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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2022

Wieder sehr spannend und mitreißend

Keeper of the Lost Cities – Das Vermächtnis (Keeper of the Lost Cities 8)
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Dies ist nun bereits der achte Teil der "Keeper of the lost Cities Reihe" und wie jedes mal empfehle ich interessierten Lesern sich an die richtige Reihenfolge zu halten, denn der Inhalt baut ...


Dies ist nun bereits der achte Teil der "Keeper of the lost Cities Reihe" und wie jedes mal empfehle ich interessierten Lesern sich an die richtige Reihenfolge zu halten, denn der Inhalt baut aufeinander auf und ein Queereinstieg ist nicht wirklich möglich um die Geschichte vollumfänglich verstehen zu können.

Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder absolut mitreißend und spannend und so fliegen die über 800 Seiten nur so dahin, ohne das einmal Langeweile aufkommen würde. Ich bin jedes mal wieder absolut begeistert und fasziniert wie schnell sich die Bücher trotz der Dicke lesen lassen und es ist jedes mal wieder ein kleines "nach Hause kommen" zu den geliebten Charakteren, die mittlerweile für den Leser zu Freuden geworden sind. Ein ähnliches Feeling habe ich sonst eigentlich nur bei Harry Potter und wenig anderen ausgewählten Büchern.

In diesem Band geht es um die Suche der Eltern, ausserdem erstarken die Feinde immer mehr. Wie auch schon bei den anderen Teilen steht auch hier wieder das Thema Freundschaft sehr weit vorne.


Fazit: Ein Muss für Fans der Reihe, wieder sehr spannend und mitreißend geschrieben und wie immer auch eine sehr große Empfehlung für Leser, die diese Reihe noch nicht kennen sollten, es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 12.12.2022

etwas zäher mittelteil

Fürimmerhaus
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3.5 Sterne

Protagonist Carter wacht im "Fürimmerhaus" auf und kann sich an nichts erinnern. Nach und nach trifft er auf die verschiedensten Charaktere, und findet heraus, das Heldinnen und Helden in diesem ...

3.5 Sterne

Protagonist Carter wacht im "Fürimmerhaus" auf und kann sich an nichts erinnern. Nach und nach trifft er auf die verschiedensten Charaktere, und findet heraus, das Heldinnen und Helden in diesem Haus stranden. Doch warum ist Carter dann hier? Er glaubt nicht daran, dass er ein Held sein soll. Nach und nach dringen Carter und seine neuen Gefährten immer weiter und weiter ins geheimnisvolle Haus ein und lüften immer mehr Geheimnisse...

Ich bin normalerweise ein großer Fan von Kai Meyer und seinen Geschichten und hatte mich deshalb unheimlich auf diese ungewöhnlich klingende neue Geschichte aus seiner Feder gefreut, doch leider konnte mich dieses Abenteuer nicht so wirklich mitreißen...

Gemeinsam mit Carter trifft auch der Leser in diesem Haus ein und weiss erst man gar nichts, warum ist Carter hier, was ist dies für ein Haus, welche Geheimnisse verbirgt es? Was sich spannend und interessant angehört hat, zog sich aber meiner Meinung nach leider ganz schön in die Länge und ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich mich nicht so wirklich auf die Geschichte konzentriere, was für mich wirklich kein gutes Zeichen ist und nur sehr selten vorkommt.

Die Charaktere sind eigentlich sehr gut gelungen und auch ungewöhnlich, einiges hat mich hier immer wieder an eine düstere Version von "Alice im Wunderland" erinnert und dies fand ich dann schon faszinierend, aber diese Faszination hielt dann nicht lange an. Meines Erachtens hätte man den Inhalt sehr viel mehr kürzen dürfen und dem ganzen mehr Spannung geben müssen, denn die Idee ist gut aber die Handlung selbst hat mich immer wieder gelangweilt. Der Schluss war schön gemacht und hielt dann wirklich noch die ein-oder andere unerwartete Überraschung bereit, dies hätte es sehr viel mehr auch in der Mitte des Buches geben dürfen!

Fazit: Gute Grundidee und gut ausgearbeitete Charaktere, doch leider war mir die Handlung, bis auf den Schluss, zu langatmig.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Starker anfang, der nachlässt

Im Auge des Zebras
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Überall werden Teenager entführt, die Eltern kurz darauf ermordet. Und allen Beweisen nach wurden die Taten zur selben Zeit und von derselben Person verübt! Wie kann das überhaupt möglich sein? Kommissarin ...

Überall werden Teenager entführt, die Eltern kurz darauf ermordet. Und allen Beweisen nach wurden die Taten zur selben Zeit und von derselben Person verübt! Wie kann das überhaupt möglich sein? Kommissarin Olivia Holzmann vom LKA Berlin steht vor einem großen Rätsel und bittet deshalb ihren alten Kollegen und Mentor Severin Boesherz um Hilfe, der sich aus der Polizeiarbeit zurück gezogen hat. Außerdem besucht sie die pensionierte Kommissarin Esther Wardy, die bei einem damals sehr ähnlichen Fall zwei Kinder gefunden hat. Kann sie es schließlich mit deren Hilfe lösen oder bleibt der Fall für immer ein Geheimnis?!

Dieses Buch beginnt mit einem besonders gefahrvollen und spannenden Einsatz für Olivia Holzmann, bei der die Polizistin all ihr können unter Beweis stellen muss! Man wird als Leser quasi ins kalte Wasser geworfen und bangt in diesem Einsatz von der ersten Minute an mit! Leider verliert sich dieser höchst spannende Start aber nach und nach und die Geschichte dümpelt etwas vor sich hin. Severin Boesherz ist dabei zwar eine ganz originelle Figur und auch der Fall, den er mit seinem Sohn durchnimmt ist spannend, aber letztlich behindert er irgendwie auch den Fall am vorankommen.

Ein weiterer starker Minuspunkt war, dass ich von Anfang an geahnt habe wer der Täter ist, beziehungsweise wo er lebt. Das war mir doch allzu offensichtlich und so kam eine Person im Buch auch sehr, sehr naiv rüber. Dies hat mir leider sehr viel der Spannung genommen und nur ein kleiner Punkt am Schluss konnte mich wirklich überraschen!

Fazit: Nach einem sehr starken Anfang hat das Buch leider immer mehr nachgelassen, da vieles, inklusive Täter zu offensichtlich wurde! Wer aber mit rätseln möchte, wie es dem Täter gelingt an so vielen Orten zur gleichen Zeit zu sein und einen sehr eigenwilligen Charakter in Form von Boesherz kennen lernen möchte, dem empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Ein ungewöhnlicher roadtrip

Ende in Sicht
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Die Teenagerin Juli steht an einer Wildbrücke über der Autobahn und möchte nur eins: runterspringen und ihr Leben beenden. Doch es läuft nicht so, wie Juli sich das vorgestellt hat, denn sie wird ausgerechnet ...

Die Teenagerin Juli steht an einer Wildbrücke über der Autobahn und möchte nur eins: runterspringen und ihr Leben beenden. Doch es läuft nicht so, wie Juli sich das vorgestellt hat, denn sie wird ausgerechnet von der 70jährigen Hella gerettet, die ihrerseits auf dem Weg in die Schweiz ist-um dort in einer Einrichtung für Sterbehilfe friedlich einzuschlafen. Diese beiden so unterschiedlichen Personen treffen aufeinander und verbringen mehr oder weniger unfreiwillig einen Roadtrip der besonderen Art...


Die Idee dieses Buches ist einfach genial und ich wollte deshalb unbedingt wissen wie diese ungewöhnliche Geschichte der beiden weitergeht und wie sie endet. Stirbt am Ende keiner, einer oder gar beide? Und warum genau wollen diese beiden überhaupt ihr Leben beenden?


Den Schreibstil empfand ich als ungewöhnlich. Teilweise beschreibt die Autorin die Situationen sehr intensiv und mit sehr viel Weisheit, wie z.B. die Situation Julis auf der Wildbrücke, dann aber wieder ist der Schreibstil eher distanziert. Mal sind die Situationen auf der Reise sehr humorvoll, mal gehen sie ans Herz, es gibt aber auch solche die sehr tragisch sind. Ich denke deshalb, dass es sehr unterschiedliche Meinungen zu dieser Geschichte geben wird, je nachdem wie man auch mit dem Schreibstil zurecht kommt.


Insgesamt habe ich mich von der Geschichte unterhalten gefühlt, Langeweile kam keine auf und ich hab die Geschichte gern angehört. Mein Kritikpunkt ist aber, dass ich den Personen leider nicht so nahe gekommen bin, wie ich das anfangs erwartet habe, ich denke aufgrund des für mich eher distanzierten Schreibstils. Ich hätte mich gern noch mehr in die beiden so unterschiedlichen Charaktere reingefühlt, hätte gerne sie und ihre Handlungen noch besser verstanden.


Fazit: Eine wirklich geniale Idee und ein unterhaltsames Buch. Den Schreibstil empfand ich als etwas distanziert, hier wäre ich den Personen gern noch näher gekommen. Wer ein Buch sucht, das zwischen Humor und Tragik pendelt, der sollte sich dieses hier näher ansehen.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Cover lässt eine andere Geschichte vermuten

Der fürsorgliche Mr. Cave
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Ich habe schon andere Bücher des Autors gelesen wie zum Beispiel "Wie man die Zeit anhält" und war jedes mal sehr begeistert! Der Autor vereint normalerweise einen tollen Schreibstil, mit ersteren Untertönen ...

Ich habe schon andere Bücher des Autors gelesen wie zum Beispiel "Wie man die Zeit anhält" und war jedes mal sehr begeistert! Der Autor vereint normalerweise einen tollen Schreibstil, mit ersteren Untertönen in der Handlung, die Geschichte ist aber an sich immer hoffnungsvoll. So war ich auch von diesem süßen Cover in den Bann gezogen und dachte mich erwartet eine warmherzige, jedoch ernste Geschichte. Stattdessen wurde der Inhalt mehr und mehr zu einem Psychothriller, das hatte ich so überhaupt nicht erwartet! Aber nun erst zum Inhalt...

Der Antiquitätenhändler Terence Cave muss nach dem tragischen Tod seiner Frau nun auch den seines Sohnes Ruben verkraften! Geblieben ist ihm nur seine Tochter, die er vergöttert und über alles liebt! Als Vater will er sein kleines Mädchen vor allen Gefahren der Welt beschützen und merkt dabei nicht, wie die 15-jährige Bryony immer mehr zum Teenager mit eigenem Willen und Vorstellungen heranreift. Terence wird in seiner Verzweiflung immer strenger und sein Verhalten der Tochter gegenüber wird immer übertriebener!

Die Geschichte beginnt zunächst noch recht harmlos und ich dachte zunächst es würde darum gehen wie Mr. Cave lernt seine Tochter Stück zu Stück loszulassen, was natürlich ein schmerzlicher Akt sein kann! Mr. Cave wendet sich während der ganzen Geschichte in "Du"-Form an den Leser, als wäre man selbst seine Tochter Bryony. Dies macht die Geschichte zugleich sehr einzigartig und intensiv und mir hat das sehr gut gefallen.

Eine Schwierigkeit mit der ich die ganze Geschichte zu kämpfen hatte war, dass mir Mr. Cave selber aber auch seine Tochter sehr unsympathisch waren! Mr. Cave konnte ich zumindest anfangs noch verstehen und nachvollziehen, seine Tochter und ihre ständigen Lügereien haben mich allerdings schwer genervt! Zudem kam irgendwann der Punkt an dem mir die Handlung in Teilen zu verworren wurde und diese Passagen zogen sich dann auch noch extrem in die Länge. Das ganze wurde zunehmend zu einer sehr schweren, traurigen, wirren und deprimierenden Geschichte, zwar intensiv erzählt aber ich hatte da einfach eine ganz andere Handlung erwartet...

Fazit: Man darf sich hier keine hoffnungsvolle und warmherzige Geschichte erwarten, sondern es kommt in Teilen eher einem Psychothriller gleich. Wer dies hören möchte und mit dieser Erwartung an die Sache ran geht, den erwartet eine intensive Geschichte. Allen anderen würde ich zur Vorsicht raten, den eine warmherzige Geschichte über das loslassen eines Teenagers ist das ganz und gar nicht und der sollte sich von diesem zarten Cover nicht täuschen lassen.

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