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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2021

Praxis und Theorie sind zwei Paar Schuhe

Ich liebe dich, aber nicht heute
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Die Grundidee von Gaby Hauptmann in „Ich liebe dich, aber nicht heute“ klingt ja recht amüsant. Sich zu trennen um das Feuer zueinander wieder neu zu entfachen, mag ja in der Theorie interessant klingen. ...

Die Grundidee von Gaby Hauptmann in „Ich liebe dich, aber nicht heute“ klingt ja recht amüsant. Sich zu trennen um das Feuer zueinander wieder neu zu entfachen, mag ja in der Theorie interessant klingen. Die Praxis bringt jedoch nicht nur kleine Probleme mit sich.
Mir liegt der Schreibstil der Autorin. Er ermöglicht ein flüssiges und zügiges Lesen ihrer Bücher. So auch bei diesem.
Ich kann zwar nicht jede Handlung nachvollziehen, auch finde ich die völlig fehlende Eifersucht auf beiden Seiten der Protagonisten etwas unrealistisch. Dazu wollen die Partner über ihre jeweiligen Erfahrungen dem anderen offen berichten, aber als Zeitvertreib für Zwischendurch lese ich diese Bücher immer wieder gerne.
Meine Ausgabe des Taschenbuchs zeigt ein rotes Herz mit gelber Haftnotiz darunter. Für mein Auge war das ein Blickfang, nicht nur der Name der Autorin.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Witzig, unterhaltsam, mit einem Augenzwinkern zu lesen

Populäre Wein-Irrtümer - Ein unterhaltsames Lexikon
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Diese 192 Seiten zeigen dem Leser mit einem Augenzwinkern 14 verschiedene, witzige, populäre Wein-Irrtümer. Marcus Reckewitz erklärt Mythen oder nimmt sie geschickt auseinander.
Der Leser wird nicht trocken ...

Diese 192 Seiten zeigen dem Leser mit einem Augenzwinkern 14 verschiedene, witzige, populäre Wein-Irrtümer. Marcus Reckewitz erklärt Mythen oder nimmt sie geschickt auseinander.
Der Leser wird nicht trocken belehrt, er darf auch schmunzeln und grinsen. Die Überlegungen stellen sich von selbst, vielleicht etwas zeitverzögert, ein.
Ich fand hier aber nicht nur Irrtümer, sondern zum Beispiel auch Trinksprüche bekannter Persönlichkeiten und das eine oder andere Rezept.
Das Buch selbst ist edel gehalten, der Einband hochwertig. Das Cover weist die Richtung zum Wein ebenso wie der Titel.
Mir gefielen die Kapitel und ich fühlte mich gut unterhalten, allerdings habe ich das Buch auch nicht als tierisch ernstes Lexikon zu lesen begonnen.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Sammelsurium der Kuriositäten zum Lachen, Staunen und Gruseln

Alle Männer sind Freaks
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Das Cover hat für mich etwas leicht Gruseliges. Es zeigt einen mehr als schrägen Typ Mann. Aber so manche der Kurzgeschichten in „Alle Männer sind Freaks“ von Elke Morri kommen dieser Überzeichnung gefährlich ...

Das Cover hat für mich etwas leicht Gruseliges. Es zeigt einen mehr als schrägen Typ Mann. Aber so manche der Kurzgeschichten in „Alle Männer sind Freaks“ von Elke Morri kommen dieser Überzeichnung gefährlich nahe.
Bei mehr als einer Erzählung musste ich herzhaft lachen, bei anderen war ich schockiert, dass es so etwas tatsächlich real geben kann und, ja ich gebe es zu, die eine oder andere kam mir im Ansatz zumindest bekannt vor.
Aber eines haben sie alle gemeinsam, einen hohen Unterhaltungswert.
Die Geschichten sind kurz und kompakt geschrieben. Den Erzählstil kann ich nicht definitiv benennen. Aber ich fühlte mich beinahe mehr im Gespräch mit der erzählenden Frau, als beim Lesen einer Geschichte. Vielleicht trägt auch das zum spritzigen Lesegefühl bei.
Im Rückblick würde mir vielleicht ein Inhaltsverzeichnis gefallen, sodass man die einzelnen Geschichten schnell wiederfindet. Momentan sind die Kapitel nummeriert, mit einer Überschrift und einer maximal zweizeiligen Kurzvorstellung der Protagonisten versehen. Das reicht auch völlig aus, um in die jeweilige Geschichte einzutauchen. Nur wenn ich eine bestimmte suchen will, muss ich eben durchblättern. Doch das soll meinen positiven Gesamteindruck dieses Buches nicht schmälern.
Ich hatte extrem witzige, unterhaltsame aber auch aufrüttelnde, schockierende Momente mit den Figuren und kann „Alle Männer sind Freaks“ an jede Frau, und mit einem Augenzwinkern auch jedem Mann, weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Bin nicht wirklich warm geworden

Das Tiroler Zahlenrad
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Auch wenn ich es versucht habe, aber so richtig warm bin ich mit dem Zahlenrad nicht geworden.
Der Aufbau und die Kapiteleinteilung sind in meinen Augen gut gemacht. Man kann sich schnell einen Überblick ...

Auch wenn ich es versucht habe, aber so richtig warm bin ich mit dem Zahlenrad nicht geworden.
Der Aufbau und die Kapiteleinteilung sind in meinen Augen gut gemacht. Man kann sich schnell einen Überblick verschaffen, wo man was finden kann. Dass die Arbeit mit dem Zahlenrad nicht so von heute auf morgen im kleinen Finger stecken würde, war mir vorher bewusst. Daran kann es also auch nicht liegen.
Es gibt viele Beispiele wie sich die Zahlen untereinander verhalten, worauf man achten soll und so weiter.
Im letzten Kapitel wird der Umgang mit dem Zahlenrad im Alltag beschrieben. Ich gestehe, dass ich so weit gar nicht gekommen bin. Habe ich mich doch zu sehr auf die Geburtszahlen meiner Umgebung konzentriert? Jedenfalls versuchte ich mit den Geburtsdaten meiner Familie zu arbeiten und hinter das System zu blicken. Zu erkennen wie hier die Menschen beschrieben werden. Aber entweder habe ich einen zu vernebelten Blick auf meine Mitmenschen, oder bei uns passten einfach alle Zahlen für jeden.
Wenn ich die vielen positiven Bewertungen lese, suche ich automatisch den Grund bei mir. Vielleicht liegt er ja da irgendwo. Ich lege dieses Buch jetzt leider aus der Hand ohne damit glücklich geworden zu sein.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Interessante Ansichten, Herstellung der Elixiere nicht immer einfach

Seelen-Elixiere
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Unsere Seele hat sich für dieses Leben eine Aufgabe gewählt. Diese Annahme sollte der Leser als Voraussetzung für dieses Buch ansehen.
Frank Scholke und Varda Hasselmann bringen hier zu Papier was ihnen ...

Unsere Seele hat sich für dieses Leben eine Aufgabe gewählt. Diese Annahme sollte der Leser als Voraussetzung für dieses Buch ansehen.
Frank Scholke und Varda Hasselmann bringen hier zu Papier was ihnen von der geistigen Welt durchgegeben wird. Wer sich bis hierhin schon schwer tut, wird mit dem gesamten Buch keine Freude haben.
Doch darum geht es im Großen und Ganzen: der Lebensaufgabe der Seele eine Hilfestellung anbieten zu können. Die Idee ist nicht neu, aber der Weg dazu.
Die Autoren gehen von sieben Seelenrollen mit jeweils fünf – beziehungsweise mehr – Untertypen aus. Jedem Untertyp wird ein eigenes Elixier zugeordnet. Und hier ist für mich der schwierigste Teil des Buches.
Wenn ich es für mich Lese, muss ich mich jetzt in einem diesen 35 verschiedenen Typen wiederfinden. Dies gelingt aber nur demjenigen, der wirklich und unvoreingenommen ehrlich zu sich selbst sein kann. Jenem Leser, der sich selbst kennt und keine beschönigenden Eigenschaften oder Ansichten von sich hat.
Mit Sicherheit der Scheidepunkt ob das Buch als gut oder schlecht empfunden wird. Sollte sich ein Leser nicht sicher sein und falsch wählen, verursacht das falsche Elixier keinen Schaden, es hilft allenfalls nichts. Nur selbst wird man diese Theorie in Frage stellen.
„Seelen-Elixiere“ werden wie gesagt für jeden Untertyp extra erwähnt, beschrieben und die Herstellung erklärt. Soweit in Ordnung. Allerdings frage ich mich, wie ich in Europa zu einer frischen, ungespritzten Bananenblüte gelangen soll. Um ein Beispiel der exotischen Variante zu nennen. Natürlich gibt es auch bedeutend einfacher Elixiere, wie Sauerkraut oder Walnuss, aber was, wenn ich denke genau in diese exotische Kategorie zu fallen?
Ich habe das Buch trotzdem mit viel Interesse gelesen, auch wenn es mittlerweile in die Jahre gekommen ist.

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