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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2023

Konnte mich nicht wirklich erreichen

Die Zentrale
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Der im Klappentext von „Die Zentrale“ beschriebene Thriller, alleine gegen das System, blieb mir unentdeckt. Ja, es geht um das Bankwesen, um gefälschte Bilanzen, Bücher, um Tod und Skandale. Trotzdem ...

Der im Klappentext von „Die Zentrale“ beschriebene Thriller, alleine gegen das System, blieb mir unentdeckt. Ja, es geht um das Bankwesen, um gefälschte Bilanzen, Bücher, um Tod und Skandale. Trotzdem fehlte mir die richtig tiefe Spannung.
Etwas langatmig fand ich auch die zu vielen Hinweise auf den früheren Fall, die hier nichts bringen. Im Sinne von da hat Laura mit Herrn XY gesessen, da mit Herrn YZ zu Abend gegessen usw. Das bringt weder die Geschichte vorwärts, noch dient es der Aufklärung. Auch bekam ich dadurch das Gefühl etwas aus dem ersten Band verpasst zu habe und jetzt den Überblick zu verlieren. Was aber nicht stimmte.
Die private Laura ist für mich eher unsympathisch. Sie die tolle und intelligente Karrierefrau, ihr Gatte der etwas einfältige Handwerker. Gefällt mir nicht.
Natürlich war mir klar, dass bei einem Buch mit Handlungsraum Finanzwesen auch der Sprachgebrauch angepasst sein wird. Veit Etzold schafft es aber dennoch, dass ich als Laie dem Geschehen gut folgen konnte. Ebenso gefielen mir die kurzen Kapitel.
Als Fazit fasse ich zusammen, empfehlenswert für Leser, deren Hauptaugenmerkt auf Unregelmäßigkeiten im Finanzwesen liegen, die den Weg der Aufklärung, mit den möglicherweise unsympathischen Protagonisten, gehen wollen.

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Veröffentlicht am 25.03.2023

Viele positive Ansätze aus der Sicht von Cheryl Richardson

Ist das Leben nicht wunderbar!
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Zu Beginn hat mich etwas gestört, dass das Buch nur aus der Sicht von Cheryl Richardson geschrieben ist. Zwar geht es fast ausschließlich um Erfahrungsaustausch zwischen ihr und Louise Hay, aber doch aus ...

Zu Beginn hat mich etwas gestört, dass das Buch nur aus der Sicht von Cheryl Richardson geschrieben ist. Zwar geht es fast ausschließlich um Erfahrungsaustausch zwischen ihr und Louise Hay, aber doch aus ihrer Sicht.
Mit den Seiten habe ich mich damit halbwegs angefreundet. Von Louise Hay sind auch sehr viele hilfreiche Affirmationen beigesteuert. Ebenso wie Begebenheiten aus ihrem Leben, Erfahrungen und Meinungen zu den Themen.
Der Schreibstil von Cheryl Richardson ist gut zu lesen. Die Affirmationen werden kursiv dargestellt, sodass man auch beim Überblätter die wichtigen Stellen schnell finden würde.
Der Buchaufbau beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, Einleitungen der Autorinnen, der Text und am Ende schließt das Buch mit hilfreichen Affirmationen, die in Themenbereiche unterteilt sind.
Das Cover strahlt passend zum Inhalt Freude und Wandlung zugleich aus.
Als Fazit möchte ich hier einfach den Titel in den Mittelpunkt stellen. „Ist das Leben nicht wunderbar!“ Ja, nachdem man das Buch gelesen hat, dürfte wohl jeder Leser so denken und für sich selbst mehr als nur eine positive Affirmation gefunden haben.

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Veröffentlicht am 19.03.2023

Klare Sprache mit viel Gefühl, sehr anregend verarbeitet

Die geheime Sex-Loge | Erotische Geschichten
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Hinter Alisha Bell steckt ein Autorenduo. Manchmal bemerkt man als Leser den Wechsel der Autoren, doch hier fand ich keine Anzeichen. Vielleicht das eine, allerdings positive, dass die Geschichten für ...

Hinter Alisha Bell steckt ein Autorenduo. Manchmal bemerkt man als Leser den Wechsel der Autoren, doch hier fand ich keine Anzeichen. Vielleicht das eine, allerdings positive, dass die Geschichten für mich als Frau sehr ansprechend sind, ich mir aber auch vorstellen kann, dass Männer sie gerne lesen. Einerseits zeigen sie Gefühl, sprechen aber auch eine klare erotische Sprache.
Die Geschichten bewegen sich meistens, nicht alle, im Rahmen von Macht, Dominanz, Unterwerfung und freiwilliger Auslieferung. Gerade die Geschichte die dem Titel „Die geheime Sex-Loge“ zugeordnet ist, fordert von der Protagonistin einiges, entführt den Leser aber gleichzeitig in ein Szenario, das er wahrscheinlich real nicht erleben wird können.
Aber egal ob es sich um einen strengen Chef, einen jungen Soldaten oder einen äußerst attraktiven Handwerker handelt, alle erotischen Szenen sind in deutlicher Sprache beschrieben ohne vulgär zu wirken. Der Leser kann mit Leichtigkeit in eine Szene eintauchen und mit den Figuren lachen, lieben und auch mitfühlen.
Das Cover ist sehr anregend gestaltet, auch wenn ich jetzt gerade dieses Bild keiner Geschichte zuordnen könnte.
Als Fazit halte ich fest, dass ich das Buch jedem Leser empfehlen kann, soferne etwas Interesse an erotischen Geschichten besteht.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Eine positive Stimulation für jede Frau

Die Kraft einer Frau
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Auch wenn das Buch „Die Kraft einer Frau“ schon etliche Jahre auf dem Buckel hat, so ist es dennoch sehr aktuell und wichtig. Grundsätzlich spricht die Autorin Louise L. Hay alle Lebensbereiche einer Frau ...

Auch wenn das Buch „Die Kraft einer Frau“ schon etliche Jahre auf dem Buckel hat, so ist es dennoch sehr aktuell und wichtig. Grundsätzlich spricht die Autorin Louise L. Hay alle Lebensbereiche einer Frau an. Natürlich sind heute nicht mehr so viele Frauen zum Beispiel finanziell von ihren Männern abhängig, sodass ein paar Kapitel etwas überholt wirken. Doch das liegt eben an den Jahren und trotzdem wird es wohl auch heute noch Frauen geben, denen diese Kapitel sehr hilfreich sind.
Neben Erklärungen, warum manches so wichtig ist, und anderes eben nicht funktioniert, gibt die Autorin den Leserinnen auch positive Hilfestellung in Form von Anregungen, Affirmationen und das eine und andere Lebensbeispiel. Im Anhang des Buches finden sich sehr viele Adressen zur Selbsthilfe. Inwieweit diese Adressen derzeit noch aktuell sind, kann ich allerdings nicht sagen.
Den Schreibstil fand ich sehr leicht zu lesen und auch der Lesefluss wurde durch keine Fachausdrücke gestoppt.
Als Fazit kann ich sagen, dass es sich lohnt dieses „alte“ Buch zur Hand zu nehmen. Die eine und andere Aussage wird aufgefrischt und wieder ins Gedächtnis geholt.

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Veröffentlicht am 12.03.2023

Entwicklungsresistente, nervige Protagonistin überdeckt den Humor

Bissle Spätzle, Habibi?
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An und für sich wäre die Idee gut gewesen. Leider wurde Amaya für mich mit jeder Seite nerviger. Nur sie und sie ist arm und ihre Kultur und ihre Eltern und auf sie muss Rücksicht genommen werden und und ...

An und für sich wäre die Idee gut gewesen. Leider wurde Amaya für mich mit jeder Seite nerviger. Nur sie und sie ist arm und ihre Kultur und ihre Eltern und auf sie muss Rücksicht genommen werden und und und. Als Daniel hätte ich sie schon längst vor die Tür gesetzt. Aber das sieht sie alles nicht, oder manchmal schon, findet es aber nicht notwendig zu sich, zu ihm, zu ihrem Leben zu stehen. Nein sie geht immer weiter in ein Konstrukt aus Lügen. Was soll das für eine Botschaft sein? Ich bin von „Bissle Spätzle, Habibi“ enttäuscht.
Auch wenn Abla Alaoui es gut gemeint haben mag und zwei Kulturen einander näher bringen wollte. In meinen Augen ging das völlig schief. Warum muss immer Daniel zurückstecken? Das schürt bei mir eher eine Antistimmung als ein Verständnis.
Der Schreibstil ist meistens leicht zu lesen. Die vielen arabischen Wörter, Sätze nahm ich in Kauf, da es zum Leben von Amaya gehörte, auch wenn ich mir nicht jedes Wort übersetzte.
Als Fazit muss ich sagen, dass ich eine witzige Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft erwartet hatte. Auch das Näherbringen einer mir nicht wirklich bekannten Religion. Das Buch hat mir, trotz meines geringen Wissens, nicht wirklich Neues vermittelt. Der Humor war durchaus immer wieder vorhanden, konnte leider die Protagonistin nicht sympathischer machen. Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen wollen und auch nicht als positive Darstellung einer Muslima betrachten.

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