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Veröffentlicht am 17.06.2023

Der Fremde in deinem Haus

Die Verborgenen
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Sven und Franziska Hoffmann wohnen mit ihrer Teenager-Tochter Tabea in einem traumhaften Haus an der Küste. Doch dann dringt eine andere Person heimlich in ihr Haus ein und bedient sich an ihrem ...

Sven und Franziska Hoffmann wohnen mit ihrer Teenager-Tochter Tabea in einem traumhaften Haus an der Küste. Doch dann dringt eine andere Person heimlich in ihr Haus ein und bedient sich an ihrem Essen, stöbert in Schränken und beobachtet sie in ihren Betten, wenn sie schlafen. Erst bekommt die Familie von dem Eindringling nichts mit, aber als der es immer weiter auf die Spitze treibt, fangen die Beschuldigungen untereinander an. Die zunächst scheinbar makellose Fassade der Familie bröckelt.

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt, denn es gibt wohl kaum etwas gruseligeres als eine fremde Person im Haus. Und wer von uns ist als Kind schon gern allein in den dunklen Keller gegangen, weil er dachte etwas oder jemand lauert dort...genau mit diesen fiesen und gruseligen Gedanken spielt der Autor hier und spinnt eine unheimliche Geschichte um diesen Gedanken! Der Autor schreibt aus der Sicht von allen drei Familienmitgliedern und auch der Eindringling selbst kommt im Buch immer mal wieder zu Wort! Besonders letztere Passagen fand ich sehr atmosphärisch und spannend gemacht!

Mutter, Vater und Tochter werden zunächst als heile Familie beschrieben und erst nach und nach merkt man, dass hinter der Fassade noch viel mehr lauert und unausgesprochene Wut hinter der Idylle brodelt. Dabei kommt rund um die Tochter Tabea noch eine ganz eigene Krimigeschichte zu tragen. Mir war diese teilweise etwas zu viel und ich hätte mich lieber auf den eigentlichen Thriller konzentriert.

Ich mochte die Geschichte insgesamt sehr gerne, da sie mit den Urängsten der Menschen spielt und es das Phänomen der unbekannten Hausbewohner in anderen Ländern so tatsächlich auch gibt. Dennoch ziehe ich einen Stern ab, da mir besonders Tabeas Teil, mit sehr viel Teenager-Gehabe und einem eigenen Krimianteil, nicht so ganz gefallen hat und man diesen in meinen Augen hätte kürzen dürfen. Dafür waren die einzelnen Personen sehr gut ausgearbeitet und die Gedanken und Handlungen wurden nachvollziehbar geschildert. Das Ende dieses Thrillers ist sehr offen und so blieben für meinen Geschmack etwas zu viele Fragen offen.

Fazit: Ein Thriller, der durch seine Grundidee Angst macht und einen starken Plot-Twist schafft, der mich überraschen konnte!

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Veröffentlicht am 16.06.2023

Der informative Zwischenband

Keeper of the Lost Cities – Entschlüsselt (Band 8,5) (Keeper of the Lost Cities)
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Ich liebe die Geschichte rund um die "Keeper of the lost Cities"-Reihe sehr, und war deshalb ganz aufgeregt und auch neugierig was mich in diesem rätselhaften Zwischenband der Reihe erwartet! ...

Ich liebe die Geschichte rund um die "Keeper of the lost Cities"-Reihe sehr, und war deshalb ganz aufgeregt und auch neugierig was mich in diesem rätselhaften Zwischenband der Reihe erwartet! Ausser der Fortsetzung der Geschichte erwartet die Fans in diesem Band nämlich noch so viel mehr! Inhaltlich geht es in der Geschichte um ein turbulentes Abenteuer, dass Sophie in der Elfenwelt erwartet. Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht und Sophie und ihre Freunde stehen vor einer großen Prüfung...

Dieses Buch umfasst aber auch einen sehr großen Wissensteil und daher ist dieser Band fast als eine Art großes Lexikon für Fans der Reihe zu sehen! Es gibt hier nicht nur Steckbriefe mit Bildern und vielen Hintergrundinfos zu den einzelnen Charakteren, dieser Band erweitert auch ungemein das Allgemeinwissen über diese Welt und Zusammenhänge sind mir noch einmal klarer geworden und hervorgetreten. Ausserdem finden sich Krankenakten, Informationen zu Schulstrafen, Rezepte und vieles vieles mehr auf den Seiten. Nicht zuletzt haben Fans erstmals die Chance eine Art Quiz zu machen und dabei zu sehen wer sie in dieser magischen Welt wären!

Ich fand dieses Buch einfach toll! Viele Informationen haben mein Allgemeinwissen nochmal erweitert und Zusammenhänge sind mir durch diesen Band nochmal klarer geworden. Ich fand diesen Zwischenband absolut interessant und infrmativ, ausserdem hat er meine Sehnsucht auf die Fortsetzung im neunten Band etwas lindern können.

Fazit: Viele Informationen und viel wissenswertes für Fans der Reihe. Ich empfehle das Buch gerne weiter!

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Veröffentlicht am 13.06.2023

doras tochter sucht die freiheit

Der Freiheit entgegen (Die Gutsherrin-Saga 3)
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Dies ist der dritte Roman rund um die "Gutsherrin-Saga", doch ging es in den beiden Vorgängern noch um die Protagonistin Dora, spielt in diesem dritten Band ihre Tochter Clara die Hauptrolle. ...

Dies ist der dritte Roman rund um die "Gutsherrin-Saga", doch ging es in den beiden Vorgängern noch um die Protagonistin Dora, spielt in diesem dritten Band ihre Tochter Clara die Hauptrolle. Diese möchte 1962 raus aus Schwabing und sich ins Hamburger Leben stürzen. Sie findet Arbeit bei der Redaktion einer Zeitung, muss aber bald feststellen dass sie von den männlichen Kollegen als Frau ganz schön einstecken muss. Außerdem befasst sich der Roman mit Claras Freundinnen Sanni, einem Mannequin, und Maria, die sich den Traum vom eigenen Cafe erfüllen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr flüssig zu lesen gewesen und deshalb sind, trotz der Dicke des Buches, die Seiten nur so dahin geflogen. Ein sehr angenehmer Schreibstil, der das Leben in den 60er Jahren sehr gut eingefangen hat und ausserdem sehr bildhaft war und es dem Leser deshalb leicht gemacht hat, sich ganz auf die Geschichte von Clara und ihren Freundinnen einzulassen.

Obwohl es sich bei diesem Roman um einen dritten Teil handelt, kann man ihn auch ohne Vorkenntnisse gut lesen, da Zeit und Protagonistin sich von den ersten Bücher sehr unterscheiden. In diesem Roman geht es weg von den Themen Vertreibung und Ostpreußen und widmet sich stattdessen Studentenaufständen, den Besuch Kennedys oder auch der Emanzipation der Frauen.

Obwohl mich der Roman an sich mitreißen konnte, kommt er für mich dennoch nicht ganz an seine Vorgänger heran und ich fande auch Clara als Protagonistin ein stückweit sympathischer als ihre Tochter Clara.

Fazit: Ein wirklich schöner historischer Roman, der aber nicht ganz an die Vorgänger herankommt.

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Veröffentlicht am 05.06.2023

Originelle Ermittler

Wenn Worte töten
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Daniel Hawthorne ist Ex-Polizist und Privatdetektiv und gemeinsam mit seinem »Assistent« Anthony Horowitz wird er zu einem Literaturfestival auf die Kanalinsel Alderney eingeladen werden. Als beide dort ...

Daniel Hawthorne ist Ex-Polizist und Privatdetektiv und gemeinsam mit seinem »Assistent« Anthony Horowitz wird er zu einem Literaturfestival auf die Kanalinsel Alderney eingeladen werden. Als beide dort eintreffen und die Runde mit einem Kinderbuchautor, einer französischen Lyrikerin, einem Fernsehkoch, einer blinden Wahrsagerin und einem Historiker versammelt ist, dauert es nicht lange und es passiert ein Mord! Hawthorne und Horowitz müssen den örtlichen Polizeikräften zu Hilfe eilen und decken auf wer hinter dem Mordfall steckt.

Erst hinterher ist mir klar geworden, dass es sich bei diesem Hörbuch um einen Teil einer Reihe handelt, aber ich hatte dennoch sehr wenig Probleme in die Geschichte hineinzufinden und bin gut in der Handlung mitgekommen. Der Schreibstil war gerade am Anfang sehr ungewöhnlich und originell, denn der Assistent Horowitz schreibt selbst über den Mordfall und die Ermittlungen, ähnlich wie wir es als Leser vielleicht schon von Watson und Holmes kennen. Sowieso sind beide Protagonisten dem wohl berühmtesten Ermittlerpaar nachempfunden und auch Daniel Hawthorne ist gut darin Verbindungen herzustellen, genau wie der weltberühmte Detektiv auch.

Der Fall ist spannend und originell gemacht, die Zahl der Verdächtigen ist eingeschränkt, da sich der Mordfall auf einer Insel zugetragen hat-alles nichts Neues, aber dennoch unterhaltsam und vergnüglich mitzuerleben.

Die Nebenpersonen sind mir teilweise gut im Gedächtnis geblieben, bei anderen hatte ich etwas Probleme diese auseinander zu halten, da schon relativ viele Personen auf der Insel miteinander intereagieren.

Das Ende und die Auflösung kam für mir teilweise überraschend, anderes hatte ich schon ahnen können- aber nichtsdestotrotz ein schöner Krimi mit sympathischen Protagonisten, die etwas an Holmes und Watson erinnern.

Uwe Teschner ist sowieso einer meiner absoluten Lieblingssprecher, wenn es um Hörbücher geht und so war es auch diesmal ein Vergnügen im zuhören zu dürfen!

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Veröffentlicht am 29.05.2023

lasst die Spiele beginnen

SOL. Das Spiel der Zehn
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Um böse Mächte zu vertreiben, hat sich die Sonnen-Gottheit Sol vor vielen Jahrhunderten geopfert – zu diesem Gedenken müssen nun alle zehn Jahre zehn Halbgötter in einem großen Wettbewerb gegeneinander ...

Um böse Mächte zu vertreiben, hat sich die Sonnen-Gottheit Sol vor vielen Jahrhunderten geopfert – zu diesem Gedenken müssen nun alle zehn Jahre zehn Halbgötter in einem großen Wettbewerb gegeneinander antreten. Auch der siebzehnjährige Teo und der noch jüngere Xio werden für die Spiele ausgewählt, obwohl sie "Jade" sind und somit, im Gegenteil zu den "Golds", nicht auf den Wettkampf vorbereitet werden. Zum Glück wird Theos beste Freundin Niya, die eine Gold ist, ebenfalls ausgewählt und gemeinsammig ihr und Xio versucht Theo das Spiel zu überstehen. Ihr aller Leben steht auf dem Spiel, denn wer verliert, wird der Sonne geopfert. Und dann ist da noch der gutaussehende Aurelio, denn Theo von früher kennt und der ebenfalls bei den Spielen mit dabei ist.

Ich habe nun schon einige Bücher von Aiden Thomas gelesen und jedes mal gefällt mir die Diversität und zugleich die fantasievollen Ideen der Handlung! Der Schreibstil ist diesmal nicht ganz leicht zu lesen, denn neben vielen ausländisch-klingenden Götternamen wird sich auch deutscher Neopronomen wie "sier" und "sien" bedient. Da ich schon einmal ein Buch mit diesem Stil gelesen habe, fiel es mir bei diesem Buch jedoch schon leichter damit klarzukommen, ansonsten könnte es für den Leser erstmal etwas schwierig sein, sich ganz auf die Geschichte zu konzentrieren und darauf einzulassen. Ansonsten ist der Schreibstil aber wieder sehr bildhaft und die Welt von Reino del Sol wird fantasievoll und schön beschrieben!

Die Handlung ist eine Art von "Tribute von Panem", die Geschichte geht jedoch in eine andere Richtung und bringt ganz eigene Ideen und Fantasien mit. In der Geschichte geht es um Diversität und queere Liebe, sie überlagert jedoch nicht die ganze Handlung sondern fügt sich sehr schön darin ein.

Die Charaktere mochte ich sehr gerne, vorallem die burschikose Niya und der hilfsbereite Aurelio hatten es mir angetan, aber auch der Charakter Xio war sehr rührend beschrieben. Ich mochte es mit allen mitzufiebern und sie während der Spiele zu begleiten.

Im Vergleich zu den anderen Büchern von Aiden Thomas gab es aber in diesem Buch doch die ein- oder andere etwas langatmige Passage, die anderen Bücher die ich kenne haben mich da einfach noch einen Tick mehr begeistern können, deshalb diesmal "nur" 4 Sterne, für eine dennoch sehr schöne, diverse und fantasievolle Geschichte!


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