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Veröffentlicht am 04.12.2025

Die kleine Raupe Nimmersatt und die schönste Zeit des Jahres

Die kleine Raupe Nimmersatt - Unser Weihnachtsbaum
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Die kleine Raupe Nimmersatt freut sich sehr, als sie den festlich geschmückten Weihnachtsbaum erblickt. Doch als sie genauer hinsieht, kann sie einige ihrer Freunde entdecken, die sich zwischen den Zweigen ...

Die kleine Raupe Nimmersatt freut sich sehr, als sie den festlich geschmückten Weihnachtsbaum erblickt. Doch als sie genauer hinsieht, kann sie einige ihrer Freunde entdecken, die sich zwischen den Zweigen und dem Schmuck versteckt haben. So flattert eine Motte an den Geschenken unter dem Baum umher, die Spinne seilt sich an einer Kugel ab, ein Glühwürmchen leuchtet mit den kleinen Lichtern um die Wette und ein Marienkäfer sitzt auf dem Stern auf der Baumspitze. So genießen sie alle den Baum auf ihre Weise und fiebern auf die Ankunft des Weihnachtsmanns hin.

Eric Carle hat in diesem Pappbilderbuch für Kinder ab zwei Jahren den Weihnachtsbaum als Ort für viele kleine Insekten gewählt. So dürfen auch die kleinsten Tiere auf den Weihnachtsmann warten und sich auf das Fest freuen. Hinter den großen Klappen können Kinder das entsprechende Tier entdecken, das zuvor in einem kurzen, gereimten Text angekündigt wird.

Für mich ist die kleine Raupe Nimmersatt immer eine schöne Erinnerung an meine eigene Kindheit, weshalb ich mich sehr über dieses Buch gefreut habe. So kann ich auch meinen Kindern diese kleine, bezaubernde und einzigartige Raupe und ihre Freunde näherbringen. Da dieses Buch sehr stabil ist, können Kinder ab zwei Jahren problemlos die Klappen selbst öffnen und die Dinge dahinter entdecken. Die Geschichte ist sehr schön, allerdings habe ich mich auf eine noch weihnachtlichere Handlung eingestellt und war daher ein wenig enttäuscht, dass die Tiere nur auf dem Weihnachtsbaum leben, aber selbst keinen Anteil am Schmücken des Baumes haben oder ähnliches.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Lexies Erbe

Mein Dezember mit dir
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Lexie ist stolz darauf, dass all ihre Habe in zwei Taschen verstaut werden kann. Denn nur so gelingt es ihr, regelmäßig ihre Arbeit und die dazugehörigen Wohnorte zu wechseln. So lebt sie momentan in den ...

Lexie ist stolz darauf, dass all ihre Habe in zwei Taschen verstaut werden kann. Denn nur so gelingt es ihr, regelmäßig ihre Arbeit und die dazugehörigen Wohnorte zu wechseln. So lebt sie momentan in den Alpen in Österreich und betreut zwei Kinder im Chalet der Familie. Doch als sie die Nachricht bekommt, dass ihr Vater verstorben ist, holt die Vergangenheit sie ein. Denn sie hat ihren Vater in den letzten Jahren nie gesehen, hat er die Familie doch verlassen als sie erst sieben Jahre alt war, um mit einer neuen Frau neuanzufangen. Auch zu ihrer Halbschwester Rachel pflegt sie keinen Kontakt. Umso überraschender ist das Erbe, das ihr Vater ihr hinterlässt. Gemeinsam mit Theo, einem treuen Angestellten seines Reiseunternehmens in Bath, erbt sie die Firma zur Hälfte. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ein Jahr gemeinsam die Leitung übernehmen und Gewinne erzielen. Erst dann ist es möglich, das Unternehmen zu verkaufen. Lexie lässt sich zähneknirschend darauf ein, denn das Testament lässt ihr keine andere Wahl. Auch mit Theo ist alles sehr kompliziert, ist er doch alles andere als freundlich zu ihr. Aber ihre Beziehung ändert sich und Lexie kann plötzlich nur noch an Theo denken...

Emily Stone hat einen kurzweiligen und unterhaltsamen Erzählstil, der auf keiner Seite Langeweile aufkommen lässt. Ihre beiden Protagonisten Lexie und Theo sind sehr sympathisch und stehlen sich mit ihren kleinen Wortgefechten in die Herzen der Leser. Natürlich ist dann schnell absehbar, wie das Ende des Romans sein wird, was aber gar nicht stört. Neben dieser romantischen Story kommt auch die Reiselust nicht zu kurz und die Trips in fremde Städte sind interessant und entfachen Fernweh.

Ich mochte den Roman total gerne und haben die romantischen und unterhaltsamen, wie auch die ernsten Szenen begeistert gelesen. Die Mischung aus Romantik, Trauer, Reisen und Selbstfindung ist perfekt gelungen und hat mir wunderbare Lesestunden beschert. Obwohl das Cover und der Titel auf einen Winterroman hindeuten, finde ich, dass der Roman nicht unbedingt in diese Kategorie einzuordnen ist, sondern ganzjährig eine schöne Lesezeit schenkt.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Eine wimmelige Weihnachtszeit

Mein Weihnachts-Wimmelbuch
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Mit dem Beginn der Weihnachtszeit ist auch der Schnee gekommen. So haben Kinder und Erwachsene viel Spaß beim Schlitten fahren, auf dem Weihnachtsmarkt oder am zugefrorenen See. Aber auch im Einkaufszentrum ...

Mit dem Beginn der Weihnachtszeit ist auch der Schnee gekommen. So haben Kinder und Erwachsene viel Spaß beim Schlitten fahren, auf dem Weihnachtsmarkt oder am zugefrorenen See. Aber auch im Einkaufszentrum und in der Stadt ist viel los und viele Menschen erledigen ihre Einkäufe. Die Kinder in der Kita dürfen aber auch eine Weihnachtsfeier mit den Eltern feiern.

Sandra Reckers zeigt die wimmelige Weihnachtszeit auf eine unterhaltsame und farbenfrohe Weise. Auf jeder Seite haben sich Finn, Emma und der Weihnachtsmann versteckt und können gesucht werden. Aufgrund des kleinen Formats passt das Buch in jede Tasche und ist mit seinen Pappseiten sehr stabil und langlebig.

Meine Tochter, meine Neffen und ich lieben die Wimmelbücher von Sandra Reckers, denn der Zeichenstil ist einzigartig und immer kunterbunt. Auch die Geschichten, die sie auf den einzelnen Seiten erzählt sind lustig und vielfältig. Diese kleinere Ausgabe begeistert mich sehr, denn sie eignet sich wunderbar als kleines Mitbringsel oder Nikolausgeschenk.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Weihnachten in den französischen Alpen

Winterzauber in den Alpen
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Orla liebt ihren Job als Reisejournalistin und reist auf der Suche nach selten Tierarten rund um den Kontinent. Doch diesmal überfällt ihre Chefin sie mit einem sehr spontanen Auftrag. Bereits am nächsten ...

Orla liebt ihren Job als Reisejournalistin und reist auf der Suche nach selten Tierarten rund um den Kontinent. Doch diesmal überfällt ihre Chefin sie mit einem sehr spontanen Auftrag. Bereits am nächsten Tag soll sie schon in Frankreich sein und eine Reportage über ein trächtiges Rentier in einem abgelegenen Bergdorf mitten in den französischen Alpen schreiben. Dabei hat Orla genug mit ihren Eltern zu tun, trinkt ihr Vater doch zu viel Alkohol und ihre Mutter macht sich ständig Sorgen um ihn und um Orlas kleine Schwester Erin, die mit ihren sechzehn Jahren nur noch am Handy hängt, um mit ihrem neuen Freund zu schreiben. Deshalb nimmt Orla Erin mit auf die Geschäftsreise und hofft, dass sie eine gute Zeit zusammen verbringen können. In Saint-Chambéry angekommen ist aber alles anders als erwartet, denn bereits die Fahrt hat es in sich und nach einem kleinen Autounfall müssen sie die letzte Meile zu Fuß gehen. Dabei werden sie von einem eher wortkargen, aber durchaus attraktiven Mann begleitet, der leider noch öfter in Orlas Nähe auftauchen wird. Ihr Zimmer bei Delphine ist auch sehr gewöhnungsbedürftig und wirkt eher nicht wie ein gemütliches Hotelzimmer, sondern eher wie ein stinknormales Gäste- und Abstellzimmer. Erin und Orla wissen nicht, ob sie lange bleiben können und wollen. Denn natürlich ist von besagtem Rentier weit und breit nichts zu sehen. Als sie aber überraschend zu Jacques, dem abweisenden Fremden vom ersten Tag, umziehen müssen, lernen die beiden Schwestern die französischen Alpen von einer anderen Seite kennen und können die Zeit immer mehr genießen.

Mandy Baggot entführt ihre Leser in diesem Winter- und Weihnachtsroman in die wilden, größtenteils unberührten französischen Alpen, mitten hinein in ein etwas spezielles kleines Dorf, das mit so einigen ganz besonderen Traditonen während der Adventszeit aufwarten kann. Die Protagonistin Orla ist eine junge Frau, die gerade mitten in beruflichem und privatem Stress steckt und deshalb so manchen Konflikt mit sich selbst ausmachen muss, was sie aber nahbarer und realistischer scheinen lässt. Auch Jacques ist nicht frei von den Schatten der Vergangenheit und gibt sich daher sehr unnahbar und mürrisch. Dank der Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptcharakteren wird ihr Handeln aber verständlicher. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig und unterhaltsam liest, ist man schneller am Ende angelangt, als man sich gewünscht hätte.

Ich fand den Roman perfekt für gemütliche Lesestunden in der warmen Wohnung. Zusammen mit einer Tasse Tee habe ich die Seiten nur so verschlungen und war leider viel zu schnell am Ende angelangt. Natürlich hätte der Roman noch ein wenig mehr Tiefe vertragen können, allerdings waren die Geschehnisse so, wie sie waren, perfekt für meine momentane Stimmung und haben mir wunderschöne Lesestunden geschenkt.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Eine Weihnachtszeit der Neuanfänge

Schneezauber über Stockholm
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Alice hat im letzten Jahr sehr zurückgezogen gelebt, was nicht zuletzt an der Corona-Pandemie lag. Allerdings hat diese alles nur verstärkt, denn seinen Anfang hat alles im Beziehungsende mit ihrem Ex-Freund ...

Alice hat im letzten Jahr sehr zurückgezogen gelebt, was nicht zuletzt an der Corona-Pandemie lag. Allerdings hat diese alles nur verstärkt, denn seinen Anfang hat alles im Beziehungsende mit ihrem Ex-Freund Sebastian und ihrem Jobverlust genommen. Denn die Schmach, die Sebastian ihr bereitet hat, konnte sie so schnell nicht vergessen und hat sich deshalb in ihrer Wohnung verkrochen. Doch nach einem Jahr merkt Alice, dass ihre Geldreserven knapp werden und sie dringend wieder Arbeit braucht. Da kommt das Jobangebot ihrer Freundin Wilma gerade zum richtigen Zeitpunkt. Denn ein bekannter Autor möchte in einem neuen Genre Fuß fassen und benötigt die Hilfe einer wirklich guten Lektorin. Alice nimmt den Job notgedrungen an und merkt, dass es ihr zunehmend Spaß macht. Was nicht nur am Roman selbst liegt, sondern auch an Samuel, der unterhaltsam, mitfühlend und vertrauensvoll ist. Kann es ihm gelingen, Alice aus ihrer Isolation zu holen und die Freude am Leben zurückzubringen?

Camilla Davidsson hat für diesen Roman eine Protagonistin gewählt, die aufgrund vieler schlechter Ereignisse im letzten Jahr verzweifelt ist und sich sehr von allem zurückgezogen hat. Da sie dank Samuel, aber auch ihrer Nachbarin und der kleinen Poppy wieder langsam ins Leben zurückfindet, hat sie schnell die Sympathien der Leser erobert. Die Leidenschaft für Feelgood-Romane ist im gesamten Buch deutlich spürbar und macht Lust auf mehr dieser Geschichten.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und fand die Idee des Romans im Roman wirklich gelungen. Allerdings hat auch diese, vorallem aufgrund der vielen Parallelen zum Leben von Alice immer wieder zu Verwirrung geführt. Leider bin ich auch nicht so warm mit Alice geworden, wie ich es mir gewünscht hätte und habe das Buch zwar gerne gelesen, war aber nicht immer so gefesselt wie erhofft und habe mich immer wieder von anderen Dingen um mich herum ablenken lassen. Daher würde ich das Buch als soliden Weihnachtsroman bezeichnen, der mich leider nicht vollkommen überzeugen konnte.

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