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Veröffentlicht am 31.01.2026

Flair und Spannung bei zu viel Erotik

Tage in Cape May
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Dieser Debütroman von Chip Cheek beschreibt die Flitterwochen eines jungen Paares in einem kleinen Urlaubsort an der Ostküste der USA in den 1950er Jahren. Es wird ein Flair generiert, welches mancher ...

Dieser Debütroman von Chip Cheek beschreibt die Flitterwochen eines jungen Paares in einem kleinen Urlaubsort an der Ostküste der USA in den 1950er Jahren. Es wird ein Flair generiert, welches mancher Leser vielleicht schon von Richard Russo, Paul Auster, Elizabeth Strout oder Truman Capote kennt.

Effie und Henry sind neu verheiratet. Beide kommen aus Georgia und kennen sich seit ihrer Schulzeit. In ihrer Kindheit mochten sie sich jedoch nicht besonders. Erst vor kurzem haben sie zueinander gefunden und es hat Klick gemacht.

Sie planen, ihre Flitterwochen zu verbringen und reisen in den malerischen Küstenort Signal Creek, um einige Tage in Cape May zu genießen. Effie hatte hier früher immer mit ihren Eltern die Sommerferien verbracht. Sie schlug diesen Ort vor, da sie ihn gerne wieder besuchen und die schönen Erinnerungen auffrischen wollte. Henry stimmte sofort zu, ohne weiter nachzudenken. Dabei hatten beide nicht bedacht, dass die Urlaubszeit bereits vorbei war.

Als sie in Signal Creek ankommen und ihr Ferienhaus beziehen, wirkt der Ort nahezu verlassen. Viele Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, und ein Schild kündigt an, dass man sich auf ein Wiedersehen mit den Gästen im nächsten Jahr freut.

Effie begegnet rein zufällig einer Freundin aus ihrer Kindheit, als sie mit ihren Eltern oft hierher kam. Auch Clara verbringt mit einigen Freunden ein paar Tage in der Gegend, um einen Geburtstag zu feiern. Aus Höflichkeit akzeptieren Effie und Henry die Einladung. Trotz der vorgespielten Vertrautheit empfinden sie jedoch eine gewisse Entfremdung, da die Menschen, Orte und Ereignisse, über die gesprochen wird, ihnen völlig unbekannt sind.

Clara hat jedoch den Wunsch, dass es länger dauert. Nachdem ihre Gäste abgereist sind, bleibt sie noch einige Tage mit einem Freund und dessen Schwester und überzeugt Effie und Henry, ebenfalls zu bleiben. Ursprünglich hatten die beiden Flitterwöchler bereits entschieden, ihre Flitterwochen vorzeitig zu beenden, da es zu Beginn im Ort zu langweilig für sie war.

Aber im Umgang mit Clara und ihren Freunden verändert sich alles, und sie entdecken die Freude daran, unbeschwert den Tag zu genießen und zu feiern. Niemand von ihnen ahnte jedoch, dass diese Tage sich zu einer erheblichen Katastrophe entwickeln würden und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen würden.

Chip Cheek gelingt es, durch seinen Stil einen einzigartigen Charme zu kreieren und aufrechtzuerhalten. Er präsentiert die beiden Hauptfiguren lebhaft, indem er deren Leben, Emotionen, Familien und Träume durch verschiedene Szenen, Dialoge und innere Gedanken entfaltet. Man hat das Gefühl, die beiden wirklich zu kennen.

Die Spannung in diesem Roman »Tage in Cape May« entsteht genau dadurch. Seit dem Moment, als Clara auftritt, hat man als Leser das Gefühl, dass etwas schiefgehen wird. Die jungen, frisch verheirateten Effie und Henry sind sich nicht bewusst, in was für eine Situation sie sich begeben. Man kann als Leser kaum abwarten, wie es mit den beiden weitergeht.

Trotz der aufregenden Handlung in »Tage in Cape May« störten mich die ausufernden erotischen Ausführungen des Autors. Der Sex scheint aus der Perspektive eines pubertierenden Jungen beschrieben, der beim Schreiben ständig seinen eigenen Penis in der Hand hält. An mehreren Stellen quillt das Ejakulat zwischen den Seiten hervor. Mit Verlaub: Der Roman hätte auch ohne diese orgasmischen Szenen gut funktioniert.

Leser, die an Romanen aus dem Amerika der 1950er Jahre interessiert sind, sollten unbedingt zu diesem Buch greifen. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, sich auf zahlreiche intensive pornografische Szenen einzustellen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Drogenmilieu in diesem Patterson-Drama

Das 14. Verbrechen
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Wer denkt, dass er schon alles über spannende Lindsay-Boxer-Reihe weiß, der sollte sich jetzt festhalten, denn dieser Thriller von James Patterson und Maxine Paetro wird eure Vorstellung von Verbrechen ...

Wer denkt, dass er schon alles über spannende Lindsay-Boxer-Reihe weiß, der sollte sich jetzt festhalten, denn dieser Thriller von James Patterson und Maxine Paetro wird eure Vorstellung von Verbrechen auf den Kopf stellen – oder zumindest zum Staunen bringen! In diesem Buch geht es um mehr als nur um Blut und Intrigen; es ist eine Achterbahnfahrt voller unerwarteter Wendungen, brutaler Charaktere und einem Hauch von Selbstgerechtigkeit. Also schnallt euch an, während wir in die Welt von „Das 14. Verbrechen“ eintauchen!

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In dem neuesten Roman »Das 14. Verbrechen« des Thrillers haben wir erbneut drei haarsträubende Handlungsstränge, die selbst Sherlock Holmes ins Grübeln bringen würden. Zuerst müssen Lindsay Boxer und ihr Team nicht wieder nur gegen Serienkiller antreten, sondern auch gegen maskieren Räuber in Windjacken des SFPD – ich meine, gibt es einen besseren Look für einen Banküberfall?

Währenddessen hat Yuki Castellano die Aufgabe, den Mord an einen in U-Haft ermordeten vermeintlichen Mörder von Drogendealern zu entwirren.

Und schließlich bringt uns der Geburtstag von Claire Washburn nicht nur Geschenke, sondern auch eine erstochene Frau, die dank Lindsay’s Ehemann Joe Molinari noch mehr Rätsel aufwirft!

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Bisher ging es in den Thrillern dieser Reihe hauptsächlich um verrückte Psychopathen und Serienkiller wie BTK oder Zodiac. In „Das 14. Verbrechen“ wagen wir uns nun in etwas andere Gefilde und erleben einen aufregenden und brutalen Roman, der im Drogenmilieu spielt. Und während die Gangster in ihren schicken Windjacken umherziehen, wünscht sich kein Beamter des San Francisco Police Departments oder der Staatsanwaltschaft, eine erschütternde Wahrheit zu Tage bringen zu müssen!

Der Roman ist ein wilder Ritt, bei dem die Kapitel wie Hot Wheels über die Seite flitzen. Mit einem genialen Aufbau und einem Schreibstil, der so spritzig ist, dass man das Gefühl hat, einen Energydrink zu konsumieren, fesselt er sofort. Die mini-kurzen Kapitel, die nur ein bis drei Seiten lang sind, sorgen dafür, dass man in einem Tempo liest, das man nie von sich selbst erwartet hätte. Lindsay erzählt ihre Erlebnisse in der Ich-Form, während die Perspektiven sich immer wieder zu anderen Charakteren in der dritten Person winden – das ist wie ein literarisches Tango! Oft folgen drei bis fünf Kapitel am Stück in einer Szene bzw. in einem Strang, und ehe man sich versieht, hat man die Seiten umgeblättert wie ein Profi beim Karten-Trick – ein echter Pageturner!

Im aufregenden Figurenmix des „Club der Ermittlerinnen“ tummeln sich nicht nur die vier Hauptfreundinnen, sondern auch eine ganze Riege an Lebensgefährten und ehemaligen Kollegen, die regelmäßig auftauchen – fast wie alte Bekannte, die man auf einer Party wiedertrifft und sich fragt, wie man eigentlich miteinander verwandt ist. Jeder neue Band kommt mit einem kurzen „Hallo, wir sind die Hauptfiguren“ daher, sodass selbst Neulinge ohne jegliche Ahnung sofort ins Geschehen einsteigen können, als wären sie schon immer dabei gewesen. Diese gelungene Mischung aus bekannten Gesichtern und frischen Abenteuern sorgt dafür, dass jeder Teil der Reihe so frisch ist wie ein Croissant aus der Bäckerei – immer einladend und nie langweilig!

Jede der vier Damen im Ermittlerinnen-Club hat in diesem spannenden Thriller ihre ganz eigene Mission. An dieser Stelle kann ich nicht umhin, auf meinen Artikel über die Thriller-Reihe um den »Women’s Murder Club« von James Patterson zu verweisen. Dort gebe ich euch einen allgemeinen Überblick über die Hauptfiguren und das Setting. Lasst euch das nicht entgehen!

Die Nervenkitzel in diesem Thriller sind der Wahnsinn! Beim Lesen hat man das Gefühl, man sitzt mitten in einem spannenden Film mit Popcorn in der Hand. Kein Wunder, dass mir die Thriller dieser Reihe ständig Erinnerungen an coole US-Polizeiserien wie Criminal Minds, The Mentalist oder FBI wecken. Wenn du also auf der Jagd nach einer fesselnden Lektüre bist, dann schnapp dir unbedingt »Das 14. Verbrechen« – ein Thriller, den man einfach empfehlen muss!

Teile diesen Blogbeitrag in den sozialen Medien und lass auch deine Freunde an dieser packenden Geschichte teilhaben!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Eisige Realität: Klimawandel zwischen den Großmächten

Schmelzpunkt
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In der faszinierenden Welt von Wolf Harlanders »Schmelzpunkt« entführt uns der Autor auf eine Reise in die kalten Gegenden, die eine so wichtige Funktion für den Klimaschutz übernehmen und gerade jetzt ...

In der faszinierenden Welt von Wolf Harlanders »Schmelzpunkt« entführt uns der Autor auf eine Reise in die kalten Gegenden, die eine so wichtige Funktion für den Klimaschutz übernehmen und gerade jetzt zu Beginn 2026 von einem dummen, aber gefährlichen Präsidenten, bedroht werden. Diese Reise verführt aber auch in die Gefühlswelt von Liebe, Verlust und Selbstfindung.

Die Geschichte entfaltet sich in einem Kaleidoskop aus eindrucksvollen Bildern, menschlichen Konflikten und spannenden Momenten zwischen den Figuren rivalisierender Großmächte und Geheimdienste, die den Leser fesseln. Lassen Sie sich von der Erzählkunst Harlanders mitreißen und entdecken Sie, wie der Schmelzpunkt das Leben der Charaktere prägt und verändert.

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Der Klimawandel offenbart bereits seine erschreckenden Auswirkungen. Über dem dauerhaften Eis Grönlands breitet sich eine Wärme aus, die die Temperaturen in Mitteleuropa übertrifft. Obwohl die schroffen Gletscher weiterhin in den klaren Himmel ragen, zerfallen die imposanten Eisformationen und verursachen Erschütterungen im Land. Die Arktis schmilzt.

Der junge Inuk Nanoq Egede ist schockiert, als er im Eis zahlreiche qualvoll gestorbene Tiere entdeckt. Auf der Suche nach Unterstützung findet er leider keine Hilfe bei seinen einheimischen Nachbarn. Stattdessen erhält er Unterstützung von einem deutschen Forschungsinstitut. Die Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan stellt fest: Diese Tiere sind nicht natürlichen Todes gestorben. Das Volk von Nanoq ist in höchster Gefahr, denn eine Katastrophe droht, die alle bisherigen Ängste übertrifft.

Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen ebenfalls in die Arktis, die seit Langem im Fokus intensiver globaler Auseinandersetzungen zwischen Russland, China und den USA steht. Der Drang nach Gewinn und Einfluss zieht gefährliche Akteure an, die vor nichts Halt machen. Die Ermittlungen führen direkt in die geheimen Aktivitäten mächtiger Nationen. Bevor das ewige Eis zum Schauplatz eines Konflikts wird, bei dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht.

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Grönland, die große, weiße Insel im Nordatlantik, steht in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit. Während »Schmelzpunkt«, der bereits 2022 erschienende Roman die alarmierenden Auswirkungen des Klimawandels thematisierte, sind die Herausforderungen, die das Land und sein Volk seitdem erdulden, nur gewachsen. In einem globalen Wettstreit um seltene Erden scheinen die Menschen und ihre Kultur oft in den Hintergrund zu treten, während die USA in dieser Geschichte noch als vermeintliche Weltenretter auftreten. Doch die Bedrohungen, die Grönland und seine Bevölkerung heute erleiden, sind gravierender als je zuvor, und die Hoffnung auf eine gerechte Lösung schwindet. Allerdings muss man dem Autor Wolf Harlander auch zugestehenm, dass er vor wenigen Jahren nichts über die heuten Ereignisse wissen oder gar ahnen konnte.

In dieser packenden Geschichte »Schmelzpunkt« entfalten sich zwei miteinander verwobene Handlungsstränge: Einerseits wird der Klimaschutz zum dringlichen Thema, während ein ungewöhnliches Tiersterben zu einer romantischen Beziehung zwischen einem Inuit und einer deutschen Wissenschaftlerin führt. Andererseits tobt ein erbitterter Kampf der Großmächte um die wertvollen Ressourcen in der Arktis, begleitet von geheimen Missionen der Geheimdienste, darunter auch der BND, der Ermittler in die frostigen Weiten entsendet. Doch selbst die Agenten des BND sind nicht vor persönlichen Konflikten gefeit, was die Spannung zusätzlich anheizt und die Grenzen zwischen Pflicht und Leidenschaft verschwimmen lässt. Inmitten dieser Herausforderungen müssen die Figuren nicht nur ihre eigenen Überzeugungen, sondern auch die Zukunft der Erde in Frage stellen.

Wolf Harlander hat eine Geschichte konstruiert, die nicht ausnahmeslos mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt. Sie ist mit sehr viel Action gespickt. Prügeleien, Schießeren, Flucht ins Eis, militärische Bedrohungen gehören ebenfalls zum Register wie dialoigreiche Ermittlungen und romantische Begegnungen.

»Schmelzpunkt« von Wolf Harlander ist ein fesselndes Werk, das den Leser auf eine Reise in die Arktis mitnimmt, wo der Klimawandel nicht nur die Landschaft, sondern auch die geopolitischen Spannungen zwischen Großmächten beeinflusst. Harlander gelingt es, komplexe Themen anschaulich und unterhaltsam zu präsentieren. Die packende Erzählweise zieht einen sofort in den Bann und lässt einen über die drängenden Fragen der Ressourcenverteilung und Umweltzerstörung nachdenken.

Allerdings fühlt sich das Buch »Schmelzpunkt« im Vergleich zu aktuellen Entwicklungen etwas verfrüht an, da einige der angesprochenen Aspekte inzwischen an Dringlichkeit gewonnen haben. Dennoch bleibt „Schmelzpunkt“ eine lesenswerte Lektüre, die klug unterhält und zum Nachdenken anregt. Ein Muss für alle, die sich für die Zukunft unseres Planeten interessieren und mehr über die Herausforderungen in der Arktis erfahren möchten.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Spannung pur - mit Lindsay Boxer

Die 13. Schuld
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In der Welt der Spannung und unerwarteten Wendungen ist „Die 13. Schuld“ von James Patterson und Maxine Paetro erneut ein fesselnder Thriller, der die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. ...

In der Welt der Spannung und unerwarteten Wendungen ist „Die 13. Schuld“ von James Patterson und Maxine Paetro erneut ein fesselnder Thriller, der die Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Inmitten von vier Freundinnen und ihren Partnern, inmitten von San Franciso und seinem Police Departement SFPD finden sich die Leser in einem Geflecht von Fällen und Konflickten, die sehrt komplex sind und alle gelöst werden müssen. Tauche ein in „Die 13. Schuld“ und erlebe ein sympathische Figurenensemble bei der Lösung von Verbrechen.

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In der Stadt mit der riesengroßen Brücke, wo das Glück oft in Form von Hochzeiten gefeiert wird, stehen Yuki (Bezirksstaatsanwältin) und Brady (Chef der Mordkommission) kurz davor, den Bund fürs Leben zu schließen, während die Vorfreude auf ihre Feier alle Herzen erwärmt.

Doch die Stimmung wird jäh von dienstlichen Belangen gestört, als eine geheimnisvolle Welle von Explosionen die Stadt erschüttert, ausgelöst durch ahnungslose Burgerliebhaber, die sich plötzlich in einem Albtraum wiederfinden. Lindsay und ihr Ermittlungspartner Rich bekommen eine knifflige aufgabe.

Gleichzeitig kehrt eine Serienkillerin, die vor Jahren entkam, zurück, um ihre finstere Rache zu vollstrecken und die Stadt in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Journalistin Cindy rückt ihr auf die Pelle.

Drei Schicksale, die auf dramatische Weise miteinander verwoben sind oder auch nicht, während das Böse droht, das Glück der Hochzeitsfeier zu verschlingen.

Wie auch in den zwöf Romanen zuvorbeharren die Autoren nicht auf einen einzigen Fall, sondern legen mehrere Konflickte und Fälle parallel an. Damit wird ein erster Spannungsbogen bereits damit gebildet, indem die Leser rätseln dürfen, ob das alles zusammeheört oder alles getrennt bleibt.

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Der Roman entfaltet sich mit einem dynamischen Stil und einem durchdachten Kapitelaufbau, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die sehr kurzen Kapitel von nur ein bis drei Seiten lassen das Tempo rasant erscheinen, während Lindsay ihre Erlebnisse packend in der ersten Person erzählt. Dazwischen wechseln die Perspektiven zu anderen Charakteren, die in der dritten Person beleuchtet werden, was eine spannende Abwechslung schafft. Oft folgen drei bis fünf Kapitel hintereinander innerhalb eines Strangs, was das Gefühl verstärkt, dass man die Seiten nur so umblättert – ein wahrer Pageturner.

Im Figurenensemble der Reihe um den Club der Ermittlerinnen entfaltet sich ein lebendiges Netzwerk von Figuren, das weit über die vier Freundinnen hinausgeht. Neben Lebenspartnern und ehemaligen Kollegen tauchen immer wieder vertraute Gesichter aus anderen Abteilungen auf, die den Lesern wie alte Bekannte vorkommen. Jeder neue Roman bietet eine kurze Einführung in die Hauptfiguren, sodass auch Quereinsteiger ohne Vorwissen problemlos in die spannende Welt der Ermittlungen eintauchen können. Diese gelungene Mischung aus Bekanntem und Neuem sorgt dafür, dass jeder Teil der Reihe frisch und einladend bleibt.

So hat jede der vier Frauen im Club der Ermittlerinnen (Woman’s Murder Club) eine Aufgabe in diesem Thriller. Gerne verweise ist an dieser Stelle auf meinen Artikel Thriller-Reihe um den »Women’s Murder Club« von James Patterson, in dem ich einen Überblick über die Hauptfiguren und das Setting der Reihe gebe.

Die Nervenkitzel in diesem Thriller sind überwältigend, das Lesen vermittelt das Gefühl, Teil eines mitreißenden Films zu sein. Es ist kein Wunder, dass die Thriller dieser Reihe mich stark an bekannte amerikanische Polizeiserien wie Criminal Minds, The Mentalist oder FBI erinnern. Wer spannende Lektüre sucht, sollte sich unbedingt »Die 13. Schuld« zu Gemüte führen – ein Thriller, den man unbedingt empfehlen kann.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Unverzichtbar für den Weltfrieden

Das vierte Protokoll
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Mit diesem Roman beschäftige ich mich erneut mit einem Spionagethriller von Frederick Forsyth. Wieder fällt auf, wie aktuell der Roman ist, besonders im Hinblick auf die aktuelle Situation zwischen Russland ...

Mit diesem Roman beschäftige ich mich erneut mit einem Spionagethriller von Frederick Forsyth. Wieder fällt auf, wie aktuell der Roman ist, besonders im Hinblick auf die aktuelle Situation zwischen Russland und der Ukraine sowie den amerikanischen Präsidenten.

Die Handlung des Romans ist in der Zeit zwischen der Mitte und dem Ende der 1980er Jahre angesiedelt, während Margeret Thatcher in Großbritannien im Amt ist. Der Kalte Krieg ist nach wie vor aktiv. Während Thatcher eine vorzeitige dritte Amtszeit anstrebt, versucht Russland, innerhalb der Labour-Partei eine radikale Linke zu fördern und die Wähler im Kontext des Atomausstiegs und des Klimaschutzes zu beeinflussen, um deren Stimmen zu gewinnen.

Dafür soll in Großbrittanien sogar ein kleine Atombombe gezündet werden, um den Wählern die Folgen aufzuzeigen und ihnen für die bevorstehende Wahl einen Schubs zu geben.

Frederick Forsyth gilt als ein Experte für komplexe Intrigen. Seine Handlungen sind so geschickt konstruiert, dass der Ausgang des Romans oft erst kurz vor dem Finale klar wird. Zudem finden sich sowohl große, übergeordnete Intrigen als auch private Konflikte zwischen den Charakteren.

Für zahlreiche Leser könnte der Schreibstil dieses Autors gewöhnungsbedürftig sein. Frederick Forsyth verwendet kaum konkrete Handlungen oder Dialoge. Stattdessen nimmt er die Rolle eines Erklärers ein und überschaut das Geschehen aus einer hohen Perspektive. Man könnte dies mit einer weiten Kameraführung im Film vergleichen, bei der alles aus der Ferne in einer Totalen betrachtet wird. Detaillierte Einblicke gibt es nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

Dieser Schreibstil ist äußerst aufschlussreich und vermittelt den Lesern ein umfassendes Verständnis der gesamten Situation. Frederick Forsyth gewährt auf fesselnde Weise Einblicke in die Abläufe der Geheimdienste, die Befehlshierarchien und die Denkweisen bedeutender Politiker. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Akteure Großbritannien und die Sowjetunion, sondern beleuchtet auch die Aktivitäten der Stasi in der DDR, des Bundesnachrichtendienstes der BRD, des israelischen Mossad und weiterer Organisationen. Seine umfassende Expertise in diesen Bereichen hat Forsyth bereits in früheren Romanen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

„Das vierte Protokoll“ von Frederick Forsyth ist allein aus dem Grund lesenswert, dass es tiefgehende Einblicke in die Vergangenheit bietet und damit das Verständnis für die gegenwärtigen Geschehnisse fördert. Wer sich mit der Spionage im Kalten Krieg beschäftigt, erhält wertvolle Erkenntnisse, die helfen, die aktuelle Dynamik zwischen Trump und Putin besser nachzuvollziehen.

Zu guter Letzt möchte ich auf einige der bekanntesten Werke dieses britischen Autors hinweisen, um euch eine bessere Einordnung zu ermöglichen. Meiner Meinung nach ist sein bekanntester Thriller „Der Schakal„, der bereits mehrfach als Film umgesetzt wurde. In einer der erfolgreichen Verfilmungen übernahm der britische Schauspieler Edward Fox die Hauptrolle, während in einem späteren Remake Bruce Willis zu sehen war.

Der Thriller „Die Akte Odessa„, der mit Jon Voight in der Hauptrolle besetzt ist, gehört zu den fast ebenso bekannten und erfolgreichen Verfilmungen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026