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EstherStu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2020

bewegende Geschichte

Ein neues Blau
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Ich habe dieses Buch lesen wollen, weil mir Thomas Sallers Vorgänger, "Wenn Martha tanzt" ausgesprochen gut gefallen hat. Umso interessanter fand ich nun dieses Buch, dass zwar in Motiven dem Vorgänger ...

Ich habe dieses Buch lesen wollen, weil mir Thomas Sallers Vorgänger, "Wenn Martha tanzt" ausgesprochen gut gefallen hat. Umso interessanter fand ich nun dieses Buch, dass zwar in Motiven dem Vorgänger ähnelt, aber doch einen ganz anderen historischen Kontext wählt.
Im MIttelpunkt der Geschichten (es gibt zwei Handlungsstränge) stehen zum einen Lili, die in Berlin als Kindermädchen einflussreicher Menschen Einblick in die Königliche Porzellanmanufaktur erhält, und zum anderen Anja, die genau 50 Jahre später jene Lili in Berlin als alte Frau Gesellschaft leistet und ihren Geschichten von früher lauscht.
Auch wenn die Handlung zwischen Anja und Lili manchmal etwas gestelzt daher kam, fand ich den Kniff, Lilis Geschichte aus zwei Blickwinkeln zu erzählen doch sehr gelungen. Der Einblick, den man in das künstlerische Schaffen einer Porzellanmanufaktur bekam (etwas, das ich bisher nur von "Bares für Rares" kannte) war neu und aufschlussreich. DOch besonders die zeithistorischen Passagen im Berlin zu der Zeit haben mich als Berlinerin gefesselt.
Insgesamt ein gut recherchierter historischer Unterhaltungsroman.

Veröffentlicht am 11.08.2020

Zweiter Teil der spannenden Historie

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Als Berlinerin bin ich immer begeistert, neue Berliner Bücher in die Hände zu bekommen, so auch die Trilogie von Brigitte Riebe, deren zweiter Teil dies ist.
Hier verschlägt es uns ins Berlin der 50er ...

Als Berlinerin bin ich immer begeistert, neue Berliner Bücher in die Hände zu bekommen, so auch die Trilogie von Brigitte Riebe, deren zweiter Teil dies ist.
Hier verschlägt es uns ins Berlin der 50er Jahre und wieder stehen die Schwestern Silvie und Rike im Mittelpunkt. Völlig unterschiedliche Lebensentwürfe treiben die beiden an, ihr Leben in der jungen Bundesrepublik zu gestalten.
Auch in diesem Band war ich wieder ganz nah an der Handlung und dem zeitgeschichtlichen Kontext. Man taucht ein in eine Stadt geprägt sowohl von den frisch zurück liegenden Kriegsjahren als auch von dem aufkeimenden Wirtschaftswunder der 50er Jahre. Auch wenn einige Handlungsstränge vorhersehbar sind, so ist es doch ein großes Lesevergnügen und reiht sich nahtlos ein in Serien wie Kudamm.

Veröffentlicht am 11.08.2020

ehrlich und sympathisch

Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede
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Man muss kein großer Comedyfan sein, um aus diesem Buch dennoch viel zu ziehen.
Zehn Jahre nach ihrem Schlaganfall zieht Gaby Köster Bilanz aus der Zeit. Erschreckend ehrlich beschreibt sie die Krankheit ...

Man muss kein großer Comedyfan sein, um aus diesem Buch dennoch viel zu ziehen.
Zehn Jahre nach ihrem Schlaganfall zieht Gaby Köster Bilanz aus der Zeit. Erschreckend ehrlich beschreibt sie die Krankheit und ihre Folgen. Dabei verliert sie nie ihren Witz und Humor und ganz besonders nicht ihren unschlagbaren Optimismus.
Mir persönlich hat dieses Buch Kraft gegeben, weil es so vor Lebensfreude strotzte und man beim Lesen immer wieder sich selbst erinnern muss, dankbar für die eigene Gesundheit zu sein und sich auch über kleine Dinge im Leben zu freuen.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch ganz klar ein Lesetipp für Betroffene und deren Angehörige, aber auch solche, die gerne schwarz sehen im Leben.

Veröffentlicht am 11.08.2020

kleine Superhelden

Superflashboy
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Zum Inhalt:
Torben lebt in einer kreativen Familie, obwohl er doch so viel lieber ein Actionheld wäre. Dann sucht er seinen verschwundenen Freund Mehmet. Er gerät in die Superheldenstadt Hero-City, wo ...

Zum Inhalt:
Torben lebt in einer kreativen Familie, obwohl er doch so viel lieber ein Actionheld wäre. Dann sucht er seinen verschwundenen Freund Mehmet. Er gerät in die Superheldenstadt Hero-City, wo er auf sein Vorbild Superflashboy trifft, der aber eher ein Schaumschläger als ein echter Superheld ist. In dem Kloster Shao Shao müssen sie dann an dem geheimnisvollen Mr. Pi vorbei.
Was ich über das Buch denke:
Aus Erwachsenensicht gefiel mir das Buch (für ein Kinderbuch) ziemlich gut. Es ist spannend und actionreich geschrieben und trifft für mein Befinden den Geschmack junger Leser, sowohl vom Stil als auch der Thematik her.
Auch finde ich, dass wichtige Themen "cool" verpackt werden wie Freundschaft oder Loyalität. Was den Wortschatz angeht muss ich leider meinen Vorrezensenten Recht geben, auch für mich enthielt das Buch zu viele Anglizismen, wo sie nicht hätten sein müssen.

Veröffentlicht am 11.08.2020

witzige Ganovengeschichte

Die besten Tantenretter der Welt
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Im Mittelpunkt stehen Fabian und Jonas, die bei ihrer Tante Erdmute leben, die ein wenig schräg ist. Mit dieser Tante überfallen sie eine Bank und fliehen. Nachdem sie in einem Landhotel unterkommen, begegnen ...

Im Mittelpunkt stehen Fabian und Jonas, die bei ihrer Tante Erdmute leben, die ein wenig schräg ist. Mit dieser Tante überfallen sie eine Bank und fliehen. Nachdem sie in einem Landhotel unterkommen, begegnen ihnen weitere merkwürdige Personen und noch mehr geht schief, bis am Ende auch die Polizei auftaucht.
Für mich als erwachsene Leserin war das Buch trotz allem ein Riesenspaß. Die ganze Geschichte steckt so voller schrägem Witz und Ulkigkeiten, dass man auch beim Vorlesen imemr wieder mitlachen muss. Die Charaktere sind toll gezeichnet. Besonders die schräge Tante hatte sofort dutzende Sympathiepunkte bei mir, weil sie ein gutes herz hat und unkonventionelle Methoden ausprobiert.
Daher von mir eine klare Leseempfehlung!