Cover-Bild Finale Curioso
Band 12 der Reihe "Südtirol-Krimi / Commissario Fameo ermittelt"
(11)
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Athesia-Tappeiner Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 09.07.2025
  • ISBN: 9788868398361
Ralph Neubauer

Finale Curioso

Südtirolkrimi Band 12

Mehrfacher Mord in einer Bozener Villa, ein Betrugsfall, der Staub aufwirbelt, und ein scheinbar gewöhnlicher Diebstahl stehen im Mittelpunkt des kriminellen Geschehens. Es zeichnet sich ein undurchsichtiges Gefüge aus Einfluss, Macht und Manipulation ab. Das zwingt die bekannten Figuren, Entscheidungen zu treffen. Die Rollen ändern sich, jeder nimmt eine neue Position ein.
Im Finale Curioso bleibt nichts so, wie es war. Das Leben ist wie ein Fluss und das Wasser findet seinen Weg, egal, wie der Untergrund beschaffen ist. Die Figuren des Krimis treiben auf der Wasseroberfläche mit dem Strom.
Dieser Krimi spielt an einem fiktiven Ort in Bozen, aber vor allem an authentischen Orten im Dorf Prissian, wo die Krimiserie ihren Anfang genommen hat. Sie endet auch hier.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2025

Ende einer langen Geschichte

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In einer vornehmen Bozener Villa werden vier unterschiedlich getötete Frauen gefunden. Wer macht so etwas?

Relativ schnell stellt sich heraus, dass in dem als Hotel gemeldeten Haus ein Edelbordell etabliert ...

In einer vornehmen Bozener Villa werden vier unterschiedlich getötete Frauen gefunden. Wer macht so etwas?

Relativ schnell stellt sich heraus, dass in dem als Hotel gemeldeten Haus ein Edelbordell etabliert ist. Und dort verkehrt die männliche Creme de la Creme von Bozen und Umgebung.

Fabio, Francesca und Eduard ermitteln in alle Richtungen, der Vicequestore Marzollo ist gar nicht erfreut und verhängt einen Informationsstop für die Presse. Was natürlich Fragen aufwirft.

Aus Innsbruck kommt der Mieter des Hotels und macht seine Aussage, er will helfen, den oder die Täter zu finden, ist doch seine Lebensgefährtin eine der Toten. Er vermutet ganz offen einen Bandenkrieg und die Morde sollten eine Warnung sein.

Der pensionierte Polizist Tommaso hingegen vertreibt sich seine nun reichliche Freizeit mit dem Hauen auf eine Pauke, vertretungsweise, aber er findet Gefallen an der Südtiroler Musikkapellenwelt.

Fabio, der von den Eltern Immobilien bekommen hat, schlägt sich mit Umbauplänen herum, kommt aber zeitlich wegen der anfallenden Ermittlungen nicht so recht weiter, auch ist er unsicher, was und wie er an die Sache herangehen soll. Er betreibt mittlerweile Yoga und es gefällt ihm sogar.

Im Mordfall allerdings haben die Ermittler inzwischen ordentlich umgerührt und die Unterwelt ins Rotieren gebracht.

Wer diesen Krimi, es ist der 12. und letzte der Reihe von Ralph Neubauer, liest, wird keine Anschlussprobleme haben, denn was man aus den vergangenen Büchern wissen muss, erfährt man.

Das Buch ist außerordentlich gut und leicht zu lesen, man will gar nicht aufhören.

Schade, dass es nicht weitergeht.

Das Cover ist wieder mit einem typischen Motiv geschmückt und hat hohen Wiedererkennungswert.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Südtirol mal anders

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Südtirol ist offiziell Italien, trotzdem lebt man dort zum Teil anders - zumindest soweit man das als passionierter Südtirol-Urlauber beurteilen kann. In diesem Krimi geht es aber schon recht "italienisch" ...

Südtirol ist offiziell Italien, trotzdem lebt man dort zum Teil anders - zumindest soweit man das als passionierter Südtirol-Urlauber beurteilen kann. In diesem Krimi geht es aber schon recht "italienisch" zu, vor allem wenn man die Verflechtungen und Verfilzungen innerhlba der hier fiktiv agierenden Polizei betrachtet.

Erfrischend finde ich den "guten" Teil des Ermittlerteams beschrieben. Mir hat auch gefallen, dass private Freundschaft, gutes gemeinsames Essen und Musik eine Rolle spielen.

Der Krimi ist flüssig geschrieben, wobei ich die vielen italienischen Namen zumindest anfänglich ziemlich verwirrend fand. An manchen Stellen hätte ich mir die Handlung spannender gewünscht, ich habe ab und zu gedanklich den Faden verloren....


Dennoch - nett zu lesen und gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

nichte bleibt wie es war

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In einer Villa bei Bozen ereignet sich ein grausamer Mehrfachmord. Zeitgleich sorgt ein raffinierter Betrugsfall für Aufsehen, während ein vermeintlich belangloser Diebstahl plötzlich an Gewicht gewinnt. ...

In einer Villa bei Bozen ereignet sich ein grausamer Mehrfachmord. Zeitgleich sorgt ein raffinierter Betrugsfall für Aufsehen, während ein vermeintlich belangloser Diebstahl plötzlich an Gewicht gewinnt. Nach und nach verstrickt sich alles in ein dichtes Netz aus Macht, Einfluss und Täuschung. Für die Beteiligten wird es immer schwerer, den richtigen Weg zu finden, Entscheidungen müssen getroffen werden, Rollen verschieben sich, und niemand bleibt, wer er zuvor war.

Mit Finale Curioso ist Ralph Neubauer ein spannender Abschluss seiner Krimireihe gelungen. Der Roman überzeugt durch eine logisch aufgebaute Handlung, viel Lokalkolorit und sympathische Protagonisten, die den Leser schnell in die Geschichte hineinziehen. Besonders die regionalen, sehr gut recherchierten Bezüge machen den Krimi lebendig und geben ihm eine ganz eigene Note.

An einigen Stellen wirkt die Erzählung jedoch etwas langatmig, vor allem dort, wo Details ausgeführt werden, die nicht unbedingt zum eigentlichen Kriminalfall gehören. Als Einzelband hätte man auf manches verzichten können, im Kontext des Reihenfinales ergibt es jedoch durchaus Sinn und fügt sich stimmig in das Gesamtwerk ein.

Alles in allem ist Finale Curioso ein gut lesbarer, atmosphärischer Krimi, der spannende Unterhaltung bietet und die Reihe auf runde Weise abschließt.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Von Machtmissbrauch und Korruption im schönen Südtirol

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Der Titel deutet es schon an, ein letzter Fall für das Team um Fabio Fameo und Francesca Giardi wartet auf die Leserschaft. In einer Bozener Villa, einem Edelbordell, werden vier Frauen ermordet. Ein Trickbetrüger ...

Der Titel deutet es schon an, ein letzter Fall für das Team um Fabio Fameo und Francesca Giardi wartet auf die Leserschaft. In einer Bozener Villa, einem Edelbordell, werden vier Frauen ermordet. Ein Trickbetrüger treibt sein Unwesen und eine Trompete wird gestohlen. Dazu wird der Quästor unerwartet ersetzt, durch eine Person, an die Fabio keine guten Erinnerungen hat.
Der Krimi gliedert sich nach den Ermittlungstagen, die in weitere Kapitel unterteilt sind. Dadurch fällt es leicht, dem individuellem Leserhythmus zu folgen. Dazu der angenehme Schreibstil lässt einen Spaß am Lesen des Krimis haben. Wieder fällt auf, dass Ralph Neubauer nicht mit Lokalkolorit geizt, was einen großen Reiz der Reihe ausmacht.
Fand ich im letzten Band, das dort etwas wenig Krimi für einen Krimi drinsteckte, so trifft dies hier nicht zu. Man erhält reichlich Krimi und Ermittlungsarbeit, die zum Mitermitteln anregt und am Ende wird man dann doch noch überrascht. Daneben erfahren wir einiges aus Fabios Familienleben und auch Tommaso, Fabios Kollege im Ruhestand, spielt wieder eine Rolle. Das freute mich sehr, aber die etwas zu ausführlich erzählten Passagen rund um die Musikkapelle habe ich dann doch eher überflogen. Insgesamt ein guter Krimi mit guten Haupt-Charakteren, deren Handlungsweisen und persönlichen Entscheidungen am Ende nachvollziehbar sind.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang

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Mit „Finale Curioso“ schließt Ralph Neubauer seine zwölfbändige Südtiroler Krimireihe mit Fabio Fameo als zentrale Figur endgültig ab.

Worum geht es?
Vier ermordete Frauen in einer Bozener Villa. Was ...

Mit „Finale Curioso“ schließt Ralph Neubauer seine zwölfbändige Südtiroler Krimireihe mit Fabio Fameo als zentrale Figur endgültig ab.

Worum geht es?
Vier ermordete Frauen in einer Bozener Villa. Was auf den ersten Blick wie Raubmord aussieht, zieht bald weite Kreise. Es eröffnen sich dem Ermittler-Team unerwartete Ränke und Machenschaften, die letztlich das Leben vieler verändern.

Die Motive am Cover, nämlich das Castel Fahlburg und der Schattenriss eines Trompeters, stimmen auf das Südtiroler Flair ein. Stilistisch passt es zu allen anderen Bänden, es gibt somit einen guten Wiedererkennungswert. Titel unterstreicht, dass der Autor mit dem 12. Band einen Schlussstrich zieht. Das Buch erschien 2025 im Athesia Verlag. Es gliedert sich in mit dem jeweiligen Wochentag übertitelte Kapitel in angenehmer Länge. Diese wiederum verfügen über nummerierte Abschnitte. Die Ermittlungen erfolgen in der nicht genau bestimmten Gegenwart und erstrecken sich über etwas mehr als zwei Wochen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, mit Blick auf Details. Lokalkolorit durchzieht den Roman nicht nur durch Erwähnung landschaftlicher Schönheit und sehenswerter Örtlichkeiten, sondern - verpackt in einer Nebenhandlung - widmet sich der Autor (für meine Begriffe etwas zu ausführlich) der Bedeutung von Musikkapellen. Er hat das Thema eingehend recherchiert, was die umfangreiche Literaturliste am Ende des Buches beweist. Man kommt auch als Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse problemlos in die Geschichte hinein und überblickt rasch den relevanten Personenkreis.

Ein grauenhafter Mord in einem Edelbordell. Ein Raubmord? Doch die Ermittler entdecken einen Geheimgang, Videoüberwachung in den Räumen. Erpressung? Der Fall ist interessant aufgebaut. In mühsamen kleinen Schritten sammeln sie Informationen, verfolgen Spuren, wovon etliche in die Irre führen. Bis ihnen nach etlichen überraschenden Wendungen durch einen Zufall der Mörder ins Netz geht. Tatablauf und Motiv für die Morde sind geklärt. Aber während der Mördersuche gab es Machtverschiebungen im polizeilichen Konstrukt, was zu Irritationen innerhalb des Teams führte. Es offenbarten sich Machenschaften und Entwicklungen, die das Team veranlassen, neue Wege zu gehen. Somit schließt sich der Kreis, es endet die Geschichte rund um Fabio, Tommaso, Francesca, Eduard und deren Anhang.

Das Ermittler-Team ist sympathisch, agiert effizient und arbeitet harmonisch miteinander. Das Privatleben ist gut dosiert eingeflochten. Die Charaktere sind lebendig beschrieben, zeigen Stärken und Schwächen. Man gewinnt Einblick in ihre Gedankenwelt und kann ihre Entscheidungen und Handlungen nachvollziehen.

„Finale Curioso“ hat mir sehr gut gefallen. Ich fand vor allem den Fall sehr interessant, die Suche nach dem Mörder war spannend. Ein Südtirol-Krimi, den ich gerne weiterempfehle.

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