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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2026

Wer ist Schuld

Spielverderberin
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Marie Menke beschreibt in ihrem Roman, Spielverderberin, die Freundschaft dreier jungen Frauen. Drei Freunde ist oft nicht so einfach, da ist oft einer über. Das ist gerade bei so unterschiedlichen Charakteren ...



Marie Menke beschreibt in ihrem Roman, Spielverderberin, die Freundschaft dreier jungen Frauen. Drei Freunde ist oft nicht so einfach, da ist oft einer über. Das ist gerade bei so unterschiedlichen Charakteren der Fall.
Die Autorin kennt die Gefühle der Drei, denn sie ist auch noch jung.
Da geht es um Liebe, Eifersucht und um Fragen, was man studiert und wo.
Dann gibt es da noch ein Geheimnis, das Gewissensbisse macht.
Gerade das bringt die Freundschaft ans Ende.
Lange Zeit fragt man sich, was da wohl geschehen ist und wer was getan hat.
Da stellt uns die Autorin ganz schön ins grübeln.
Ganz am Ende kommt die Beichte und es ist Schluss. Da hätte ich gerne noch eine Reaktion erlebt.
Der Roman ist wahrscheinlich mehr für junge Leser geeignet.
Die Autorin fesselt mit ihrer Sprache und ich wurde gut unterhalten.
Also ist es zu empfehlen.

Veröffentlicht am 03.02.2026

Aus Vietnam nach Deutschland

Menschen wie wir
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Thị Thanh Thảo Trần ist eine Schriftstellerin, die in Vietnam geboren ist.
Ihr Roman, Menschen wie wir, zeigt wie Emigranten, das Leben in Deutschland schwer ist.
Es ist ein ruhiger Roman.
Die Autorin ...



Thị Thanh Thảo Trần ist eine Schriftstellerin, die in Vietnam geboren ist.
Ihr Roman, Menschen wie wir, zeigt wie Emigranten, das Leben in Deutschland schwer ist.
Es ist ein ruhiger Roman.
Die Autorin beschreibt auch, was ein Kind empfindet, wenn der Vater jahrelang nicht vorhanden ist. Das Verhältnis ist dann gestört.
Die Autorin erzählt detailliert die Probleme und Empfindungen der Vietnamesen. Das hört sich oft beklemmend an, überhaupt, das die Mutter am Ende jedes halbe Jahr, wegen einer Aufenthaltsgenehmigung zum Amt muss.
Es ist interessant zu lesen, aber ich möchte nicht tauschen.
Das Buch ist lesenswert, sollten vielleicht viel lesen, um einen Einblick bekommt.

Veröffentlicht am 02.02.2026

Klasses Debüt

Hazel sagt Nein
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Hazel sagt Nein, dieser Roman ist der Schriftstellerin Jessica Berger Gross gut gelungen.
Sie schreibt hier über eine Familie, die von New York nach Maine zieht.
Es beginnt mit dem ersten Schultag an ...



Hazel sagt Nein, dieser Roman ist der Schriftstellerin Jessica Berger Gross gut gelungen.
Sie schreibt hier über eine Familie, die von New York nach Maine zieht.
Es beginnt mit dem ersten Schultag an der neuen Schule.
Die achtzehnjährige Hazel wird gleich zum Direktor gerufen.
Sie braucht nur noch ein Jahr um sich am College zu bewerben.
Als der Direktor sagt; Ich suche jedes Jahr ein Mädchen aus, mit dem ich Sex habe.
Da war ich , das Hazel nein sagt. Aber der verdreht die Wahrheit und Hazel wird von dem Ort angefeindet.
Erst als sie die Geschichte aufschreibt und publik macht, wird sie von der Presse vorgeführt. Sie soll daraus ein Buch machen, aber Hazel hat Skrupel.
Sie will Schriftstellerin werden, aber nicht so.
Hazel und ihre Familie sind wunderbar dargestellt und die Emotionen sind prima.
Der Roman gefällt von Anfang an.
Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 30.01.2026

Spannend

Tage des Lichts
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Megan Hunter spielt in ihrem Roman, Tage des Lichts, virtuos mit den Gefühlen der Icherzählerin Ivy.
1938 ist Ivy 19 Jahre alt, als in die Familie einen traurigen Verlust erleiden musste.
Die Autorin ...



Megan Hunter spielt in ihrem Roman, Tage des Lichts, virtuos mit den Gefühlen der Icherzählerin Ivy.
1938 ist Ivy 19 Jahre alt, als in die Familie einen traurigen Verlust erleiden musste.
Die Autorin hat ein besondere Familie geschaffen. Vater und Mutter sind Künstler. Außerdem leben noch andere Künstler mit aus dem Anwesen. Da geht es oft hoch her.
Ivy erzählt ihr ganzes Leben, aus der Erinnerung bis sie 80 Jahre alt ist.
Sie heiratet und bekommt zwei Töchter. Während des Krieges erlebt sie eine Liebe mit einer Frau. Die ist auch verheiratet.
Ivys Emotionen erleben wir die ganze Zeit mit.
Das hat die Autorin gefühlvoll geschrieben.
Sie zeigt ein Frauenleben, mit allen Wünschen und Träumen und Rückschlägen.
Der Roman ist mit wohltönender Sprache geschrieben.
Es war eine gute Lektüre, die mich gefesselt hat.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.




Veröffentlicht am 30.01.2026

Zwei Außenseiter

Der andere Arthur
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Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer ...



Der andere Arthur, von Liz Moore ist ein faszinierender Roman.
Es geht um Einsamkeit, soziale Defizite, Arme und Reiche Menschen.
Die Autorin fängt mit dem Professor Arthur Op an. Der geht seit langer Zeit nicht mehr aus dem Haus und wiegt 250 Kilo. Sowie Schwergewicht kann ich mir bildlich nicht richtig vorstellen.
Dann gibt es den 17jährigen Arthur, der sich Kel Keller nennt, so wie sein verschwundener Stiefvater hie0. Er lebt mit seiner Mutter in einem Haus. Die Mutter ist krank und war in ihrer Studienzeit in Arthur Op verliebt.

Die Autorin schreibt über diese beiden Schicksale mit viel Gespür.
Ich war von diesem Roman gefesselt und hoffte auf bessere Bedingungen der beiden Protagonisten.
Es ist ein lesenswerter Roman.