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Veröffentlicht am 30.09.2025

Auf der Suche nach reinem Blut

Sündiges Blut (Thriller)
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Gunnar Schwarz nimmt seine Leser erneut mit nach Kiel und lässt sie an den Ermittlungen von Jana und Oliver teilhaben. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge ...

Gunnar Schwarz nimmt seine Leser erneut mit nach Kiel und lässt sie an den Ermittlungen von Jana und Oliver teilhaben. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und man kann der Zeitschiene gut folgen. Die Charakter wirken authentisch und sympathisch. Das Cover passt gut in die Reihe und ist in einem typischen Stil für Gunnar Schwarz gestaltet.

Jana und Oliver sind nach den Erlebnissen aus dem letzten Fall wieder zurück. Sie werden zu einem schwer verletzten Opfer im Tiergehege bei Hasseldieksdamm gerufen. Das Ofer überlebte die schweren Verbrennungen nicht. Als das Opfer näher angeschaut wird, vollen Zeichnungen und Worte auf. Der Vorgesetzten Grimm schickt die Ermittler zu Madeleine Lejeunes, die als Kunsthistorikerin für Hilfe sorgen soll. Schnell wird klar, dass es sich um einen Mord mit religiösem Hintergrund handelt. Als dann ein zweites Opfer gefunden wird, welches beim Auffinden noch knapp am Leben war, aber kurz danach verstarb wird klar, dass die Ermittler schnell eine Spur zum Täter braucht. Als sie eine handgeschriebenes Buch zugespielt bekommen, was die Taten beinhaltet und auch die Rituale und Zeichnungen erklärt, wird das Motiv des Täters klar. Auf der Suche nach dem reinen Blut geht er über Leichen. Doch warum braucht er das Blut und wer ist der Täter? Werden Oliver und Jana erneut in Gefahr geraten oder können sie den Fall abschließen, ehe es noch weitere Opfer gibt?
Neben dem Fall beschäftigt die Ermittler auch ihr persönliches Verhältnis. Werden die Gefühle die Ermittlungen behindern? Kann eine weitere Zusammenarbeit gut verlaufen oder ist zwischen ihnen einfach zu viel vorgefallen? Wird Jana endlich einsehen, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht und sie sich in ihrer Freizeit etwas suchen muss, was sie von ihrem Job abschalten lässt?

Ein spannender Fall für Bein und Marquardt, der den Leser wieder auf verwirrende Spuren schickt und mit Wendungen aufwartet, die nicht unbedingt vorauszusehen waren.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Wenn der fünfschlimmste Tag das Leben in glücklichere Bahnen lenkt

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Devney Perry nimmt ihre Leser erneut mit nach Quincy. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass man gut ...

Devney Perry nimmt ihre Leser erneut mit nach Quincy. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine gute Länge. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass man gut mit ihnen Mitfühlen kann. Die Aussprache der Hörbuchsprecher ist deutlich und die Stimmen sehr angenehm. Sie transportieren gut die Emotionen. Das Cover ist schön gestaltet und passt gut zur Reihe.

Hauptprotagonisten sind Memphis und Knox.
Memphis ist eine Tochter aus reichem Hause, die jedoch die Familie verlässt, auch wenn das heißt, dass sie kein Geld zur Verfügung hat. Zusammen mit ihrem gerade geborenen Sohn fährt sie quer durchs Land, um als Hausmädchen im Eloise Inn zu arbeiten. Da der Wohnungsmarkt in Quincy sehr teuer ist, vermittelt ihr Eloise eine Bleibe.
Knox ist einer der Eden Geschwister und arbeitet als Koch in seinem Restaurant Nuggets, was in dem elterlichen Hotel integriert ist. Als er vor 5 Jahren zurück nach Quincy gekommen ist, hat er hat sich ein Haus in Juniper Hill als sein Heim ausgesucht, da er es ruhig mag. Als seine Schwester Eloise seine Wohnung über der Garage an Memphis vermittelt, ist er alles andere als begeistert, zumal er durch ihren kleinen Sohn Drake immer wieder vor Augen geführt bekommt, was er vor 5 Jahren verloren hat.

Als Memphis sich geweigert hat den Vater von Drake zu nennen, hat sie ihre Familie verstoßen. Ihre Mutter versucht sie seither telefonisch zu erreichen, doch Memphis bleibt stur und will lieber als Hausmädchen arbeiten, als weiter unter der Fuchtel ihres Vaters zu stehen. Für ihren Sohn möchte sie ein selbstbestimmtes Leben haben und keins, was von ihrer Familie vorgegeben wird. Zu ihrem 30. Geburtstag soll sie eigentlich ihren millionenschweren Treuhandfond ausgezahlt bekommen, doch sie weiß jetzt schon, dass ihr Vater Wege finden wird, dies zu verhindern. Als die das familiäre Miteinander der Edens erlebt, merkt sie, wie kaputt ihre Familie eigentlich ist. Sie will sich auf Drake und ihren Job konzentrieren, doch ihr Vermieter Knox ist attraktiv und sexy und als er anfängt für ihren Sohn da zu sein und ihn nachts beruhigt, hat sie die kleine Hoffnung, dass auch sie ein liebevolles Umfeld für sich und ihren Sohn finden kann. Doch ist Knox für ein Baby in seinem Leben wirklich bereit und warum sorgt er sich so um Memphis? Kann sie sich im Eloise Stück für Stück ihre Freiheit erarbeiten und später vielleicht ihr eigenes Business aufbauen? Werden ihre Eltern sie in Ruhe lassen und akzeptieren, dass sie den Namen von Drakes Vater nicht nennen will? Wird sie mit ihrer Vergangenheit abschließen können oder will jemand mit seinem Wissen noch Geld aus ihrem Geheimnis machen? Wie wird Knox und die Familie Eden reagieren, wenn sie die ganze Wahrheit erfahren und kann Knox die Vergangenheit hinter sich lassen und sein Herz für etwas Neues öffnen?

Eine wirklich gelungene Fortsetzung der Eden Reihe, die neugierig auf die anderen Geschwister macht. Es werden schwierige Themen verarbeitet, ohne das Buch erdrückend wirken zu lassen. Manchmal braucht es einfach die richtigen Personen an seiner Seite, um zu merken wie schön das Leben sein kann und um aus den schlimmsten Tagen, einen Neubeginn für etwas wundervolles zu machen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Winterzauber in Colorado

Schneeflockenfunkeln
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Veronika Weiss nimmt ihre Leser mit in das verschneite Dörfchen Starwood in Colorado. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Die Kapitel haben ...

Veronika Weiss nimmt ihre Leser mit in das verschneite Dörfchen Starwood in Colorado. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, sodass man sich als Leser gut in die Situation reinversetzen kann. Das Cover ist sehr schön winterlich gestaltet, sodass man direkt Lust auf weiße Weihnachten und Schnee bekommt.

Hauptprotagonistin ist Lynn. Sie lebt in Seattle, doch als sie ihren Job kündigt und zu ihrer Tante geht, hofft sie auf einen Neuanfang und Verständnis von Rebecca. Ihrer Mutter geht es immer nur um das Ansehen der Firma und sie hat kein Verständnis, dass Lynn nach Starwood geht und diesen tollen Job einfach so hinschmeißt. Doch für Lynn war die Situation nicht mehr tragbar und sie möchte einfach nur weg davon. Als sie in Starwood ankommt, wird sie von ihrer Tante Rebecca mit offenen Armen empfangen und sie freut sich, dass ihr Lynn in der Vorweihnachtszeit mit ihrem kleinen Laden helfen will. Als sie sich zum Weihnachtsbaumkauf aufmacht, trifft sie dort auf Miles. Er findet den perfekt unperfekten Baum und lädt sie gleich noch auf einen heißen Kakao ein. Beide mögen sich auf Anhieb und als er erfährt, dass sie eigentlich Weihnachten liebt, dieses Jahr aber noch nicht in der richtigen Stimmung ist und auch keinen Adventskalender hat, will er ihr eine schöne Vorweihnachtszeit bescheren. Lynn fasst schnell Fuß in Starwood und lernt die Freunde von Miles kennen. So kann sie langsam die Vorfälle in Seattle vergessen, merkt aber auch, dass Miles etwas vor ihr verheimlicht. Beide scheinen Schwierigkeiten mit dem Vertrauen zu haben und in der Vergangenheit verletzt wurden zu sein. Werden sie den Mut finden einander von den Verletzungen zu erzählen und kann es eine Zukunft für sie geben. Wird sie sich von ihrer Mutter weiter in ihr Leben reden lassen und sogar wieder in den Job zurückkehren, der sie zu der Flucht bewogen hat. Wird sie es schaffen, dass ihre Mutter ihr endlich glaubt oder wird die Mutter dafür sorgen, dass ihr Neuanfang in Starwood nicht gelingt?

Veronika Weiss baut in ihren winterlichen Roman einige schweirige Themen ein, schafft es aber trotzdem das Buch leicht wirken zu lassen. Sie hat ein schönes Wintersetting und ein Wohlfühlroman geschaffen. Das perfekte Buch, um sich auf den Winter und Weihnachten einzustimmen.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Interpretationen die zu Missverständnissen führen

The Penguin Paradox
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Greta Milán nimmt ihre Leser diesmal mit in die Antarktis. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und geben die Geschehnisse aus Sicht der Protagonisten ...

Greta Milán nimmt ihre Leser diesmal mit in die Antarktis. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge und geben die Geschehnisse aus Sicht der Protagonisten wieder. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch, sodass man sich als Leser sehr gut in die Situationen reinversetzen kann. Das Cover ist sehr schön gestaltet und gibt direkt einen Eindruck, um was es im Buch geht. Die Aussprache der Hörbuchsprecher sind deutlich und die Stimmen sehr angenehm anzuhören. Sie transportieren gut die Emotionen.

Hauptprotagonisten sind Emerie und Beckett.
Veterinärmedizinerin Emerie bekommt unverhofft die Chance an der Forschungsreise in die Antarktis teilzunehmen. Sie sitzt an ihrer Doktorarbeit über die Pinguine, in der sie widerlegen will, dass die Tiere ein Leben lang treu sind. Die Freude wird nur ein wenig getrübt, dass sie dann wochenlang zusammen mit Beckett in de Forschungsstation auf engsten Raum Zeit verbringen muss.
Beckett ist ebenfalls an der Cornell, doch er beschäftigt sich eher mit Technik. Er hat kleine Funksender entwickelt, die den Pinguinen am Gefieder angebracht werden und die das Verhalten und die Wege der Tiere dokumentieren sollen. Auch die Kameratechnik ist von ihm entwickelt und soll bei der Forschungsreise gewartet werden. Um weitere Forschungsgelder zu erhalten und seine Sender weiterentwickeln zu können, muss die Forschungsreise reibungslos verlaufen.
Emerie kann es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass die Pinguine zum Anbringen der Sender betäubt werden. Sie möchte die Tiere einfangen und dann schnell die Sender anbringen. Auch wenn das mehr Zeitaufwand bedeutet und nicht alle im Team davon begeistert sind, versuchen sie ihre Methode. Dabei kommen sich Emerie und Beckett immer wieder näher und sie muss sich eingestehen, dass er vielleicht doch nicht sein ein schlechter Kerl ist. Sie kann ihn eigentlich nicht ausstehen und schätzt ihn als einen Schürzenjäger ein. Doch stimmt das wirklich oder hat sie in einige Dinge einfach etwas falsches reininterpretiert? Kann Beckett sie davon überzeugen, dass nicht alle Männer Fremdgänger sind und einen Weg finden, die Mauer etwas einzureisen, die Emerie um ihr Herz erbaut hat? Sind Pinguine ein Leben lang treu oder kann sie ihre These durch die Forschungsreise untermauern? Ähnelt das Verhalten von Pinguinen vielleicht sogar den Verhalten der Menschen?

Greta Milán hat eine humor- und gefühlvolle Geschichte erschaffen, die zeigen wie prägend das Verhalten der Eltern auch für die Kinder sein kann. Manchmal sollte man mit den Menschen einfach reden, statt in Gerede etwas reinzuinterpretieren, was gar nicht den Tatsachen entspricht. Ein toller Roman, der auch aktuelle Themen anspricht.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Wenn Masken fallen, kann Liebe entstehen

Das kleine Berghotel in Südtirol / Kochduell im Berghotel
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Mira Frey nimmt ihre Leser erneut mit in das kleine Berghotel Liebelei. Der Schreibstil ist wieder super flüssig und angenehm zu lesen. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer eine Affirmation oder ein geheimen ...

Mira Frey nimmt ihre Leser erneut mit in das kleine Berghotel Liebelei. Der Schreibstil ist wieder super flüssig und angenehm zu lesen. Zu Beginn der Kapitel gibt es immer eine Affirmation oder ein geheimen Kochtipp der Protagonisten. Die Länge der Kapitel ist gut gewählt und gibt die Geschehnisse abwechselnd aus Sicht der Protagonisten wieder. Die Charaktere wirken anfangs etwas kühl, doch mit der Reise nach Südtirol setzt auch die charakterliche Veränderung ein, sodass die dann doch sympathisch und authentisch wirken. Das Cover ist sehr schon gestaltet und passt gut zu den anderen Büchern aus der Reihe.

Hauptprotagonisten sind Friederike und Sascha.
Friederike ist Köchin und liebt die Hausmannskost. Nachdem sie ihren Mann an Krebs verloren hat, hängt sie dieser Liebe nach. Sie ist oft auf dem Friedhof und sendet immer noch Voicemails an sein Handy. Ihre Freundin Annie bringt sie dazu, sich auf die Stelle im Berghotel zu bewerben und so schickt sie einen handschriftlichen Brief an das Hotel Liebelei.
Sascha ist Koch in einem Sterne-Restaurant. Er hofft auf eine Beförderung, doch als er erneut einen Chef vorgesetzt bekommt, fällt er in ein Loch. Seine Freundin Diana hat ihn für einen anderen verlassen und den gemeinsamen Hund behalten, sodass er mittlerweile ein richtiger Pessimist ist. Als ihm seine Therapeutin einen Urlaub im Berghotel verschlägt, schreibt er eine unmotivierte Bewerbung. Als er im Tierheim seinen Hund Flummi wiederentdeckt und ihn zu sich holen will, wird ihm klar gemacht, das Tiere in dem Wohnkomplex nicht erwünscht sind. Da kommt ihm die Zusage vom Hotel gerade recht und er macht sich auf den Weg nach Südtirol.

Was Friederike und Sascha nicht ahnen ist, dass sie sich nach der kurzen und sehr unangenehmen Zeit im gemeinsamen Restaurant gerade auf dem Weg ins Berghotel wiedersehen. Schnell fängt Sascha wieder an Freddy zu provozieren und genießt es, wie sie auf seinen Spitzen reagiert. Oma Rosie und die Anderen vom Hotel bemerken sofort die Schwingungen zwischen ihnen und glauben fest daran, dass der magische Wasserfall auch bei ihnen für ein Happy End sorgen wird. Doch kann sich Freddy mit seiner arroganten Art anfreunden und ist sie wirklich schon bereit ihren Mann Eli loszulassen? Kann Sascha Geschmack an der Hausmannskost finden und provoziert er Freddy vielleicht einfach nur, um bei ihr ihr Können noch mehr hervorzubringen? Fand er ihre Kochkünste wirklich so schlecht in dem Sterne-Restaurant oder war er schon damals unterbewusst mit seiner Lebens- und Arbeitssituation unzufrieden? Was lässt sie Rosie einfallen, um das Feuer bei den Beiden noch zu entfachen und kann es gut gehen, wenn zwei Köche mit völlig unterschiedlichen Herangehensweisen in einer Küche stehen?

Mira Frey hat eine humorvolle und vergnügliche Liebesgeschichte im Berghotel geschaffen, wo auch ein paar schwierige Themen angesprochen werden, die aber nicht zu erdrückend wirken. Es ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe und man reist als Leser immer wieder gerne nach Südtirol.

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