Diese Rezi bezieht sich auf mein schon älteres Exemplar mit der ISBN 3426268736. Allerdings gehe ich davon aus, dass in nachfolgenden Werken keine grundlegenden Änderungen vorgenommen wurden.
Für mich ...
Diese Rezi bezieht sich auf mein schon älteres Exemplar mit der ISBN 3426268736. Allerdings gehe ich davon aus, dass in nachfolgenden Werken keine grundlegenden Änderungen vorgenommen wurden.
Für mich war „Aura-Soma“ ein sehr ausführlicher und hilfreicher Ratgeber wann immer ich mir eines der Fläschchen zur Hand nahm.
Allerdings werden von den Autoren Irene Dalichow und Mike Booth nicht nur die einzelnen Flaschen eingehend beschrieben, sondern der Leser findet auch Information über Entstehung und Entwicklung von Aura Soma, sowie geschichtliches über alte Weisheitssysteme und Farben im Allgemeinen vor.
Im Buch findet man nicht nur die schriftliche Beschreibung der Flaschen, sondern auch Abbildungen jeder einzelnen Farbzusammenstellung. Literatur- und Adressenliste runden das Buch gekonnt ab.
Mir wurde „AchtNacht“ wärmstens empfohlen, also habe ich dieses Buch auch zur Hand genommen. Ich gestehe, schon vorweg mit etwas Bauchweh, da Thriller nicht unbedingt mein Lieblingsgenre ist. Aber eine ...
Mir wurde „AchtNacht“ wärmstens empfohlen, also habe ich dieses Buch auch zur Hand genommen. Ich gestehe, schon vorweg mit etwas Bauchweh, da Thriller nicht unbedingt mein Lieblingsgenre ist. Aber eine miese Bewertung abzugeben, nur weil ein Buch ein mir unliebsames Genre hat, wäre unfair, noch dazu, wenn ich es vorher schon weiß. Daher spielt in dieser Bewertung meine persönlich Vorliebe wenig mit ein und ich bleibe auf der sachlichen Seite. Soweit dies bei einer Beurteilung möglich ist.
Sebastian Fitzek ist bekannt für seine packenden Geschichten. Auch mich hat die Thematik fasziniert und gefangen genommen. Mit jeder Seite die ich las, sogar mehr und mehr schockiert. Nicht nur einmal musste ich mir sagen, dass es Fiktion ist. Aber ein kleines bisschen bleibt der Beigeschmack – was wenn doch jemand auf so eine verrückte Idee kommt? Gibt es Menschen die auf so eine Nachricht anspringen würden? Ich fürchte durchaus.
Umso erschreckender fand ich die doch sehr anschaulich dargestellten Szenen, die Verzweiflung, die Ohnmacht der Opfer. Und immer wieder meine eigenen Gedanken: was wäre wenn……
Ich kenne keine anderen Bücher des Autors, aber der Schreibstil hier war für mich nicht unbedingt erhebend gut zu lesen. Die Spannung fand ich, vielleicht auch in Bezug auf die Grundidee, gelungen insbesondere das Ende der Geschichte mit seiner Auflösung.
Reibereien zwischen Juden und Christen gab es wohl schon immer. Doch das sind hier nicht die einzigen Schwierigkeiten. „Die Jüdin von Magdeburg“ und Wolfram, ein Christ, sind zwei der Hauptprotagonisten. ...
Reibereien zwischen Juden und Christen gab es wohl schon immer. Doch das sind hier nicht die einzigen Schwierigkeiten. „Die Jüdin von Magdeburg“ und Wolfram, ein Christ, sind zwei der Hauptprotagonisten. Beide kämpfen gegen die Widrigkeit der Umstände damaliger Zeit. Die Obrigkeit spielt ihre Macht aus und lässt die Kleinen wie Marionetten tanzen. Glaube und Geschlechterrolle bieten weitere Konfliktpunkte. Auch die Kriegslust und Machtbesessenheit der Grafen, Fürsten und Domherren bringen Leid und Verzweiflung unter die Menschen. Dazu noch ein paar persönliche Fehltritte der kleinen Leute und schon haben wir ein Feuerwerk an Gefühlen, Verwirrungen, Verstrickungen, Wendungen.
Ruben Laurin schafft vor dem historischen Magdeburg eine Geschichte, die vom kleinen Schmid über die Geistlichkeit bis hinauf zum Marktgrafen alle Schichten der Bevölkerung einschließt und miteinander verwebt. Seine Erzählung bleibt in jedem Punkt spannend, bietet dem Leser verschiedene Denkansätze an und wählt dann eventuell einen anderen Weg.
Die geschichtliche Aufarbeitung scheint belegbar und wird im Nachwort auch teilweise erklärt. Die menschlichen Handlungen der Figuren sind großteils nachvollziehbar und ihre Entwicklung im Laufe des Buches deutlich erkennbar.
Personenliste, Zeittafel und historischer Stadtplan zu Beginn des Buches erleichtern dem Leser ein schnelles Einsteigen in die Geschichte. Ein Glossar am Ende erklärt historische Begriffe, sodass ein unbekanntes Wort schnell nachgeschlagen werden kann. Die einzelnen Kapitel tragen eine kleine Überschrift und handeln meistens von einer der Figuren, zumindest bis zum Zeitpunkt, da sich die verschiedenen Stränge kreuzen teilweise gemeinsam weiterlaufen, oder sich wieder trennen.
Das Buch handelt von viel Gewalt, wohl der damaligen Zeit geschuldet, aber nicht nur, auch Liebe Vertrauen, Freundschaft und Hoffnung will einen Platz finden. Ich hatte eine wunderbare Zeit mit Esther, Wolfram und all den anderen. Der Spannungsbogen blieb bis zu den letzten Seiten erhalten ohne, dass ich je das Gefühl hatte, etwas wird künstlich in die Länge gezogen. Einfach empfehlenswert.
So unterschiedlich die acht Geschichten auch sein mögen, so haben doch sieben von ihnen eines gemeinsam: die weiblichen Figuren sind die devoten Partner. Nur eine Geschichte handelt von einer FemDom.
Unabhängig ...
So unterschiedlich die acht Geschichten auch sein mögen, so haben doch sieben von ihnen eines gemeinsam: die weiblichen Figuren sind die devoten Partner. Nur eine Geschichte handelt von einer FemDom.
Unabhängig davon sind die Kurzgeschichten reizvoll, erotisch und ansprechend geschrieben. Die Handlungen wurden meistens nachvollziehbar beziehungsweise glaubhaft dargestellt. Wenngleich die Praktiken nicht immer zimperlich gewählt wurden, so überfordern sie den Leser nicht.
Einzig an der letzten Geschichte hatte ich etwas zu kauen. Doch auch hier waren es nicht die Praktiken an und für sich, sondern eher die Hintergründe des dominanten Teils und sein Verhalten.
Auch wenn wir hier hauptsächlich Geschichten mit devoten Frauen vorfinden, so wissen diese Frauen sehr wohl was sie wollen.
Den Schreibstil von Alexandra Gehring finde ich, wie schon bei ihren früheren Büchern, der Thematik angepasst. Keine vulgäre Sprache, aber die Dinge werden direkt und ungeschönt beim Namen genannt. Passend zu SM-Szenarien.
„Macht der Sinne“ kann ich jedem Leser empfehlen, der mit Macht und Unterwerfung, Schmerz und ausgeliefert sein, etwas anfangen kann. Die Leser, die romantische Liebesbeziehungen erwarten, werden hier definitiv nicht glücklich.
Meine geringe Bewertung hängt damit zusammen, dass dieses Buch einfach wie ein Lehrbuch aufgebaut ist. Es braucht schon eine intensive Beschäftigung mit der Materie um hiervon einen Nutzen zu ziehen. Ich ...
Meine geringe Bewertung hängt damit zusammen, dass dieses Buch einfach wie ein Lehrbuch aufgebaut ist. Es braucht schon eine intensive Beschäftigung mit der Materie um hiervon einen Nutzen zu ziehen. Ich mag die Autorin Vera F. Birkenbihl grundsätzlich sehr gerne. Daher hatte ich mir auch dieses Buch besorgt. Leider komme ich damit nicht wirklich klar.
Das Buch besteht aus zwei Teilen, der erste die Wahrnehmung und der zweite die Interpretation. Ebenso ist das Buch in zehn große Kapitel eingeteilt. Diese wiederum in verschieden viele Unterkapitel.
Die Wahrnehmung beschäftigt sich damit, wie man Körpersprache an anderen Menschen unterscheiden. Welche Bewegung, Geste sieht wie aus. In welche Kategorie muss ich sie einordnen.
Erst im zweiten Teil beschäftigt sich die Autorin mit der Interpretation. Was könnte mir diese oder jene Geste, Haltung sagen? Dieser Ansatz gefällt mir gut, da ich schon auch glaube, vorher muss man verstehen wie Körpersprache funktioniert um sie etwas deuten zu können. Doch der Umfang der Erklärungen sprengte einfach mein Interesse – oder auch mein Verständnis.