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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2024

Vor den Kriegen

Das Haus der Bücher und Schatten
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Von Kai Meyer habe ich vor längerer Zeit schon einiges gelesen.
Der Roman, Haus der Bücher und Schatten, hat mich wieder gepackt.
Kai Mayer hat einen fesselnden Schreibstil, er versteht es gute Geschichten ...



Von Kai Meyer habe ich vor längerer Zeit schon einiges gelesen.
Der Roman, Haus der Bücher und Schatten, hat mich wieder gepackt.
Kai Mayer hat einen fesselnden Schreibstil, er versteht es gute Geschichten zu schreiben.
In diesem Roman gibt es zwei Zeitebenen, einmal 1913 in Estland und dann 1933 in Leipzig.
Es beginnt 1933, der Kommissar Cornelius Frey verliert seinen Job, weil er nicht einfach die Taten den
falschen Personen als Täter sieht.
Da wird er Nachtwächter in der Deutschen Bibliothek.
Er rettet ein Mädchen vor einem Sprung vor einem Zug. Einen Tag später wird sie gemeinsam mit einem Kommissar ermordet aufgefunden. Da wird er wieder arbeiten können.

1913 fährt die Lektorin Paula Egel mit ihrem Verlobten ins Baltikum. Sie sollen dem Schriftsteller Aschenberg aufsuchen, um ihn dazu zu bringen, das sein neuer Roman endlich fertig wird. Das
Herrenhaus ist düster dargestellt und die Stimmung ziemlich drückend.
Am Ende gibt es einen Zusammenschluss beider Stränge.
Der Roman hat mich außerordentlich in Spannung gehalten.


Veröffentlicht am 01.11.2024

Madeira 1914

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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Tara Haigh ist das Pseudonym der Schriftstellerin Tessa Hennig. Das Cover des Romans Der Ruf der schwimmenden Gärten, sieht auf dem ersten Blick aus wie ein Schmöker, aber schnell merkt man, das der ...



Tara Haigh ist das Pseudonym der Schriftstellerin Tessa Hennig. Das Cover des Romans Der Ruf der schwimmenden Gärten, sieht auf dem ersten Blick aus wie ein Schmöker, aber schnell merkt man, das der Inhalt, doch ganz interessant ist. Es ist ein historischer Roman, der 1914 in Bremen beginnt.
Sofie ist Ärztin, das ist zu der Zeit schon was besonderes. Sie musste deshalb auch in der Schweiz studieren. Sie hat sich auf Lungenkrankheiten spezialisiert.
Sie bekommt das Angebot auf Madeira bei der Einrichtung eines deutschen Krankenhauses teilzunehmen.
Sie wohnt so lange bei den Hauensteins. Als der eine Sohn, der Romanschreiber Ludwig kennen und lieben.
Da kommt schon eine kriminalhamdlung und eine politische Wirrnis.

Sofies versprochene Arbeit lässt auf sich warten.. Sie lernt einen kleinen Waisenjungen kennen, um den sie sich etwas kümmert.





Veröffentlicht am 30.10.2024

Auf dem Weg zur Bulimie

Brot und Milch
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Die schwedische Schriftstellerin Karolina Ramqvist hat den Roman, Brot und Milch, geschrieben. Es ist für mich ein eigenartiger Roman.
Eine Frau erzählt ihr Leben. Ihre alleinerziehende Mutter war nicht ...



Die schwedische Schriftstellerin Karolina Ramqvist hat den Roman, Brot und Milch, geschrieben. Es ist für mich ein eigenartiger Roman.
Eine Frau erzählt ihr Leben. Ihre alleinerziehende Mutter war nicht so toll. Das Kind hat sich da in Fressorgien gefangen. Das geht bis zu ihrer erwachsenen Zeit. Da hatte sich das in eine Bulimie gesteigert.
So richtig konnte ich diese Geschichte nicht fesseln.
Das einzige gute, war es als das Kind bei den Großeltern war.
Ich hatte mir von dem Roman mehr versprochen.

Veröffentlicht am 25.10.2024

Winter 1996

Die große Sehnsucht
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Der Autor, Schauspieler und Regisseur René Sydowhat mit dem Roman, Die große Sehnsucht, eine interessante Geschichte geschaffen. Mit flüssigem Sound lernen wir die drei jugendlichen Abiturenten kennen. ...


Der Autor, Schauspieler und Regisseur René Sydowhat mit dem Roman, Die große Sehnsucht, eine interessante Geschichte geschaffen. Mit flüssigem Sound lernen wir die drei jugendlichen Abiturenten kennen. Deren Sehnsüchte für ihre Zukunft ergibt eine fesselnde Geschichte in den 1990er Jahren am Bodensee.
Deren Beweggründe werden von dem Autor perfekt dargestellt.
Der Roman liest sich wunderbar und ich wurde gut unterhalten.
Empfehlenswerte Lektüre.

Veröffentlicht am 25.10.2024

Die Trauer bewältigen

Was wir nicht kommen sahen
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Katharina Seck beschreibt in ihrem Roman, Was wir nicht kommen sahen, ein aufrüttelndes Thema, der digitalen Gewalt.
Die 18jährige Ada wird im Internet gemobbt. Ihre Seite wird auf ihm Namen neu angemeldet. ...



Katharina Seck beschreibt in ihrem Roman, Was wir nicht kommen sahen, ein aufrüttelndes Thema, der digitalen Gewalt.
Die 18jährige Ada wird im Internet gemobbt. Ihre Seite wird auf ihm Namen neu angemeldet. Sie wird schlecht gemacht und ist verzweifelt.
Als sie das nicht mehr aushalten kann, springt sie von einer Brücke in den Tod.
Die Autorin hat das glaubhaft dargestellt.
Adas Eltern sind geschockt.
Ihre Mutter meldet sich bei mehreren Foren an und muss sehen, wie Ada beschimpft und gedemütigt wurde.
Der Kampf um die Wahrheit über Adas Tod wird auch perfekt gestaltet.
Die Autorin hat alles so beschrieben, das man alles richtig miterlebt.
Es ist ein lesenswertes Buch.