Ende einer langen Geschichte
In einer vornehmen Bozener Villa werden vier unterschiedlich getötete Frauen gefunden. Wer macht so etwas?
Relativ schnell stellt sich heraus, dass in dem als Hotel gemeldeten Haus ein Edelbordell etabliert ...
In einer vornehmen Bozener Villa werden vier unterschiedlich getötete Frauen gefunden. Wer macht so etwas?
Relativ schnell stellt sich heraus, dass in dem als Hotel gemeldeten Haus ein Edelbordell etabliert ist. Und dort verkehrt die männliche Creme de la Creme von Bozen und Umgebung.
Fabio, Francesca und Eduard ermitteln in alle Richtungen, der Vicequestore Marzollo ist gar nicht erfreut und verhängt einen Informationsstop für die Presse. Was natürlich Fragen aufwirft.
Aus Innsbruck kommt der Mieter des Hotels und macht seine Aussage, er will helfen, den oder die Täter zu finden, ist doch seine Lebensgefährtin eine der Toten. Er vermutet ganz offen einen Bandenkrieg und die Morde sollten eine Warnung sein.
Der pensionierte Polizist Tommaso hingegen vertreibt sich seine nun reichliche Freizeit mit dem Hauen auf eine Pauke, vertretungsweise, aber er findet Gefallen an der Südtiroler Musikkapellenwelt.
Fabio, der von den Eltern Immobilien bekommen hat, schlägt sich mit Umbauplänen herum, kommt aber zeitlich wegen der anfallenden Ermittlungen nicht so recht weiter, auch ist er unsicher, was und wie er an die Sache herangehen soll. Er betreibt mittlerweile Yoga und es gefällt ihm sogar.
Im Mordfall allerdings haben die Ermittler inzwischen ordentlich umgerührt und die Unterwelt ins Rotieren gebracht.
Wer diesen Krimi, es ist der 12. und letzte der Reihe von Ralph Neubauer, liest, wird keine Anschlussprobleme haben, denn was man aus den vergangenen Büchern wissen muss, erfährt man.
Das Buch ist außerordentlich gut und leicht zu lesen, man will gar nicht aufhören.
Schade, dass es nicht weitergeht.
Das Cover ist wieder mit einem typischen Motiv geschmückt und hat hohen Wiedererkennungswert.