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Veröffentlicht am 29.05.2025

beste Freundinnen

Eine von uns
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Die vier Freundinnen Gina, Annie, Laura, Sara bilden eine eingeschworene Gemeinschaft! Sie sind schier unzertrennlich und stehen stets für einander ein. Sogar kleine Herzkettchen haben die vier, wobei ...

Die vier Freundinnen Gina, Annie, Laura, Sara bilden eine eingeschworene Gemeinschaft! Sie sind schier unzertrennlich und stehen stets für einander ein. Sogar kleine Herzkettchen haben die vier, wobei jede eine Hälfte trägt. Nichts bringt sie auseinander. Bis, ja bis Matt die Kette der Mädels zu sprengen droht und eine Party der Anfang vom Ende zu sein scheint.
Jahre später sind von vier noch drei übrig und sie tragen ein Geheimnis...

Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Es ist Nacht. Ein dunkles Haus, umkreist von Vögeln, kein Licht ist zu erkennen. Bis auf ein Zimmer sind alle im tiefen Schlaf gefangen. Doch an diesem einen, beleuchteten Zimmer steht eine Person und blickt hinaus. Auf mich wirkt das Bild sehr düster und Angsteinflößend. Geheimnisse scheinen das Haus zu schlingen und die Alpträume näher zu rücken. Zusammen mit dem Klapptext war es ausschlaggebend, dass ich dieses Buch lesen wollte.

Samantha Hayes baut ab der ersten Seite Spannung auf, die mich das ganze Buch über gefangen hielt. Oft galoppierten meine Gedanken vorne weg und ich malte mir die unterschiedlichsten Szenarien aus. Kurz, meine Phantasie lief Amok. Genauso mag ich Krimis, in denen die Autoren Platz für eigene Kreativität lassen und umso überraschender fand ich es zu sehen, was von meinen Überlegungen eintraf und was pure Spinnerei blieb.
Allein die Örtlichkeit der Geschehnisse war grandios. Ein Haus. Einfach ein Haus, in dem sich alles abspielte. Nachdem das Haus von Matt, Gina und ihren Kindern abgebrannt ist, finden sie Unterschlupf bei ihrer Freundin Annie, die selber gerade auf Reisen ist. Die Familie ist froh, ein Heim auf Zeit gefunden zu haben. Und dankbar, dass Annie sogar eine Haushälterin hat, die sich um sie kümmert. Was nach außen hin einen perfekten Anschein erweckte, Heimeligkeit und Glück ausstrahlte, brodelt unter der Oberfläche gewaltig.
Denn Annie ist nie zu sprechen, schickt nur Nachrichten und Bilder. Die Haushälterin scheint überall ihre Ohren zu haben und das Unwohlsein spitzt sich immer weiter zu. Dieses Zuspitzen ist der Autorin meisterhaft gelungen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Einige Geschehnisse waren mir persönlich zu weit weg und unwahrscheinlich, andere hingegen eine logische Schlussfolgerung.

Alles in allem hat mir der Thriller gut gefallen! Vor allem, wenn sich das Knäule der Grausamkeiten langsam aber sicher lichtet und alles noch viel schlimmer als gedacht ist!

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Veröffentlicht am 17.05.2025

das Leben bahnt sich seinen Weg

Grüner Mars
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Während die Erde langsam aber sicher zugrunde geht, ist die Zeit des Mars gekommen! Dank innovativer Ideen, Terraforming und eines unbeugsamen Willens der Menschen, entwickelt sich der Mars weiter und ...

Während die Erde langsam aber sicher zugrunde geht, ist die Zeit des Mars gekommen! Dank innovativer Ideen, Terraforming und eines unbeugsamen Willens der Menschen, entwickelt sich der Mars weiter und weiter. Von einem unwirtlichen Planeten, hin zu einer Heimat.
Doch nicht jeder ist mit der Idee einverstanden, den Mars in Erde zwei umzuwandeln. Eine kleine Gruppe versucht weiterhin verzweifelt, der Ausbeutung ein Ende zu setzen.

Das Cover zeigt den Mars. Diesmal schimmert er grün, ganz im Sinne der Umformung. Erstes Leben sprießt. Ich finde es gut gewählt, da es nicht nur hervorragend zu der Reihe passt, sondern auch den Fortschritt zeigt. Subtil zwar, aber erkennbar.

Kim Stanley Robinson nimmt mich wieder mit auf eine interessante Reise. Der Autor lädt mich ein, der Veränderung des Mars zuzusehen und die Fortschritte zu bestaunen. In schier epischer breite schildert er, wie es möglich ist, auf dem Planeten eine Änderung hervorzurufen, die Leben an der Oberfläche möglich macht. Oft finde ich die Beschreibungen interessant. Vor allem die, in denen es um das Pflanzenwachstum und die Mutationen geht. Doch lange Strecken finde ich es auch ermüdend. Vieles verstehe ich nicht und kann es trotz detaillierter Erklärungen auch nicht begreifen. Hier hätte ich mir mehr Kürze gewünscht, die meine Aufmerksamkeit an das Buch bestimmt mehr gefesselt hätte.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht neben der Veränderung des Planeten natürlich auch seine Bewohner. Spannend fand ich, dass es zwei Lager gibt. Die, die das Leben dort lieben und die Entwicklung vorantreiben wollen und die, denen der ursprüngliche Mars fast heilig ist. Während die Erde zu sterben scheint, aufgrund Ausbeutung, Überbevölkerung und Ressourcenverschwendung, scheint es auf dem Mars die selbe Entwicklung zu geben. Im Vordergrund neben der Neugestaltung des Klima, die gnadenlose Ausbeutung der Bodenschätze. Mich wacht es wütend, davon zu lesen. Und ich glaube, dass Kim Stanley Robinson genau das erreichen wollte. Erst vom Ende lesen, wissen, was man falsch gemacht hat, um dann noch gnadenloser zuzuschlagen. Menschheit eben.
Um so schöner fand ich, fand dem Gegenpart zu lesen. Menschen, die im Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten leben wollen; nur kleine Dinge verändern und in Harmonie mit der Natur leben. Denn selbst hier findet Evolution statt. Die Kinder werden größer, die Knochen und der körperliche Aufbau passen sich der Marsatmosphäre an. Ob das alles stimmt, weiß ich nicht. Die Erklärungen des Autors sind für mich zumindest schlüssig. Und ja, ich würde mir wünschen, dass wir eines Tages andere Planeten besiedeln können. Auch auf die Gefahr hin, die selben Fehler erneut zu machen.
Spannenderweise taucht plötzlich eine dritte Fraktion auf, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Eigentlich ist es nicht nur eine dritte, sondern eine dritte und vierte. Einer der ehemaligen Hundert, wagt einen Neuanfang. Er lässt sich um operieren, ein völlig neues Gesicht und eine neue Vita geben und fängt ganz neu an. Doch statt der Ausbeute, erlebt Sax plötzlich, was Veränderung positives mit sich bringt. Sehr gerne war ich mit ihm auf Reisen und erforschte die Evolution und das beginnende Leben auf dem Mars.
Ebenfalls verliebt in den Planeten, ist Art. Eigentlich als Spion einer mächtigen Organisation auf dem Mars gelandet, erliegt auch der Schönheit. Leben hat hier eine ganz andere Bedeutung. Man muss nur die Augen aufmachen. Es gelingt nicht jeden; solange es der Richtige ist, ist schon viel gewonnen!

Mein Fazit
Ein intelligenter, durchdachter und strukturierter Roman über die Besiedlung des Mars.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

lebendig

Merci Agneta
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Agneta ist in dem Kloster in Saint Carelle nicht nur angekommen, sie hat dort ein Zuhause gefunden. Sie lebt, liebt, lacht und fühlt sich das erste Mal in ihrem Leben frei und ungezwungen. Nur die Telefonate ...

Agneta ist in dem Kloster in Saint Carelle nicht nur angekommen, sie hat dort ein Zuhause gefunden. Sie lebt, liebt, lacht und fühlt sich das erste Mal in ihrem Leben frei und ungezwungen. Nur die Telefonate mit den Menschen in ihrer Heimat, setzen ihr immer wieder zu, da sie diese Agneta einfach hinter sich lassen will. Sie will einen immerwährenden französischen Sommer genießen! Doch dann grätscht das Leben brutal dazwischen und Agneta steht vor einem Scherbenhaufen. Gut, dass es Menschen gibt, die einen in jeder Lebenslage auffangen.

Das Cover zeigt Agneta. Sie tanzt in ihrem bunten Sommerkleid und versprüht Lebenslust, Lebendigkeit und Frohsinn. Ich mag dieses bunte, freundliche Cover sehr, da es mich zum Träumen einlädt und gute Laune vermittelt.

Ich kenne Teil eins der Miniserie leider nicht und doch hat mich dieses Buch magisch angezogen. Ich wollte es einfach wagen und mich in einen Sommer nach Frankreich begeben. Um ehrlich zu sein, hat es nicht immer gut funktioniert und ich merkte schnell, dass mir wichtige Begebenheiten fehlen, um die Interaktion der Personen und der Örtlichkeiten zu verstehen.
Emma Hambergs Schreibstil lädt zwar zu einem ungetrübten und lebensbejahenden Lesevergnügen ein, doch immer konnte ich der Handlung leider nicht folgen. Mir fehlten quasi Rückblicke zu Teil eins, was mir das Lesen vereinfacht hätte. Davon abgesehen, machte mir auch das drei Sprachige zu schaffen. Der Wechsel zwischen Deutsch, Englisch und Französisch wäre vielleicht noch ok gewesen, die häufigen Einschübe des Google-Übersetzers hingegen war nicht so meins. Anfangs fand ich es ganz lustig und unterhaltsam, doch mit der Zeit wurde es anstrengend und nervig.

Bewegt hat mich Agnetas Lebens- und Leidensgeschichte. Keine Ahnung, ob sie in einer Art Midlife Krise steckt, oder ihre gesamte Existenz in Frage stellt. Aus den starren und sicheren Verhältnissen in Schweden - Mann, Kinder, Haus, Eltern, Job - ausgebrochen, sucht sie ihr Glück nun in einem heruntergekommenen Kloster mit einem an Demenz erkrankten alten Mann. Und doch ist da etwas an der Geschichte, die mich berührt hat. Vielleicht ist es Agnetas Kampf, dieses Gefühl der Freiheit nicht aufgeben zu wollen, was sie in meinen Augen zu einer starken und mutigen Frau macht. Und natürlich, wie sie mit den Menschen in ihrer Umgebung interagiert. Egal wer, Agneta versucht einen Draht zu ihnen zu finden.

Und doch konnte mich Emma Hambergs Werk nicht nachhaltig beeindrucken. Es rauschte eher an mir vorbei. Es hatte seine Höhen und Tiefen, mich hat es leider nur einfach nicht abgeholt.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

berührte mich tief

Die geheime Sehnsucht der Bücher
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Pauline arbeitet hart an ihrer Ausbildung zur Bibliothekarin. Sie hat das gewisse etwas, eine Gabe, Menschen und Bücher zusammen zu bringen und ihre geheimen Sehnsüchte zu verstehen. Sie tritt damit in ...

Pauline arbeitet hart an ihrer Ausbildung zur Bibliothekarin. Sie hat das gewisse etwas, eine Gabe, Menschen und Bücher zusammen zu bringen und ihre geheimen Sehnsüchte zu verstehen. Sie tritt damit in Jean Perdus Fußstapfen. Nicht auf seine Art und Weise, sondern auf ihre. Auch sie kann in die Seele der Leser blicken. Und Dank ihrer Jugend spricht sie jüngere Menschen an und findet einen Zugang zu ihnen.
Nur der Zugang zu sich selber, den scheint sie gerade zu verlieren. Sehnsucht ist ein großes Wort, dass es zu ergründen gilt.

Das Cover zeigt Pauline auf ihrem Roller. Bepackt mit eiligen Buchlieferung der Literarischen Apotheke, auf dem Weg durch Paris. Sie fährt am Ufer der Seine, umsäumt von Häuserschluchten, das Bücherschiff im Hintergrund, den Eifelturm in Sichtweite. Mir gefällt das Bild sehr gut, da es lebendig wirkt, gute Laune verspricht und gleichzeitig Sehnsucht in mir weckt.

Völlig überraschend für mich, steht diesmal Pauline im Mittelpunkt der Geschehnisse. Anfangs fühlte ich mich irritiert und verunsichert, weil mir Jean Perdu fehlte; seine ruhige Art, seine unnachahmliche Weise auf die Welt und die Menschen zu blicken, seine Liebe. Und doch gelang es Nina George, mich nach und nach in ihr neues Werk zu ziehen, an es zu fesseln und mir eine völlig neue Seite der Literarischen Apotheke zu zeigen. Eine Seite, die ich mag, die mich mitriss und eine völlig neue Seite zeigte. Bücher sind lebendig und die Autoren eben auch.
Jedes Mal, wenn ich ein Buch mit dem Bücherschiff aufschlage, ist mir klar, dass ich kein weiteres aus der Reihe lesen werde! Auf keinen Fall! Denn so schön, wie das gerade beendete Buch, kann ein weiteres einfach nicht sein! Und doch: Kommt ein neuer Band, halte ich ihn hoffnungsvoll und zugleich skeptisch in meinen Händen. Und so war es auch hier. Die geheime Sehnsucht der Bücher hat mich bewegt. Ich habe das Buch nicht gelesen, ich habe es gelebt! Ich bin Nina George dankbar, für dieses wunderschöne Kleinod, dass mich gedanklich noch lange begleiten wird.

Für mich ist Sehnsucht in Nina Georges Buch das zentrale Thema. Jeder sehnt sich nach etwas und wird die Sehnsucht nicht gestillt, ihr nicht auf den Grund gegangen, leidet die Seele. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Ich habe mich in vielen Situationen wieder gesehen. Konnte mit den Protagonisten lachen, weinen und mitfühlen. Selten gelingt es einem Autor, mich so an seine Charaktere zu binden und in ihr Leben eintauchen zu lassen.
Vielleicht steht Pauline in diesem Band im Mittelpunkt, weil Jean Perdu angekommen ist. Im Hier, im Jetzt, im Leben. Pauline hingegen sucht noch. Sie findet Halt und Unterstützung in ihren Freunden und in ihrer Arbeit, aber auch aus einer völlig neuen Richtung! Denn wie aus dem Nichts stolpert plötzlich Francoise mit ihrer Mutter in das Leben der ungewöhnlichen Literarischen Apotheke. Gemeinsam gehen sie auf eine Sehnsuchts-Reise, die mir unter die Haut ging.

Ich liebe dieses Buch mit jeder Faser: Die Kraft der Worte voller Zärtlichkeit!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Sommerfeeling

Der Sonne entgegen
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Hals über Kopf stürzt sich Romy in Valentins Auto. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Verlobten Henry, der sie einengt und das gemeinsame Leben mit ihm scheint plötzlich eher Alptraum statt Traum.
Valentin ...

Hals über Kopf stürzt sich Romy in Valentins Auto. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Verlobten Henry, der sie einengt und das gemeinsame Leben mit ihm scheint plötzlich eher Alptraum statt Traum.
Valentin ist nicht minder überrascht, Romy plötzlich in seinem Auto zu haben. Kennen sich die beiden doch nur von einer Auktion und an diesem Abend war Valentin nicht gerade freundlich zu ihr.
Und doch wagen die beiden einen Road Trip nach Italien.
In das Land der Liebe...

Das Cover zeigt Romy und Valentin, wie sie sich händchenhaltend ins Meer stürzen. Beschienen von einem wunderschönen Sonnenuntergang. Das Bild strotzt nur so vor Leben und Liebe. Ich finde es wunderbar zu dem Inhalt des Buches gewählt.

Mina Teichert hat einen schönen und leicht zu lesenden Roman geschaffen, der mich von der ersten Seite an fesselte. Das teils schwere und traurige Thema Liebe verpackt sie gekonnt in Leichtigkeit und Lebensfreude, die mir oft ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Die Flucht vor ihrem Verlobten zu einem wildfremden Mann und dann auch noch eine Reise mit ihm nach Italien zu machen, fand ich zwar unglaubwürdig, trotzdem ließ ich mich nur allzu gerne auf die Geschichte ein. Treibenlassen, die Landschaft Italiens bewundern, die Liebe kosten, all das und noch viel mehr versteckte sich zwischen den Zeilen des Buches.

Mit Romy und Valentin erschafft Mina Teichert zwei wundervolle Charaktere. Beide begeisterten mich von der ersten Seite an. Gerade der ständige Wechsel der Perspektive zwischen den beiden, machte das Buch in meinen Augen lebendig und mitreißend. Gerne begleitete ich beide auf der Suche nach Liebe und ergründet mit ihnen, was Liebe für sie überhaupt bedeutet.

Eine schöne Sommerlektüre mit gute Laune Garantie!

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