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Veröffentlicht am 05.05.2023

Strobel, Arno - Das Rachespiel

Das Rachespiel
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Vorab: Meine Erwartungen
Dies ist mein allererstes Buch von Arno Strobel. Dass ich Thriller lese, ist tatsächlich noch nicht so lange her.. aber der Aufdruck "Psychothriller" lockt mich dann doch.
Erste ...

Vorab: Meine Erwartungen
Dies ist mein allererstes Buch von Arno Strobel. Dass ich Thriller lese, ist tatsächlich noch nicht so lange her.. aber der Aufdruck "Psychothriller" lockt mich dann doch.
Erste Erfahrungen mit Arno hatte ich jedoch bereits in "Fremd", dem Buch, das er zusammen mit Ursula Poznanski veröffentlicht hat.
Außerdem habe ich bei diesem Buch noch keinen Blick auf den Klappentext geworfen... ich springe also komplett in das kalte Wasser.

Cover und Titel
Das Cover ist schlicht und schwarz gehalten, so wie es sich für einen Thriller gehört. Wer die Bücher von Arno kennt, weiß, dass alle seine Einzelbände in diesem Stil veröffentlicht worden sind. Daher finde ich die Gestaltung sehr passend.
Genau so ergeht es mir mit dem Titel. Auch hier sind die Einzelbände aufeinander abgestimmt und bestehen alle aus einem Artikel und einem Subjektiv. Gefällt mir persönlich ganz gut.

Meine Meinung
Über einen kurzen Einstieg lernen wir Leser unseren Protagonisten Frank kennen, der als IT-ler in einer eignen Firma arbeitet. Was mir hier persönlich sehr gut gefällt... wir kommen zwar nach und nach mit weiteren Charakteren in Berührung... unser Fokus liegt jedoch die meiste Zeit auf Frank.
Bereits auf den ersten Seiten muss Frank sich mit seiner Vergangenheit auseinander setzen und im gleichen Kontext mit seinem Freundeskreis, den er als 13-jähriger Junge hatte.
Seit über 30 Jahren, tragen diese 4 Personen ein Geheimnis mit sich herum, das sich nun rächen will.
Bedroht werden die Familien unserer Protagonisten. Sie werden zu einem einsamen Bunker gelockt, in dem sie über Nacht eingesperrt werden, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen - wenn sie ihr eigenes Leben und das ihrer Familien retten wollen.
Der wichtigste Punkt - Wer trägt die Schuld?
Der Knackpunkt ist also, dass unsere Protagonisten - Frank und seine ehemaligen Freunde - eine gesamte Nacht alleine zusammen verbringen. Keiner weiß etwas über den anderen. Jeder könnte für diese Bedrohung verantwortlich sein und jeder verdächtigt jeden.
Dass diese Nacht nervenaufreibend wird und irgendwann der Instinkt zu überleben aktiviert wird... ist also vorprogrammiert.
Spannung, eine aufreibende Story und ein eleganter Schreibstil. Eine klasse Mischung, die den Leser mitfiebern lassen.
Ich habe recht schnell in die Story reingefunden, konnte mit den Protagonisten und ihren Geschichten mitfühlen. Gemein wird es, wenn neue Hinweise auftauchen, aus der Vergangenheit, wie aus der Gegenwart, die den Leser genau so verwirren, wie unsere Protagonisten.

Fazit
Eine spannende Story, die mich sehr fesseln konnte, und die mich neugierig auf weitere Bücher von Arno Strobel gemacht hat!
Relativ fix habe ich mit Frank mitgefiebert und mitgeknobelt, wer hinter der Bedrohung stecken könnte - und am Ende kam dennoch alles anders.

Empfehlung
Ich denke mal, dass jeder Thriller-Liebhaber hier ein Buch für sich finden wird! Mir gefallen unter anderem die Bücher von Wulf Dorn und Sebastian Fitzek sehr gut.

Veröffentlicht am 05.05.2023

Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer
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Vorab: Meine Erwartungen
Wir haben hier eine absolut schwierige Geschichte. Das mag ich zwischendurch jedoch sehr gerne.

Meine Meinung
Ein Buch, aus dem man viel mitnehmen kann - von Beginn an gab es ...

Vorab: Meine Erwartungen
Wir haben hier eine absolut schwierige Geschichte. Das mag ich zwischendurch jedoch sehr gerne.

Meine Meinung
Ein Buch, aus dem man viel mitnehmen kann - von Beginn an gab es unheimlich viele tolle Zitate, die mich berührt haben und die ich mir rausgeschrieben habe.
Während des Lesens habe ich mir die Playlist angehört, die hinten im Buch zu finden ist. Das Lesen wird hier um einiges intensiver. Man ist direkt mit im Geschehen und da Musik ein Emotionsträger ist, ist man komplett mit dem Moment verbunden.

Das Leben geht irgendwann zu Ende. Im Normalfall eher später, für einige jedoch auch schon früher.
So oder so - die Zeit, die uns allen bleibt, ist bemessen. Zeit ist eine Ressource von der wir nicht unendlich viel haben.
Im Grunde ist das auch den meisten von uns bewusst.. doch nur die wenigsten von uns leben auch dementsprechend.
Dabei geht es nicht darum, dass jeder Tag gelebt wird, als wäre es der letzte. Bei den meisten von uns ist das einfach nicht der Fall und zumindest mit einem Auge sollte man die Zukunft im Blick haben.
Worum es geht ist, die Momente, die wir haben, bewusst zu leben. Die Zeit bewusst zu genießen und die positiven Dinge mitzunehmen.
Macht also mehr von den Dingen, die euch glücklich machen. Vielleicht ist das nicht mehr ewig möglich, also tut es solange ihr es könnt.
Es ist immer gut, einen Ausgleich zu all dem unvermeidbaren Stress in unserem Leben zu haben.
"Mein bester letzter Sommer" hat mich dies noch einmal bewusst werden lassen.

Fazit
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Vermutlich werde ich es irgendwann ein zweites Mal lesen.


Zitat
"Ich wähle die Illusion. Das Leben in der Seifenblase. Und das, obwohl sie vermutlich schon sehr bald platzen wird. Ich will einfach leben - zumindest solange ich das noch kann."
- Seite 51

Veröffentlicht am 05.05.2023

Mein Sommer auf dem Mond

Mein Sommer auf dem Mond
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Vorab: Meine Erwartungen
Wir haben hier eine absolut schwierige Geschichte. Das mag ich zwischendurch jedoch sehr gerne.

Meine Meinung
Ein Buch, aus dem man viel mitnehmen kann - von Beginn an gab es ...

Vorab: Meine Erwartungen
Wir haben hier eine absolut schwierige Geschichte. Das mag ich zwischendurch jedoch sehr gerne.

Meine Meinung
Ein Buch, aus dem man viel mitnehmen kann - von Beginn an gab es unheimlich viele tolle Zitate, die mich berührt haben und die ich mir rausgeschrieben habe.
Während des Lesens habe ich mir die Playlist angehört, die hinten im Buch zu finden ist. Das Lesen wird hier um einiges intensiver. Man ist direkt mit im Geschehen und da Musik ein Emotionsträger ist, ist man komplett mit dem Moment verbunden.

Das Leben geht irgendwann zu Ende. Im Normalfall eher später, für einige jedoch auch schon früher.
So oder so - die Zeit, die uns allen bleibt, ist bemessen. Zeit ist eine Ressource von der wir nicht unendlich viel haben.
Im Grunde ist das auch den meisten von uns bewusst.. doch nur die wenigsten von uns leben auch dementsprechend.
Dabei geht es nicht darum, dass jeder Tag gelebt wird, als wäre es der letzte. Bei den meisten von uns ist das einfach nicht der Fall und zumindest mit einem Auge sollte man die Zukunft im Blick haben.
Worum es geht ist, die Momente, die wir haben, bewusst zu leben. Die Zeit bewusst zu genießen und die positiven Dinge mitzunehmen.
Macht also mehr von den Dingen, die euch glücklich machen. Vielleicht ist das nicht mehr ewig möglich, also tut es solange ihr es könnt.
Es ist immer gut, einen Ausgleich zu all dem unvermeidbaren Stress in unserem Leben zu haben.
"Mein bester letzter Sommer" hat mich dies noch einmal bewusst werden lassen.

Fazit
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Vermutlich werde ich es irgendwann ein zweites Mal lesen.


Zitat
"Ich wähle die Illusion. Das Leben in der Seifenblase. Und das, obwohl sie vermutlich schon sehr bald platzen wird. Ich will einfach leben - zumindest solange ich das noch kann."
- Seite 51

Veröffentlicht am 05.05.2023

Arena

Arena
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Vorab: Meine Erwartungen
Wie gesagt.. ich bin eine begeisterte Gamerin und hier befindet sich die Gamingszene mitten im Sprung in ein neues Level!
Virtual Reality, Augmented Reality... all diese Themen ...

Vorab: Meine Erwartungen
Wie gesagt.. ich bin eine begeisterte Gamerin und hier befindet sich die Gamingszene mitten im Sprung in ein neues Level!
Virtual Reality, Augmented Reality... all diese Themen liegen gar nicht mehr in all zu weiter Ferne. In "Arena" scheinen diese Themen vereint worden zu sein und das Thema e-sports wird ganz groß geschrieben.
Ich bin total gespannt auf die Story und die Welt, die uns die Autorin näher bringt.


Meine Meinung
Ein sehr interessantes Thema, das derzeit ja auch mehr als aktuell ist. Den Schreibstil finde ich persönlich super flüssig, sodass die Seiten sich gut weglesen lassen. Die Welt wird detailreich beschrieben, der Leser kann sich also sehr gut reinfühlen.
Ein absolutes Muss für Gaming Fans! Sowohl die positiven Seiten, als auch die negativen Seiten der VR wird hier aufgezeigt und zugleich wird ein interessanter Blickwinkel aus das "reale" Leben eröffnet. Mir persönlich ist es sogar gelungen, für mich selbst etwas aus dem Buch mitzunehmen.

Veröffentlicht am 05.05.2023

Fitzek, Sebastian - Flugangst 7A

Flugangst 7A
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Vorab: Meine Erwartungen
Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, da Thriller noch nicht lange zu meinen Genres zählen... die Bücher, die ich jedoch gelesen habe, haben mir ...

Vorab: Meine Erwartungen
Ich habe bisher noch nicht viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, da Thriller noch nicht lange zu meinen Genres zählen... die Bücher, die ich jedoch gelesen habe, haben mir sehr gefallen. Auch von Flugangst 7A erhoffe ich mir eine psychologisch tiefe Story, mit Blicken in den menschlichen Verstand.
Da ich gemeinsam mit Freunden in einer kleinen Leserunde lese, wird es bestimmt noch besser!

Cover und Titel
Das Cover ist meiner Meinung nach wunderbar getroffen worden. Ich finde es schön, dass man sehen kann, wie viel Mühe investiert worden ist. Zum einen ist das Design passend zu einer Flugzeugtür gewählt worden und gleichzeitig kann man die Umrisse der Tür fühlen, wenn man über den Umschlag streicht.
Der Titel ist ein Hinweis auf den Sitzplatz 7A, der eine bestimmte Rolle einnimmt.

Meine Meinung
Ich lese Thriller eher selten. Immer mal wieder ist mir jedoch danach - so wie in diesem Fall.
Von Sebastian erwarte ich mittlerweile immer einen bestimmten Spannungsgrad. Und auch hier hat er nicht lange gewartet - innerhalb von Sekunden, befindet sich der Leser mitten im Geschehen!
Aus der Ich Perspektive, begleiten wir den Protagonisten Mats Krüger auf seiner Flugreise von Buenos Aires nach Berlin. Auch wenn wir noch einiges über das Hintergrundgeschehen erfahren, ist dies quasi der Ort der Handlung - das Flugzeug.
Wie so häufig in Thrillern, ist unser Protagonist ein Psychiater. In diesem Fall trifft er durch Zufall wieder auf alte Patienten und wird mit den Problemen anderer konfrontiert.
Mithilfe einiger Perspektivwechsel und der Sicht anderer beteiligten Personen, wird dem Leser das Geschehen am Boden näher gebracht.
Es passieren viele Dinge in relativ kurzer Zeit, so dass dem Leser kaum Zeit bleibt, um zu verschnaufen. Dank einiger Cliffhanger, wird die Spannung noch weiter untermalt.
Ich musste das Buch gezwungenermaßen ab und an zur Seite legen, da ich mit so viel Spannung nicht gut umgehen kann - was meiner Meinung nach jedoch für diesen Thriller spricht.
Der Lesefluss war gut. Die Seiten fliegen nur so dahin und auf den letzten 120 Seiten konnte selbst ich das Buch dann schließlich nicht mehr aus der Hand legen.
Über das Thema und den Ambitionen, die unseren Protagonisten schlussendlich in diese Lage treiben, lässt sich streiten.. Ich muss gestehen, dass ich da in manchen Punkten die Meinungen nicht ganz ernst nehmen konnte.
Was mir jedoch unheimlich gut gefallen hat, war die Kombination aus Psychologie und Flugzeugterror. Beide sind in der heutigen Zeit wichtige Punkte, die es sich durchaus zu verarbeiten lohnt.

Fazit
Auch wenn es sich hierbei nicht zwingend um Fitzek's besten Thriller handelt, so hatte ich dennoch ein paar gute Lesestunden. Ich konnte in die Geschichte abtauchen und bin mitgezogen worden. Ich habe neue Seiten der Abgründe der menschlichen Psyche kennengelernt und herausgefunden wozu Menschen fähig sind, wenn sie und ihre Liebsten um ihr Leben kämpfen müssen.

Empfehlung
Wenn ihr ein Thriller und Fitzek Fan seid, dürft ihr gerne zu diesem Buch greifen! Wenn ihr Flugangst habt, würde ich euch eventuell davon abraten, da es hier und da den ein oder anderen Trigger geben könnte.. :D