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canchita

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2026

Trauma

Unter Wasser
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Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt ...

Die ich Erzählerin, Marissa, erlebt im Jahr 2012 den Hurrikane Sandy in New York, in einer zweiten Zeitebene ist sie in Phuket am 25. und 26.12.2004 während des verheerenden Tsunamis. Das Buch handelt von der Trauer um ihre beste Freundin, die in New York in Gedanken immer an ihrer Seite ist.

Mir hat der Sprachstil gefallen und die Intensität der Gefühle von Marissa. Da ich die Schauplätze der Geschichte gut kenne, konnte ich mich gut in die Erzählung hineinversetzen und habe auch die ausführlichen Naturbeschreibungen genossen. Ich fand es faszinierend wie genau Marissa ihre Umgebung und die Menschen und Tiere darin beobachtet. Es ist aber tatsächlich an der ein oder anderen Stelle etwas langatmig und lehrbuchhaft.

Das Buch ist in Teilen sehr explizit in der Beschreibung toter Tiere und Menschen.

Die Teile, die in New York gespielt haben, haben mich zum Teil ratlos zurückgelassen, sicher dienten sie dazu Marissas Einsamkeit darzustellen.

Die Teile, die in Thailand gespielt haben waren intensiver und schöner und grausamer.

Das Cover hat mich sofort angesprochen mit dem Wasser in so vielen Schattierungen, ein richtiger Magnet im Buchladen.

Fazit: Ein schönes, trauriges Buch mit einer faszinierenden Protagonistin und tollen Naturbeschreibungen, dass ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Spannung in der Spionageschule

Animox Origins 2. Der Stich der Wespe
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Und noch einmal eine spannende Animox Geschichte, Aimée Carter gelingt es wiedermal uns mit ihren Ideen und Figuren zu fesseln.

Die Geschichte aus dem Insektenreich von Ariana Webster, der Spinnen Prinzessin ...

Und noch einmal eine spannende Animox Geschichte, Aimée Carter gelingt es wiedermal uns mit ihren Ideen und Figuren zu fesseln.

Die Geschichte aus dem Insektenreich von Ariana Webster, der Spinnen Prinzessin ist eigentlich sehr traurig. Dort geben die besten Familien ihre Kinder mit 3 Jahren in das Spionage-Internat die Höhle. Einige der Kinder können sich gar nicht mehr an ihre Familien erinnern, statt dessen werden die Spionagelehrer und ihre Mitschüler zur neuen Familie.
Man weiß, dass die Tochter der Königin auf der Schule ist, aber aus Sicherheitsgründen wird geheim gehalten, wer es ist. Ariana darf auf keinen Fall auffallen und wird im geheimen vom Spionagemeister noch härter ausgebildet als alle anderen. Bis der Spionagemeister eines Tages verschwindet und nur eine Blutspur hinterlässt.

Mein Sohn fand auch diesen Animox wieder super spannend und wollte nach jedem Kapitel unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Fazit: Für Animox Fans auf jeden Fall lesenswert.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Jetzt verstehe ich es besser

Ich erzähle von meinen Beinen
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Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen. Es ist gut geschrieben und auch die ungewöhnliche Setzung fand ich eher hilfreich als störend. Wally war mir gleich von Anfang sympathisch, wie sie sich zwischen ...


Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen. Es ist gut geschrieben und auch die ungewöhnliche Setzung fand ich eher hilfreich als störend. Wally war mir gleich von Anfang sympathisch, wie sie sich zwischen Mutterschaft, Beruf und Haushalt aufreibt und erst bei der ADHS Diagnose ihrer Tochter merkt, dass sie vielleicht etwas ähnliches hat.

Hier und da hat es mich auch gestresst, Wallys Leben mitzudenken.
Beim Lesen habe ich manchmal gedacht, „Moment, das könnte ich auch sein mit den Gedanken im Kopf und der langen ToDo Liste und dem unaufmerksamen Kind“, aber die Art und Weise wie Wally, die Themen in ihrem Leben angeht und wie ihre Gedanken von einem zum anderen springen, sind doch anders.

Ich fand es durchaus nachvollziehbar, wie es Wally ergeht. Da ich im engen Umfeld mehrere Personen mit ADHS habe, fand ich das Buch wirklich hilfreich, um diese besser zu verstehen und nachzuvollziehen, was in deren Köpfen vor sich geht.

Das Cover gefällt mir nicht so, es sieht mehr wie ein Kinderbuch aus.

Fazit: Unbedingt lesenswert, wenn man mal den Gedankenstrom eines neurodivergenten Menschen kennenlernen möchte.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Extrem cool

Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine
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Waren die Worte meines Sohnes am Ende des Buches.

Aimee Carter hat es geschafft einen wohlverdienten Vorgänger für ihre anderen Animox Bücher zu schreiben.
Die Geschichte von Jam, dem Sohn des Generals, ...

Waren die Worte meines Sohnes am Ende des Buches.

Aimee Carter hat es geschafft einen wohlverdienten Vorgänger für ihre anderen Animox Bücher zu schreiben.
Die Geschichte von Jam, dem Sohn des Generals, vor seinem ersten Animateuren war sehr spannend und dazu auch noch an vielen Stellen wirklich lustig. Es hat Spaß gemacht, es meinem Sohn vorzulesen. Aber es ist auch sehr groß gedruckt und gut lesbar, dass es ein 4. Klässler gut alleine lesen kann.

Wenn man die Animox Reihe noch nicht kennt, eignet es sich sehr gut als Einstiegsbuch. Wir wollten im Anschluss direkt wieder den ersten Teil der Serie nochmal lesen.

Das Cover ist schön und interessant gestaltet und passt sehr gut zum Rest der Serie.

Fazit: Das Buch ist sehr spannend und extrem cool und jedem zwischen 10 und 14 zu empfehlen der Abenteuerbücher mit Gestaltenwandlern wie Woodwalker oder die anderen Animox Bücher mochte.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Ungewöhnlich

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Mich hat das Buch gleich am Anfang gefesselt, als Linn sich im gemeinsamen Ferienhaus umsieht und denkt etwas stimmt nicht, bis sie die Erkenntnis trefft, dass sie es ist, die nicht passt.

Sie ist im ...

Mich hat das Buch gleich am Anfang gefesselt, als Linn sich im gemeinsamen Ferienhaus umsieht und denkt etwas stimmt nicht, bis sie die Erkenntnis trefft, dass sie es ist, die nicht passt.

Sie ist im Urlaub mit dem reichen Kindheitsfreund ihres Mannes und dessen perfekten Ehefrau, Eva, und ihren zwei Kindern, während sie selbst erfolglos versucht ein Kind zu bekommen.

Ich habe mich dann aber schwer getan mit der Geschichte, so wenig konnte ich Linn nachvollziehen, die, voll mit unterdrückter Wut, ständig merkwürdig unüberlegte Dinge sagt und tut. Eher verstehen konnte ich vielleicht noch Eva, mit ihrer sie selbst erschöpfenden Suche nach Perfektion. Während die Ehemänner an allem eher unbeteiligt wirken. Wobei zum Ende klar wird, das auch der Reiche und entspannte Felix mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat.

Dennoch fasziniert das Buch. Es ist mit seinen kurzen Kapiteln schnell zu lesen und immer wieder so Sätze, die einem zum nachdenken anregen. Vielleicht muss man die Personen nicht verstehen oder sympathisch finden sondern kann sich einfach an der Sprache und der Absurdität erfreuen.

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