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Veröffentlicht am 26.03.2026

War nicht meine Geschichte

Liebe
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Der Klappentext hat sich wirklich interessant angehört, denn der Beruf des Okularisten hört sich spannend an und hat mich interessiert und ich hatte mir eine sehr bewegende Liebesgeschichte erhofft. Leider ...

Der Klappentext hat sich wirklich interessant angehört, denn der Beruf des Okularisten hört sich spannend an und hat mich interessiert und ich hatte mir eine sehr bewegende Liebesgeschichte erhofft. Leider muss ich aber sagen, dass die Geschichte mich so gar nicht packen konnte und es einfach nicht das richtige (momentan) für mich war.

Es geht in der Geschichte um Max, dieser stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.

Der Schreibstil war nicht so locker- und leicht wie ich das gedacht hatte, dennoch konnte man die Geschichte recht gut hören. Gestört hat mich, dass es relativ häufig zu elektronischen Nachrichten gekommen ist, diese sind immer mit Datum und Uhrzeit vorgelesen worden und haben meinen Hörfluss tatsächlich etwas gestört, da hätte ich es schöner gefunden wenn man die Nachrichten einfach hintereinander wegliest, da es ja auch zwei Sprecher für das Hörbuch gab. Die Geschichte wird aus Sicht von Max erzählt und Anna kommt immer nur kurz in den Nachrichten zu Wort.

Die Liebesgeschichte hat mir leider nicht gefallen, ich habe da keine Verbindung gespürt und konnte ihre Gefühle nur schwer nachvollziehen, vielleicht habe ich einfach etwas ganz anderes erwartet oder der Zeitpunkt war falsch. Aber leider konnte die Geschichte mich gar nicht packen. Einzig als über den Beruf von Max kurz erzählt wird, fand ich das interessant. Es war mir in Teilen auch zu philosophisch und hat mir deshalb nicht so recht gefallen.

Ich mochte die Stimme von Anna, die die Nachrichten gelesen hat sehr gerne und war enttäuscht, dass sie nicht mehr gelesen hat. Sie war sehr angenehm und hat gut gepasst. Die Stimme von Max war ganz okay, aber der Sprecher konnte mich leider nicht so mitreißen.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Wunderbar gelesenes Hörbuch

Wo der Wind die Namen trägt
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Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes ...

Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes Werk erfahren und kann wieder einmal sagen, dass die Autorin mich mit ihrer Geschichte gepackt hat und diese unter die Haut geht und einen so schnell nicht mehr los lässt!

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal geht es ins Jahr 2023. Hier folgt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik niederzuschreiben.
Und die Handlung geht zurück ins Jahr 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht. Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben.

Der Schreibstil ist sehr leicht und ich wollte in jeder freien Minute weiterhören. Die Autorin schafft es über das Thema im Buch sehr bewegend und lebendig zu erzählen. Dadurch, dass das Hörbuch quasi auf drei Ebenen geschrieben ist, einmal in der Gegenwart, einmal in der Vergangenheit aus Sicht von der jungen Inge und einmal aus Sicht der Reporterin Helga, braucht es kurze Zeit um in die Geschichte hineinzufinden. Hier hilft jedoch sehr, dass alle Sichtweisen von unterschiedlichen Personen gesprochen werden und man deshalb gut unterscheiden kann in welcher Perspektive man sich gerade befindet.

Die einzelnen Personen sind nicht einfach schwarz-weiss gezeichnet, jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle handeln im Buch sehr lebensnah, genauso wie es eben auch gewesen sein könnte. Man kommt den Protagonisten auf jeden Fall sehr nah und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.

Die Geschichte ist sehr erschütternd, vorallem weil so viel wahres in dieser Geschichte zu finden ist. Das Hörbuch ist wirklich nur etwas für Leute die Schlimmes auch aushalten können, denn es wird nichts geschönt und das macht die Geschichte aber auch so wichtig. Im Nachwort erklärt die Autorin nochmal welche Personen und Ereignisse es damals wirklich gegeben hat, deshalb ist es sehr interessant zu hören.

Die Sprecherinnen haben alle sehr gut in ihre Rollen gepasst und angenehm vorgelesen. Sie haben die Geschichte richtig lebendig werden lassen und ich hatte sehr viel Freude beim anhören.

Ein Hörbuch, dass mich wieder einmal mitgerissen hat und so schnell nicht loslassen wird. Es regt zum Nachdenken an und wird noch eine Weile in mir nachhallen. Ich empfehle es an alle interessierten Leser weiter und gebe die volle Punktzahl. Die Autorin ist wirklich eine meiner Lieblingsautorinnen, mittlerweile.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein Roman nach wahren Begebenheiten, der unter die Haut geht

Wo der Wind die Namen trägt
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Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes ...

Ich habe schon einige Bücher von Anja Jonuleit gelesen und bin jedes Mal wieder begeistert wie die Autorin mich mitreißen kann mit ihren Geschichten. Deshalb wollte ich auch unbedingt mehr über ihr neuestes Werk erfahren und kann wieder einmal sagen, dass die Autorin mich mit ihrer Geschichte gepackt hat und diese unter die Haut geht und einen so schnell nicht mehr los lässt!

Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal geht es ins Jahr 2023. Hier folgt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik niederzuschreiben.
Und die Handlung geht zurück ins Jahr 1946. Die 8-jährige Inge findet auf dem Weg zum Geigenunterricht im Wald die Leiche einer jungen Frau. Ein tragischer Prozess um Lügen, Vertuschung und menschenverachtende Verbrechen nimmt seinen Lauf, der Inge viele Jahrzehnte später noch einmal mit voller Wucht heimsucht. Die idyllische Lüneburger Heide wird zum Schauplatz für Kriegsverbrechen, deren Täter noch Jahrzehnte später unentdeckt in ihren Familien leben.

Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und die Seiten fliegen deshalb nur so dahin, dennoch schafft die Autorin es über das Thema im Buch sehr bewegend und lebendig zu schreiben. Dadurch, dass das Buch quasi auf drei Ebenen geschrieben ist, einmal in der Gegenwart, einmal in der Vergangenheit aus Sicht von der jungen Inge und einmal aus Sicht der Reporterin Helga, braucht es kurze Zeit um in die Geschichte hineinzufinden. Hier hilft jedoch sehr, dass alle Sichtweisen in unterschiedlichen Schriftarten sind und man deshalb gut unterscheiden kann in welcher Perspektive man sich gerade befindet.

Die einzelnen Personen sind nicht einfach schwarz-weiss gezeichnet, jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle handeln im Buch sehr lebensnah, genauso wie es eben auch gewesen sein könnte. Man kommt den Protagonisten auf jeden Fall sehr nah und kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.

Die Geschichte ist sehr erschütternd, vorallem weil so viel wahres in dieser Geschichte zu finden ist. Das Buch ist wirklich nur etwas für Leute die Schlimmes auch aushalten können, denn es wird nichts geschönt und das macht das Buch aber auch so wichtig. Im Nachwort erklärt die Autorin nochmal welche Personen und Ereignisse es damals wirklich gegeben hat, deshalb ist es sehr interessant zu lesen.

Ein Buch, dass mich wieder einmal mitgerissen hat und so schnell nicht loslassen wird. Es regt zum Nachdenken an und wird noch eine Weile in mir nachhallen. Ich empfehle es an alle interessierten Leser weiter und gebe die volle Punktzahl. Die Autorin ist wirklich eine meiner Lieblingsautorinnen, mittlerweile.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

warmherzige Geschichte

Pina fällt aus
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Ich habe von der Autorin bereits das Buch "Ava liebt noch" gelesen, und da mir dies sehr gefallen hat, musste ich das neue Werk der Autorin natürlich auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht! ...

Ich habe von der Autorin bereits das Buch "Ava liebt noch" gelesen, und da mir dies sehr gefallen hat, musste ich das neue Werk der Autorin natürlich auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte ist sehr warmherzig und wunderbar erzählt worden.

Inhaltlich dreht sich die Story um Pina, die ganz plötzlich im Krankenhaus landet und nur daran denken kann wer sich denn jetzt um ihren Sohn Leo kümmern soll! Ihr Sohn ist zwar schon zwanzig Jahre alt, aber er lebt in seiner eigenen Welt, die außer ihm nur Pina kennt. Die übrigen Hausbewohner verstehen den merkwürdigen Jungen nicht. Und doch sind gerade sie es, die sich um Leo kümmern werden und realisieren werden, dass jeder Einzelne von ihnen auch Leo braucht!

Der Schreibstil ist wieder einerseits locker und leicht zu lesen, andererseits aber auch sehr eindrücklich und tiefgehend, was ich sehr mag! Das Buch zieht einen schnell in den Bann und nimmt einen gefangen und lässt einen nicht mehr los bis zum Ende der Geschichte! Sie ist warmherzig und wunderbar und doch so lebensnah und klug erzählt, dass man als Leser sehr gerne darin eintaucht.

Eine besondere Geschichte, mit besonderen Charakteren die sehr viel Spaß zu lesen macht!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Wunderbarer historischer Jugendkrimi zum miträtseln

Fräulein Renée und das kartografische Komplott
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Schon alleine das Cover hat mir gleich gefallen und ich wollte wissen was sich hinter dem tollen Bild wohl für eine Geschichte verbirgt. Ich bin auch sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn ich ...

Schon alleine das Cover hat mir gleich gefallen und ich wollte wissen was sich hinter dem tollen Bild wohl für eine Geschichte verbirgt. Ich bin auch sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn ich hatte so viel Spaß mit diesem historischen Jugendkrimi bei dem man absolut gut mitraten kann!

Inhaltlich führt das Buch den Leser nach Deutschland ins Jahr 1908: Der junge Dichter Caspar Schütze heuert als Chronist bei der 17-jährigen Renée Graf an. Ihre Regeln sind einfach: Nummer eins, das Kommando hat sie. Nummer zwei, sie entscheiden sich gegebenenfalls nicht für die vernünftige, sondern immer für die abenteuerliche Lösung. Nummer drei, Tradition ist nie ein Argument. Caspar lässt sich auf die ungewöhnliche Abmachung ein, hat er doch gerade keine andere Wahl. Das erste Abenteuer erwartet sie auch schon bald in Form einer Leiche, die sie in einem alten Forsthaus entdecken. Eine Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg.

Der Schreibstil konnte mich schnell fesseln und in seinen Bann ziehen, einfach und locker zu lesen und dennoch hatte ich die Personen und Schauplätze schnell vor Augen. Sehr mitreißend, wollte ich in jeder freien Minute wissen wie das Buch weitergeht! Auch die Protagonisten sind ungewöhnlich und toll! Renee denkt sehr modern und ihrer Zeit vorraus, was sie schnell sympathisch macht, Caspar dagegen ist, nicht nur wegen seinem Sinn Zahlen und Namen in Farben zu sehen, geheimnisvoll.

Der Kriminalfall ist einfach super und es macht so viel Spaß mit beiden auf die Suche zu gehen, eine mysteriöse geographische Gesellschaft kennen zu lernen und historische Plätze in Stuttgart wie die Wilhelma zu besuchen. Das ich dort selbst schon gewesen bin und die Orte kenne, macht das Vergnügen natürlich noch größer. Die Auflösung konnte mich am Ende überraschen und da ein paar Fragen offen bleiben- obwohl der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist- freue ich mich schon jetzt auf einen zweiten Band der Reihe!

Fazit: Ein toller historischer Jugendkrimi zum miträtseln, nur zu empfehlen!

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