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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2025

Kurzweilig

A Dark and Secret Magic
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Kate ist eine waschechte Hexe, die einem nordamerikanischen Hexenzirkel angehört, der seinen Mitgliedern ab dem 30. Lebensjahr etwas Magie entzieht. Da Kate eine Heckenhexe ist, die sich mit Kräutern sehr ...

Kate ist eine waschechte Hexe, die einem nordamerikanischen Hexenzirkel angehört, der seinen Mitgliedern ab dem 30. Lebensjahr etwas Magie entzieht. Da Kate eine Heckenhexe ist, die sich mit Kräutern sehr gut auskennt, hält die Entzieherin Winifred es bei ihr für besonders nötig. Als ein Schattenhexer Kate besucht, wird ihr klar, dass eine Heckenhexe zu sein weit mehr bedeutet als ihre Mutter sie gelehrt hat. Und das diese Gründe dafür hatte.

Es ist ein fulminanter Hexenroman, der sowohl die Liebe zur Hexerei als auch zur Fantasy sowie zu tiefgründiger Liebelei enthält. Kate wuchs mir sofort ans Leserinnenherz und man fühlt mit ihr mit. Sie lernt Schattenwandeln, kann mit Toten sprechen und muss den derzeitigen König der Totenwelt bekämpfen. Das einzige, was mir fehlte, war eine bessere Einordnung in die Welten der Hexen- und Schattenwelt. Manches vermischt sich, gerade auch, wenn ihr Schwestern sich einmengen, und man merkt, dass manches etwas unausgegoren ist. Dennoch: ein anregender, spannender und kurzweiliger Hexenroman!

Veröffentlicht am 27.08.2025

Anregende Bettlektüre

Marzipan und Winterküsse
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Linda kocht als Souchefin in einem hervorragenden Restaurant in Lübeck. Die Stadt ist eigentlich unwichtig, nur die Nähe zur Ostsee ist an einigen Stellen hervorgehoben, auch, dass hier Marzipan produziert ...

Linda kocht als Souchefin in einem hervorragenden Restaurant in Lübeck. Die Stadt ist eigentlich unwichtig, nur die Nähe zur Ostsee ist an einigen Stellen hervorgehoben, auch, dass hier Marzipan produziert wird. Linda ist ein absoluter Workaholic auf den ersten Blick. Sie lebt für ihre Arbeit, ihre Kollegen kennen sie nur als Arbeitstier und wissen nicht, dass sie durchaus noch ein Leben abseits der Küche hat. Dieses beginnt mehr Raum einzunehmen als der Chef krank wird und ihr ein neuer Küchenchef vor die Nase gesetzt wird. Einer, der vor allem die Azubine schikaniert. Linda setzt sich ein, hat irgendwann die Nase voll und wirft das Handtuch. Abseits ihrer Arbeit kümmert sie sich um die Nachbarn, die über und unter ihr wohnen.
Der Roman ist zwar ein Liebesroman, aber einer mit etwas Tiefgang, der mehrere Facetten bei der Hauptfigur zulässt. Erst ist die Küche wichtig und dann aber auch das nachbarschaftliche Gefüge und die neue Nachbarin, die etwas speziell ist. Und auch die Azubine hat eine interessante Nebenrolle, denn durch sie kommen manche Dinge in Gang. Eine anregende Bettlektüre!

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Veröffentlicht am 27.08.2025

wunderbare Geschichte rund um „beglückt werden

Sommer auf der Blumeninsel
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Margit starb. Sie lebte ein zurückgezogenes Leben und hatte Wünsche von denen ihr Sohn Klas, der nun der letzte der Familie zu sein scheint, nichts ahnte. Sie notierte dreizehn von ihnen und verteilte ...

Margit starb. Sie lebte ein zurückgezogenes Leben und hatte Wünsche von denen ihr Sohn Klas, der nun der letzte der Familie zu sein scheint, nichts ahnte. Sie notierte dreizehn von ihnen und verteilte sie im Haus auf der Insel Ven.

Seit Margit starb, räumt Klas ihr Haus aus und findet zusammen mit seiner Freundin Bea diese Zettel. Nach und nach. Zeitgleich reisen drei Menschen auf die Insel, die zwei Wochen Urlaub in jeweils einem Sommerhaus erbten ohne zu wissen von wem und weshalb. Im Roman ist Stella die Hauptfigur, eine der Urlauberinnen. Sie ist eine alleinerziehende Waise und geht der Sache aktiv auf den Grund. Ossian wundert sich nur und die dritte im Bunde bleibt lange unerkannt.
Es ist im Grunde eine wunderbare Geschichte rund um „beglückt werden und was ein scheinbar grundloses Geschenk mit einem anstellen kann“. Dazu kommen noch einige Insulaner, von denen einer sehr besonders ist. Einige trauern, andere wundern sich und durch Stellas beschwingte Art ist dieser Roman eine wirklich ansprechende Wohlfühlgeschichte, die ich gerne gelesen habe. Es ist schwierig nicht zu viel zu verraten ☺️. Gute Schreibe, leicht gesetzte Spannungsbögen und mit der Lesezeit wächst der Wunsch so langsam zu erfahren, wie diese drei unterschiedlichen Figuren nun mit den Wünschen zusammenhängen. Die Auflösung ist spektakulär und simpel zugleich. Aber man kommt eben nicht selbst drauf. Und das ist mit das Schöne an diesem Roman.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

herrliche Romantasy

Rewitched
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Bella Blackthorn ist eine Hexe und unter den normalen Menschen eine Buchhändlerin, die sich für ihren undankbaren Chef die Beine ausreißt. Bis sie mit 30 Jahren vor den Hexenzirkel zitiert wird und ihre ...

Bella Blackthorn ist eine Hexe und unter den normalen Menschen eine Buchhändlerin, die sich für ihren undankbaren Chef die Beine ausreißt. Bis sie mit 30 Jahren vor den Hexenzirkel zitiert wird und ihre Magie auf die Probe gestellt wird. Danach ist alles anders. Sie erhält einen Mentor, der angeblich etwas Schlimmes getan hat, einen gut aussehenden Wächter mit mysteriösem Wandel. Das Ganze erhält eine spezielle Dynamik als dunkle Mächte versuchen Bellas Magie zu schlucken. Ihre nichtmagische Freundin Ariane wundert sich des Öfteren über Bellas Verhalten und Bella selbst ist sehr sympathisch ebenso wie der "Unhold" Artorius.

Es fängt langsam an und wird immer anregender. London im Herbst, dazu eine Buchhandlung in irgendeinem Vorort, die etwas "Magisches" an sich zu haben scheint. Und auch hat, aber das merken die menschlichen Kunden nicht. Wer bemerkt schon Bücher, die sic hvon selbst wieder ins Regal räumen? Na, also! Die Magie webt ihr eigenes Spiel und die Figuren sind klar ausgearbeitet. Am Ende möchte man gerne den zweiten Band rund um Bella lesen Falls es einen geben sollte - wäre schön! Es ist so eine herrliche Romantasy mit allem Drum und Dran!

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Eine Familiengeschichte, die es in sich hat.

Das Flüstern der Marsch
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Ein Roman mit drei Handlungssträngen und Zeitebenen: 1964, 1994, 2024. Annemie hat ein Trauma 1964 erlitten, aber das weiß ihre Familie 2024 nicht. Es führte jedoch zu verschiedenen, kruden Verhaltensweisen. ...

Ein Roman mit drei Handlungssträngen und Zeitebenen: 1964, 1994, 2024. Annemie hat ein Trauma 1964 erlitten, aber das weiß ihre Familie 2024 nicht. Es führte jedoch zu verschiedenen, kruden Verhaltensweisen. Als ihre Enkelin

Mona 2024 zu ihren Großeltern reist, kurz vor dem 80-sten Geburtstag ihres Opas, ist Oma Annemie verschwunden. Geld, Papiere, Kleidung – alles ist noch da. Eine Suche beginnt, die Polizei sucht mit, alle kennen sich auf dem Dorf. Freyas Geschichte bildet den mittleren Strang. Und bis zum Ende weiß man nicht, was es mit ihr auf sich hat. Was ich vermutete, zerschlägt sich. Aber dann kommt eine Ahnung zur nächsten, man kommt jemandem auf die Schlichte.

Es ist ein Roman mit Tiefgang, einer, der aufmerken lässt beim Lesen. Eine Geschichte, die in sich verschachtelt ist und in der die Familie strauchelt, weil sie einen wichtigen Teil von Annemies Vergangenheit nicht kennt. Weil man solche Erlebnisse damals in den biederen 1950-er und 1960-er Jahren „unter den Teppich kehrte“.
Gut geschrieben, anregend und unaufgeregt lernt man die Familie kennen, die heutigen Mitglieder, Annemie und ihren Mann Karl, Freya und ihrer Lebensgefährtin, die Elbmarsch in Holstein.

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