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Veröffentlicht am 20.04.2026

Sehr interessanter und gut geschriebener historischer Roman

33 Place Brugmann
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Die Autorin hat mit diesem Buch ein wirklich gelungenes Debut vorgelegt, welches ich durchaus mit großem Genuss gelesen habe, wenngleich ich auch zuerst etwas Probleme hatte in ihren Schreibstil reinzukommen ...

Die Autorin hat mit diesem Buch ein wirklich gelungenes Debut vorgelegt, welches ich durchaus mit großem Genuss gelesen habe, wenngleich ich auch zuerst etwas Probleme hatte in ihren Schreibstil reinzukommen und man muss sich auch durch die ganzen Personen finden, wobei diese aber im vorderen Bereich des Buches vorgestellt werden. Die historischen Ereignisse beginnen im April 1939, gehen dann über den Zweiten Weltkrieg, bis zur Besetzung Belgiens durch Deutschland und enden im Januar 1942. Die Schicksale der Personen sind miteinander verwoben und Charlotte Sauvins, die Teenagerin, die sich ausgerechnet in den Sohn der einer jüdischen Familie im Haus verliebt, steht etwas im Mittelpunkt, auch wenn alle Bewohner zu Wort kommen.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, welches ich etwas mit "Treppe aus Papier" vergleichen würde, welches letztes Jahr erschienen ist. Dazu muss ich aber einwenden, dass ich das Buch noch etwas besser fand.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Drei Sterne für das Cover...

REM
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Das Cover ist wirklich gelungen und Fitzek ist eben Fitzek. Da erwartet man auch keine softe Psychothrillerunterhaltung. Annika Strauss kenne ich weder von ihrem Debüt her (Nachtfahrt), noch als Schauspielerin. ...

Das Cover ist wirklich gelungen und Fitzek ist eben Fitzek. Da erwartet man auch keine softe Psychothrillerunterhaltung. Annika Strauss kenne ich weder von ihrem Debüt her (Nachtfahrt), noch als Schauspielerin. Ich weiß nicht, wie sie sonst schreibt, aber das ist absolut kein Bestseller aus meiner Sicht. Okay, man wird darauf vorbereitet, dass das Horrorniveau haben soll...ja, schon, aber ansonsten...fesselte es kein bisschen. Ich hatte schon echte Problem in die Handlung reinzukommen, dann reiht sich Ereignis an Ereignis und spannend war es so gar nicht, sondern plätscherte so vor sich hin. Das verspricht alles viel, kann es aber nicht halten- ich quälte mich durch, in der Hoffung, da kommt noch der Supereffekt, die Auflösung schlechthin. Aber nö...lohnt sich nicht und ich hätte einen Bogen darum machen sollen- habe lange gezögert, das Buch zu kaufen- hätte es lassen sollen, denn das ist echt too much Horror und zu wenig spannender Thriller.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Schöne Geschichte, aber kein literarischer Meilenstein...

O Caledonia
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Die Geschichte spielt in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und die Autorin verarbeitet in dem Buch so ein bisschen ihre Kindheitserinnerungen, denn sie verbrachte selbst ihre Kindheit in ...

Die Geschichte spielt in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und die Autorin verarbeitet in dem Buch so ein bisschen ihre Kindheitserinnerungen, denn sie verbrachte selbst ihre Kindheit in einem alten Schloß. Die Hauptfigur, Janet, wird zu Anfang des Buches tot aufgefunden. Das klingt schon einmal spannend, denn wer könnte sie ermordet haben? Vieles liegt nahe, denn die Eltern kamen mit dem Mädchen nicht zurecht, welches stets aufbegehrt, eher introvertiert ist, nur zu ihren Tieren und der Nanny ein inniges Verhältnis hat...gleichzeitig lebt Janet ihren unterschwelligen Aggressionen offen aus, so, wenn sie gemeinsam mit dem kleinen Bruder die Schwester, noch ein Baby, mitsamt ihrem Kinderwagen unter Laub im Garten begräbt...die Atmosphäre ist düster, aber der Funke wollte bei mir nicht wirklich überspringen. "Caledonia" ist der alte Name für Schottland, wo die Geschichte spielt, das Schloß ist zugig, düster, leicht verfallen, die Natur rau...dennoch hat mich der Schreibstil der Autorin leider nicht begeistern können, wenngleich ich auch gerne die Lebensgeschichte dieses Mädchens Janet, die als Teenager stirbt, lesen wollte...von Rebellion und Aufbegehren, aber das ist alles so langatmig erzählt, so, sagen wir, distanziert, dass ich mich eben nicht damit identifizieren konnte bzw. es spannend fand oder es mich begeisterte...leider.

Es handelt sich um eine Neuauflage des Buches aus den 90er Jahren und das hätte man im Klappentext erwähnen können, dann hätte ich mich nicht auf ein neues Buch gefreut, sondern mir das Buch gebraucht gekauft.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Gott weiß, ich habe es versucht...

Red Light
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Ich habe ehrlich versucht, diesem Buch eine Chance zu geben, aber das Ganze ist so dermaßen abgedroschen, so klischeehaft und oberflächlich, dass ich mich echt durchquälte. Ich bekam es geschenkt und die ...

Ich habe ehrlich versucht, diesem Buch eine Chance zu geben, aber das Ganze ist so dermaßen abgedroschen, so klischeehaft und oberflächlich, dass ich mich echt durchquälte. Ich bekam es geschenkt und die Story um den Bodyguard Stanislaw, Stas, seine Verliebtheit in eine Prostituierte, namens Amara, sein aufgebürdetes Verhältnis mit der Tochter seines Chefs Tatjana etc....es zog sich hin und die vielen Sexszenen, die natürlich bei Dark Romance gegeben sind, damit kann ich um, wie man so sagt, aber dennoch kam für mich keine wirkliche Spannung auf und ich wartete immer auf den großen Knall oder eben diese Spannung. Es wird noch einen zweiten Teil geben...ohne mich leider. Ich habe schon weitaus bessere Dark Romance gelesen und wer es mag, bitte, aber da war weder Tiefgang noch irgendwelche Sympathie für die Titelfiguren, die so oberflächlich sind...Koks, Prostituierte, Drogenmilieu, Sex...das macht noch keinen guten Roman, so wie ein eingefrorener Schneeball vom letzten Winter keine Wintergefühle aufkommen lässt.

Kurzvorstellung des Buches auf meinem youtube- Kanal "Esses literarischer Salon".

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Sehr schön geschrieben, aber superfesselnd fand ich es leider nicht

Die Reisenden der Hankyu-Bahn
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Der Gesellschaftsroman ist schon interessant gestaltet, wenngleich auch die Idee mit Reisenden in der Bahn, die sich begegnen und dann Episoden aus ihren Leben miteinander teilen, schon gut klingt. Aber ...

Der Gesellschaftsroman ist schon interessant gestaltet, wenngleich auch die Idee mit Reisenden in der Bahn, die sich begegnen und dann Episoden aus ihren Leben miteinander teilen, schon gut klingt. Aber teilweise sind diese Geschichtchen doch eher etwas eintönig gewesen und da hatte ich mehr erwartet, auch wenn alle Schicksale sich auf der Fahrt mit der Hankyu-Bahn ineinander oder miteinander verweben. Am besten fand ich die über Shoko, die verlobt ist, ihre Hochzeit plant, aber feststellen muss, dass ihr Verlobter bereits eine andere Angestellte der Firma, in der sie beide arbeiten, liebt, eine Affäre hat. Nun heiratet man und es kommt ein Kind und Shoko sinnt auf Rache...so geht sie auch als Gast zu Hochzeit, aber in einem weißen atemberaubenden Kleid, perfekt geschminkt und stiehlt der Braut die Show...die Reisenden treffen neue Lebensentschlüsse, was auch interessant war, aber mir fehlte ein bisschen mehr Pepp. Nun muss man sich aber auch auf die japanische Kultur einlassen etc.

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