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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2023

Interessante Idee für einen Liebesroman

Das Beste kommt zum Kuss
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Der Titel „Das Beste kommt zum Kuss“ hat mich verführt das Buch genauer anzusehen. Und wie er verspricht, fand ich eine witzige, leicht zu lesende Liebesgeschichte vor. Gerade richtig für den Sommerurlaub ...

Der Titel „Das Beste kommt zum Kuss“ hat mich verführt das Buch genauer anzusehen. Und wie er verspricht, fand ich eine witzige, leicht zu lesende Liebesgeschichte vor. Gerade richtig für den Sommerurlaub mit seiner Leichtigkeit. Aber wir finden durchaus auch Tiefe und Ernsthaftigkeit.
So lernen wir die Hauptprotagonistin Amy zwar als Frau kennen, die gerne auf Partys geht, und mehrere Männer datet, da sie ja den Ausgang jedesmal als negativ vorhersieht. Aber auch ihre andere Seite, die Verantwortung, Fürsorge und Gerechtigkeit als hohe Werte hat.
Amy und ihre Freunde sind von Molly James sehr sympathisch dargestellt worden. Auch gefiel mir die lange andauernde Freundschaft zwischen den Figuren sehr.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und die Seiten sind durchwegs flüssig zu lesen. Kurz fand ich ein paar Seiten etwas schleppend, aber nicht sehr lange und die Geschichte nahm wieder Fahrt auf.
Als Fazit kann ich sagen, dass ich die Art von Amy mochte, auch wie sie sich nach der Hochzeit die Zeit nimmt um den richtigen Mann herauszufinden und wie ihre Freunde ihr zur Seite stehen


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Veröffentlicht am 30.06.2023

Botschaft auch für junge Kinder erfassbar

Anders super
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Mit „ANDERS SUPER“ halte ich ein Pappbilderbuch in Händen, das für Kinder ab 2 Jahre gedacht ist. Ich finde die Altersangabe sehr passend.
Die Illustrationen haben den Kindern unserer Kindergruppe gefallen ...

Mit „ANDERS SUPER“ halte ich ein Pappbilderbuch in Händen, das für Kinder ab 2 Jahre gedacht ist. Ich finde die Altersangabe sehr passend.
Die Illustrationen haben den Kindern unserer Kindergruppe gefallen und sie haben das Wesentliche erfasst. Die Texte sind kurz, vielleicht etwas zu kurz. Mich stört das nicht unbedingt, da ich bei den meisten Bilderbüchern sowieso Erklärungen dazu abgeben muss. Kathrin Wessel hat eine klare Sprache gefunden und die Aussage auf das Notwendige reduziert.
Ich finde es gut, dass das Thema „Anders sein“ über die optischen Körpereigenschaften angegangen wird. Kinder in dem Alter können dies eher begreifen, da sie es auch miterleben, dass jeder anders aussieht. So haben die jüngeren Kinder schnell die verschiedenen körperlichen Unterschiede unserer Gruppenmitglieder entdeckt, die älteren gingen dann wie von selbst auf Charakter und Persönlichkeiten ein. War spannend zu beobachten.
Auch die Botschaft, dass alle gleich sind, auch wenn wir so unterschiedlich sind, wurde durchaus verstanden.
Ich finde das Buch sehr gut, immer vorausgesetzt, dass man den Kindern weitere Erklärungen mitliefert, doch das ist in diesem Alter bei fast jedem Buch unumgänglich.

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Veröffentlicht am 22.06.2023

Mystisch schön

Das zweite Leben des Billy Fingers
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Über Annie Kagan lässt Billy aus dem Jenseits die Welt wissen, wie es dort weitergeht, oder weitergehen könnten. Denn er sagt auch, dass dies ja sein Weg ist und für jedes Wesen ein etwas anderer Weg, ...

Über Annie Kagan lässt Billy aus dem Jenseits die Welt wissen, wie es dort weitergeht, oder weitergehen könnten. Denn er sagt auch, dass dies ja sein Weg ist und für jedes Wesen ein etwas anderer Weg, Abkürzungen oder längere Aufenthalte vorgesehen sind.
Ob Billy jetzt tatsächlich mit Annie spricht oder sie sich das alles erdacht hat, ob sie nur selbst daran glaubt oder alles reine Fiktion ist, wird der Leser nicht durchblicken. Aber das macht eigentlich auch nicht. Also zumindest mir war es egal. Es liest sich richtig mystisch schön und wenn man so will gibt „das zweite Leben des Billy Fingers“ auch einen kleinen Trost.
Die Botschaften von Billy sind in kursiv gehalten, sodass der Leser ohne Probleme zwischen Annie und Billy unterscheiden kann. Zu Beginn gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis und ein Vorwort welches von Dr. Raymond Moody verfasst wurde. Das Buch selbst ist in drei Teile unterteilt.
Schreibstil und Wortwahl waren für mich einfach, sodass das Buch relativ zügig gelesen werden konnte. Das Cover zeigt ein weißes Licht und einen Schmetterling. Für mich Botschaften von Leichtigkeit.
Als Fazit möchte ich sagen, dass wir hier ein positiv gestimmtes Buch haben, das jeden Leser, der ein klein wenig an ein Leben nach dem Tod glaubt, faszinieren wird, für alle anderen könnte es ein Puzzlestein für weitere Überlegungen sein.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Zwischen zwei Stühlen

Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers
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Arnold Spirit lebt zwischen zwei Welten, einerseits ist seine Heimat das Indianerreservat, andererseits hat er sich entschieden außerhalb eine Schule zu besuchen. Er muss nun mit beiden Kulturen klar kommen ...

Arnold Spirit lebt zwischen zwei Welten, einerseits ist seine Heimat das Indianerreservat, andererseits hat er sich entschieden außerhalb eine Schule zu besuchen. Er muss nun mit beiden Kulturen klar kommen und fühlt sich immer wieder wie zwischen zwei Stühlen.
„Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeitindianers“ gibt einen kleinen Einblick in die oft trostlose Lebensweise im Reservat, das durch Alkohol und Arbeitslosigkeit geprägt ist. Auf der anderen Seite muss sich der junge Arnold in einer für ihn völlig fremden Umgebung zurechtfinden. Und er schafft es auch dort Freunde zu finden.
Sherman Alexie zeigt diesen Spagat sehr eindrucksvoll, lockert mit witzigen Passagen auf und bringt so dem Leser eine uns oft unbekannte Lebenssituation nahe. Natürlich regt das Buch auch zum Nachdenken an.
Der Buchaufbau besteht aus unterschiedlich langen Kapiteln mit relativ vielen Illustrationen. Die fand ich sehr originell.
Ich finde die Geschichte interessant, nicht nur für Jugendliche.


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Veröffentlicht am 14.06.2023

Lebenserzählung statt Krimi

Krimi-Klassiker - Band 14: Schlagschatten
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Ich kenne den ersten Band der Reihe nicht, aber am Cover dieses Buches ist eindeutig Kriminalroman zu lesen. Leider kann ich das so nicht unterschreiben. In meinen Augen hat Irene Rodrian hier eher die ...

Ich kenne den ersten Band der Reihe nicht, aber am Cover dieses Buches ist eindeutig Kriminalroman zu lesen. Leider kann ich das so nicht unterschreiben. In meinen Augen hat Irene Rodrian hier eher die Lebensgeschichte der drei Hauptprotagonisten erzählt. Der Krimi ist auf die letzten Seiten verbannt worden.
„Schlagschatten“ ist ein ganz eigener Roman. Einerseits schon vom Schreibstil her. Ich fand ihn gewöhnungsbedürftig. Kurze Sätze, teilweise keine Verben, dafür aber oftmals in einem flotten Tempo ohne nennenswerten Höhen und Tiefen.
Andererseits werden die Leben relativ emotionslos dargestellt. Abwechselnd stehen in den einzelnen Kapiteln die drei Figuren jeweils im Vordergrund.
Die Geschichte steigt in der Gegenwart ein und wird mittels Rückblicken erzählt, sodass der Leser am Ende den Lebenslauf der Figuren kennt.
Das Cover ist einfach gehalten, sagt aber nichts über die Geschichte aus, lässt dafür aber auch Raum für eigene Spekulationen.
Ich würde das Buch wohl kein zweites Mal zur Hand nehmen.

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