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Veröffentlicht am 26.03.2023

hell und dunkel

Book of Night
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Charlie ist eine der besten Betrügerinnen ihres Fachs. Ihr fällt das Stehlen, Lügen und Betrügen denkbar leicht, da sie von den Besten bereits als Kind ausgebildet wurde. Doch jetzt ist Schluss damit! ...

Charlie ist eine der besten Betrügerinnen ihres Fachs. Ihr fällt das Stehlen, Lügen und Betrügen denkbar leicht, da sie von den Besten bereits als Kind ausgebildet wurde. Doch jetzt ist Schluss damit! Sie wohnt mit ihrer Schwester zusammen, hat einen festen Job als Barkeeperin und einen Freund der sie von Herzen liebten. Als eines Abends eine alte Bekannte in die Bar stolpert und sie inbrünstig bittet, ihren Mann zu finden, ahnt Charlie nicht, was für eine Welle des Chaos über ihr zusammenzuschlagen droht. Blind tappt sie in ihr Unglück.

Das Cover zeigt den Nachthimmel mit einem kräftigen Halbmond und funkelnden Sternen. Der Mond wird allerdings förmlich von der Sonne verschluckt, was das Bild geheimnisvoll macht. Der ewige Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, in dem es keinen Gewinner, aber auch keinen Verlieren geben kann.

Ich habe mir schwer getan, mich in dem Buch von Holly Black zurecht zu finden. Alles wirkte verworren und durcheinander, so dass ich keinen roten Faden in das Geschehen hinein bekam. Doch plötzlich platzte der Knoten und die Handlung nahm mich gefangen. Oder sollte ich besser sagen: Die Dunkelheit entführte mich in ihre Untiefen? Von jetzt auf gleich floss die Magie zu mir und Holly Black entführte mich in eine faszinierende Welt.
Bisher habe ich nie auf meinen Schatten geachtet. Jedes Ding wirft schließlich einen. Wenn der Einfall von Licht stimmt, mal stärker oder mal schwächer. Und irgendwie musste ich oft an Lucky Luke denken, der nicht nur schneller als sein Schatten schießt, sondern diesen auch erschießen kann. Holly Black sieht das ähnlich. Denn ein Schatten ist mitnichten nur ein Schatten; gefüttert mit Blut oder Traumen, entwickelt er ein eigenständiges Leben. Dieses Leben zu beherrschen ist eine große Kunst, die einigen Menschen gegeben ist, anderen nicht. Die Vorstellung fand ich faszinierend! Vor allem die gedankliche Umsetzung der Autorin schlug mich in ihren Bann. Während die einen ihren Schatten einfach nur modifizieren, um cool zu sein, sind andere zu handfesteren Dingen fähig. Eine gruselige Vorstellung, die mir doch den ein oder anderen Schauer über den Rücken jagte.

Charlie schleicht sich als Protagonistin nach und nach in meine Gedanken. Schattengleich. Erst kitzelt sie ein Nervenende und erfüllt schließlich ganz die Handlung. Wie alles in Holly Blacks Buch, hat auch sie zwei Seiten: Eine helle im hier und jetzt und eine dunkel, die nach und nach stärker wird. Diese absoluten Gegensätze zeichnete die Autorin klar und strukturiert, auch wenn ich sie anfangs nicht sehen konnte. Charlie ist die nette Schwester, die sich um ihre jüngere Schwester Posey sorgt und sie beschützen möchte. Doch sie nimmt kriminelle Jobs an, um schneller an ihr Ziel zu kommen. Posey hingegen möchte unbedingt studieren, scheitert aber an sich selber und geht in der Magie auf, die sie nicht hat. Charlie seht sich nach einer festen, biederen Beziehung und tut gleichzeitig alles, damit sie scheitert.

Hell und Dunkel, Licht und Schatten. Doch wer von beiden das Gute und wer das Schlechte ist, ist manchmal nicht so eindeutig, wie man es sich wünschen würde. Holly Black weiß das und spielt mit der Handlung, mit den Protagonisten und mit der Phantasie ihrer Leser. Ich finde ihren Schreibstil eigenwillig spannend und interessant. Mich hat sie auf jede Fall fesseln können!

Mein Fazit
Ich werde Licht und Schatten jetzt mit anderen Augen sehen. Intensiver!

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Veröffentlicht am 26.03.2023

toxische Liebe

With All My Heart
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Als Lorna Jane ihre Freundschaft anbietet, stellt sie sofort klar, dass sie nur Freunde sein können, wenn sie die Finger von ihrem Bruder Jamie lässt. Jungs sind mit dreizehn eh uninteressant und so gibt ...

Als Lorna Jane ihre Freundschaft anbietet, stellt sie sofort klar, dass sie nur Freunde sein können, wenn sie die Finger von ihrem Bruder Jamie lässt. Jungs sind mit dreizehn eh uninteressant und so gibt Jane Lorna dieses Versprechen. Doch mit den Jahren bereut sie es, dieses gegeben zu haben. Die Liebe zwischen Jamie und Jane entwickelt sich. Sie lieben sich, als wenn es kein morgen geben würde. Bis zu dem Tag, an dem ein Unglück sie auseinander reißt. Jahre später treffen sie sich wieder, beide immer noch im Strudel ihrer damaligen Gefühle, gefangen in Missverständnissen und Angst.

Schon mit den ersten Zeilen hat mich Samantha Young für ihren neuen Roman begeistern können! Sie schreibt so lebendig, sprüht förmlich vor lauter Leben und reißt mich gekonnt in die Geschehnisse! Dabei ist der Sprung von himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt oft nur eine Zeile voneinander entfernt. Ich liebe dieses Gefühlschaos und genieße die absolute Unbeschwertheit der Jugend sehr. Dabei verliert die Autorin nie aus dem Blick, dass es eben nur die Jugend ist und sich Beziehungen und Empfindungen mit zunehmendem Alter verändern. Die Entwicklung ihrer Protagonisten ist somit stets ein Erlebnis und so ist es auch in ihrem neuen Werk.

Im Mittelpunkt stehen Jane und und Jamie. Grundverschieden und doch ähnlich. Jane wächst in Pflegefamilien auf und findet erst in Lorna eine Freundin und durch sie eine Familie. Sie fühlt sich bei den drei Geschwistern angekommen, geborgen, behütet und sicher. Und doch ist die Beziehung der vier zu und untereinander einfach toxisch.
Skyes Liebe zu ihren Geschwistern und zu ihrem Beruf als Schauspielerin vergiftet ihr Leben von Grund auf. Sie geht in der Rolle zwar auf, vergisst aber irgendwann, was gut für sie selber ist und verliert sich in der Welt des Ruhms und dessen Schattenseiten. Sie möchte für ihre Geschwister sorgen und ihnen einfach alles ermöglichen. Doch am Ende warten nur Schatten.
Mit Lorna scheint es ähnlich. Sie liebt Jane und kann den Gedanken nicht ertragen, dass nicht nur sie für Jane existiert. Als Jane sich weiter entwickelt und ihrer Freundschaft mehr Raum geben möchte, sieht Lorna das nicht ein. Sie will Jane für sich und fühlt sich verraten. Eine wunderbare Freundschaft, vergiftet durch zu viel Liebe; zu viel einengende Liebe.
Und schließlich die Liebe zwischen Jane und Jamie. Dank der Unbekümmertheit der Jugend eine schier Grenzen sprengende Liebe, die alles zu überwinden, alles auszuhalten scheint. Die beiden atmen und leben nur noch für den anderen. Natürlich liest sich das wunderschön und ich war hin und weg dank der bewegenden Schilderungen von Samantha Young, aber es kann einfach nicht gut gehen. Jane und Jamie geben sie Halt, aber gegen die Unbilden von außen kommen sie einfach nicht an.

Ihr Kampf um die Liebe ging mir unter die Haut. Samantha Young fand stets die richtigen Worte und nahm mich mit auf diese besondere Reise von zwei Liebenden. Durch die Ungestümheit der Jugend, bis hin zum Erwachsenwerden, wenn die Realität grausam zu schlägt. Ich habe gelacht, geweint, gelitten und mich gefreut. Ein sehr gefühlsstarkes Buch, welches ich gerne gelesen habe und mich jetzt schon wieder auf neue Romane hoffen lässt.

Mein Fazit
Großartige Gefühle! Ein Buch zum Träumen, schwärmen und auch zum Verzweifeln. Wunderschön!

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Veröffentlicht am 26.03.2023

frostig

Das Sanatorium
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Elin reist mit Will in das noble und idyllisch gelegene Nobelhotel Le Sommet. Ihr Bruder Isaac möchte dort mit Freunden und Familie die Verlobung mit Laure feiern. Eine Feier, auf die sich Elin nicht unbedingt ...

Elin reist mit Will in das noble und idyllisch gelegene Nobelhotel Le Sommet. Ihr Bruder Isaac möchte dort mit Freunden und Familie die Verlobung mit Laure feiern. Eine Feier, auf die sich Elin nicht unbedingt freut, haben sich die Geschwister doch auseinander gelebt und entfremdet. Zudem kämpft Elin immer noch mit den Nachwirkungen ihres letzten Falls bei der Polizei. Kaum kommen sie und Will im Hotel an, schneidet ein Schneesturm das Le Sommet von der Außenwelt ab. Eismassen und klirrende Kälte sind nicht das einzige, was die verbliebenen Gäste bedroht; denn ein Mörder ist unter ihnen.

Das Cover zeigt das Luxushotel Le Sommet. An einem See gelegen, die Berge im Hintergrund und von Schneetreiben umgeben, wirkt es bedrohlich und wenig einladend. Statt urig und gemütlich, scheint sich das Gebäude in die Schatten zu drängen, um darin zu verschwinden und Schutz zu suchen. Zusammen mit dem Klapptext fühlte ich mich angezogen und war bereit, in die Bergwelt abzutauchen.

Sarah Pearse schreibt flüssig und spannend. Sie hat einen interessanten und durchdachten Krimi in einer beklemmenden und zu gleich malerischen Atmosphäre geschaffen, der zum Miträseln einlud. Die Beschreibung der Landschaft ist der Autorin gut gelungen, so dass ich mich ohne Probleme in die Abgeschiedenheit der Bergwelt versetzen konnte. Für mich hätten die Schilderungen der Landschaft durchaus intensiver und eindrücklicher sein können, vor allem große Teile des Hotel aus Glas sind und die Gäste permanent ins Freie blicken können. Doch was sie sehen, blieb oft im Dunkeln, was nichts mit der Schneedecke oder der Tageszeit zu tun hatte. Um die Einsamkeit noch besser spüren zu können, hätte ich mir hier mehr Details gewünscht. Ebenso wie in der Beschreibung des Hotels an sich. Immer wieder kommt Sarah Pearse darauf zu sprechen, dass es ein ehemaliges Sanatorium ist, in dem Menschen, viele Menschen wegen fragwürdiger Behandlungsmethoden der damaligen Zeit gestorben sind. Ja, ich machte mir Gedanken und überlegte, um eine höhere Gefahrendichte heraufzubeschwören, hätte ich mir aber auch hier mehr Details gewünscht.

Die Protagonisten fand ich durchweg interessant und authentisch geschildert. Leider fehlten mir auch hier Hintergründe und Beschreibungen. Sarah Pearse schildert, dass Elin wegen einer schief gelaufenen Ermittlung zur Zeit nicht als Polizistin arbeiten kann. Zudem wird sie von Panikattacken gequält. Doch der Grund blieb mir lange, für meinen Geschmack zu lange, ein Rätsel. Ob das die Beziehung zu ihrem Bruder Isaac, zu ihrem verstorbenen Bruder Sam oder ihrem Freund Will ist, überall hakt es und Elin fühlt sich allein. Doch genauso wie die Ermittlungen in den immer schneller aufeinander auftauchenden Mordopfern, blieb nicht nur für sie viel im Dunkeln, auch ich stocherte wild herum. Normalerweise mag ich intelligente Kriminalromane, hier jedoch verlor ich mich leider in Nebensächlichkeiten. Mal suchte Elin im Hier und Jetzt einen Mörder, mal schien sie in der Vergangenheit verloren. Spannend fand ich jedoch zu beobachten, wie Elin durch die Ermittlungen mehr zu sich selbst findet.

Mein Fazit
Ein durchdachter Krimi mit unvorhersehbaren Wendungen.

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Veröffentlicht am 26.03.2023

tragisches Leben - tragische Liebe

Uns bleibt immer New York
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Lorraine kommt von Paris nach New York. Die Stadt ihrer Kindheit, ihrer Sehnsüchte und ihrer Hoffnungen. Als ihre Geschäftspartner ihr die Leitung des dortigen Büros anboten, gab es kein Zögern. Kaum in ...

Lorraine kommt von Paris nach New York. Die Stadt ihrer Kindheit, ihrer Sehnsüchte und ihrer Hoffnungen. Als ihre Geschäftspartner ihr die Leitung des dortigen Büros anboten, gab es kein Zögern. Kaum in New York, lernt sie Léo kennen und lieben. Doch ihre Liebe scheint unmöglich.
Léo kommt gerade aus dem Gefängnis. Drei Jahre seines Lebens musste er dort wegen Fälschung von Gemälden absitzen. Kaum wieder in Freiheit, rettet er Lorraine vor einem brutalen Messerangriff und verliebt sich sofort in sie. Denn beide verbindet die Liebe zur Kunst. Eine Liebe ohne Zukunft.

Das Cover zeigt Lorraine, wie sie auf New York blickt. Ein eisiger Wind umweht sie, gleichzeitig von den wärmenden Strahlen der Sonne beschienen, blickt sie auf die Stadt ihrer Jugend. Ihre Körperhaltung spricht von Zuversicht und Hoffnung. Ich finde das gewählte Coverbild ausdrucksstark und zusammen mit dem Klapptext hat es mich neugierig auf das Buch gemacht.

Von Beginn an haben mir die wunderbaren Beschreibung der Örtlichkeiten von Mark Miller gefallen! Er beschreibt New York, das Leben dort und die Atmosphäre gekonnt, so dass ich mich sofort in diese pulsierende Stadt versetzen konnte! Mal strahlt sie Ruhe und Kraft aus, dann ist sie hektisch, unübersichtlich und gefährlich. In dieser quirligen Atmosphäre kommen seine Charaktere besonders gut zur Geltung, so dass ich ohne Probleme direkt eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Interessant fand ich die Kunstszene, die der Autor in seine fiktive Handlung mit einbezog. Die genannten Gemälde und Künstler sah ich mir im Internet an, um eine noch tiefere Bindung zu den Protagonisten und der Handlung herstellen zu können. Denn immer wieder spielte das Gemälde La Sentinelle eine Rolle. Nicht nur als Bild, sondern auch der Künstler und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.
Ebenso begeistert hat mich die Playlist in dem Buch. Jedes Kapitel stand unter einem anderen Songtitel, der meistens den Inhalt wieder spiegelte. Lebendig, romantisch, aufrührerisch, chaotisch und vieles mehr, wie das Leben eben spielt. Oft habe ich die Titel während des Lesens abspielen lassen, um mich in die entsprechende Stimmung zu bringen und noch tiefer in das Buch einzutauchen.

Mark Miller schafft mit Léo und Lorraine tragische Liebende, die mich tief berührten. Nicht nur wegen ihrer Liebe zueinander, sondern auch wegen der gesamten Begleitumstände. Mal explodiert das Buch vor lauter Spannung und ich sah mich in einem intelligenten Krimi wieder, dann weinte ich, weil mir die Liebesgeschichte so nah ging. Aber auch die Freundschaften, die engen Familienbande und vieles mehr, machten das Buch für mich zu einem unvergesslichen Highlight!

Mein Fazit
Eine tragisch schöne Liebes- und Lebensgeschichte, die mir unter die Haut ging. Sehr bewegend!

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Veröffentlicht am 26.03.2023

für Knobelfreunde eine Knobelfreude

Das Geheimnis des Duke
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Schon immer schlägt Charlets Herz für ihren Jugendfreund Jasper Godwins. Seit ihrer Kindheit und über das Erwachsenwerden hinaus, halten sie Kontakt; Und hoffen auf mehr. Doch Charlets Eltern haben andere ...

Schon immer schlägt Charlets Herz für ihren Jugendfreund Jasper Godwins. Seit ihrer Kindheit und über das Erwachsenwerden hinaus, halten sie Kontakt; Und hoffen auf mehr. Doch Charlets Eltern haben andere Pläne für die junge Frau. Sie soll Jaspers älteren Bruder Arthur ehelichen, der ihr zutiefst zu wieder ist. Als die beiden endlich persönlich aufeinandertreffen, verläuft es anders, als Charlet es sich erträumte. Kann sie ihre Liebe retten?

Eine süße und geheimnisvolle Rätselreise wartet in diesem neuen und spannenden Regency-Escape-Roman von Stefanie Neeb. Neben dem spannenden Krimi und der Herzschmerz Liebesgeschichte um Charlet und Jasper, warten viele Rätsel auf den Leser.
Ich kenne bereits eine Adventskalender Edition der Rätselromane und freute mich sehr auf diese Art der Liebesgeschichte. Aber um ehrlich zu sein, war der angegeben Schwierigkeitsgrad 4 für mich zu heftig. Ich hoffe, dass ich nicht zu viel spoilere, aber ich scheiterte schon am Anfang gnadenlos. Voller Freude löste ich das erste Rätsel und fand das angegeben Bild weit hinten im Buch. Dass es noch eine andere Möglichkeit gab, nahm ich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis. Doch leider wurde es für mich nicht wirklich besser. Einige Rätsel bekam ich mit Knobeln und Überlegen raus, andere verstand ich noch nicht mal mit der Erklärung. Trotzdem machte es sehr viel Spaß und ich genoss das Rätselabenteuer in vollen Zügen. Ok, oft verzweifelte ich auch und musste das Buch eine Zeitlang weglegen.
Besonders gut haben mir die vielen phantasievoll gestalteten Zeichnungen gefallen. Detailgetreu, voller Liebe zur Geschichte und mit Ideenreichtum sorgten sie dafür, dass der Roman von Stefanie Neeb so einen ganz besonderen Kick erhielt.

Das einzige, was ich wirklich sehr schade finde, dass diese Aufschneid-Romane nicht nochmal gelesen werden können. Ja, zur Not kann man sie mit einem Klebestreifen oder einer Büroklammer erneut verschließen, aber es ist eben nur eine Notlösung.

Mein Fazit

Ich liebe Escape-Romane, sollte aber mehr auf den Schwierigkeitsgrad achten. Zum Knobeln, nicht nur für kalte Winterabende, hervorragend geeignet. Alleine, zu zweit oder auch mit mehreren ein echter Genuss!

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