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Veröffentlicht am 23.07.2021

Nichts für schwache Nerven

Der Blutkünstler (Tom-Bachmann-Serie 1)
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Eine neue Thriller-Reihe um den sehr gefühlslosen Tom Bachmann, Profiler vom Seelenleben menschlicher Abgründe, welche nichts für schwache Nerven sind. Meine Meinung zu diesem Roman ist dabei sehr differenziert. ...

Eine neue Thriller-Reihe um den sehr gefühlslosen Tom Bachmann, Profiler vom Seelenleben menschlicher Abgründe, welche nichts für schwache Nerven sind. Meine Meinung zu diesem Roman ist dabei sehr differenziert. Das mit weißem Hintergrund unterlegte Cover zeigt menschliche Blutströme. Der Klappentext gibt einen groben Überblick über den Handlungsvorgang, ohne die Spannung vorwegzunehmen. Der wesentliche Rahmen der Geschichte dreht sich dabei um das „Katz und Maus“ Spiel zwischen Tom Bachmann zusammen mit seinem Team des BKA und dem „Psychopathen“. Der Hauptprotagonist Tom Bachmann ist kein Sympathieträger. Er kommt aufgrund seiner schwierigen Vergangenheit sehr gefühlskalt und berechnend daher. Für mich war es schwierig mich mit dem Charakter zu identifizieren. Herausragend in seinen beruflichen Fähigkeiten, hat er im Privatleben doch mit einigen seelischen Problemen zu kämpfen. Als wesentliche Nebendarsteller kommen die BKA- Mitarbeiterin Irina, sowie sein früherer Freund und Zeitgefährte Aaron in Betracht. Aaron ist dabei eine sehr zwielichtige Persönlichkeit und verleiht dem Roman eine mysteriöse Note. Ich persönlich war von Aaron fasziniert und erschüttert zu gleich. Ich fand diesen trotz seiner „kranken“ Verhaltensweise fast authentischer als den Hauptdarsteller Tom Bachmann. Die Spannung der Geschichte ist durchweg hoch und findet erst in den letzten Seiten ihre Auflösung. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind nur wenige Zeitsprünge erkennbar. Ab und zu gibt es einen Zeitsprung zurück in die 80-iger Jahre, wo dem Leser die Hintergründe ihrer besonderen Charaktereigenschaften von Tom und Aaron aufgrund ihrer Kindheitserlebnisse nähergebracht werden. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und dialogorientiert.

Mir persönlich hat der Erzählstrang gerade zum Ende der Geschichte nicht gefallen, welcher mir zu schnell, abgehakt und nicht detailliert beschrieben wurde. Des Weiteren erscheint mir das Ende auch ein wenig zu überzeichnet. Auch hat der Autor versucht sämtliche negativen Stereotypen von „bösen“ Charaktereigenschaften wie z.B. Pädophilie oder Rotlichtmilieu in die Handlung mit einzubauen. Die Erzählweise des Autors ist spannend und brutal zu gleich. Aus diesem Grund kann ich den Roman nur Personen empfehlen, welche sehr gerne „Horrorthriller“ lesen möchten.

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Veröffentlicht am 23.07.2021

Schein oder Sein

Das Kaffeehaus - Falscher Glanz
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Wer schon immer mehr über Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, wissen wollte der sollte zu dem zweiten Band der Kaffeehaus-Saga von Marie Lacrosse greifen.

Das Cover knüpft sehr gut an den ...

Wer schon immer mehr über Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, wissen wollte der sollte zu dem zweiten Band der Kaffeehaus-Saga von Marie Lacrosse greifen.

Das Cover knüpft sehr gut an den ersten Teil der Saga an, nur das die junge Frau nun nicht mehr in blau gekleidet ist. Sie zeigt sich in einem zarten Rosa und hat eine andere Haltung als im ersten Band. Der Klappentext ist sehr unvorteilhaft gestaltet. Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Klappentext so immens viel verrät, wie in diesem Fall, denn dass Sophie ins Kaffeehaus flüchtet passiert erst auf den letzten 100 Seiten des Buches. Sie nehmen uns Lesern sehr viel Spannung, dies muss nicht sein.

Die Autorin schafft es auf ihre unnachahmliche Weise das Leben der Kaiserin Sisi in den Mittelpunkt zu stellen. Der Sumpf aus Intrigen, falschen Spielen und Machenschaft wird detailliert gezeichnet. Der Glanz, welcher das Hause Habsburg nach außen repräsentiert, sucht man im inneren vergeblich, hier herrschen Doppelzüngigkeit und Doppelmoral. Hier merkt man die exakte und genaue Recherche der Autorin, denn alle Ereignisse haben sich laut Nachwort so zugetragen und wurden zeitlich und örtlich aus dramaturgischen Gründen angepasst.

Als weitere Themen sind die Arbeiterbewegung und der Zustand der Armee zu nennen. Die Passagen über die Arbeiterbewegung bescheren dem Leser ein Wiedersehen mit Irene Gerban, die viele aus der Weingut-Trilogie kennen werden. Sophie öffnet uns Lesern somit die Tür zu den Gemächern der Kaiserin, während Richard uns mit in die Armee nimmt und dort Missstände aufdeckt.

Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch, die überaus präzise und sehr gut gewählte Wortwahl machen das Buch zu einem Erlebnis. Die Beschreibungen sind treffend und emphatisch zugleich. Besonders gefreut hat mich die Weiterentwicklung von Sophie, die vor allen Dingen charakterlich stärker wird.

Zudem ist die Verwebung von fiktiven und historischen Ereignissen wieder hervorragend. Vieles hätte sich genauso abspielen können und dies macht für mich einen guten historischen Roman aus.

Der Roman wird stringent erzählt und es sind einige kleine Zeitsprünge zu verzeichnen. Insgesamt spielt der Roman über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren. Meist wird der Roman aus den Blickwinkeln von Sophie und Richard erzählt. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Sophie und ihrer Familie weitergeht, denn hier bahnen sich einige Veränderungen an. Aber auch Richards Werdegang scheint noch einiges an Potential für eine überraschende Wendung zu haben.

Die Spannung des Romans zieht sich vor allen Dingen aus dem Werdegang Sophies, welche wir an den Hof von Kaiserin Sisi begleiten. Mit ihr und der Kaiserin erleben wir viele Ausflüge und schauen so hinter die Maske von Sisi. Denn die wahre Kaiserin von Österreich hat nichts mit der Sissi (gespielt von Romy Schneider) aus den Sissi-Filmen gemein. Vor jedem Abschnitt findet sich sowohl eine Orts- als auch Zeitangaben, welche eine sehr gute Orientierung ermöglicht.

Eine Karte von Österreich-Ungarn und von Wiens näherer Umgebung, sowie ein Personenverzeichnis, ein Glossar, sowie ein Literaturverzeichnis und ein ausführliches Nachwort runden den Roman ab.

Ich kann diesen Roman nur allen empfehlen, die sich gerne ein wenig genauer mit der Geschichte der Kaiserin Sisi auseinandersetzen wollen und dabei vor dicken Büchern nicht zurückschrecken.

Eine insgesamt gelungene Fortsetzung, die die Vorfreude auf Band 3 (erscheint am 11.10.2021) noch zu erhöhen weiß.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Das Leben in der Provence

Madame le Commissaire und die panische Diva
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Mit der „panischen Diva“ ist dem Autor ein guter Kriminalroman gelungen. Durch die verschiedenen Wendungen innerhalb der Geschichte und einer Zuspitzung der Ereignisse zum Ende hin wird die Spannung gut ...

Mit der „panischen Diva“ ist dem Autor ein guter Kriminalroman gelungen. Durch die verschiedenen Wendungen innerhalb der Geschichte und einer Zuspitzung der Ereignisse zum Ende hin wird die Spannung gut aufrechterhalten. Das Cover ist bunt und zeigt Lavendelfelder, welche vor einem alten landestypischen Haus wachsen. Der Klappentext ist sehr informativ und weiß an entscheidenden Stellen die Spannung hochzuhalten. In der Story geht es um die Chanson Sängerin und Schauspielerin Colette Gaspard, welche durch verschiedene persönliche „Drangsalierungen“ und von einem Stalker belästigt wird. Die Kriminalkommissarin Isabelle Bonnet bietet nach einem Treffen mit Colette ihre Hilfe an und wird Zeuge des „normalen Lebenswahnsinns“ einer prominenten Persönlichkeit. Nichts scheint so, wies es ist. Isabelle Bonnet überzeugt als Hauptfigur und starke Persönlichkeit. Durch ein schlimmes Trauma aus ihrer Vergangenheit als Mitglied einer Spezialeinheit gezeichnet, versucht sie in der ruhigen Provence ein besonnenes Leben zu führen. Sie ist sehr selbständig und äußerst selbstbewusst und kommt dabei fast wie ein weiblicher James Bond daher. Was mir an ihr nicht so gefällt ist die Tatsache, dass sie ihr persönliches Beziehungschaos immer positiv zu ihren Gunsten zu entscheiden weiß. Hier würde ich mir manchmal etwas mehr Realismus wünschen.

Als Nebendarsteller sind in erster Linie die Schauspielerin Colette Gaspard, sowie der chaotische und gleichzeitig sehr sympathische Polizeiangestellte Appollinaire zu nennen. Colette Gaspard ist als typische Diva gezeichnet. Extravagant und sehr narzisstisch in ihrer Persönlichkeit und bestimmt über Isabelle. An manchen Stellen hätte ich mir hier weniger Überzeichnung gewünscht. Appolinaire ist meine Lieblingsfigur. Manchmal etwas tollpatschig und übermütig steht er stets an der Seite seiner Chefin und gibt dem Roman die humorvolle Note.

Die Spannung des Romanes ist gut und findet erst am Ende seinen Höhepunkt. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen Leser von Kriminalromanen in Frage.

Das Fazit des Romans ist insgesamt positiv. Pierre Martin ist ein guter Krimi gelungen. Der Leser findet sich durch seine Beschreibungen sehr gut in der Provence wieder und das französische Savoir-vivre kommt hier sehr gut zur Geltung. Nachteilig an diesem Roman fand ich leider den strukturellen Aufbau der potenziellen Tatverdächtigen. Hier finde ich hatte Pierre Martin in den vergangenen Romanen es besser geschafft diesen eine gewisse mysteriöse und geheimnisvolle Aura zu verleihen. Dieses Gefühl hat sich bei mir diesmal nicht eingestellt. Aber insgesamt kann ich eine Leseempfehlung für schöne und kurzweilige Urlaubstage in der Provence geben.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Sehr überzeugender Auftakt

Fräulein Gold: Schatten und Licht
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Anne Stern, für mich eine neue Autorin und somit ein weiterer Name, den ich mir merken werde, denn mit ihrem Auftakt-Band zu der Reihe „Die Hebamme von Berlin“ konnte die Autorin mich überzeugen.

Das ...

Anne Stern, für mich eine neue Autorin und somit ein weiterer Name, den ich mir merken werde, denn mit ihrem Auftakt-Band zu der Reihe „Die Hebamme von Berlin“ konnte die Autorin mich überzeugen.

Das Cover des Romans passt sehr gut zur Story, wir blicken in das Gesicht einer jungen Frau die selbstbewusst in die Kamera schaut. Der Kleidungstil der Frau zeigt uns dann das wir uns in den 20er Jahren befinden. Das Cover ist in Grauschattierungen gestaltet, lediglich die Schrift und der Rahmen sind passend zum Namen der Protagonisten in Gold gehalten.

Der Klappentext verrät bereits grob, worum es geht. Somit ist klar, dass wir einen historischen Kriminalroman vor uns haben, welcher immer spannender wird. Hulda Gold ist Hebamme aus Leidenschaft und Überzeugung, sie steht gerade den armen Frauen in dem Elendsviertel bei. Sie ist ein absolutes Unikat und ein ganz überzeugender Charakter. Die Autorin hat hier ganze Arbeit geleistet, Hulda ist nicht austauschbar, sondern agiert einmalig und zeigt in jeder Szene eine Facette ihres Seins. Ihr gegenüber steht der Kriminalkommissar Karl North, der den Tod an der Frau im Landwehrkanal aufklären soll. Er ist ein Eigenbrötler par excellence, unnahbar, wortkarg und gleichzeitig scheu. Seine und Huldas Wege kreuzen sich immer wieder und die beiden merken, dass sie den Fall scheinbar nur gemeinsam lösen können. Meine Lieblingsnebenfigur ist der Zeitungsverkäufer Bert, welcher ein wachsames Auge auf seine Mitmenschen und somit auch auf Hulda hat und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Die Spannung des Romans wird zum einem durch den aufzuklärenden Mordfall garantiert, zum anderen um die privaten Hintergründe von Karl North. Der Roman wird größtenteils stringent erzählt, außer Notizbucheinträgen, welche bis in das Jahr 1912 zurückreichen. Die eigentliche Handlung umfasst circa einen Monat im Jahr 1922. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Hulda Gold und Karl North erzählt, die Tagebucheinträge sind in der Ich-Form geschrieben und werden durch ein abweichendes Layout deutlich.

Herausragend ist das Sittengemälde, welches die Autorin von Berlin zu Beginn der 20er Jahr anfertigt. Dies wird vor allen Dingen durch die präzise, detailgetreue, opulente und authentische Sprache hervorgehoben. Der berlinerische Dialekt gibt den einfachen Leuten und viele Dialogen den letzten Schliff. Eingebettet werden sowohl das politische Geschehen in Deutschland als auch das Hebammenwissen sehr geschickt, sodass sie den Roman bereichern und es nicht belehrend oder verwirrend ist.

Das gute Nachwort der Autorin ist ebenfalls sehr lesenswert und rückt noch einmal wesentliche Dinge in den Mittelpunkt. Ein sehr vielversprechender Auftakt um die Hebamme Hulda Gold und den Kriminalkommissar Karl North. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle der beiden sympathischen und eigensinnigen Unikaten. Diese Reihe lege ich allen ans Herz die gerne Bücher lesen, welche in den 20er Jahren spielen und dabei sehr gut recherchiert sind. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Morden im Norden mit Humor

Wattenmeermord
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Lustig, lokal und sehr kurzweilig lässt sich der Beginn dieser neuen Krimireihe sehr gut zusammenfassen. Mir hat die Geschichte um den Inselpolizisten Jan Benden viel Spaß bereitet. Das Cover ist bunt ...

Lustig, lokal und sehr kurzweilig lässt sich der Beginn dieser neuen Krimireihe sehr gut zusammenfassen. Mir hat die Geschichte um den Inselpolizisten Jan Benden viel Spaß bereitet. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt einen Mann in blauer Polizeiuniform, welcher leicht hangaufwärts auf eine Schafherde blickt. Der Klappentext gibt einen guten Einblick in das Handlungs-geschehen und weiß dennoch entscheidende Details für den Leser geschickt zurückzuhalten. In der Story geht es um den Polizisten Jan Benden, welcher zusammen mit seiner Frau Laura einer ehemaligen Polizistin auf die Insel Pellworm gezogen ist. Seine Frau betreibt dabei mit ihm zusammen einen Landgasthof auf dem sie auch ein paar Ferienwohnungen für Urlauber zur Verfügung stellen. Leider wird die sonst so ruhige Inselidylle bald auf eine harte Probe gestellt.

Jan Benden überzeugt als Hauptfigur durch seine oft ruhige und sympathische Art und ist meiner Meinung ein sehr guter Stereotyp eines Inselpolizisten. Meistens agiert er besonnen und ist immer bemüht die lokalen Besonderheiten der Inselbewohner zu beachten bzw. wenn möglich zu berücksichtigen. Ihm an der Seite steht mit seiner Frau Laura Benden eine Person, welche aufgrund eines schrecklichen Ereignisses in der Vergangenheit den Polizeidienst quittiert hat und nun in der Betreuung des Hofes ganz und gar ihren Lebenstraum erfüllt sieht. Dennoch kann sie es an der ein oder anderen Stelle nicht lassen sich indirekt an den Ermittlungen zu beteiligen.

Als besondere Nebenfigur ist Tamme Hansen zu nennen. Er ein Inselurgestein, ermittelt in dem Mordfall fröhlich mit in der festen Überzeugung gute Polizeiarbeit zu leisten. Diese Persönlichkeit, welche weites gehend in Inselplatter Sprache kommuniziert ist die süffisante Besonderheit dieser Geschichte. Mir hat dieser Figur sehr gut gefallen und auf seine oft plattitüde, grobmotorische, aber auch liebevolle Art hat er direkt alle meine Sympathien gewonnen. Er steht für eine typische prototypische Norddeutsche Persönlichkeit. Oft kurz angebunden, bodenständig aber auch folgsam und treu. Die Spannung der Geschichte entwickelt sich im Laufe der Erzählung immer weiter und erfährt erst auf den letzten Seiten ihren Höhepunkt. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Der Schreibstil der beiden Autoren ist flüssig, direkt, dialogorientiert und sehr gut lesbar. Als Besonderheiten des Buches sind eine Landkarte der Insel Pellworm mit allen notwendigen lokalen Begebenheiten, sowie auf der Innenseite des Buchrückens ein kleines „Wörterbuch“ für alle Landbewohner mit den berühmtesten Inselwörtern abgebildet. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Das Fazit der Geschichte ist sehr positiv. Lustig und dennoch nicht zu platt im Humor ist den beiden Autoren ein gutes Erstlingswerk gelungen. Ich finde, dass die Persönlichkeiten der Geschichte sehr lebensnah und sympathisch herüberkommen. Ich bin froh die Geschichte, um den Inselpolizisten Jan Benden gelesen zu haben und hoffe, dass ich bald eine Fortsetzung der Story lesen darf.

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