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EngelAnni

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2021

Die Queen ermittelt

Die unhöfliche Tote
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Die Queen ermittelt... Zum zweiten Mal.
Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, wollte ich den zweiten auch unbedingt lesen.
S J Bennett entführt uns ein bisschen in den Alltag der Queen. Die Queen ...

Die Queen ermittelt... Zum zweiten Mal.
Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, wollte ich den zweiten auch unbedingt lesen.
S J Bennett entführt uns ein bisschen in den Alltag der Queen. Die Queen wird unglaublich menschlich und sympatisch dargestellt. Sie könnte gut meine Großmutter sein.
Die Queen vermisst ein Bild, wobei ihr erst mal kaum jemand glaubt, dass das Bild wirklich verschwunden ist. Als dann im Buckinghampalast eine Hausangestellte tot aufgefunden wird, beginnt die Queen zusammen mit ihrer stellv. Privatsekretärin zu ermitteln und stellt Nachforschungen an.
Dabei hilft es natürlich, dass sie die Queen ist und die Menschen schnell eingeschüchtert sind.
Die Gschichte sit wieder sehr glaubwürdig geschrieben und das Buch lässt sich leicht lesen.
Allerdings gefällt mir der Schluss nicht so richtig gut. Die Queen möchte natürlich nicht im Mittelpunkt stehen und unter keinen Umständen darf herauskommen, dass sie den Fall gelöst hat. Daher gibt sie versteckte Hinweise an die Polizei und ihren Privatsekretär. Dadurch wird er und auch die Polizei ein bisschen wie kleine Schuljungs dargstellt, das war mir etwas zu überzeichnet.
Daher ziehe ich einen Stern ab, würde mich aber trotzdem sehr über einen dritten Teil freuen.

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Veröffentlicht am 29.10.2021

Viel zu viele Handlungsstränge

Die Schokoladenfabrik - Die Tochter des Apothekers
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Das Buch "Die Schokoladenfabrik" ist schön und leicht geschrieben, es lässt sich gut lesen.

In dem Buch geht es auch wirklich um die Anfänge der Familie Stollwerck. Diesen Teil finde ich auch sehr interessant. ...

Das Buch "Die Schokoladenfabrik" ist schön und leicht geschrieben, es lässt sich gut lesen.

In dem Buch geht es auch wirklich um die Anfänge der Familie Stollwerck. Diesen Teil finde ich auch sehr interessant. Es ist interessant zu lesen, wie Franz seine Ausbildung erhält, dann seine Frau kennenlernt und seine Firma gründet.

Es gibt aber jede Menge Nebenstränge, die zum Teil viel zu Detailreich geschildert werden und meiner Meinung nach nicht so richtig viel mit der Gründung der Stollwerck-Firma zu tun haben.

Außerdem werden auch einige Stränge in diesem Teil nicht mehr aufgelöst. Dafür muss man anscheinend den zweiten Teil lesen. Aber das gefällt mir nicht wirklich.

Ich kann daher nur drei Sterne vergeben und bin auch noch unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde.

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Veröffentlicht am 09.10.2021

Spannender Kriegskrimi

Der Angstmann
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Frank Goldammer entführt uns in dem Thriller "Der Angstmann" in den Winter 44/45 nach Dresden.
Ein Mörder tötet Frauen auf grausamste Weise. Max Heller, Kriminakommisar, versucht den Mörder zu finden.
Da ...

Frank Goldammer entführt uns in dem Thriller "Der Angstmann" in den Winter 44/45 nach Dresden.
Ein Mörder tötet Frauen auf grausamste Weise. Max Heller, Kriminakommisar, versucht den Mörder zu finden.
Da es sich um einen Kriminaroman handelt, sind die Beschreibungen der Toten nicht zu gruselig, aber die Geschichte der letzten Kriegstage, des verherenden Bombenangriffs und der ersten Wochen nach dem Krieg wird sehr detailliert beschrieben. Ich hatte das Gefühl mitten in Dresden zu sein und habe mit Max Heller mitgefiebert, ob er oder seine Frau überleben und ob er den Fall löst.
Ich habe das Buch zum Schluss regelrecht verschlungen, was mir gut gefällt, dass es noch einige Wendungen gibt, dich nicht vorher gesehen habe.
Auch das Cover gefällt mir gut, im Laufe der Geschichte erklärt es sich immer mehr. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Die unglaubliche Geschichte einer Jüdin unter Nazis

Die Übersetzerin
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Gestern habe ich das Buch "Die Übersetzerin" von Jenny Lecoat beendet.
Das Cover ist interessant, hat aber nicht wirklich was mit der Geschichte zu tun.
In dem Buch geht es um die junge Jüdin Hedy, die ...

Gestern habe ich das Buch "Die Übersetzerin" von Jenny Lecoat beendet.
Das Cover ist interessant, hat aber nicht wirklich was mit der Geschichte zu tun.
In dem Buch geht es um die junge Jüdin Hedy, die vor den Nazis aus Österrreich auf die Kanalinseln geflohen ist. Als die Nazis besetzen, fängt Hedy als Übersetzerin bei den Nazis an zu arbeiten und verliebt sich einen Deutschen Offizier.

Im Vorfeld habe ich gelesen, dass das Buch auf einer wahren Geschichte basiert. Während des Lesens konnte ich mir das nicht vorstellen, aber im Nachgang habe ich noch mal nachgelesen, das Buch hält sich sehr genau an die fest stehenden Fakten.

Allerdings konnte das Buch mich nicht überzeugen, die Geschichte ist wirklich ergreifend und ich kann auch nicht mal genau erklären, warum sie mich nicht fesseln konnte.
Am Sprachstil kann es nicht liegen, das Buch lässt sich leicht lesen.
Den Titel passt nicht so sonderlich zum Buch, von der Zeit als Übersetzerin wird wenig geschrieben.

Aufgrund der Tatsache, dass mich das Buch nicht fesseln konnte und ich es beinahe nicht beendet habe, vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 25.09.2021

Spannender Roman zum Widerstand, mit zu viel Liebe

Das Buch der verschollenen Namen
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In dem Buch "Das Buch der verchollenen Namen" von Kristin Harmel geht es um Eva und ihre Mutter, die 1942 in ein kleines Dörfchen flüchten, nachdem ihr Vater als Jude verhaftet wurde.
Eva schließt sich ...

In dem Buch "Das Buch der verchollenen Namen" von Kristin Harmel geht es um Eva und ihre Mutter, die 1942 in ein kleines Dörfchen flüchten, nachdem ihr Vater als Jude verhaftet wurde.
Eva schließt sich dem Widerstand an und fälscht Dokumente, mit denen Juden, Widerstandskämpfer und vor allem Kinder in die Schweiz geschleust werden. In dieser Zeit begegnet sie auch Rémy, der ebenfalls dem Widerstand angehört und ihr beim fälschen der Dokumente hilft.
Um die wahren Identitäten der Kinder festzuhalten, entwickeln Eva und Rémy einen Code, mit dem sie die neuen und alten Namen der Kinder verschlüsselt aufschreiben können, in dem Buch der verschollenen Namen.

Die Geschichte von Eva fängt im Jahr 2005 an, wo sie in einem Zeitungsartikel das Buch sieht, welches sie auf ihrer Reise, bzw. Flucht vor den Nazis zurück lassen musste.
Dann folgen wir Eva in das Jahr 1942, wo die Geschichte ihren Anfang nimmt.
Mir gefallen Geschichten mit zwei Zeitsträngen sehr gut und ich war auch gleich gefesselt von der Eva.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen, allerdings hat die Geschichte in 20025 einige Schwächen. Eva erzählt ihrem Sohn nicht, warum sie plötzlich diesem Buch hinterherreisen muss, das ist mir einfach zu kurz abgehandelt.
Außerdem entwickelt sich das Buch zum Schluss leider nur zu einer Liebesgeschichte, ich hätte gerne mehr über die Namen in dem Buch erfahren, wie ging es mit diesem Kindern weiter?
Aufgrund dieser "Schwächen" ziehe ich einen Stern ab.
Dafür spreche ich ein großes Lob für das Cover aus. Auf dem Cover hält eine Frau das Buch der verschollen Namen in der Hand, das tolle ist aber der Buchrücken, der diesem alten Buch nachempfunden ist.

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