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EstherStu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2023

über eine Mutter, die alles gibt

Für euch
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Iris Saram erzählt autobiografisch die Geschichte über ihre Familie im Köln der 80er und 90er Jahre. Die Autorin kommt bei aller Liebe aus keiner Wohlstandsfamilie. DIe Mutter arbeitet hart, wechselt immer ...

Iris Saram erzählt autobiografisch die Geschichte über ihre Familie im Köln der 80er und 90er Jahre. Die Autorin kommt bei aller Liebe aus keiner Wohlstandsfamilie. DIe Mutter arbeitet hart, wechselt immer wieder den Job, den sie sich nie aussuchen kann und die mit Scham und Überwindung verknüpft sind. Dabei verliert die Mutter nie aus den Augen, wofür sie sich jeden Tag abrackert: für ihre Familie.
Diese Geschichte ist der Bericht über das harte Leben einer Familie am Rande einer reichen Wohlstandsgesellschaft. Über Mütter, die alles für ihre Kinder tun würden, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Ich habe es fast wie eine Liebeserklärung gelesen. Mütter der Welt: Wir sehen, was ihr für uns tut! Dabei können einem an manchen Stellen fast die Tränen kommen, auch, weil immer wieder auch der rheinische Humor nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht am 06.02.2023

Geschichte über Klassenunterschiede

Connemara
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Der Inhalt des Buches hat mich sofort angesprochen: Eine Frau Ende Vierzig, die Karriere gemacht, aber trotzdem eine Familie gegründet hat (man könnte davon ausgehen, dass sie vermeintlich alles hat, wovon ...

Der Inhalt des Buches hat mich sofort angesprochen: Eine Frau Ende Vierzig, die Karriere gemacht, aber trotzdem eine Familie gegründet hat (man könnte davon ausgehen, dass sie vermeintlich alles hat, wovon die meisten modernen Frauen träumen) trifft auf eine Jugendbekanntschaft, der nie aus dem kleinen Örtchen weggekommen ist, keine Karriere machte und ein "kleines" Leben führt. Aus dieser Begegnung, die in einer Affäre mündet, erfahren wir die bitteren und harten Klassenunterschiede Frankreichs, zwischen den beiden Figuren ebenso wie zwischen erfolgreichen Menschen aus einem bestimmten Millieu im Vergleich zu hart buckelnden Aufsteigern.
Die Figuren sind durch die Detailtreue sehr authentisch gezeichnet, jedoch möchte man an keiner Stelle mit ihnen tauschen. Das Buch hat einen sehr deprimierenden Ton und trotz der literarischen Feinsinnigkeit kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen für alle, die Feelgoodlektüre suchen.

Veröffentlicht am 06.02.2023

heimelige Vorlesegeschichte

Der kleine Herr Heimlich bastelt am Glück
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Dieses wunderbare Buch habe ich für meine kleine Tochter ergattert, um es ihr während einer anstrengenden Krankheit vorzulesen. Ich muss sagen: es war genau der richtige Anlass. Hauptfigur ist der Wichtel ...

Dieses wunderbare Buch habe ich für meine kleine Tochter ergattert, um es ihr während einer anstrengenden Krankheit vorzulesen. Ich muss sagen: es war genau der richtige Anlass. Hauptfigur ist der Wichtel Heimlich, der bei einer Familie mit Kater einzieht. Dort verrichtet er all die Arbeiten, die auf einen kleinen Familienwichtel so zukommen, damit der Haussegen nicht schiefhängt.
Wir haben uns beim Vorlesen gleich in Heimlich verguckt und haben uns alsbald selbst einen Wichtel gewünscht. Die ganze GEschichte ist so voller Warmherzigkeit und Gemütlichkeit geschrieben, dass wir gar nicht mehr aufhören konnten. Die Charaktere sind sympathisch, die Geschichte sehr kindgerecht. Hinzu kommen zauberhafte Illustrationen.
Mein Fazit für dieses Vorlesebuch: Eine klare Empfehlung für Familien, die es sich gerne gemütlich machen.

Veröffentlicht am 06.02.2023

Weltgeschichte unterhaltsam und verständlich

Wie wir Menschen die Welt eroberten
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Ich habe dieses Buch gelesen, nachdem ich bereits "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Harari gelesen hatte. Was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar war: Hierbei handelt es sich wohl um ...

Ich habe dieses Buch gelesen, nachdem ich bereits "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Harari gelesen hatte. Was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar war: Hierbei handelt es sich wohl um eine Adamption des erfolgreichen Sachbuchs für Jugendliche.
Insgesamt fand ich diese Asugabe ebenfalls sehr gelungen. Wie ich es von dem Autor gewohnt war, ist die (wirklich gesamte) Weltgeschichte klar verständlich und zugleich unterhaltsam verpackt. Ich war überrascht, aus welchen Perspektiven Harari gesellschaftliches Leben und Zivilisation beleuchtet und lässt einen, selbst als erwachsene Person, vieles nochmal aus anderer Sicht sehen. Dass man dabei noch hin und wieder schmunzeln kann, macht das Buch wirklich zu einem heißen Tip. Dazu kommen tolle Illustrationen.
Mein Fazit: Für Erwachsene und Jugendliche (ich denke so ab 12) ein gelungener Geschichtstrip.

Veröffentlicht am 02.08.2022

Vom Aufwachsen auf einer Insel

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn
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Als begeisterte Sylt-Urlauberin habe ich mich auch auf diesen Titel der Autorin wieder sehr gefreut. Schon das Titelbild spricht mich an: es lässt vermuten, dass hier wieder authentische Erinnerungen einer ...

Als begeisterte Sylt-Urlauberin habe ich mich auch auf diesen Titel der Autorin wieder sehr gefreut. Schon das Titelbild spricht mich an: es lässt vermuten, dass hier wieder authentische Erinnerungen einer Sylter Jugend erzählt werden.
Und ich wurde nicht enttäuscht: die Autorin erzählt von einer leeren Insel, wie sie sie fast nicht mehr kannte, ohne Touristen, der Natur überlassen und ihren "echten" Insulanern. Der Anblick rührt die Autorin und lässt sie in Erinenrungen schwelgen an ihre eigene Jugend auf Sylt. Daran, dass diese Jugend war wie jede andere auch und doch total anders.
Als Leserin entdecke ich diese Insel, die für mich natürlich auch geprägt ist von teuren Boutiquen und Restaurants, noch einmal ganz anders. Man ist sehr nah dran an den Jugendlichen, die Schicksale gehen einem nah, aber die Sprache ist so liebevoll gewählt, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann.