„Unsere Geschichte mag mit Rivalität begonnen haben, aber das liegt nun hinter uns.“
Selling DreamsLohnenswerte Slowburn mit etwas überstürztem Ende
Der Roman Selling Dreams von April Dawson ist der Reihenauftakt zur BevynBoys-Trilogie und zugegebenermaßen mein erstes Buch der Autorin (weitere folgen ...
Lohnenswerte Slowburn mit etwas überstürztem Ende
Der Roman Selling Dreams von April Dawson ist der Reihenauftakt zur BevynBoys-Trilogie und zugegebenermaßen mein erstes Buch der Autorin (weitere folgen definitiv!). Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön, die Farbe stand bisher noch nicht in meinem Schrank, passt aber super! Ich liebe auch die Skyline!
Man steigt sehr schnell ein in die Geschichte und lernt bereits auf den ersten Seiten die Protagonistin Marissa als starke und erfolgreiche Frau kennen. Ihr gegenüber steht der nicht weniger erfolgreiche Calder. Beide sind in der Immobilienbranche tätig und treffen bei einer Besichtigung aufeinander. Diese Situation dient als Aufhänger für die Rivalität der beiden, die sich beinahe durch das gesamte Buch zieht und insbesondere am Anfang ordentlich Spannung reinbringt. April Dawson hat mit Selling Dreams die Slow Burn Romance perfektioniert! Seitenlang wartet die hoffnungsvolle Leserin (oder der hoffnungsvolle Leser), aber tatsächlich baut sich erstmal „nur“ das Knistern immer weiter auf. Wow!
Die Charaktere in dem Buch sind liebevoll zusammengestellt, könnten für mich aber teilweise etwas mehr Tiefe haben. Es ist schön, dass es sich nicht um „Standardpersönlichkeiten“ handelt, auch Calder hat eine verletzliche Seite, die Namen hat man noch nicht oft gelesen (Aevin, Calice…) und die Familienverhältnisse sind nicht konservativ-konventionell, wirken aber trotzdem nicht konstruiert. Da will man definitiv mehr erfahren und Softie ich mich schon auf Band 2 - auch in der Hoffnung, dass da einiges aufgelöst wird, was jetzt angeteasert wurde.
Beeindruckt haben mich übrigens auch die detaillierten (Luxus-)Immobilienbeschreibungen, die einen zum Träumen einladen. Leider werden es zum Ende hin immer weniger.
Alles in allem eine tolle Slow Burn Romance, die am Ende etwas überhastet endet, so als wären zu wenig Seiten übergeblieben.
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Ein Hinweis noch zu Lektorat und Satz: es gibt doch einige Rechtschreibfehler und störend ist auch, dass häufig zwischen Sinnabsätzen kein Abstand gelassen wurde. Vielleicht kann das in der zweiten Auflage geändert werden.