Trauma
Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt ...
Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt von der Trauer um ihre beste Freundin, die in New York in Gedanken immer an ihrer Seite ist.
Mir hat der Sprachstil gefallen und die Intensität der Gefühle von Marissa. Da ich die Schauplätze der Geschichte gut kenne, konnte ich mich gut in die Erzählung hineinversetzen und habe auch die ausführlichen Naturbeschreibungen genossen. Ich fand es faszinierend wie genau Marissa ihre Umgebung und die Menschen und Tiere darin beobachtet. Es ist aber tatsächlich an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig und lehrbuchhaft.
Das Buch ist in Teilen sehr explizit in der Beschreibung toter Tiere und Menschen.
Die Teile, die in New York gespielt haben, haben mich zum Teil ratlos zurückgelassen, sicher dienten sie dazu Marissas Einsamkeit darzustellen.
Die Teile, die in Thailand gespielt haben waren intensiver und schöner und grausamer.
Das Cover hat mich sofort angesprochen mit dem Wasser in so vielen Schattierungen, ein richtiger Magnet im Buchladen.
Fazit: Ein schönes, trauriges Buch mit einer faszinierenden Protagonistin und tollen Naturbeschreibungen, dass ich sehr gerne gelesen habe.