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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Der größte Finanzbetrug des 19. Jahrhunderts

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen ...

Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen Romanen gar nicht. Hier klingt es schon eher nach unserer heutigen Sprache. Der Fall "Gregor MacGregor" wird hier ausführlich erläutert in Form einer fiktiven Story rund um die Protagonistin Julie Rother. Der erste Teil der Story hatte mich voll und auch die Insel mit dem versprochenen Land war noch spannend. Jedoch war sie irgendwie nur kurzer Bestandteil des Buches und somit der Handlung. Das hätte ich mir gerne ein wenig länger gewünscht. Weiterhin wirken die Charaktere alle ein wenig zu kalt. So auch Julie und ihr Geliebter Carl. Beide konnten mich mit ihrer Liebesgeschichte leider nicht überzeugen. Die Kapitelaufteilung ist auch seltsam, denn statt die zwei Zeitlinien zu trennen, wurde es einfach mittendrin geschrieben. Das hätte der Verlag mit der Autorin besser kommunizieren sollen, finde ich. Nichtsdestotrotz ein wunderbares historisches Werk über einen Fall, der mir noch nie untergekommen ist. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Sympathisch trotz düsterer Stimmung

Feder und Tinte
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In diesem Buch, was das Debüt des Autors darstellt, lesen wir viele Lyrik-Texte, die gleichzeitig die Gefühlswelt des Autors darstellen. Ich muss sagen, dass ich längere Pausen dazwischen brauchte, da ...

In diesem Buch, was das Debüt des Autors darstellt, lesen wir viele Lyrik-Texte, die gleichzeitig die Gefühlswelt des Autors darstellen. Ich muss sagen, dass ich längere Pausen dazwischen brauchte, da es mir doch sehr düster vorkam. Dann wiederum dachte ich an meine Anfänge zurück und musste feststellen, dass auch sie sehr negativ formuliert klingen 😅 solche Texte entstehen, wenn ein Mensch was erlebt hat und das hat der Autor auch. Was mir sehr gefiel, waren die Randnotizen. In denen erfährt man zusätzlich was zur Entstehung und auch über die Ansichten des Autors. Ich sage nur bezüglich Schminke im Gesicht, das wahre Antlitz damit verstecken. Natürlichkeit wird von Remo bevorzugt und das imponiert. Insgesamt ein sehr sympathisches lyrisches Werk, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Weiß nicht so recht

Shadows House 1
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Der Zeichenstil konnte mich überzeugen und auch die Thematik an sich. Jedoch rutscht das Ganze ein wenig ins Slice Of Life ab und das ist so gar nicht mein Genre. Es sind auch viel zu viele kurze Kapitel. ...

Der Zeichenstil konnte mich überzeugen und auch die Thematik an sich. Jedoch rutscht das Ganze ein wenig ins Slice Of Life ab und das ist so gar nicht mein Genre. Es sind auch viel zu viele kurze Kapitel. Da hätte ich lieber lange und aussagekräftige Kapitel gehabt. Trotzdem ist die Story was Neues und irgendwie interessant. Vielleicht gebe ich der Reihe noch eine Chance, mal sehen.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Zu oft gleiche Thematik

Estelle - Der Morgenstern von Ersha 01
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Also diese Papertoon Manhwas haben irgendwie alle sehr ähnliche Themen, was nervt. Entweder Wiedergeburt, Zeit zurückdrehen oder wie hier: In einem anderen Körper landen, nachdem man umgebracht wurde. ...

Also diese Papertoon Manhwas haben irgendwie alle sehr ähnliche Themen, was nervt. Entweder Wiedergeburt, Zeit zurückdrehen oder wie hier: In einem anderen Körper landen, nachdem man umgebracht wurde. Die Protagonistin ist so kühl, unnahbar, konnte kaum was mit ihr anfangen. Dazu gefällt mir die Schriftart nicht, die Papertoon benutzt. Auch die Zeichnungen wirkten nicht so schön, wie auf dem Cover. Jedoch hat die Story trotzdem irgendwas. Mir gefielen die anderen Charaktere umso mehr und auch der Mordfall war sehr interessant. Wenn das so weitergehen könnte, lerne ich die Reihe vielen lieben.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

In meinen Augen kein Manga

#DRCL – Midnight Children 1
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Zuallererst: Echt heftiger Tobak. Der Gruselfaktor ist da, die Zeichnungen sind sehr schön, außer zu Anfang auf der Demeter, da finde ich sie nicht gelungen. Unwichtige Charaktere werden anscheinend irgendwie ...

Zuallererst: Echt heftiger Tobak. Der Gruselfaktor ist da, die Zeichnungen sind sehr schön, außer zu Anfang auf der Demeter, da finde ich sie nicht gelungen. Unwichtige Charaktere werden anscheinend irgendwie "hingeklatscht". Und hier mein großes Aber: Das ist kein Manga-Zeichenstil meiner Meinung nach. Was noch auffällt, dass die Story als die von Bram Stoker beworben wird, hier die Handlung aber eher wie bei "Nikolai Wassiljewitsch Gogol" verläuft. Zumindest sehe ich da eher Parallelen. Trotzdem hat mich der Grusel begeistern können. Mit meinen zwei Punkten ergibt das gute vier Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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