Endlich bekommt Wes sein verdientes Happy End. Wir kennen ihn ja schon seit Band 1 und ich muss zugeben, dass ich mir den dritten Band zwar gewünscht habe, aber dann irgendwie doch nicht so wirklich motiviert ...
Endlich bekommt Wes sein verdientes Happy End. Wir kennen ihn ja schon seit Band 1 und ich muss zugeben, dass ich mir den dritten Band zwar gewünscht habe, aber dann irgendwie doch nicht so wirklich motiviert war, ihn zu lesen, ich bin auf den ersten Seiten einfach nicht warm geworden mit der Story. Der Band lag also vier Monate ungelesen im Bücherregal und wurde dann doch mal rausgekramt.
Die Story an sich wirkt irgendwie etwas konstruiert (Blinddarmdurchbruch, nur ein Zimmer…), ihr werdet wissen, was ich meine. Trotzdem ist die Story schön und gerade mit Hailey kann man echt gut mitfühlen.
Die Reihe insgesamt feiere ich nicht am wie andere, jedes Buch für sich einzeln aber schon.
Bonnie Garmus‘ Debütroman „Eine Frage der Chemie“ hat mich von der ersten Seite an mitgenommen. Das Buch ist eine Hommage an die Chemie, ein Meisterwerk für die weibliche Emanzipation und Wertschätzung ...
Bonnie Garmus‘ Debütroman „Eine Frage der Chemie“ hat mich von der ersten Seite an mitgenommen. Das Buch ist eine Hommage an die Chemie, ein Meisterwerk für die weibliche Emanzipation und Wertschätzung in Schriftform für alle Hausfrauen, Familienmanagerinnen und Mütter.
Bei diesem Roman stimmt wirklich alles, kein Wort zu viel, starke Charaktere und eine beinahe biografische Erzählung, die einen glauben lässt, Elisabeth Zott hätte es wirklich gegeben.
Der Roman Selling Dreams von April Dawson ist der Reihenauftakt zur BevynBoys-Trilogie und zugegebenermaßen mein erstes Buch der Autorin (weitere folgen ...
Lohnenswerte Slowburn mit etwas überstürztem Ende
Der Roman Selling Dreams von April Dawson ist der Reihenauftakt zur BevynBoys-Trilogie und zugegebenermaßen mein erstes Buch der Autorin (weitere folgen definitiv!). Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön, die Farbe stand bisher noch nicht in meinem Schrank, passt aber super! Ich liebe auch die Skyline! Man steigt sehr schnell ein in die Geschichte und lernt bereits auf den ersten Seiten die Protagonistin Marissa als starke und erfolgreiche Frau kennen. Ihr gegenüber steht der nicht weniger erfolgreiche Calder. Beide sind in der Immobilienbranche tätig und treffen bei einer Besichtigung aufeinander. Diese Situation dient als Aufhänger für die Rivalität der beiden, die sich beinahe durch das gesamte Buch zieht und insbesondere am Anfang ordentlich Spannung reinbringt. April Dawson hat mit Selling Dreams die Slow Burn Romance perfektioniert! Seitenlang wartet die hoffnungsvolle Leserin (oder der hoffnungsvolle Leser), aber tatsächlich baut sich erstmal „nur“ das Knistern immer weiter auf. Wow! Die Charaktere in dem Buch sind liebevoll zusammengestellt, könnten für mich aber teilweise etwas mehr Tiefe haben. Es ist schön, dass es sich nicht um „Standardpersönlichkeiten“ handelt, auch Calder hat eine verletzliche Seite, die Namen hat man noch nicht oft gelesen (Aevin, Calice…) und die Familienverhältnisse sind nicht konservativ-konventionell, wirken aber trotzdem nicht konstruiert. Da will man definitiv mehr erfahren und Softie ich mich schon auf Band 2 - auch in der Hoffnung, dass da einiges aufgelöst wird, was jetzt angeteasert wurde.
Beeindruckt haben mich übrigens auch die detaillierten (Luxus-)Immobilienbeschreibungen, die einen zum Träumen einladen. Leider werden es zum Ende hin immer weniger.
Alles in allem eine tolle Slow Burn Romance, die am Ende etwas überhastet endet, so als wären zu wenig Seiten übergeblieben.
——————————————————————————————————————————————————
Ein Hinweis noch zu Lektorat und Satz: es gibt doch einige Rechtschreibfehler und störend ist auch, dass häufig zwischen Sinnabsätzen kein Abstand gelassen wurde. Vielleicht kann das in der zweiten Auflage geändert werden.
Das Leadership Playbook von Normen Ulbrich ist eine Art Tagebuch und Arbeitsbuch in einem. Über 48 Wochen hinweg wird man durch seinen Führungsalltag begleitet und lernt nicht nur vieles über den Job „Führungskraft“, ...
Das Leadership Playbook von Normen Ulbrich ist eine Art Tagebuch und Arbeitsbuch in einem. Über 48 Wochen hinweg wird man durch seinen Führungsalltag begleitet und lernt nicht nur vieles über den Job „Führungskraft“, sondern vor allem viel über sich selbst. Schon beim ersten Reinblättern ist mir aufgefallen, dass jede Woche anders gestaltet ist und das immer wieder neue Fragen gestellt werden. Das gefällt mir in diesem Kontext tatsächlich besser, als die klassischen Bücher mit den täglich gleichen Fragen. Das Buch unterstützt einen dabei, hilfreiche Routinen zu entwickeln, regelmäßig zu reflektieren und seine emotionale Intelligenz zu steigern. Am Anfang geht es ganz viel um Selbstverortung und Perspektiven. Die Fragen sind so formuliert, dass man da auch echt in die Tiefe gehen kann. Es gibt unregelmäßige Challenges, die mal wirklich kreativ sind - geh mit deinem Lernpartner Mittagessen und sprecht nur über persönliche Dinge zum Beispiel. Hier wird Entwicklung ganzheitlich gedacht. Hinter dem Lernpartner steckt das Prinzip, dass man gemeinsam erfolgreicher ist als allein. Die regelmäßigen Lernpartnerschaftsgespräche sind ein optionales Angebot in dem Buch, dafür bekommt man eine Art Gesprächsleitfaden an die Hand. Ich habe natürlich auch schon vorgeblättert (das Buch ist auf ein Jahr ausgelegt, vielleicht melde ich mich nochmal, wenn ich durch bin). Die Monatsreflexionen und vor allem die Abschlussreflexionen finde ich vielversprechend. Aus einem globaleren Blickwinkel betrachtet man sich selbst, seine Stärken, Schwächen und die eigene Entwicklung, ebenso wie Wünsche und Ziele.
Ich bin bisher Mega zufrieden und habe das Gefühl, hier echt mal ein Tool mit Mehrwert in der Hand zu halten. Klar, man muss die Zeit finden, sich auch tatsächlich hinzusetzen. Aber seien wir mal ehrlich: die Ausrede „keine Zeit“ heißt eigentlich auch nur „keine Priorität“ und gerade das sollten wir selbst uns aber sein. Deshalb der Aufruf an alle Führungskräfte: kauft dieses Buch, nutzt es und wachst daran und damit - für euch und für euer Team.
Nachtrag: Ich habe eben erfahren, dass das Playbook in der Kategorie Tools des Europäischen Trainingspreises Bronze geholt hat. Wenn das mal keine Auszeichnung ist!
Der Club der schrägen Prinzessinnen von Autorin Nicole Röndigs und Illustratorin Marta Kissi ist eine Geschichte in Tagebuchform für Kinder ab 8 Jahren.
Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und ...
Der Club der schrägen Prinzessinnen von Autorin Nicole Röndigs und Illustratorin Marta Kissi ist eine Geschichte in Tagebuchform für Kinder ab 8 Jahren.
Bereits der Einband ist wunderschön gestaltet und macht Lust auf das Leseerlebnis, welches durch Illustrationen im gleichen Stil ergänzt wird. Das Buch ist in der Art eines Tagebuchs aus Sicht der Protagonistin Holly von Stümpelstorck-Torkelwitz geschrieben, einzelne Wörter sind groß und pink, manche Seiten werden im Comicstil gehalten. Schon das äußere Erscheinungsbild sorgt also dafür, dass einem beim lesen nie langweilig wird.
Vorn im Einband findet sich eine Vorstellungsseite, die gut in die Geschichte einführt und direkt Fragen aufwirft.
Die Namen aller Charaktere sind echt klasse, ungeübte Leser werden aber Stümpelstorck-Torkelwitz noch nicht gut allein lesen können, das finde ich etwas schade. Dafür sind die Erklärungen zu Anmut, Solidarität, Gratin und anderen „Fremdworten“ altersangemessen und fügen sich super in die Geschichte ein. Gleiches gilt für die vielen Superlative, da trifft der Schreibstil die Lebenswelt.
Auch die Geschichte selbst ist einfach toll und urkomisch. Der Vergleich mit Hollys Zuhause wird wirklich süß rausgearbeitet (bei den Bauwägen liegen überall Bretter rum, am Schloss nicht). Bei dem ein oder anderen Erlebnis der drei wäre ich gerne live dabei: ein Palstek als Krawattenknoten und Sprühsahne auf dem Jahrgangsfoto sind einfach super. Die „Untaugleichkeit“ der Prinzen, die auf der Rückseite des Einbandes angedeutet wird, passt sehr zu dem Empowering weiblicher Hauptcharaktere in den Kinderbüchern der letzten Jahre. Nein, eine Prinzessin muss sich nicht auf den holden Prinzen verlassen, sie kann sich auch selbst retten. Klasse.
Wie außerdem nebenbei vermittelt wird, dass man auch Tieren und sogar den ach so bösen oder doch eher ziemlich faulen Drachen gegenüber nicht gewalttätig sein darf, gefällt mir sehr. Wichtige Themen wiederbringen, Zusammenhalt, tierliebe und Freundschaft werden hier ganz nebenbei vermittelt.
Alles in allem ein wundervolles Buch, absolute Empfehlung!