Der Weihnachtsmann steckt schon mitten in seinen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Als die Rentiere den Duft von seinem leckeren Eintopf riechen, wissen sie, bald geht es los. Allerdings hat das kleine ...
Der Weihnachtsmann steckt schon mitten in seinen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Als die Rentiere den Duft von seinem leckeren Eintopf riechen, wissen sie, bald geht es los. Allerdings hat das kleine Rentier Schnupfen und bekommt von all dem gar nichts mit. Deshalb läuft es auch in die falsche Richtung und bemerkt erst weit entfernt, dass es sich verlaufen hat. Aber die Maus, die gemeinsam mit dem Bären und ihren anderen Waldtierfreunden in einer Höhle schläft, hört es und gemeinsam helfen sie, das Rentier zu seiner Familie zurückzubringen.
Sharon Harmer erzählt in ihrem Pappbilderbuch die Geschichte vom kleinen Rentier, das seine Familie nicht mehr findet, kindgerecht. Ihre Sprache ist einfach und die Sätze kurz. Auch die Texte auf den einzelnen Seiten umfassen nie mehr als ein paar Sätze. Die Illustrationen sind wunderschön und enthalten nicht zu viele Details, sodass Kinder sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Uns gefällt dieses Pappbilderbuch sehr sehr gut. Denn die Geschichte bezieht sich zwar auf Weihnachten und auch der Weihnachtsmann spielt eine kleine Rolle darin, dennoch kann sie auch den ganzen restlichen Winter noch gelesen und angesehen werden, da vorallem das kleine Rentier und das Zurückbringen zu seiner Familie im Mittelpunkt stehen.
Nora ist eine erfolgreiche Literaturagentin, die für ihre Arbeit lebt. Das bedeutet auch, dass sie immer für ihre Autoren und Autorinnen da ist, diese unterstützt und immer nur das Beste für sie will. ...
Nora ist eine erfolgreiche Literaturagentin, die für ihre Arbeit lebt. Das bedeutet auch, dass sie immer für ihre Autoren und Autorinnen da ist, diese unterstützt und immer nur das Beste für sie will. Somit hat Nora auch nie feierabend, denn wer weiß schon, wann ein Klient in einer Krise steckt und ihre Unterstützung braucht. Dennoch willigt Nora schließlich ein, mit ihrer kleinen, schwangeren Schwester für einen Monat in den Urlaub zu fahren. Denn erstens konnte sie Libby noch nie etwas abschlagen und außerdem spürt sie, dass die Kluft, die im letzten halben Jahr zwischen den Schwestern entstanden ist, so vielleicht überwunden werden kann. Also machen sie sich von New York aus auf nach North Carolina, in die Kleinstadt Sunshine Falls, der Kulisse eines sehr erfolgreichen romantischen Liebesromans und Libbys Lieblingsbuch. Allerdings hätte Nora niemals damit gerechnet, dass die Stadt so verschlafen ist, die meisten Schauplätze des Romans gar nicht existieren und zuallerletzt der unsympathische Lektor Charlie Lastra dort aufgewachsen ist und gerade dort lebt. Doch nach einigen Begegnungen muss Nora zugeben, dass Charlie eigentlich gar nicht so übel ist...
Emily Henry versteht es, Liebesromane zu verfassen, die dennoch einen gewissen Tiefgang besitzen. Die Seiten fliegen dank der lockeren Sprache und dem flüssigen Schreibstil der Autorin nur so dahin. Gerade die Dialoge von Charlie und Nora sind sehr unterhaltsam und oft wirklich lustig.
Ich war anfangs wirklich gespannt, was mich bei diesem Roman wohl erwartet und war von Seite zu Seite begeisterter. Auch ich habe schon viele dieser romantischen Kleinstadt-Liebesromane gelesen und musste immer wieder schmunzeln, wenn auf diese, sich wiederholenden Klischees angespielt wird. Dennoch verbirgt sich auch hinter dieser Handlung eine gelungene Enemies-to-Lovers-Geschichte, die mir richtig gut gefallen hat.
Luise und Kalle wollen unbedingt Reiten lernen. Gemeinsam mit Sonja gehen sie deshalb auf den Hof Reiterglück. Doch bevor sie richtig ausreiten können, müssen sie ihre Ponys Cassy und Johnny erst kennenlernen. ...
Luise und Kalle wollen unbedingt Reiten lernen. Gemeinsam mit Sonja gehen sie deshalb auf den Hof Reiterglück. Doch bevor sie richtig ausreiten können, müssen sie ihre Ponys Cassy und Johnny erst kennenlernen. Das geht am besten beim geführten Reiten und Putzen. Die Reiterhofbesitzerin Sally führt sie langsam an die Pferde heran, erklärt ihnen alles Wichtige und gibt ihnen auch die erste Reitstunde. In der Reithalle können sie auch schon schnell die ersten Hufschlagfiguren und haben großen Spaß. Sogar ein Hoffest erleben sie mit und wissen schnell, dass sie noch oft auf den Hof Reiterglück kommen wollen.
Andrea Erne vermittelt in diesem "Wieso? Weshalb? Warum?"-Band ganz viel Wissen rund um das Reiten. Dank der vielen Musik, authentischen Geräusche und spannenden Geschichte wird das Wissen ganz nebenbei vermittelt. Da viele Sprecher an diesem Hörspiel mitwirken, bleibt es interessant und bereitet den Zuhörern viel Spaß.
Meine Kinder und ich haben schon eine ganze Sammlung an Büchern dieser Reihe, die Hörspiele dagegen entdecken wir gerade erst, sind aber schon jetzt große Fans von den abwechlungsreichen Geschichten, die rund um die Themen erzählt werden. Was ich faszinierend finde ist, dass mein zwölfjähriger Sohn ebenso gebannt und interessiert lauscht wie meine siebenjährige Tochter und das, wo er bisher eigentlich gar kein Interesse an Pferden gezeigt hat.
München, 1828: Die junge Komtess Isabella von Seybach ist gerade wieder von ihrer Petit Tour nach Italien zurückgekehrt. Obwohl sie nun vernünftiger und angepasster scheint als vor ihrer Abreise, täuscht ...
München, 1828: Die junge Komtess Isabella von Seybach ist gerade wieder von ihrer Petit Tour nach Italien zurückgekehrt. Obwohl sie nun vernünftiger und angepasster scheint als vor ihrer Abreise, täuscht das. Hat sie doch auf ihrer Reise die mutige und selbstbestimmte Wienerin Adeline kennengelernt und von ihr viel über das Schauspiel gelernt, denn Adeline ist Schauspielerin am Wiener Hoftheater. Isabella möchte nun unbedingt am Münchener Nationaltheater vorsprechen, dazu verkleidet sie sich in einem Kleid von Adeline, trägt eine lockige, rothaarige Perücke und nennt sich Adele Neuhofer. Ihr bester Freund, Nachbar und Bruder ihrer besten Freundin Leopold von Löwenstein kennt ihre Pläne und bewundert sie für ihren Mut, unterstützt sie aber auch in allen Dingen. Da Isabella weiß, dass sie nun nur in diesem einen Jahr als Debütantin und bis zu ihrer Heirat mit einem vielversprechenden Adeligen, Zeit hat, um ihre Träume vom Theater und einer Rolle auf der Bühne auszuleben, stürzt sie sich in dieses Abenteuer und hat die treue Gouvernante Nanette immer an und auf ihrer Seite. Doch obwohl sie so beschäftigt ist mit dem Lernen von neuen Rollen und der Vorbereitung auf die vielen Bälle, die nun anstehen, bemerkt sie, dass sie die Pläne Leopolds, die gute Partie Julie von Hegenberg zu ehelichen, nicht gutheißt und immer wieder Eifersucht auf die elfengleiche Julie verspürt...
Das Autorinnen-Quartett, das hinter Hannah Conrad steckt, hat in diesem dritten Teil der Reihe das dritte Kind und Nesthäkchen Isabella zur Hauptperson gewählt. Isabella ist eine starke junge Frau, die etwas hin- und hergerissen ist zwischen ihren Träumen, ihr Leben als Schauspielerin zu verbringen oder die Pläne ihrer Familie zu verwirklichen, eine gute Partie zu heiraten und einen eigenen Hausstand zu gründen. Aber auch Leopold durchlebt viele innere Konflikte, denn eigentlich widerstrebt ihm eine Ehe, dennoch möchte er zum Erhalt seiner Familie beitragen, was nur mit einer Ehefrau und eigenen Kindern möglich ist. So stellen sich den Lesern immer wieder neue Fragen und das Interesse am Fortgang der Handlung bleibt immer groß. Die Erzählweise aus den Perspektiven von Isabella und Leopold macht den Roman zusätzlich interessant und fördert die Neugier auf den Fortgang der gesamten Geschichte.
Bereits vor einiger Zeit habe ich die beiden ersten Teile der Reihe beendet und war nun schon sehr gespannt auf die Geschichte von Isabella und Leopold. Obwohl ich sagen muss, dass dieser dritte Band mich nicht ganz so sehr fesseln konnte, wie seine Vorgängerromane, war ich doch hoch erfreut, endlich mehr über die beiden Protagonisten zu erfahren. Es gefällt mir sehr gut, wie Isabella agiert, aber dennoch für ihre persönliche Situation passend realistisch handelt. Auch Leopold mochte ich schon in den vorherigen Bänden, was sich nun nur noch verstärkt hat. Leider gibt es nur noch einen Teil, was ich schon jetzt schade finde, denn am liebsten würde ich immer wieder zur Familie Seybach zurückkehren, fühlt es sich doch immer wieder wie eine Rückkehr nach Hause an.
Ayşe Şen ist seit vier Jahren mit ihrem Kanal "Aysens Kitchen" bei Instagram aktiv. Damals hat sie nur sehr zögerlich ihr erstes Rezept veröffentlicht, doch dann so viel Anklang gefunden, dass sie mittlerweile ...
Ayşe Şen ist seit vier Jahren mit ihrem Kanal "Aysens Kitchen" bei Instagram aktiv. Damals hat sie nur sehr zögerlich ihr erstes Rezept veröffentlicht, doch dann so viel Anklang gefunden, dass sie mittlerweile 1,8 Millionen Follower hat. Ihre Küche vereint die deutsche und die türkische Küche miteinander, sodass viele Rezepte auf den ersten Blick altbekannt erscheinen, nach dem Nachkochen aber klar wird, dass Ayşe ihre ganz eigene Note hinzugefügt hat.
Der Aufbau des Kochbuches ist ganz klassisch, so beginnt Ayşe mit einem Vorwort und einer kurzen Einführung, um dann mit den Vorspeisen zu starten, gefolgt von Salaten, Hauptspeisen, Gebäck, Kuchen und kleinen Köstlichkeiten und am Ende stellt sie im Nachwort sogar noch ausführlich ihr gesamtes Team vor. Die Rezepte selbst sind alle gleich aufgebaut, sodass auf den ersten Blick die Stückzahl oder Gesamtmenge, die Zubereitungszeit, eventuelle Wartezeiten und die Einstellung des Backofens ersichtlich sind. Auch die Zutaten sind übersichtlich am linken Seitenrand aufgelistet. Die Rezeptschritte sind sehr genau, aber dennoch übersichtlich und gut verständlich. Teilweise enthalten die Rezepte sogar Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die mit vielen Fotografien versehen sind. Um Lust auf die Gerichte zu machen, gibt es zu jedem von ihnen ein sehr hochwertiges und schönes Foto.
Meine Familie und ich lieben die einfache Küche, die aber durch kleine Besonderheiten oder neue Geschmäcker überzeugt. Schon nach dem ersten Durchblättern hatte ich eine große Menge an Post-its auf die einzelnen Seiten geklebt und wusste gar nicht, mit welchem Rezept ich denn als erstes Starten möchte. Letztendlich ist es der Bauerntopf geworden und wir waren begeistert, denn wir waren schnell mit dem Kochen fertig, die Zubereitung war total einfach und der Ergebnis unheimlich lecker. Ähnlich erging es uns dann auch mit den anderen Gerichten, die wir noch gekocht haben. Am allerbesten fanden wir dann aber die Hähnchenpfanne mit getrockneten Tomaten und Spinat, beinahe ebenso lecker wie die Kichererbsenpfanne aus dem Backofen und die Frikadellen mit Soße. Für mich persönlich war der weiße Schokoladenpudding mit Sauerkirschsoße eine Überraschung, denn bisher habe ich noch nie Pudding selbst gemacht, obwohl es augenscheinlich ja wirklich total einfach ist. Insgesamt haben wir dann neun Rezepte ausprobiert, alle haben einwandfrei geklappt und super geschmeckt! Da ich noch viele weitere Gerichte probieren möchte, erhält das Buch einen Platz ganz vorne im Kochbücherregal und ist ein klares Highlight!