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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2020

Kurze, heiße Auszeiten vom Alltag

Sünden auf der Arbeit | Erotische Geschichten
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Diese kurzen Geschichten bedienen sehr unterschiedliche Fantasien. Von der Krankenschwester über die Postbotin bis zu Friseurin oder Köchen finden wir in „Sünden auf der Arbeit“ zehn verschiedene Berufe. ...

Diese kurzen Geschichten bedienen sehr unterschiedliche Fantasien. Von der Krankenschwester über die Postbotin bis zu Friseurin oder Köchen finden wir in „Sünden auf der Arbeit“ zehn verschiedene Berufe. Bei vielen könnte man sich durchaus vorstellen, dass die Erzählung auch real möglich wäre, bei einer oder zwei würde ich sie eher zum Kopfkino rechnen. Eines haben aber alle gemeinsam, sie sind kurzweilig, heiß und anregend geschrieben. Millicent Light lässt, wie bei ihren vorigen Büchern, auch hier ihre Protagonistinnen wissen was sie wollen und schnell zur Sache kommen.

Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache der erotischen Szene angepasst, mal zärtlich, mal etwas rauer. Allerdings nie übergriffig, derb.

Alle zehn Geschichten zielen auf schnellen, manchmal unvorhergesehenen Sex ab. Keine bewegt sich im Bereich von BDSM und seinen Spielarten. Dennoch gefällt mir, dass meistens sogar auf Safersex geachtet wurde.

Zum Cover kann ich nur sagen, dass es mir gefällt, dass es zu den Geschichten passt und schon einen kleinen Hinweis auf den einen oder anderen Beruf gibt.

Mit einem Gesamtumfang von zirka 200 Seiten hat jede einzelne Story eine überschaubare Länge, sodass man sie gut zwischendurch lesen kann. Für Liebhaber der erotischen Anregung oder Tagträumen kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Leichter Roman mit plötzlich emotionalem Thema

Taste of Love - Mit Sehnsucht verfeinert
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Eigentlich eine klassische Liebesgeschichte und doch wieder nicht. Mit dem Thema inmitten des ganzen Gefühlschaos habe ich dann doch nicht gerechnet. Aber das soll ja auch so sein.

„Taste of love – Mit ...

Eigentlich eine klassische Liebesgeschichte und doch wieder nicht. Mit dem Thema inmitten des ganzen Gefühlschaos habe ich dann doch nicht gerechnet. Aber das soll ja auch so sein.

„Taste of love – Mit Sehnsucht verfeinert“ bringt dem Leser ein paar Stunden unterhaltsame Leseromantik. Zwischendurch werden immer wieder Gerichte und Rezepte erwähnt, sodass sich irgendwann auch noch das Hungergefühl einstellt und die Story noch realer wirken lässt.

Hailey ist ein Sturkopf der besonderen Klasse. Man möchte sie manchmal beinahe schütteln. Und obwohl sie in meinen Augen zu Beginn die Hauptprotagonistin war, hat sich Scott sehr schnell an ihre Seite gestellt. Ich muss sogar sagen, dass er mir zweitweise fast sympathischer war.

Poppy J. Anderson lässt den Leser aber nicht nur an der Geschichte von Hailey und Scott teilhaben, sondern gibt auch Rückblicke in deren gemeinsame Vergangenheit. So nebenbei werden noch Freunde und ihre kleineren Probleme eingebracht, Gerichte beschrieben, und einiges rund um die beiden Hauptfiguren aufgebaut. Langweilig wird das Buch nicht, doch es hat manchmal etwas viel Fülltext rund um den roten Faden.

Auf jeden Fall war es für mich perfekt als leichte Spätsommerlektüre für ein paar Stunden Ablenkung aus dem Alltag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2020

BDSM und Yakuza eine gelungene Mischung

Im Bann der Yakuza | Erotischer SM-Roman
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Dieser BDSM-Roman nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen. Er ist spannend, hoch erotisierend und gefühlvoll zugleich. Natürlich spielen auch die Umgebung, Japan, sowie der verrucht und undurchsichtige ...

Dieser BDSM-Roman nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen. Er ist spannend, hoch erotisierend und gefühlvoll zugleich. Natürlich spielen auch die Umgebung, Japan, sowie der verrucht und undurchsichtige Wirkungskreis der Yakuza, der japanischen Mafia, hier der Geschichte in die Hände. Das gekoppelt mit einer gescheiterten Liebe, einem Neuanfang, einem „Sich finden“ und der Neugierde BDSM zu erleben, machen den Roman zu etwas Besonderem.

Da die Gedankenwelt in kursiv geschrieben ist, kann der Leser schnell umschalten und weiß immer, wie die beschriebene Szene einzuordnen ist. Diese Lösung hat mir sehr gut gefallen.

Das Cover wirkte auf mich von Beginn an edel. Die Geschichte hält was das Cover verspricht, könnte man sagen.

BDSM wird hier nicht in die Schmuddelecke gedrängt, sondern die einzelnen Szenen sind gut recherchiert und meistens nachvollziehbar, aber immer mit Würde und Respekt dem Partner gegenüber dargestellt. Wir finden gleichgeschlechtliche Spiele ebenso wie zwischen Mann und Frau.

Der Schreibstil von Angelique Corse ist sehr flüssig und eigentlich ungehemmt zu lesen. Leider bin ich das eine und andere Mal über Buchstabendreher, Satzzeichenfehler oder dergleichen gestolpert, sodass ich aus diesem Grund keine volle Punktezahl geben kann. Für die Geschichte, für Kiara und ihre Mitfiguren, schmerzt mich das regelrecht.

Doch, abgesehen davon hätte dieses Buch alle Punkte verdient. Eine Leseempfehlung für jene die BDSM mit einer schönen Story rundum lieben, kann ich ohne Schwierigkeiten aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Leichter Krimi mit toller Beschreibung von Barcelona

Mord in Barcelona
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Die Beschreibungen von Barcelona sind Isabella Esteban wunderbar gelungen. Auch für jemanden wie mich, der real diese Stadt noch nie besucht hat, wurde sie vor dem inneren Auge lebendig. Immer wieder farbenfrohe, ...

Die Beschreibungen von Barcelona sind Isabella Esteban wunderbar gelungen. Auch für jemanden wie mich, der real diese Stadt noch nie besucht hat, wurde sie vor dem inneren Auge lebendig. Immer wieder farbenfrohe, lebhafte Beschreibungen die den Leser einfach ins Buch ziehen.

Der Mord an und für sich war zum Einstieg in das Buch schon geschehen. Der Leser begibt sich mit den Geschwistern Jaume und Montse auf Aufklärung und Verbrecherjagd. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass von der Schwester mehr Aktivität kam als vom Kriminalisten Jaume. Doch am Ende geben sie ein harmonisches Gespann. Der Nebenstrang wird bis zum Ende ebenso gut abgerundet wie der Leser auch die Hintergründe und die Vergangenheit der Hauptprotagonisten erfährt.

„Mord in Barcelona“ ist in einer flüssigen Sprache geschrieben. Zwar werden durchaus auch spanische Wörter oder Begriffe verwendet. Doch die stören nicht wirklich den Lesefluss, auch wenn man der Sprache nicht mächtig ist. Manches erklärt sich aus dem Zusammenhang und anderes lässt sich bei tieferem Interesse leicht googeln.

Der Umfang von zirka 350 Seiten ist durch die abwechslungsreiche Erzählung keineswegs langatmig. Wer allerdings das Hauptaugenmerk auf den Kriminalfall, den Mord und seine Aufklärung legt, wird mit diesem Buch vielleicht seine Probleme haben. Es wird immer wieder die Stadt und seine Stadtteile beschrieben, oder es rückt der Nebenstrang ins Licht, sodass an manchen Stellen der Mord beinahe in den Hintergrund gerät. Doch für eine leichte Krimigeschichte fand ich das Buch durchaus gelungen, mit verschiedenen Wirrungen und Verwicklungen die erst aufgelöst werden mussten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.08.2020

Erklärt Energiearbeit, weniger die Akasha-Chronik an sich

Die Akasha-Chronik
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Da ich mir das Buch besorgte, um Näheres über besagte Akasha-Chronik zu erfahren, ist mein Fazit etwas nüchtern.

Der Leser erfährt viel von Menigarda Darms Arbeit, interessantes und durchaus auch hilfreiches ...

Da ich mir das Buch besorgte, um Näheres über besagte Akasha-Chronik zu erfahren, ist mein Fazit etwas nüchtern.

Der Leser erfährt viel von Menigarda Darms Arbeit, interessantes und durchaus auch hilfreiches betreffend Energiearbeit, leider wenig über die Akasha-Chronik selbst. Nicht nur anhand der Fallbeispiele kann man sich ein Bild über die Wirkungsweise der Energiearbeit machen, auch gibt die Autorin Anhaltspunkte, Übungspunkte, Überlegungsansätze an die Hand. So weit so gut. Wenn das alles unter Energiearbeit abgehandelt worden wäre, hätte ich nichts zu bemängeln. Außer vielleicht, dass die Autorin mehrmals darauf hinweist, ohne sie, ohne ihre Unterstützung könnte der Klient aus der betreffenden Situation nicht herausfinden. Ich finde, so eine Aussage ist generell mit Vorsicht zu genießen. Zudem widerspricht es meiner persönlichen Auffassung. Aber ok, ist die Ansicht der Autorin.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und verständlich, ohne hochtrabende Fremdwörter, Formulierungen oder dergleichen geschrieben. Ich kenne auch das Sternenkind der Autorin und bin davon begeistert. Dieses hier, finde ich durch seinen Titel irreführend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung