Beruht auf einer wahren Begebenheit
Hurlebaus und das rote KleidEine Frau verschwindet spurlos. War es Liebe oder ein Verbrechen? Kommissarin Olga Oleg holt Hurlebaus zur Hilfe, der selbst knapp einem Anschlag entkommt. Zwischen familiären Geheimnissen, Mafia-Spuren ...
Eine Frau verschwindet spurlos. War es Liebe oder ein Verbrechen? Kommissarin Olga Oleg holt Hurlebaus zur Hilfe, der selbst knapp einem Anschlag entkommt. Zwischen familiären Geheimnissen, Mafia-Spuren und dem entscheidenden roten Kleid entfaltet sich ein packender Krimi voller Spannung und Wendungen.
Der Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen. Was wie ein gewöhnlicher Vermisstenfall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer vielschichtigen Geschichte über Familie, Liebe, Verlust und die Suche nach Wahrheit.
Spannung und Gefühl werden hier super miteinander verbunden. Ich mochte besonders, dass die Figuren Ecken, Kanten und echte Emotionen haben. Hurlebaus und Olga sind mit ihren Liebesbeziehungen sicher nicht immer professionell, aber das macht sie greifbarer. Hurlebaus ist kein typischer Ermittler, sondern jemand, der mitdenkt, zweifelt und manchmal aneckt. Genau das macht ihn so glaubwürdig.
Das Buch spricht Themen an, die man in Krimis selten findet etwa Neurodiversität. Das gibt der Geschichte Tiefe, ohne sie schwer zu machen. Trotzdem bleibt die Handlung spannend. Es gibt überraschende Wendungen, ein paar richtige Schockmomente und eine Atmosphäre, die bis zum Schluss fesselt.
Das Lokalkolorit gefällt mir sehr gut, besonders, wenn man die Gegend kennt.
Vorkenntnisse zum Vorgängerband hätten mir persönlich geholfen die Geschichte besser zu verstehen.
Ich hätte mir auch gerne etwas mehr Zeit für die Auflösung gewünscht. Der Schluss kam mir etwas zu schnell, aber das schmälert das Lesevergnügen kaum.