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Veröffentlicht am 09.05.2019

Eine süße Liebesgeschichte ohne viel Erotik

Extended trust
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Charlotte hat Angst mit Männern intim zu werden. Um sich daraus zu befreien beginnt sie eine Selbsttherapie: Sie meldet sich beim Extended an. Dies ist ein Club, der sich ausschließlich um die sexuellen ...

Charlotte hat Angst mit Männern intim zu werden. Um sich daraus zu befreien beginnt sie eine Selbsttherapie: Sie meldet sich beim Extended an. Dies ist ein Club, der sich ausschließlich um die sexuellen Bedürfnisse von Frauen kümmert. Ausgerechnet der Clubbesitzer Trenton kommt ihr näher. Doch Charlotte weist ihn immer wieder zurück und bald ahnt er, dass ihre seelischen Wunden tiefer sein könnten, als er denkt...

Nachdem ich viele positive Stimmen rund um die Bücher von Sarah Saxx gehört habe, musste ich auch unbedingt eine Geschichte von ihr lesen. Der Klappentext von "Extended trust" klingt total interessant und außergewöhnlich.

Das Cover hebt sich sehr von der gewöhnlichen Gestaltung in diesem Genre ab. Es sind mal keine Pärchen oder halbnackte Männer zu sehen. Hier sieht man trotz dieser fehlenden Bilder, dass es doch in dem Genre New-Adult Zuhause ist und ich würde mich freuen noch mehr Bücher mit dieser Gestaltung zu besitzen.

Besonders die Charaktere werden in diesem Buch stark hervorgehoben. So lernt man Charlotte in unterschiedlichen Situationen kennen, wobei sie sich aber immer treu bleibt. Sie ist eine hilfsbereite, ängstliche und zurückhaltende Person, die aber auch liebevoll sein kann. Ich mochte sie sehr gerne, wobei ich mir besonders bei einer Situation gewünscht habe, dass sie sich anders verhalten würde. Dennoch passt ihr Handeln zu ihrem Charakter.
Trenton ist, wie man es schon im Klappentext liest, ein Clubbesitzer, Barkeeper und Callboy. Trotz dieser recht außergewöhnlichen Berufe, erscheint er nicht wie ein arroganter Bad Boy. Er kann sehr wohl gefühlvoll sein, was man auch bereits am Anfang zu sehen bekommt. Im Laufe der Geschichte erkennt man ein paar Gemeinsamkeiten zwischen Charlotte und Trenton.

Der Anfang macht zwar neugierig auf die Geschichte, jedoch beginnt die Liebesgeschichte für meinen Geschmack etwas zu plötzlich.
Mit der Zeit schleicht sich natürlich die Dramatik mithilfe von verschiedenen Nebenhandlungen ein. Manche davon fand ich sehr gelungen, wie beispielsweise ihre Erfahrungen in der Vergangenheit. Man wusste nicht direkt, was passiert ist und errät es dann mit der Zeit. Das mochte ich sehr gerne und es wurde auch gut behandelt.
Gegen Ende des Buches wurde noch ein weiterer Handlungsstrang eingebracht, den ich vom Grundprinzip her schon einmal gelesen habe. Ich hatte recht schnell eine Ahnung, wie das Buch weiter verlaufen würde, daher war es für mich leider keine richtige Überraschung. Hier hätte ich mir ein etwas anders Verhalten von den Charakteren gewünscht.
Diese Geschichte wird nicht, wie ich eigentlich vermutet hätte, von der Erotik überdeckt, sondern die Liebesgeschichte steht stark im Mittelpunkt. Das mochte ich an sich ganz gerne. Sie entwickelt sich im Laufe des Buches und konnte mich überzeugen.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen und konnte so auch Emotionen an den Leser vermitteln.
Ich habe bereits die Leseprobe vom zweiten Band gelesen und was soll ich sagen? Er hat definitiv Potenzial noch besser zu werden, als dieses Buch, was vor allem an den Hauptprotagonisten liegt, welche wir auch in dieser Geschichte kennenlernen.

Fazit: Es ist ein süßes Buch, bei der die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht und nicht die Erotik. Die Dramatik war manchmal etwas vorhersehbar, aber dennoch konnte es mich von sich überzeugen und somit bekommt es von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 02.05.2019

Eine gefühlvolle Geschichte, die unter die Haut geht.

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Jasmine Greene gehört zu den beliebtesten Mädchen der Highschool. Elliot hingegen ist ein stiller Außenseiter. Doch die Musik verbindet sie. So kommen sich diese unterschiedlichen Menschen näher und erkennen ...

Jasmine Greene gehört zu den beliebtesten Mädchen der Highschool. Elliot hingegen ist ein stiller Außenseiter. Doch die Musik verbindet sie. So kommen sich diese unterschiedlichen Menschen näher und erkennen noch eine Gemeinsamkeit: die Einsamkeit. Nachdem Jasmine Elliot verlassen muss tritt für ihn ein unerwarteter Schicksalsschlag ein. Als sie sich ein paar Jahre später wiedersehen hat sich ihr Leben verändert. Es ist rauer und härter geworden. Doch schaffen sie es sich wieder näher zu kommen?

Ich habe vorher noch kein Buch von Bittainy C. Cherry gelesen und war somit natürlich gespannt, ob ich den Hype rund um sie nachvollziehen kann. Das Cover ist ja schon einmal wunderschön, genauso wie auch der Titel.
Das Buch ist in zwei Abschnitte eingeteilt. Der erste handelt größtenteils vor „dem Ereignis“ und der zweite sechs Jahre nach „dem Ereignis“.
Bevor man dieses Buch liest sollte einem bewusst sein, dass es sowohl Mobbing als auch Gewalt enthält.

Ich habe mit der Erwartungshaltung das Buch gelesen, dass es eine süße Liebesgeschichte mit etwas Dramatik werden wird. Da habe ich das Buch definitiv unterschätzt. Denn es ist weit mehr als das. Mit einem sehr gefühlvollen und fließenden Schreibstil schafft es Brittainy C. Cherry sich in die Herzen der Leser zu schreiben. Die Charaktere sind alle unglaublich sympathisch und man lernt ihre Schwächen und Stärken kennen. Durch viele Situationen werden diese nur noch verdeutlicht. Sie sind keine typischen Charaktere, welche durch ihren Humor oder dem Aussehen auffallen. Es wird hier sehr auf die Charakterereigenschaften eingegangen und die Verbindungen zwischen den verschiedenen Personen.
Jasmine ist zwar ein sehr beliebtes Mädchen auf der Schule, das allein macht sie aber nicht fröhlich. Da ihre Mutter ständig an ihren Erfolg denkt und sie zu jedem Casting schleppt, hat sie fast keine Freizeit. Freunde hatte sie bislang nur wenige und ihr Weg aus der Einsamkeit ist die Musik. So geht es auch dem Außenseiter Elliot. Seine Familie ist ihm sehr wichtig und durch sein Stottern war er mal eine Abwechslung zu den Bad Boys, von denen man ständig liest.

Etliche Ereignisse aus dem ersten der beiden Teile des Buches haben mich ziemlich schockiert und mitgenommen. Ich war geradezu gefesselt von dem Buch und konnte fast schon mitfühlen, wie es den Charakteren ging. So stark erging es mir bislang bei noch keinem Buch in diesem Genre und ich kann nur empfehlen Taschentücher in greifbarer Nähe zu behalten.
Im Laufe des Buches haben viele Personen eine gewaltige Charakterentwicklung vollzogen, die mir mehr oder weniger gefallen hat.
Mir hat besonders gefallen, dass hier nicht nur die guten Seiten des Lebens gezeigt werden, sondern auch, wie sich das Schicksal entwickeln kann. Dabei werden gewaltige Themen angesprochen, bei denen man meiner Meinung nach kein zu weiches Herz haben sollte.
Während die Romantik sich im Buch eher in Grenzen hielt, triefte das Ende nur so vor Klischees. Das fand ich nicht weiter schlimm, denn auch etwas Kitsch tut der Geschichte ganz gut :)

Fazit: Dieses Buch spielt mit den Gefühlen der Leser und konnte mich vollkommen fesseln! Bei den genannten Themen sollte man besser kein zu weiches Herz haben. Dennoch kann ich jedem Leser in diesem Genre nur empfehlen diese Geschichte zu lesen, denn sie werden es definitiv nicht bereuen.

Veröffentlicht am 26.04.2019

Trotz einer guten Grundidee hat die Tiefe gefehlt

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Seit Lucie mit ihrem Vater aus der Dunkelstadt in die Lichtstadt geflohen ist, spielt sie an der Seite von dem reichen Ethan Stryker das brave Mädchen. Als jedoch der geheimnisvolle Doppelgänger Carwyn ...

Seit Lucie mit ihrem Vater aus der Dunkelstadt in die Lichtstadt geflohen ist, spielt sie an der Seite von dem reichen Ethan Stryker das brave Mädchen. Als jedoch der geheimnisvolle Doppelgänger Carwyn auftaucht, drohen all ihre Geheimnisse ans Tageslicht zu kommen – denn er trägt Ethans Gesicht. Zu allem Übel braut sich auch noch eine Rebellion in der Dunkelstadt zusammen....

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und auch das Cover ist wirklich wunderschön! Es zeigt sowohl die Lichtstadt, als auch die Dunkelstadt und mittendrin die Protagonistin Lucie. Weil ich auch so neugierig war, hatte ich dem entsprechend auch hohe Erwartungen.

Bereits am Anfang der Geschichte lernt man Lucie, Ethan, als auch Carwyn kennen.
Sie ist eine Person, die ich anfangs zwar mochte, die aber trotzdem nicht mein Lieblingscharakter war. Sie fügt sich dem System und obwohl sie eine mutige Ader hat, bringt sie die nur manchmal zum Ausdruck. Ich hätte mir bei ihr mehr ein rebellisches Mädchen gewünscht.
Bei Ethan war ich mir anfangs unsicher, wie ich ihn finden sollte. Er ist die meiste Zeit über sehr lieb, jedoch gab es auch Momente, in denen seine Handlungen nicht zu seinem Charakter passten. Es diente nur zum Fortbestand der Handlung.
Mein liebster und interessantester Charakter war Carwyn. Ihn durchschaut man erst spät und ich hätte mir für ihn eine andere Wendung gewünscht.

Das Setting wird im Klappentext sehr hervorgehoben, was mich auch sehr neugierig gemacht hat. Es wird darauf auch eingegangen, was mich sehr gefreut hat. Ich hatte jedoch nicht das lebendige New York vor Augen, wie man es heutzutage kennt, sondern eher eine ältere Kopie.
Die Grundidee mochte ich sehr gerne. Es gibr zwei unterschiedliche Seiten der Magie: die Lichtmagie und die Dunkelmagie. Besonders die Menschen, welche die Dunkelmagie beherrschen können, werden unterdrückt, denn die Lichtmagier herrschen. Man sieht diesen Konflikt aus unterschiedlichen Sichten und konnte sich somit auch eine eigene Meinung bilden.
Als Leser bekommen wir viel von der Lichtmagie mit, jedoch wenig von der Dunkelmagie. Daran war ich sehr interessiert und ich hätte gerne mehr davon kennengelernt.Der Fokus liegt sowohl auf dem Doppelgänger Carwyn, aus auch auf die Rebellion. Es werden einige Wendungen und Überraschungen mit eingestreut, die mich oft begeistern konnten.
Den Anfang rund um die Geschichte mochte ich sehr, das lies aber gegen Mitte des Buches nach. Dort stehen ihre persönlichen Probleme sehr im Vordergrund und ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Das Ende hingegen war viel zu schnell. Es kam mir so vor, als wäre mehr als ein Band eingeplant gewesen, jedoch ist es doch zu einem Einzelband umgeändert worden. Es passte meiner Meinung nach nicht und ich war davon sehr enttäuscht.

Fazit: Von dem Buch mochte ich besonders die Grundidee sehr, jedoch hat mich besonders das Ende enttäuscht. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, jedoch gab es doch ein paar Sachen/Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Da mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat, hat es von mir 3 Sterne bekommen.

Veröffentlicht am 23.04.2019

Bitte mehr von Ransom Riggs!

Der Atlas der besonderen Kinder
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Nachdem die besonderen Kinder und Miss Peregrine eine große Bedrohung ausschalten konnten, finden sie sich in Jacobs Zuhause, Florida wieder. Dort müssen sie sich der modernen Zeit anpassen und decken ...

Nachdem die besonderen Kinder und Miss Peregrine eine große Bedrohung ausschalten konnten, finden sie sich in Jacobs Zuhause, Florida wieder. Dort müssen sie sich der modernen Zeit anpassen und decken Geheimnisse von seinem Großvater Abe auf. Zusammen mit seine Freunden geht Jacob auf eine Mission, bei der sie durch ganz Amerika reisen. Sie stoßen auf unentdeckte Zeitschleifen und bald schon bekommen sie zu spüren, dass hier auch Besondere ohne Beschützer und Regeln leben...

Als ich gehört habe, dass nach dem dritten Band dieser Reihe noch ein vierter erscheint war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, denn Ransom Riggs konnte mich bislang immmer begeistern.
Das Cover ist wieder mal wunderschön und auch die typischen Bilder, welche sich zwischen den Seiten verstecken, konnten mich begeistern. Das einzige, was ich zu bemängeln hätte, wäre, dass dies ein Hardcover ist und somit nicht gut zu den Taschenbuch Ausgaben im Ragal passt.

Das Buch schließt direkt an die Ereignisse des dritten Buches an. In einem kurzen Prolog werden diese noch einmal aufgegriffen. Die besonderen Kinder haben Jacob vor der Einlieferung in eine Psychatrie gerettet und seitdem leben sie nun in dem Haus von seiner Familie. Da sie nun in der Gegenwart leben können ohne die Gefahr zu altern, entstehen natürlich auch Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. So ist es nicht einfach sich an die neue Kultur anzupassen. Außerdem decken sie Geheimnisse von Abe auf. Bald schon befinden sie sich auf eine Reise durch Amerika, bei der sie auf andere Besondere treffen.

Man fühlt sich sofort wieder in der Welt der Besonderen wohl und auch der Schreibstil war flüssig zu lesen. Es war spannend zu lesen, wie sich die Kinder in der Gegenwart verhalten, jedoch ist es mir definitiv lieber, wenn sie durch die Vergangenheit wandern. Diese kenne ich nicht so gut und ich mag es in fremde und unbekannte Welten einzutauchen. Das wird aber nicht vernachlässigt, denn sie entdecken ja auch neue Zeitschleifen.

Die Charaktere verändern sich durch bestimmte Ereignisse natürlich auch und so mochte ich Emma in dieser Geschichte total gerne, genauso wie auch Bronwyn. Jacob und Miss Peregrine konnten mich besonders gegen Ende der Geschichte nicht so begeistern.
Enoch, welchen wir schon in den letzten Bänden geliebt oder gehasst haben, ist durch seine Aussagen noch eine Etage tiefer gesunken. Neben bereits bekannten Personen lernen wir natürlich auch neue Charaktere kennen, auf die ich schon gespannt bin im nächsten Band mehr zu erfahren.

Am Anfang der Geschichte gibt es ein paar Längen, welche im Laufe der Geschichte jedoch verblassen. Es werden mehrere Handlungsstränge aufgegriffen, welche immer mal wieder auftauchen und man so schon eine Ahnung hat, in welche Richtung diese neue Trilogie gehen wird. Bei manchen Themen bin ich noch etwas skeptisch, trotzdem bin ich aber gespannt, wie er sie ausarbeiten wird. Vom Ende des Buches bin ich etwas enttäuscht. Es kam mir so vor, als würden noch ein paar Szenen reingequetscht werden, welche mich aber nicht ganz überzeugen konnten.

Fazit: Insgesamt konnte mich Ransom Riggs trotz ein paar Kleinigkeiten wieder begeistern. Von dem Ende war ich etwas enttäuscht, jedoch bin ich besonders durch die unterschiedlichen Handlungsstränge auf die nächsten Bände der Reihe gespannt. Von mir hat es 4 von 5 Sterne bekommen.

Veröffentlicht am 12.04.2019

Ein außergewöhnliches Buch mit abenteuerlichem Setting!

Mirage - Die Schattenprinzessin
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Vor langer Zeit schon haben die Vath Amanis Heimatplaneten unterworfen und seitdem sind sie an der Macht. Der Widerstand gegen die Krone ist zweglos, das hat auch Amani gedacht – bis sie in den Herscherpalast ...

Vor langer Zeit schon haben die Vath Amanis Heimatplaneten unterworfen und seitdem sind sie an der Macht. Der Widerstand gegen die Krone ist zweglos, das hat auch Amani gedacht – bis sie in den Herscherpalast gebracht wird. Sie ist Prinzessin Maram wie aus dem Gesicht geschnitten. In gefährlichen Situationen soll sie ihren Platz einnehmen. Zu allem Überfluss entwickeln sich auch noch Gefühle zu Prinz Idris – dem Verlobten der Prinzessin...

Das Buch wird im amerikanischen Raum ja sehr gehypt und da musste ich natürlich wissen, warum es alle lieben. Das Cover ist schon einmal ein Highlight. Ich finde die Gestaltung wunderschön. Außerdem besitzt es auch eine Karte. Es gibt drei Ausschnitte. Einen vom Oumalich-Sternensystem, einen vom Andalia-Sternensystem und einen vom Planeten Andalia. Diese können beim Lesen unglaublich hilfreich sein.

Das ganze Buch ist komplex aufgebaut und gut ausgearbeitet. Es entstand ein völlig neues Universum, welches am Anfang noch ziemlich verwirrend sein kann, jedoch hat man sich schnell an diese Kultur und der vielzahl an Orten gewöhnt.
Die Vath eroberten den Planeten Andala, welcher Amanis Heimat ist. Die dortigen Ureinwohner verabscheuen sie und besitzen eine eigene Sprache, welche jedoch nicht genutzt werden darf, sonst zieht man den Zorn der Vath auf sich. Somit wird eine alte Kultur zurückgedrängt. Ich fand es sehr anschaulich beschrieben. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und es wurden genug Details erwähnt, damit man sich in die Situation hineinversetzen kann. Obwohl das Buch recht dünn ist, ist die Handlung schnell vorangeschritten.

Dir Hauptprotagonistin Amani wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und war mir sofort sympathisch. Sie zeigt sich in etlichen Situationen als starken Charakter und ich konnte am Ende des Buches feststellen, dass sie auch eine Spur Naivität in sich trägt.
Neben ihr steht die Prinzessin Maram im Vordergrund. Sie gleicht Amani wie ein Ei das andere – allerdings nur äußerlich. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Charakter. Maram scheint am Anfang sehr gefühlskalt zu sein, was sich im Laufe der Geschichte verändert. Gegen Ende des Buches zeigt sie jedoch eine Seite an sich, die ich ihr nicht ganz abnehmen konnte.
Eine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch. Prinz Idris ist der Verlobte von Maram, und trotzdem entwickeln sich Gefühle zwischen Amani und ihm. Das führt natürlich zu Komplikationen, die jedoch nicht zu übertrieben und realistisch dargestellt wurden.

Die Handlung mochte ich sehr gerne. Besonders der Anfang konnte mich verzaubern, jedoch hat dies gegen Ende des Buches etwas nachgelassen. Das lag wahrscheinlich vor allem aber daran, dass ich geahnt habe, wie das Buch ausgehen wird. Ich hätte mir eine individuellere Lösung gewünscht. Ich hoffe auch, dass wir im nächsten Band mehr von den Science-Fiction Elementen zu sehen bekommen.

Fazit: Es ist definitiv ein außergewöhnliches Buch, welches mich besonders mit dem Setting überzeugen konnte. Von dem Ende war ich etwas enttäuscht, dennoch freue ich mich auf den zweiten Teil.
Von mir gibt es 4 Sterne, mit starker Tendenz zu 4,5 Sternen.