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Veröffentlicht am 11.08.2022

Noch nicht gelesen? Dann wird es aber Zeit!

If we were a movie
2

Ein Buch, dass aus dem Rahmen sticht:
Kelly Oram hat ein Buch geschrieben, dass man nicht so schnell vergisst.

Handlung:

Nate Anderson, der Hauptcharakter in dieser Geschichte und gleichzeitig die ...

Ein Buch, dass aus dem Rahmen sticht:
Kelly Oram hat ein Buch geschrieben, dass man nicht so schnell vergisst.

Handlung:

Nate Anderson, der Hauptcharakter in dieser Geschichte und gleichzeitig die Person, aus dessen Sicht das Geschehene beschrieben wird, hat soeben in NYC sein Musikstudium begonnen. Er liebt seine Musik über alles, was man von seiner anfänglichen Wohnsituation nicht behaupten kann, denn er muss sich mit seinen beiden nervigen Drillingsbrüdern das Wohnheim teilen. Als er herausfindet, dass ein gewisser Jordan einen Mitbewohner sucht, nimmt er das Angebot sofort an. Doch als er vor seiner Tür ankommt, stellt sich heraus das Jordan ein Mädchen ist, die genau verstehen kann, wie es ist, in einer Branche anzufangen, in der der Erfolg ungewiss ist. Die zwei verstehen sich von Anfang an super und dann kommt nach dazu, dass Nate die Gelegenheit bekommt, an einer Audition für einen wirklich bedeutsamen Wettbewerb teilzunehmen. Doch da hat er die Rechnung ohne seine eifersüchtige Freundin und seine Brüder gemacht.

Charaktere:

Nate ist mir von Anfang an, ans Herz gewachsen. Besonders toll finde ich seine Verbindung zur Musik und seine Aufopferung für seine Freunde. Allerdings finde ich das Ganze auch etwas unrealistisch, ständig hat er seine Emotionen sofort wieder im Griff, er gibt alles auf was ihm wichtig ist, ohne zu hinterfragen ob das alles realistisch ist.

Jordan ist wirklich wunderbar und die durch sie mit eingebrachten Filmreferenzen finde ich großartig und dadurch versteht man auch super, warum sie ein Filmstudium begonnen hat. Ihre Liebe für Flip Flops, ihre Freundlichkeit, ihr Verständnis, dass sind die Dinge für die ich sie bewundere. Daher finde ich es sehr schade, dass man im Buch verhältnismäßig wenig Details über sie erfährt.

Sophie ist für mich ein kritischer Fall, immer wieder habe ich versucht ihr Verhalten durch einen anderen Blickwinkel, besser zu verstehen, aber es ging nicht. Sie war mir von Anfang an unsympathisch und da sie wirklich sehr anhänglich, emotional und dramatisch dargestellt wird, gehe ich davon aus, dass es auch so gewollt ist. Ihre Lüge gegen Ende fand ich sehr unrealistisch und auch etwas klischeehaft. Es war schwer zu glauben, dass sie die Wahrheit sagt und daher war die Enthüllung dann leider nicht sehr überraschend.

Spannung:

Es war eigentlich seit dem Moment, in dem Jordan aufgetaucht war, klar, was am Ende geschieht, aber ich fand es trotzdem sehr spannend. Erst hatte ich befürchtet, dass Nate sofort seine jetzige Beziehung beendet und sich gleich auf eine Neue einlässt und das, das Buch so lang sei, weil es dann Probleme gibt. Allerdings war es nicht so und ich fand es super, dass man wirklich spüren konnte wie sich die Gefühle erst entwickelt haben.

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich echt super und es war dadurch sehr angenehm zu lesen und ich wollte es auch, genau aus diesem Grund.

Perspektive:

Das Besondere an diesem Buch ist, dass er nicht wie die meisten Romane aus der Sicht der Protagonistin geschrieben ist, sondern aus der des Protagonisten. Das Ganze war sehr erfrischend und sehr gut umgesetzt.

Cover und Titel:

Wow, also erstmal muss ich anmerken das die zwei Komponenten super harmonieren. Das Cover ist sehr interessant und schön gestaltet, was einen bereits dazu bewegt, dass Buch lesen zu wollen. Der Titel ist super gewählt und passt perfekt.

Fazit:

"If we were a movie" ist ein wunderbarer, spannender, liebenswerter Roman, der es wirklich verdient hat, gelesen zu werden.

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