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Veröffentlicht am 08.04.2020

Was soll ma glauben?

Verity
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>>Ich glaube, Verity hat diesen Begriff erfunden. Nach dem Tod unserer Töchter hat sie uns als Chroniker bezeichnet. Menschen, in deren Leben sich in chronischer Regelmäßigkeit Tragödien ereignen. Ein ...

>>Ich glaube, Verity hat diesen Begriff erfunden. Nach dem Tod unserer Töchter hat sie uns als Chroniker bezeichnet. Menschen, in deren Leben sich in chronischer Regelmäßigkeit Tragödien ereignen. Ein schreckliches Ereignis nach dem anderen.<< Jeremy Crawford

„VERITY“ ein Buch, das nicht nur spannend, sondern auch gruselig und herzzerreißend ist.
Lowen bekommt das Angebot die bekannten Psychothriller von Verity Crawford zu Ende zu schreiben, da diese nach einem Unfall nicht mehr die Möglichkeit hat. Sie zieht zu den Crawfords nach Vermont, doch was sie dort erwartet, damit hätte sie nicht gerechnet. Denn zum einen entwickelt sie Gefühle für Verity´s Mann, aber sie entdeckt noch etwas viel grausameres, ein tiefes Geheimnis.

Dieses Buch von Colleen Hoover hat mich mit ihrem Schreibstil in eine andere Welt befördert, ganz weit weg von meinem zu Hause. Ich kam mir in vielen Momente so vor als wäre ich direkt in diesem (relativ gruseligen) Haus, als würde mir die Angst, die Lowen verspürt hat, auch durch die Knochen gehen. Colleen Hoover war schon immer was den Schreibstil angeht eine Göttin, aber dieses Buch hat wahrscheinlich alles übertroffen.

Nun aber zu den Charakteren, insbesondere Lowen Ashleigh.
Lowen Ashleigh ist eine junge Autorin, die schon viel hinter sich hat und nun ein Angebot hat, welches sie nicht ausschlagen konnte. Sie ist ein sehr starker, überzeugender und liebenswerter Charakter, durch ihre offene und ängstliche Art hätte sie auch jemand wie ich und du sein können. In dem Haus der Crawfords stößt sie auf Dinge von denen sie am liebsten nie etwas gewusst hätte, aber will diesen „Fall“ dennoch lösen. Was sie noch menschlicher gemacht hat war ihre Art mit Angst umzugehen, was mich sehr an mich selbst erinnert hat.
Auch die anderen Charaktere wie Jeremy, Crew oder Verity waren sehr ausgeklügelt und in manchen Situationen bin ich verzweifelt, weil ich nicht wusste, wie die Personen nun wirklich sind. Ob sie lügen oder nicht? Ob es deren wahre Seite ist.

>>Ohne Heuchler gäbe es aber auch keine so perfekten Karma-Momente wie den, den ich gerade miterleben durfte.<< Lowen Ashleigh

„VERITY“ hat mich in einer Stimmung zurück gelassen, die ich nicht beschreiben kann. Ich weiß nicht einmal, was ich nun von dieser Frau halten soll, was ich über sie denken soll. Aber dieses Buch war definitiv bemerkenswert, nicht nur da es einmal etwas vollkommen anderes von Colleen Hoover war, sondern auch weil es mir den Atem geraubt hat. Ich kann es an jeden weiterempfehlen, der eine Mischung aus Psychothriller und Romance Teilen lesen möchte. Auch für jeden der ein kleinwenig seine Ängste überwinden möchte ist dieses Buch etwas.

Es bekommt 5/5☆

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Wenn 2 Lieblingsgenre auf einander treffen, freut sich der Leser

Spark (Die Elite 1)
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Schon das Cover von „Spark“ von Vivien Summer hat mich beeindruckt, da der rote Rauch sehr gut auf den schwarzen Hintergrund passt. Auch da er gut zum Thema des Buches und zu den Hauptcharakteren passt. ...

Schon das Cover von „Spark“ von Vivien Summer hat mich beeindruckt, da der rote Rauch sehr gut auf den schwarzen Hintergrund passt. Auch da er gut zum Thema des Buches und zu den Hauptcharakteren passt.

Nun aber zu der Geschichte: Ich war am Anfang etwas skeptisch, weil ich seit Ewigkeiten kein Fantasybuch mehr gelesen habe, doch diese Skepsis hat sich sehr schnell gelegt. Besonders die Ausführung mit den Elementen fand ich interessant, da ich so etwas noch gar nicht gelesen habe. Aber auch das Thema Erderwärmung war gut umgesetzt, was gerade ja ein großes Thema in der Gesellschaft ist. Am Ende des Buches sind mir ehrlich gesagt noch ein paar Fragen geblieben, die aber hoffentlich in Band 2 geklärt werden.

Ich weiß nicht was ich zu den Protagonisten sagen soll, außer das ich begeistert bin von beiden. Malia ist ein schüchternes Mädchen, das ihre neue Zukunft nicht haben möchte, weil sie nicht viel davon hält. Wohingegen Christopher ein sehr offener Mensch ist, aber sehr oft ein großes Arschloch ist, wie oft hätte ich ihn schlagen können? Zu oft, aber trotzdem liebe ich die beiden jetzt schon.

Alles in einem war das Buch echt klasse, ich kann es nur weiterempfehlen und euch raten den 2. Teil direkt griffbereit zu haben.
Es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2020.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

~Not broken just bend

Begin Again
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Begin Again, was für ein gefühlvoller Auftakt der Again Reihe, ich bin einfach geflasht.

Ich war sofort in das Cover verliebt, da es so aussieht, als wäre das Bild übermalt worden und danach wäre es freiradiert ...

Begin Again, was für ein gefühlvoller Auftakt der Again Reihe, ich bin einfach geflasht.

Ich war sofort in das Cover verliebt, da es so aussieht, als wäre das Bild übermalt worden und danach wäre es freiradiert worden. Und da Zeichnen auch eine meiner Leidenschaften ist hat es mich sofort gecatcht.

Die Geschichte war einfach unglaublich, es gab einen Spannungsbogen, weil man nicht wusste was in Kadens und Allies Vergangenheit passiert ist. Und dann kamen die Momente, die mich umgehauen haben, die Vergangenheit und manche Szenen der Gegenwart. An sich war die Geschichte auch mal etwas anderes, was ich sehr begrüßt habe.

Aber nun zu meinem Lieblingsthema Hauptcharaktere: Allie hatte eine schwere Vergangenheit und wagt einen Neustart, sie ist ein sehr interessanter Charakter und ich konnte mich viel zu oft in ihr wiedererkennen, alleine wie sie handelt hat mich an mich selbst erinnert.
Kaden ist zum Teil Badboy aber zum anderen Teil ein viel zu netter und süßer Mitbewohner und vielleicht habe ich mich etwas in ihn verliebt, aber auch seine Vergangenheit war schwer und ich glaube deswegen macht ihn das nochmal mehr besonders.

Alles in einem habe ich das Buch geliebt, einfach die Geschichte und die Charaktere waren WOW und eine Zeile wird für immer in meinem Herzen sein “Not broken just bend”.

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