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Veröffentlicht am 28.11.2023

Sam & Julie

Bleib bei mir, Sam
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Dieses Buch wurde in den Buch-Medien stark angepriesen und extrem gehypt. Dadurch bekommt man unrealistisch hohe Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt.

Es ist ein Jugendbuch und das merkt ...

Dieses Buch wurde in den Buch-Medien stark angepriesen und extrem gehypt. Dadurch bekommt man unrealistisch hohe Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt.

Es ist ein Jugendbuch und das merkt man am Schreibstil auch. Mir persönlich haben die Emotionen in dem Buch total gefehlt. Sam ist bereits zu Beginn der Geschichte tot. Es handelt letztlich davon, dass seine Freundin Julie ihn nicht loslassen kann und nicht ohne ihn leben will. Gerade zu Beginn der Geschichte als Sam quasi frisch verstorben ist, wirkt Julie auf mich nicht so traurig wie man es normalerweise erwarten würde. Im Laufe der Geschichte merkt man wie sehr sie an ihm hängt, aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass er mehr für sie empfindet als umgekehrt. Er wollte sein Leben in dem kleinen Städtchen aufgeben um nach der High School mit ihr aufs College zu gehen, um mit ihr anschließend zusammen leben zu können. Und das obwohl er gern in seiner Heimat gelebt hat. Julie wird nicht wie jemand beschrieben, die viel weint, wodurch sie trotz ihres hohen Verlusts manchmal unterkühlt rüberkommt. Ich fands auch krass, dass sie seine ganzen Sachen weggeworfen hat.

Verwirrend fand ich zu Beginn auch die ganzen Charaktere, die in der Schule plötzlich aufgetaucht sind und dass auch alle daran interessiert waren etliche Abschiedsgedenkfeiern für Sam zu veranstalten. Die Ideen waren allesamt liebevoll und süß aber es erschien mir doch recht unwahrscheinlich, dass man nach seinem Tod noch so oft geehrt wird. Seinen besten Freund Oliver fand ich auch sehr strange. Erst stalkt er Julie und will unbedingt Zeit mit ihr verbringen und am Ende gehört er sogar zu ihrem Freundeskreis. Das wurde seltsam beschrieben. Oliver wirkte anfangs unheimlich und später hatte man das Gefühl, dass seine Figur gar keinen eigenen Charakter hat. Dass er außerdem selbst in Sam verliebt war, wurde eigentlich auch nur nebenbei erwähnt. ich hatte nicht das Gefühl, dass das für die Geschichte relevant war.

Julie ruft in ihrer Einsamkeit Sams alte Nummer an und er geht ran. Fortan können sie Gespräche miteinander führen und niemand wundert sich darüber. Auch, dass er nicht sagen kann wo er ist oder wie die Situation zustande kommt,. wird hingenommen. Sie kann während ihrer Telefonate mit ihm auch keine Anrufe oder Nachrichten empfangen, hinterfragt das aber auch nicht weiter.

Irgendwann möchte Sam, dass Julie ihr Leben wieder aufnimmt und lernt es ohne ihn zu leben. Julie tut sich damit sehr schwer, verabschiedet sich aber irgendwann von Sam.



Die Story ist aufgrund der leichten Sprache gut lesbar und es ist an sich auch ein ganz niedliches Buch, aber es fehlt an Logik und an Tiefgründigkeit. Sehr leichte Kost würde ich meinen.

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Veröffentlicht am 10.11.2023

Rätsel im Bridgerton-Flair

Das Geheimnis des Duke
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Die Story war ganz nett, aber auch sehr vorhersehbar. Die Rätsel haben Spaß gemacht, aber im Großen und Ganzen gibt es doch viele Holpersteine.

Fakt ist: Die Story kann unabhängig vom Rätsel gelesen werden, ...

Die Story war ganz nett, aber auch sehr vorhersehbar. Die Rätsel haben Spaß gemacht, aber im Großen und Ganzen gibt es doch viele Holpersteine.

Fakt ist: Die Story kann unabhängig vom Rätsel gelesen werden, wenn man eben einfach in die Seiten reinschmult um das nächste Kapitel zu finden. Denn der Inhalt eines jeden Kapitels hat leider nichts mit dem Rätsel zu tun. Das Rätsel taucht am Ende auf und der vorherige Text dazu ist unerheblich. Das fand ich etwas schade. Die Liebesgeschichte ist nett geschrieben und liest sich gut, nur darf man nichts zu Anspruchsvolles erwarten.

Was ich stark bemängeln würde, ist die Tatsache, dass einiges sehr klein gedruckt ist und sich deshalb schlecht erkennen lässt. Ich habe mich gefühlt als wäre ich 1000 Jahre alt :D Beispielsweise musste man auf Statuen etwas ablesen, das war schlecht leserlich. Dann gab es ein Rätsel, in dem "rechnen" musste und anschließend eine Farbe von einem Schwertgriff benötigte. Die Farbe ist angeblich braun - sorry, aber das hätte ich niemals gesehen und ich fand auch, dass das mit dem Rechnen nichts mehr zu tun hatte.

Bei den Rätseln war eigentlich alles vertreten: Einiges war echt schwer, anderes viel zu leicht einige richtig knifflig aber total gut und andere wieder völlig dämlich. Ich würde allerdings nicht weniger als drei Sterne geben, da das Buch (auch wenn es alles ein bisschen klein ist) trotzdem sehr schön gestaltet ist und und es sich gut lesen ließ. Außerdem waren einige Rätsel echt nicht schlecht.

Zu Beginn des Buches wird auf einen Link verwiesen, in dem Tipps enthalten sind Nutzt diese ruhig.

Generell bin ich aber sehr aufgeschlossen, noch einmal einen Escape-Roman zu lesen und Rätsel zu lösen.

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Veröffentlicht am 02.10.2023

Keine Ahnung, ob das Liebe ist

Keine Ahnung, ob das Liebe ist
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Ich habe noch kein Buch von Julia Engelmann gelesen, das mir nicht gefällt. Immer wieder finde ich neue Gedichte, die ich so inspirierend, so zum Nachdenken anregend finde und sie mit Klebchen markiere, ...

Ich habe noch kein Buch von Julia Engelmann gelesen, das mir nicht gefällt. Immer wieder finde ich neue Gedichte, die ich so inspirierend, so zum Nachdenken anregend finde und sie mit Klebchen markiere, um sie zügig wiederzufinden.

Meine Highlights in diesem Buch sind:

- Strukturen im Chaos

- Für meine Mutter

- Junges Unglück

- Unser Berlin

- An einen verlorenen Feind

- Bitter

- Darf ich bitten?

- Löwenherz

- Kirschblütenblühn

- Für meinen Vater

- Am liebsten von dir



Kirschblütenblühn und Strukturen im Chaos haben mir besonders gefallen. In ihrer Buchreihe "Keine Ahnung, ob" sind die Gedichte teilweise auch länger als in ihren vorherigen Büchern. Das betrifft nicht alle Texte, aber einige. Die Ballade vom Zauberer ist das längste, das ich überhaupt je von ihr gelesen habe, allerdings mochte ich es nicht so gern. Aber die Textlänge ist definitiv ein Unterschied zu den Vorgängern. Auch finde ich einige Texte deeper als andere. Sie wurde schon einmal gefragt, ob ihre Texte weniger fröhlich geworden sind. Ich finde die Messages nach wie vor positiv.

Ich kann es ebenso empfehlen wie alle anderen Bücher von ihr. Jedes verbirgt Highlights.

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Veröffentlicht am 25.09.2023

Die Geschichte von Troja aus der Sicht der Frauen

A Thousand Ships – Die Heldinnen von Troja
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Irgendwie werde ich mit den Büchern von Natalie Haynes nicht warm und brauche dadurch auch immer sehr lange bis ich sie ausgelesen habe.

Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen und möchte nicht ...

Irgendwie werde ich mit den Büchern von Natalie Haynes nicht warm und brauche dadurch auch immer sehr lange bis ich sie ausgelesen habe.

Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen und möchte nicht undankbar erscheinen, aber genauso wie bei "Stone blind" quälte ich mich ein bisschen durch das Buch. Es gab Kapitel. die mir sehr gut gefallen haben. Beispielsweise zähle ich hierzu die Kapitel aus der Sicht von Penelope. Die Briefe, die sie an ihren Mann Odysseus formuliert, waren sehr gefühlvoll und sie tat mir so leid. Sie blieb ihm lange treu, hat immer auf ihn gewartet und gehofft, er würde ihren gemeinsamen Sohn einst wiedersehen. Das ging mir nah.

Ich mag auch immer sehr Geschichten über Aphrodite. Sie wurde so beschrieben, wie sie immer beschrieben wird: schön, arrogant, besitzergreifend. Ich finde sie authentisch und kann sie mir immer sehr gut vorstellen. Ich hätte gern mehr über sie ihn dem Buch gelesen.

Die Frauen in de Buch sind schon allesamt sehr stark, ertragen viel, erleben Unmögliches und es ist sehr gut, dass es dieses Buch gibt, um aufzuzeigen, was die Griechen, Trojaner und Götter erlebt haben - insbesondere die Frauen. Generell freut es mich, dass den Frauen das Buch gewidmet wurde und auch, dass die Geschichte damit anfängt, dass Troja schon gefallen ist. Denn die Geschichte bis zu dem Moment kennen wir ja alle. Tatsächlich habe ich durch das Lesen Lust auf den Film Troja bekommen und ihn mir angesehen. :D

Ich habe Respekt für die Frauen in dem Buch und ich finde es sehr gut, dass die Autorin auch hier wieder so krass recherchiert hat um dieses Buch zu schreiben. Die Geschichte ist abgerundet und gut ausgearbeitet. Nie zuvor habe ich so einen Einblick in die Geschehnisse um die Troja-Geschichte erhalten.

Ich komme aber generell mit dem Schreibstil nicht klar. Die wechselnden Perspektiven sind mir einfach zu viele. Klar kennt man die meisten Charktere, aber eben nicht alle bzw. weiß man nicht um deren Zugehörigkeit in die Geschichte und deshalb brauchte ich das Namensverzeichnis sehr sehr oft.

Das Buch soll hier auf keinen Fall schlecht gemacht werden, denn es ist sehr gut ausgearbeitet. Dass ich es nicht favorisiere, ist nur meine persönliche Meinung. Ich hatte auch schon in Stone blind mit dem Schreibstil zu tun, es entspricht einfach nicht meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 07.08.2023

Die Elite in Miami Beach

Scandalous
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Ich habe schon viele Bücher von Don Both und Maria O`Hara gelesen, habe aber inmitten der XX-Reihe aufgebgeben.

Bereits bei der Garden of Sins-Reihe hat es stark angefangen und stark nachgelassen, sodass ...

Ich habe schon viele Bücher von Don Both und Maria O`Hara gelesen, habe aber inmitten der XX-Reihe aufgebgeben.

Bereits bei der Garden of Sins-Reihe hat es stark angefangen und stark nachgelassen, sodass ich das letzte Buch der Reihe nicht mehr gelesen habe. XX hat mir noch besser gefallen. Allerdings nur die ersten 2 Bücher, danach ging es auch bergab.

Die Autorinnen beschreiben eigentich immer dasselbe: abefuckte Personen mit viel zu viel Geld/Macht und deren Sexgeschichten. Oft könnte man die Stories viel kürzer fassen, weil eigentlich nicht viel passiert.

So ähnlich ist es hier auch, aber es ist das erste Buch der Reihe. Deshalb hat es wie bereits bei den früheren Buchreihen wieder einmal sehr stark angefangen: krasse und kaputte Charaktere, viel Sex und der bekannte Schreibstil, von dem man in den Bann gezogen wird. In diesem Buch lesen wir aus den Perspektiven von Lilith, Matt, Blake und Addylin. Die Namen finde ich übrigens sensationell in diesem Buch! Lilith, Blake und Matt haben Liana (Liliths Zwillingsschwester) verloren und können mit dem Verlust nicht umgehen. Alle drei sind authentische Charaktere, die man in ihren Kapiteln stets wiedererkennt. Lilith und Matt sind Geschwister, die es in ihrem Elternhaus sehr schwer haben. Blake ist arm, seine Eltern - insbesondere der saufende Vater - eine Katastrophe und er versucht seine Geschwister zu versorgen, weil es sonst niemand tut. Bisher kann ich in ihm nicht viel Gutes erkennen, denn obwohl sein Leben schlechter ist als das der anderen, ist er selbst kein durchweg guter Mensch. Die Eltern von Lilith und Matt sind zwar wohlhabend, aber missachten oder traktieren ihre Kinder. Jeder hat hier so seine Probleme: Lilith schläft mit jemandem, der ihr Vater sein könnte und verliebt sich in ihn, Matt kämpft mit seiner Drogensucht und Blake versucht Geld aufzutreiben um seiner besten Freundin zu helfen.

Nach wie vor weiß man nicht genau was mit Liana passiert ist. Ich hoffe, das ändert sich noch. Auch hoffe ich, dass Gefühlsausbrüche kommen, in dem die Charaktere sich die ehrliche Meinung sagen und sich helfen (bspw. Addylin und Lilith). Bisher wird alles tot geschwiegen.

Tatsächlich hätte man die Geschichte kürzen können, weil sich so viele Sätze wiederholen, aber der Erzählstil ist spannend, der Sex total heiß und verdorben und man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Für Band 1 der High Society-Reihe gibt es eine klare Kaufempfehlung!

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