Profilbild von Elite1304

Elite1304

Lesejury Star
offline

Elite1304 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Elite1304 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Ein Mörder, der von Gerüchen fasziniert war

Das Parfum
0

Ich bin wahrscheinlich der letzte Mensch auf der Welt, der noch dieses Buch gelesen und den FIlm immer noch nicht gesehen hat :D

Irgendwie ist es auch seltsam so ein Buch zu bewerten, immerhin geht es ...

Ich bin wahrscheinlich der letzte Mensch auf der Welt, der noch dieses Buch gelesen und den FIlm immer noch nicht gesehen hat :D

Irgendwie ist es auch seltsam so ein Buch zu bewerten, immerhin geht es ja um einen Mörder. Der Schreibstil ist natürlich etwas veraltet, aber das Buch ist ja auch in den 90-ern erschienen, teilweise ist es aber auch heiter, was paradox ist.

Wir befinden uns hier zu Beginn in Paris im 18. Jahrhundert. Die Menschen sind verarmt, die Pest geht rum. Von Hygiene verstenen die Menschen noch nicht so viel. Und hier im Slum unter einer Schlachtbank gebährt eine Frau quasi nebenbei den jungen Jean-Baptiste Grenouille. Sie ist eine lieblose Person und gibt ihn weg, wofür sie die Hinrichtung erwartet. Seither wird der Junge nur rumgereicht. Keiner will ihn lange genug haben und früh beginnt er zu arbeiten. Er wird vor allem deshalb so herumgereicht und abgewiesen, weil es den Menschen komisch vorkommt, dass er nicht riecht. Er hat keinerlei Körpergeruch an sich. Als er jedoch heranwächst, bemerkt er seinen feinen Geruchssin. Grenouille kann unglaublich gut riechen und diese Gerüche in seinem Gehirn abspeichern. Er ist sogar in der Lage die Gerüche auseinanderzunehmen, sodass wenn verschiedene aufeinandertreffen, er sie einfach für sich separieren kann. Irgendwann wird er von einem Geruch magisch angezogen. Es ist ein kleines rothaariges Mädchen, das anders riecht als die sonstigen Menschen. Er ist so fixiert darauf, dass er sie erwürgt, nur um sie anschließend komplett zu erschnüffeln.

Grenouille will unbedingt einen Gesellenbrief, also geht er zum Parfumeur Baldhini und stellt für ihn nach kurzer Zeit eine Nachahmung des berühmten Parfüms seines Konkurenten her. Grenouille benötigt keine Formel und kein exaktes Mischverhältnis. Er macht das alles mit seiner Nase und als die zwei auf diese Art eigene Düfte kreiren, wird Baldhini berühmt.

Grenoulle ist nach seiner Ausbildung so überfordert mit allen Gerüchen der Welt, dass er sich in eine Höhle zurückzieht, in der er 7 ganze Jahre lang verbringt - allein! Das zeigt schon, dass er irgendwie recht seltsam ist. Er spricht auch nicht viel, meist ist er nur mit Riechen beschäftigt. Als er zurück geht und in Grasse landet, wird er aufgepeppelt und lernt anschließend bei einem Parfumeur das "Konservieren" von Gerüchen. Als er dann ein junges Mädchen erschnüffelt, beginnt sein Plan.

Das Buch ist derart grotesk, wer denkt sich nur sowas aus? Es ist schockierend, aber man kann sich alles beim Lesen richtig vorstellen, insbesondere alle Gerüche, die guten und die schlechten. Es ist so präzise beschrieben, als könnte der Leser alles selbst riechen.

Nur das Ende ist für mich ein Knackpunkt, weil es meiner Meinung nach zu übertrieben war. Aber abgesehen davon ist es wirklich eine Story, die heraussticht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Eine katholische Schauspielerin, die sich in einen Kollegen verliebt

Miss Hollywood - Mary Pickford und das Jahr der Liebe
0

Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen ...

Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen sich in Mary`s und Douglas` Sicht der Dinge. Mary ist hier im Zentrum der Geschichte. Sie ist eine junge Schauspielerin, Mitte 20, die vorrangig Rollen verkörpert, in denen sie Teenager oder Kinder darstellt.

Sie ist sehr erfolgreich und wohlhabend und bringt ihre beiden Geschwister von dem Gehalt mit durch und ihre Mutter, die zugleich ihre Managerin ist. Mary ist streng religiös und hört immer artig auf ihre Mutter. Sie ist verheiratet mit Owen, einem Alkoholiker, der gern mal handgreiflich wird.

Douglas hingegen ist ebenfalls verheiratet mit Beth, einer Frau, die den Ruhm und das Geld genießt, ihm aber auch den Rücken frei hält. Außerdem haben sie einen gemeinsamen Sohn.

Als Douglas`Mutter stirbt, offenbart er seiner langjährigen Freundin Mary, dass er tiefe Gefühle für sie hat. Das passiert jedoch bereits in den ersten Seiten bzw. Kapiteln. Danach dreht es sich nur noch um die beiden, um ihre heimliche Affäre, die eigentlich zu einer Beziehung werden soll, aber Mary steht dadurch in den Medien und Klatschspalten schlecht da, weil sie ja in ihren Rollen immer ein artiges kleines Mädchen darstellt. Außerdem sitzt ihre Mutter ihr im Nacken. DIe Hürde besteht darin, dass beide aus der Affäre eine Beziehung machen wollen und zugleich ihre Karrieren nicht gefährden oder gar verlieren wollen.

Jedoch zieht sich das Buch ungemein und ich habe bis zuletzt auf den Spannungsbogen gewartet. Wo war er? Ich meine, sie haben ihr Verhältnis gleich zu Beginn und ab da an sind die Seiten mit den Gedanken gefüllt, wie nur jemals was aus ihnen werden soll und ob sie das Richtige tun, bla bla.

Einzig der Schreibstil war gut. Es war seichte Lektüre, die man so eben mal weglesen konnte.

Kein tiefgründiger Roman oder spannende Charaktere. Und auch die Kriegszeit ist hier nur hintergründig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2025

düstere Märchenadaption

Winters zerbrechlicher Fluch
0

Ich habe die Geschichte gehört und muss gleich vorweg erwähnen, dass es dafür einen Stern Abzug gibt. Normalerweise gewöhne ich mich im Laufe der Story an die Sprecher*innen, aber in diesem Fall fand ich ...

Ich habe die Geschichte gehört und muss gleich vorweg erwähnen, dass es dafür einen Stern Abzug gibt. Normalerweise gewöhne ich mich im Laufe der Story an die Sprecher*innen, aber in diesem Fall fand ich die Stimme sehr anstrengend und emotionslos. Einzig die Bösen wurden mit verstellter Stimme ganz gut gesprochen. Der Rest klang total abgelesen und irgendwie auch kalt.

Ich habe von der Autorin bisher den ersten Teil der "Dreizehnten Fee" gelesen und muss sagen, dass ich das Buch im Gegensatz zu sämtlichen anderen Leserinnen nicht mochte. Es war mir zu emotionslos und zu kaltherzig irgendwie. Das kann ich über "Winters zerbrechlicher Fluch" nicht sagen. Es ist sehr düster, es ist sehr anders und in alter Sprache. Man hat schon das Gefühl ein Märchen aus einer Zeit zu lesen, in der Märchen halt damals geschrieben wurden. Das fand ich wirklich bemerkenswert.

In dieser Adaption werden die Prinzessinnen noch einmal ganz anders dargestellt. Cinderella ist hier eher eine Nebenfigur, aber was für eine! Sie ist hier nämlich quasi die Böse und nicht das arme Mädchen, das unter ihren Stiefschwestern sowie ihrer Stiefmutter leidet. Im Kern der ganzen Geschichte steht die Prinzessin Mary von Athos, eine wunderschöne junge Frau, die um die Zuneigung ihres Vaters kämpft, der sie wiederum Prinz Duncan von Maywater versprochen hat. Prinz Duncan lernt Mary kennen und versichert ihr, dass die zwei sich trotz arrangierter Ehe wirklich ineinander verlieben werden und Mary empfindet tatsächlich diese Zuneigung zu dem ihr versprochenen Prinzen. Obwohl alles unter Dach und Fach sein sollte, muss der Prinz dennoch einen Ball abhalten, in der die Damen und Prinzessinnen des Landes um seine Gunst werben dürfen. Mary ist sorglos, da das Bündnis zwischen ihnen bereits feststeht. Doch auf dem Ball taucht plötzlich Cinderella auf und Duncan scheint Hals über Kopf in sie verliebt und würdigt Mary keines Blickes. Cinderella verliert ihren Schuh bei dem Ball und Duncan macht sich auf um sie zu suchen. Das Bündnis mit Mary wird vertraglich storniert. Sie soll fortan die Gemahlin von Prinz Tarek werden, mit dem sie in der Vergangenheit bereits eine gemeinsame Nacht verbrachte. Der scheint sie zu hassen, willigt aber dennoch ein. Er ist es, der Mary immer "Dornröschen" nennt.

Mary bemerkt, dass irgendetwas an der Sache faul ist und will Duncan zur Rede stellen. Ihre Zofe und Freundin Susanne ist die ganze Zeit treu an ihrer Seite. Sie dringen in die Schatzkammer des Prinzen ein und stehlen Cinderellas Glasschuh. Dabei stellt sich heraus, dass er unzerstörbar ist und dass er Mary zwar passt, sie ihn aber hätte niemals anziehen dürfen. Der Schuh ist verzaubert und ebenso Prinz Duncan. Alles gerät schrecklich außer Kontrolle. Duncans Vater (der einstige Gemahl der Schwanenkönigin) stirbt und viele Menschen müssen in der Geschichte leiden. Mary ist eine mutige junge Frau, die versucht die Wahrheit aufzudecken. Sie tat mir so leid beim Lesen. Die Männer in diesem Buch finde ich allesamt fragwürdig, aber ich bin gespannt wie es weitergeht.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, bei dem Mary sich in Gefahr befindet.

Zugegeben, es ist zwischendurch auch immer mal verwirrend, da die einzelnen Kapiteln jenen Personen gewidmet sind, die in der Geschichte auftauchen (so muss es wohl auch bei Game of thrones gewesen sein). Vorn im Buch sind aber die Königshäuser aufgeführt, damit man einen Überblick erhält.

Ich fand die Geschichte bis auf die Vertonung sehr gut. Es ist mal eine etwas andere Adaption und ich mag den altertümlichen Erzählstil Außerdem gibt es immer wieder Geheimnisse aufzuklären und Vergangenheit und Zukunft spielen hier zusammen.

Frühlings Tod:
Tatsächlich will ich gleich zu Beginn sagen, dass es eine gute Fortsetzung ist, aber ich denke, ich werde es nicht weiterlesen. Die Geschichte endet zwar mittendrin, fast schlimmer als manch Cliffhanger, aber diesen Teil der Geschichte hätte man auch an Band 1 anknüpfen können.

Da ich die Bücher gehört habe, beeinflusst die Stimme und Lesung der Sprecherin meine Entscheidung ebenfalls nicht weiterzuhören. Ihre Stimme gepaart mit diesem extravaganten Schreibdstil können mich nicht so weit überzeugen, dass ich den letzten Teil noch höre.

Die Geschichte ist im Allgemeinen auch ziemlich verworren. Im Zentrum steht nach wie vor Mary von Athos (ihre Kapitel sind aus der Ich-Perspektive beschrieben). Im Band zuvor floh sie mit ihrer Zofe und sie wurden überfallen. In der Not flüchtete sich Mary in den Blutwald, vor dem ihre Mutter sie immer gewarnt hat. Dort wird alles irrsinnig. Winter ist in den Köpfen der Menschen und versucht sie zu beeinflussen. Wie zum Beispiel auch den Jäger, der an Marys Seite ist und mit dessen Hilfe sie in eine Traumwelt gelangt, in der sie vergangene Momente neu erlebt wie beispielsweise den Tod ihrer Mutter. Sie trifft dort sogar auf Cinderella und entdeckt ihre Sympathie für sie. Sie redet mit Duncan, mit Tarek und Philipp und sie erkennt wer ihr wirklich wichtig ist.

Zwischendurch fand ich ihre unterschiedlichen Zuneigungen für die Männer sehr irritierend und etwas zu viel, aber mir hat gefallen, dass sie erkennt, dass ihre Zofe Susanne eine wahre Freundin ist und dass sie sie unbedingt retten möchte.

Susanne hingegn ist schwer verletzt im Blutwald und trifft auf Tarek, den sie darum bittet Mary zu retten. Tarek selbst ist ein schwieriger Charakter. Er lässt nicht immer blicken was er denkt und ist oft sehr verhalten. Seine treue Freundin und Drachentöterin Elena tut mir so leid, weil er ihre Zuneigung nicht erwidert.

Durch die unterschiedlichen Kapitel der verschiedenen Personen ist eine sehr komplexe Geschichte. Man erfährt nach und nach die Beweggründe der einzelnen Personen und man möchte natürlich erfahren, ob Winters Fluch gebrochen werden kann.

Allerdings war es für mich ein bisschen hinausgezögert mit der Traumwelt und teilweise ist mir die Geschichte auch zu verworren, aber an sich ist es eine gute Adaption für verschiedene ineinander fließende Märchen und vielleicht empfiehlt es sich eher die Geschichten zu lesen antatt sie zu hören.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2025

Die Geschichte von Haymitch Abernathy

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
0

Ich habe schon an einigen Leserunden teilgenommen, doch noch nie habe ich mich so über einen Buchgewinn gefreut wie bei diesem Exemplar. Schon immer bin ich großer Panem-Fan. Für mich ist es unangefochten, ...

Ich habe schon an einigen Leserunden teilgenommen, doch noch nie habe ich mich so über einen Buchgewinn gefreut wie bei diesem Exemplar. Schon immer bin ich großer Panem-Fan. Für mich ist es unangefochten, die beste Reihe, die ich je lesen durfte. Ich mochte auch die Geschichte über Coriolanus Snow, den Antagonisten und umso mehr freute ich mich auf dieses Buch, denn immerhin mochten wir doch alle Haymitch oder?

Ich will hier nicht zu viel spoilern, aber interessant fand ich an dem Buch, dass Haymitch nicht (wie in jeder anderen Story gefühlt) im Laufe des Buches sich verliebte, sondern, dass er bereits zu Beginn verliebt war. Er hatte eine Freundin, damit beginnt die Geschichte. Nette Abwechslung, das hat mir gut gefallen. Seine Freundin könnte man auch als Rebellin bezeichnen.

Haymitch ist tatsächlich gar nicht wirklich für die Hungerspiele gezogen worden. Um es genau zu sagen, er hatte so unglaublich viel Pech.

Wir lernen hier in diesem Teil viele andere Personen kennen und vor allem lieben: Beete`s Sohn Ampert, Wyatt aus Distrikt 12, den Vater von Katniss und natürlich die einzigartige Maysilee, ebenfalls aus Distrikt 12. Was für Charaktere! Besonders Maysilee, sie ist zickig, frech, verdammt clever und stolz. Im Laufe der Geschichte mag der Leser sie unglaublich gern.

Was man wirklich über dieses Buch wissen muss, ist, dass es einen unglaublich traurig macht. Jeder war sicher schon einmal traurig, wenn ein Buch zu Ende war. Jeder musste schon mal eine Geschichte sacken lassen oder ging mit gemischten Gefühlen aus der Geschichte raus. Hier ist es anders. Die Geschichte von Haymitch ist so hoffnungslos, dass man zutiefst traurig ist und weiß, dass es nicht anders geht. Er hätte nichts besser machen können, niemand hätte ihm helfen können, auch der Leser nicht! Und diese Gewissheit bringt tiefes Mitgefühl für einen erfundenen Charakter mit sich.

Für mich war positiv, dass hier sehr viele Verknüpfungen zu den vorherigen Bänden bestehen bzw. sehr viele Personen auftauchen, die wir alle schon kennen und zum Teil auch sehr mochten. Absolut bemerkenswert ist, dass schon zu dieser Zeit versucht wurde, sich gegen das Kapitol aufzulehnen, eine Rebellion zu starten und den Hungerspielen ein Ende zu setzen.

Es wird auch Bezug zu Lucy Gray genommen und das was wir über sie erfahren, reicht mir. Ich fand es absolut perfekt.

Der Schreibstil und die Panem-Welt holen uns in alte Gefilde. Das allein reicht um das Buch nicht weglegen zu können. Jeder, der die vorherigen Bücher mochte, wird sicher auch das gerne lesen.

Für mich gibt es einen Stern Abzug, weil mir die Arena-Situation nicht gefallen hat. Erst einmal vergehen viele Kapitel bis es überhaupt dazu kommt und dann ist Haymitch da ganz allein unterwegs. Ich verstehe den Hintergrund seiner Entscheidung, aber es hat mir nicht gefallen. Ich konnte so einige Tribute gar nicht mehr zuordnen, wenn sie später wieder erwähnt wurden. Ich fands etwas seltsam, dass er so außen vor war in der Arena. Hinzu kommt, dass hier eine Allianz gebildet wurde. Alle Tribute gegen die Karrieros. Keiner von den Kindern und Jugendlichen hätte sich gegenseitig etwas angetan, aber da das Kapitol immer am längeren Hebel sitzt, findet sich da schon ein Weg. Wenn man ehrlich ist, hätte das Kapitol ohne die ganzen Mutationen und Schummeleien, die sie in der Arena versteckt hatten, gar keine Chance gehabt. Da muss man sich doch fragen, warum man gewillt ist, sowas noch als Fernsehsendung zu verkaufen. Das war alles ziemlich schwachsinnig, die gesamte Arena-Zeit hat mir bis auf Maysilees Szenen nicht gefallen. Viele Charaktere, die einem ans Herz wachsen sollten, wurden nachher sehr zügig aus der Story entfernt. Das mochte ich nicht.

Ich frage mich auch, ob meine Erinnerung verblasst, denn das Buch war im Allgemeinen auch sehr grausam, richtig brutal (FSK bitte beachten und ggf trotzdem erst später lesen).

Ansonsten ist alles typisch für die Welt, so wie wir es kennen. Ich würde es dennoch jedem empfehlen, denn es ist ein sehr gutes, trauriges Buch, das Zusammenhänge neu knüpft und unsere Empathie wieder einmal herausfordert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Sex and the City - Carrie & Big

Liebesbriefe großer Männer
0

Es ist wie eine Zeitreise. Wörter, die heute weder gehört, gesagt noch geschrieben werden. Einige Briefe sind unwahrscheinlich schön. Ich bin wirklich keine Frau, die auf übermäßig viel Kitsch steht, aber ...

Es ist wie eine Zeitreise. Wörter, die heute weder gehört, gesagt noch geschrieben werden. Einige Briefe sind unwahrscheinlich schön. Ich bin wirklich keine Frau, die auf übermäßig viel Kitsch steht, aber es ist einfach auch sehr interessant in welcher Sprache und welcher Offenheit die Gefühle damals dargelegt wurden.

Nachdem es im Sex and the City Film erwähnt wurde, mussten wir Frauen es wahrscheinlich alle haben :D
Ein Exemplar, das niemals mein Bücherregal verlassen wird. Die Schreibweise finden wir heute nicht mehr und auf abgeschlachtete Romantik von früher steht und auf die großen Dichter unserer Zeit, wird es lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere