Gemütlich fließender Soft-Krimi mit sympathischem Ermittler-Quartett
Inspector Pescadores und der Tote im PoolDieser gemütlich fließende Soft-Krimi besticht durch seine Figuren. Alle vier sind mir sympathisch und wirken alltagstauglich. Natürlich hat jeder von ihnen sein Geheimnis, das bisher noch nicht ganz gelüftet ...
Dieser gemütlich fließende Soft-Krimi besticht durch seine Figuren. Alle vier sind mir sympathisch und wirken alltagstauglich. Natürlich hat jeder von ihnen sein Geheimnis, das bisher noch nicht ganz gelüftet wurde. Das passt aber für mich, da ja weiter Bände angekündigt sind.
Auch wenn er kein Kriminalbeamter mehr ist, so hat Markus Fischer in „Inspector Pescadores und der Tote im Pool“ seine lange antrainierten Fähigkeiten noch intus. Hilfreich für ihre private Ermittlung, hinderlich, da er vor seinen Freunden seinen früheren Job verbergen möchte. Noch haben sie keinen Verdacht, oder doch jemand? Hat vielleicht noch jemand aus der Gruppe bei seiner Vergangenheit etwas zurückgehalten?
Daniel Verano schreibt in einem leichten Stil. Das Lesen macht Spaß und lässt die Insel vor dem geistigen Auge auftauchen. Der Fall ist logisch aufgebaut, die Ermittlungen fühlen sich nicht gekünstelt an. Einzig waren mir, die ich der spanischen Sprache nicht mächtig bin, etwas zu viele spanische Sätze und Ausdrücke vorhanden. Zugutehalten möchte ich aber, dass diese sofort übersetzt oder erklärt werden.
Ich persönlich hätte mir vielleicht etwas mehr Landschaftsbeschreibung gewünscht, und dafür etwas weniger Gerichte und kochen im Allgemeinen. Aber das ist eben meine Auffassung und wäre zulasten der angenehmen Seitenzahl gegangen. Also grundsätzlich bin ich mit dem Kriminalfall im reinen und kann ihn nur weiterempfehlen.