Der Untertitel ist Programm
Weich fällt der SchneeAuf den ersten Blick hört es sich viel an, wenn ich sage in diesem Buch finden wir 16 Geschichten. Aber manche sind wirklich kurz, mit drei bis vier Seiten, andere etwas länger. Aber allesamt sind sie ...
Auf den ersten Blick hört es sich viel an, wenn ich sage in diesem Buch finden wir 16 Geschichten. Aber manche sind wirklich kurz, mit drei bis vier Seiten, andere etwas länger. Aber allesamt sind sie Kurzgeschichten mit kriminellem Hintergrund. Es wird kein Mord detailliert geschildert, manchmal ein Verbrechen nur angedeutet. Doch immer werden Grenzen überschritten.
In „Weich fällt der Schnee“ finden wir die meisten Schauplätze in Island. Zwei oder drei auch in London.
Mir gefallen diese kurzen Sequenzen aus dem Leben der verschiedenen Figuren sehr gut. Der Stil von Ragnar Jonasson ist leicht zu lesen. Die Geschichten soweit abgeschlossen, dass der Leser eine Vorstellung vom Geschehen bekommt.
Inhaltsverzeichnis und Veröffentlichungs- und Übersetzungsnachweis runden das Buch ab.
Die Geschichte, die ich am schwersten verdauen konnte war ‚Keine Panik‘ obwohl hier kein Mord begangen oder gestanden wird.
Ich kann das Buch für alle Softkrimifans empfehlen.