Cover-Bild Unter Wasser
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 14.04.2026
  • ISBN: 9783755811800
Tara Menon

Unter Wasser

Roman
Simone Jakob (Übersetzer)

Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, beschließt ihr Vater, ein Meeresbiologe, die Forschungsarbeit seiner Frau fortzuführen. Vater und Tochter gehen nach Thailand. Dort trifft sie Arielle, und eine geradezu märchenhafte Freundschaft entsteht. Unter der Woche leben die Mädchen in dem Resort von Arielles Eltern; an den Wochenenden verbringen sie ihre Zeit mit Marissas Vater auf einer nahe gelegenen Insel. Gemeinsam entdecken die Mädchen die zerbrechlichen Wunder der Riffe, Wälder und Strände. Gemeinsam lernen sie, in die Tiefe zu tauchen und minutenlang den Atem anzuhalten. Sie bewegen sich ebenso mühelos im Wasser wie die Mantarochen, die sie mit Namen kennen. Gemeinsam lernen sie, aus Gefahren herauszuschwimmen. Doch dann kommt eine riesige Welle, der Arielle nicht entkommen kann. Jahre später ist Marissa zurück in New York, orientierungslos und verfolgt von der Erinnerung an ihre Freundin, erneut bedroht durch eine Naturkatastrophe. Als im Laufe zweier schicksalhafter Tage die Vergangenheit zurückkehrt, entdeckt sie, wie sie sich in einer unsicheren Welt behaupten kann.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2026

Trauma

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Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt ...

Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt von der Trauer um ihre beste Freundin, die in New York in Gedanken immer an ihrer Seite ist.

Mir hat der Sprachstil gefallen und die Intensität der Gefühle von Marissa. Da ich die Schauplätze der Geschichte gut kenne, konnte ich mich gut in die Erzählung hineinversetzen und habe auch die ausführlichen Naturbeschreibungen genossen. Ich fand es faszinierend wie genau Marissa ihre Umgebung und die Menschen und Tiere darin beobachtet. Es ist aber tatsächlich an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig und lehrbuchhaft.

Das Buch ist in Teilen sehr explizit in der Beschreibung toter Tiere und Menschen.

Die Teile, die in New York gespielt haben, haben mich zum Teil ratlos zurückgelassen, sicher dienten sie dazu Marissas Einsamkeit darzustellen.

Die Teile, die in Thailand gespielt haben waren intensiver und schöner und grausamer.

Das Cover hat mich sofort angesprochen mit dem Wasser in so vielen Schattierungen, ein richtiger Magnet im Buchladen.

Fazit: Ein schönes, trauriges Buch mit einer faszinierenden Protagonistin und tollen Naturbeschreibungen, dass ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Gegen die Natur ist man machtlos

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Marissa zieht mit ihrem Vater nach Thailand auf eine Insel, nachdem ihre Mutter gesroben ist. Dort lernt sie Arielle kennen und beide freunden sich recht schnell an. Diese Freundschaft geht so tief, und ...

Marissa zieht mit ihrem Vater nach Thailand auf eine Insel, nachdem ihre Mutter gesroben ist. Dort lernt sie Arielle kennen und beide freunden sich recht schnell an. Diese Freundschaft geht so tief, und begleitet uns vom Anfang bis Ende der Geschichte.
Marissa und Arielle sind unzertrennlich, sie lernen im Meer zu tauchen, lernen alles über die Meeresbewohner und über die Tiere in ihrer Umgebung. Sie fühlen sich selbst fast als Meeresbewohner, denn im Meer fühlen sie sich frei und dieses ist ein großes Abenteuer. Zu jeder Zeit wird deren Respekt zu den Tieren und der Natur vermittelt, was ich großartig finde.
Als es zu der Tsunamikatastrophe 2004 kommt, ist Arielle spurlos verschwunden. Wut und Zorn kommt bei Marissa auf, denn sie wollte Arielle retten...Alle Mitmenschen von Marissa sind sehr liebevoll, es hat Spaß gemacht, auch über sie etwas zu erfahren. Alles wird so bildlich beschrieben, als wäre man dabei gewesen.
Mit dem Verlust von Arielle kann Marissa kaum umgehen, ich habe so mitgelitten mit ihr, diese Geschichte wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Das Ende gefällt mir gut. Der Schreibstil liest sich flüssig, manchmal poetisch, aber wirklich sehr gut. Das Cover ist wunderschön. Ich freue mich auf mehr Geschichten von Tara Menon.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Werk über unverarbeitetes Trauma

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Tara Menons Roman Unter Wasser hatte ich an zwei Tagen ausgelesen, was mich schließlich eine schlaflose Nacht kostete. Die Details über die ersten Stunden und Tage nach dem Tsunami sind teils schwer verdauliche ...

Tara Menons Roman Unter Wasser hatte ich an zwei Tagen ausgelesen, was mich schließlich eine schlaflose Nacht kostete. Die Details über die ersten Stunden und Tage nach dem Tsunami sind teils schwer verdauliche Kost. Die Geschichte um Marissa und Arielle handelt von einer innigen Freundschaft, der Kindheit und dem Aufwachsen auf einer thailändischen Insel und auf Phuket. Sie handelt von Verlust und Schmerz und einem nicht verarbeitetem Trauma. Es gibt immer wieder Sprünge in die Gegenwart nach New York. Diese Sprünge haben mich manchmal etwas verwirrt, da sie an manchen Stellen das Lesevergnügen unterbrachen. Die Nebenstory, mit dem sich anbahnenden Sturm in New York fand ich irgendwie störend. Man erfährt viel über die Unterwasserwelt in Thailand und über Rochen. Der Schreibstil gefiel mir in Teilen wirklich gut, manchmal jedoch hatte mich die Autorin "verloren". Das Cover ist ein Hingucker. Traumatisierten Menschen, die ggf. auch damals Angehörige verloren haben, würde ich das Buch nicht empfehlen. Ich staune, das es keinen Hinweis am Anfang des Buches gibt, das der Inhalt verstörend wirken kann.

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