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Veröffentlicht am 02.01.2022

Der gefürchtete Mittelband

Red Sky Burning (Bd. 2)
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Red Sky Burning ist der 2. Teil der Dark Blue Rising Reihe von Teri Terry.
Es geht nahtlos weiter. Zwar gibt es einige Wiederholungen, dennoch sollte dieser nicht ohne den ersten Band gelesen werden. ...

Red Sky Burning ist der 2. Teil der Dark Blue Rising Reihe von Teri Terry.
Es geht nahtlos weiter. Zwar gibt es einige Wiederholungen, dennoch sollte dieser nicht ohne den ersten Band gelesen werden.
Nach dem Ende von Band 1 war ich sehr gespannt und voller Vorfreude auf die Fortsetzung.
Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, aber von vorne:

Der triviale Schreibstil hat mir schon im ersten Band nicht sonderlich gefallen, wobei damals die Sprecherin des Hörbuchs einiges wett machen konnte. Nun beim Lesen des 2. Bandes fand ich ihn jedoch nicht mitreißend. Er ist sehr kurz und einfach gehalten. Dieses Mal schreibt Teri Terry aus zwei Perspektiven: Denzi und Tabby. Das fand ich sehr schön, da ich Denzi schon im ersten Band sehr sympathisch fand und er mir als Charakter gefallen hat. Tatsächlich habe ich sogar die Sicht aus Denzi lieber gelesen.
Leider konnte Teri Terry auch nur wenig Emotionen rüberbringen. Dabei hatte sie einige Gelegenheiten, die sie leider ungenutzt ließ. Es gab viele Stellen, in denen ich Potential gesehen habe, das sie jedoch meiner Meinung nach verschenkte. Einzig mit den Verfolgungsszenen konnte sie für mich ein bisschen Spannung erzeugen.

Die Figuren an sich fand ich gut entwickelt. Sie waren sympathisch und haben mir auch schon im ersten Band gefallen. Die Liebesgeschichte war wirklich unglaubwürdig und kam mir eher wie ein Punkt, der noch abgearbeitet werden muss, für das Konzept des „perfekten Jugendbuchs“. Die Gefühle der Beiden waren für mich nicht verständlich und sie konnten mich überhaupt nicht mitnehmen. Für mich wäre diese Liebesgeschichte auch gar nicht nötig gewesen! An sich finde ich eine solche immer schön mitzulesen, aber nur dann, wenn sie mich wirklich mitreißen, ich mitfiebern und mitfühlen kann.

Die Idee der Geschichte dahinter ist genial gewesen. Mit ihrem Ende vom Band 1 hatte mich Teri Terry angefixt. Es war was Neues, total aktuelles und genau nach meinem Geschmack. Mit großen Erwartungen las ich die Fortsetzung und habe mich dann beim Beenden des Buches gefragt was ich Neues erfahren habe. Die Antwort war ernüchtert: nicht viel.
Der Mittelband ist oftmals ein Lückenfüller und das ist hier definitiv der Fall gewesen. Meiner Meinung nach hätte man ihn auch weglassen können. Mit einem halbwegs spannenden Ende sorgte Teri Terry dafür, dass noch mehr Fragen offenbleiben. Nach diesem Teil bin ich wirklich skeptisch was Band 3 angeht. Teri Terry hat sich sehr viel vorgenommen und nach dem jetzigen Stand habe ich die Befürchtung, dass die Aufklärung zu oberflächlich wird. Allerdings besteht immer noch die Hoffnung, dass sie überraschen kann und ein bisschen neugierig bin ich bezüglich der Auflösung schon noch.

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Veröffentlicht am 27.12.2021

4,8 Sterne

Keeper of the Lost Cities – Das Feuer (Keeper of the Lost Cities 3)
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Silveny ist nun endlich in der Zuflucht angekommen und scheint erstmal in Sicherheit zu sein. Trotz ihres Auftauchens besteht jedoch weiterhin Unzufriedenheit bei den Elfen mit dem hohen Rat. Diese versuchen ...

Silveny ist nun endlich in der Zuflucht angekommen und scheint erstmal in Sicherheit zu sein. Trotz ihres Auftauchens besteht jedoch weiterhin Unzufriedenheit bei den Elfen mit dem hohen Rat. Diese versuchen alles um Black Swan zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Und gehen sogar so weit, dass sie von Sophie verlangen Fintan zu heilen.
Dabei muss sie lebensverändernde Entscheidungen treffen, die nicht nur für sie und ihre Freunde katastrophale Konsequenzen haben könnten.

Das Cover ist wie immer sehr gelungen. Ich finde es sehr toll, dass hier die Englischen übernommen wurden. So wird den Figuren noch mehr Leben geschenkt.
Wie auch in den vorigen Bänden ist der Schreibstil flüssig, verständlich und mitreißend.
Mittlerweile bin ich ein großer Keeper-of-the-lost-cities- Fan und es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Auch mit diesem Band beweist mir Shannon Messenger, dass Keeper of the lost cities einer meiner neuen Lieblings - Reihen geworden ist.

Es wird es um einiges finsterer als in den Vorbänden. Der hohe Rat schlägt einen Weg ein, der sie rücksichtlos, gar tyrannisch werden lässt und niederschmetternde Auswirkungen auf Sophie und ihre Freunde haben wird. Die Charaktere müssen einiges bewältigen und schon in diesem Band spürt man deren Entwicklung. Ich bin wirklich gespannt, wie weit diese in den folgenden Bändern noch geht. Shannon Messenger
konnte wunderbar die Konsequenzen von dem Streben nach Anerkennung darstellen. Mich begeistert vor allem die Autorin mit den Emotionen, die sie sehr gut rüberbringt. Ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir Keefe und Sophie.

Die letzten hundert Seiten waren so spannend, dass ich das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte. Es hat für mich die anderen Bände übertreffen können. Leider kann und will ich nicht die vollen 5 Sterne geben. Die ersten 50 Seiten waren fast komplett nur reine Wiederholungen, die dann lichter wurden, sich aber bei weitem über 200 Seiten fortsetzten. Ich persönlich kam erst so richtig ins Lesefieber ab der Hälfte des Buches und wurde dann umso mehr belohnt. Dennoch muss ich deshalb einem kleinen Abstrich machen und das Buch mit 4,8 Sterne bewerten.

Mit diesem Ende hat Shannon Messenger mich gepackt. Ich kann es kaum erwarten den 4. Band zu lesen. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet und ich bin sowas von gehypt auf die Fortsetzung.


Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen. Zwar ist das Buch finsterer und ernster als die Vorgänger, jedoch wird es immer wieder von witzigen und heiteren Szenen (meisten mit meinem Favoriten Keefe) durchbrochen und lockert die Thematik etwas auf. Auf jeden Fall ist diese Reihe auch für ältere und Erwachsene zu empfehlen. Mich jedenfalls als Twen hat die Geschichte rund um Sophie in ihren Bann gezogen.

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Veröffentlicht am 23.12.2021

Schöne Geschichte zum Abschalten

Love or Lie
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In „Love or Lie“ nimmt Eyla an der Show „Love or Lie“, die in Alaska stattfindet, teil. Sie braucht das Geld dringend für die Kosten der Behandlung ihrer Schwester.
„Love or Lie“ ist eine Reality Show ...

In „Love or Lie“ nimmt Eyla an der Show „Love or Lie“, die in Alaska stattfindet, teil. Sie braucht das Geld dringend für die Kosten der Behandlung ihrer Schwester.
„Love or Lie“ ist eine Reality Show in der 3 Bachelor unter 39 Frauen sich jeweils 11 Damen aussuchen und am Ende der Show einer davon einen Antrag machen. Die Auserwählte kann diesen annehmen oder sich für das Geld entscheiden.
Eyla begibt sich in besagte Show mit einem festen Ziel und einem Plan. Doch einer der Bachelor ist Dan, der etwas weiß, was ihre Chance in die letzte Runde zukommen, gefährlich werden könnte.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich den Titel des Buches - und damit auch von der Show - einfach nur perfekt finde. Dementsprechend gefällt mir auch das Cover. Das Setting - Alaska - fand ich sehr ansprechend. Das Buch ist gerade deshalb ideal für die kalte Winterzeit.

Die Grundidee ist wieder mal eine Reality - Show. Dieses Mal begleitet man die Kandidatin von Anfang an, was ich so auch noch nicht gelesen habe: Wie Eyla überhaupt zu der Idee kam und wie die Anmeldung ablief.
Die Sendung hat starke Bachelor Vibes. Die einzelnen (Gruppen-) Dates sind toll gewählt und beschrieben und man ist hautnah dabei.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Ich war sofort mitten in der Geschichte und das Kopfkino ist sofort angegangen. Die Geschichte wird aus Sicht von Eyla erzählt. An manchen Stellen hätte ich gerne Dans Sicht erfahren.

„Love or Lie“ entwickelte sich für mich anders als gedacht und kam mit ein paar Wendungen daher, die mich überraschen konnten. Die Bachelor waren sehr verschieden, was mir sehr gefällt, da nicht alle Frauen auf den gleichen Typ Mann stehen. Leider war für mich Siva nicht wirklich greifbar, anders als Collin und Dan, die wunderbar beschrieben wurden.
Auch die Nebenfiguren waren bunt gemischt, was für reichlich Abwechslung sorgte. Mein Favorit war die etwas durchgeknallte Hannah.
Eyla hat mir als Protagonistin sehr gefallen. Sie ist eine Beschützerin, die alles für ihre Schwester tut. Besonders die Szenen von damals haben mich sehr berührt.
Auch die Chemie zwischen Eyla und Dan stimmte. Ich fühlte mich hier abgeholt und konnte die Entwicklung der Gefühle nachvollziehen.

Alles in allem eine sehr schöne Liebesgeschichte im TV-Format, die mir Freude bereiten konnte. Wer Lust hat sich auf eine solche Reise zu begeben, der sollte zu „Love or Lie“ greifen.

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Veröffentlicht am 17.12.2021

Wohlfühlbuch

Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause
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Was bedeutet eigentlich „Zuhause sein“ ?
Diese Frage geht der kleine Buddha auf den Grund. Er begibt sich auf eine Reise und erkennt was Zuhause sein bedeuten kann.

Das Konstrukt hat mich an den kleinen ...

Was bedeutet eigentlich „Zuhause sein“ ?
Diese Frage geht der kleine Buddha auf den Grund. Er begibt sich auf eine Reise und erkennt was Zuhause sein bedeuten kann.

Das Konstrukt hat mich an den kleinen Prinzen erinnert, was sofort ein wohlfühlendes Gefühl hinterließ.

Auf seiner Reise begegnet er verschiedenen Leuten. Manchmal erzählen diese ihm auch Geschichten, die uns Zuhörern etwas lehren. Der Buddha reflektiert diese sehr ansprechend und seine Gedanken regen zum Nachdenken an.

Dieses Buch hat den Effekt des Ruhekommens. Immer wieder thematisiert es Situationen, die uns vor Augen führt im Jetzt zu leben.
Die Weisheiten in dem Buch fand ich sehr ansprechend und gelungen.
Dabei war der Schreibstil sehr angenehm so dass die Geschichte wirklich schnell gelesen ist.

Für mich ist es ein sehr inspirierendes Wohlfühlbuch und daher empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 14.12.2021

Unterhaltsames Finale

Dark Elements 6 - Funkelnde Gnade
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Funkelnde Gnade ist der finale Teil der Dark-Elements- Reihe.
Trinity steht ein großer Kampf bevor und einige weitere Schwierigkeiten. Ihre große Liebe ist zu ihr zurückgekehrt, doch er ist nicht mehr ...

Funkelnde Gnade ist der finale Teil der Dark-Elements- Reihe.
Trinity steht ein großer Kampf bevor und einige weitere Schwierigkeiten. Ihre große Liebe ist zu ihr zurückgekehrt, doch er ist nicht mehr der, der er einst war. Verzweifelt versucht sie ihn an sein altes Leben zu erinnern. Doch auch der Kampf gegen den Boten rückt immer näher.

Die Ideen dahinter fand ich sehr gut und spannend. Allerdings hätte ich mir eine andere Schwerpunktsetzung gewünscht. Am Ende verlief mir einiges zu schnell und auch für mich persönlich etwas zu einfach. Hier hätte man zuvor einige Stellen getrost weglassen und dem Ende mehr widmen können.
Das Ende war leider etwas vorhersehbar. Das konnte die Autorin jedoch mit einer sehr überraschenden Offenbarung wieder wettmachen !

Wer Jennifer L. Armentrouts Bücher kennt, weiß, dass sie sehr humorvoll schreibt. Ihre Figuren haben eine kecke Art und sind vor allem bekannt für ihre spitzen Zungen.
Der Schreibstil ist sehr jugendlich gehalten und umfasst einige Anglizismen. An einigen Stellen empfand ich bei der Übersetzung die Satzstellung etwas holprig.

Trinity hat mir als Protagonisten sehr gefallen. Für mich war Trinity sehr greifbar und nachvollziehbar. Sie denkt über alles im Voraus nach und geht die Möglichkeiten des Verlaufs der Zukunft durch. Dabei verdrängt sie nicht einfach das Unvermeidbare, sondern stellt sich dem und verfällt in Panik. Dadurch fand ich, dass man sich leicht mit Trinity identifizieren, sich gut in ihre Lage versetzen und vor allem mitfühlen konnte.
Besonders gelungen fand ich wie die Autorin aufmerksam auf die Krankheit Retinitis pigmentosa und deren Verlauf gemacht hat.
Zayne war einfach von Herzen gut und ein wahrer Gentleman. Die beiden sind unfassbar süß zusammen und ergänzen sich perfekt. Immer wieder schafft Armentrout diese zuckersüßen Momente, die einen teilweise schmachtend zurücklassen. Wie Trinity so treffend immer wieder erwähnt: Zayne schafft es immer die richtigen Worte zu finden.

Mit dabei sind auch dieses Mal Roth, Layla, Cayman und einige Wächter aus den Vorbänden. Damit konnte die Autorin auch für die Urgeschichte einen schönen Abschluss bringen. Vor allem habe ich die Dynamik zwischen den Charakteren geliebt.

Alles in allem war der letzte Band dieser Reihe gut. Er war sehr unterhaltsam und amüsant. Nichts anderes bin ich gewohnt von ihren Geschichten. Allerdings hat mir diesmal leider das gewisse Etwas für die 5 Sterne gefehlt.

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