Da kamen 3500 Häftlinge ums Leben und das kurz vor
Schluss des Krieges. Viele Waren im KZ Neuengamme ansässig.
Die Autorin hat den Juden Leon seit 1941 hineingeschrieben. Gut im Anfang war er mir nicht so sympathisch, aber langsam wurde es besser.
Die NS Zeit ist für mich immer schwer zu lesen.
Abwechselnd gab es dann die Geschichte mit der Journalistin Cay, die war auch nicht so ein Sympathieträger.
Sie hatte für ihr Alter etwas seltsame Allüren. Sie findet eine tote Frau und gibt die Story gleich an die Zeitung. Sie versuch dann aber doch nach den Hintergründen zu fragen.
Die Autorin hat die beiden Teile gut abgegrenzt. In der Überschnitt wurde immer die Zeit und der Name Leon oder Cay eingeblendet. Das machte alles gut übersichtlich.
Ich war am Ende doch ganz zufrieden mit dieser Lektüre.