Spannende Jagd nach geheimen Forschungen und internationalen Intrigen
Die Übermacht. Nominiert für den GLAUSER 2025 in der Kategorie bestes DebütIn einem Thriller, der von geheimen Forschungen und internationalen Intrigen handelt, steht eine chinesische Wissenschaftlerin im Mittelpunkt. Sie arbeitet für ein deutsch-chinesisches Joint Venture und ...
In einem Thriller, der von geheimen Forschungen und internationalen Intrigen handelt, steht eine chinesische Wissenschaftlerin im Mittelpunkt. Sie arbeitet für ein deutsch-chinesisches Joint Venture und plant, ein großes Geheimnis im Fernsehen zu enthüllen. Doch bevor sie dazu kommt, stirbt sie unter mysteriösen Umständen. Robert Forster, ein ehemaliger Geheimdienstler, wird beauftragt, den Fall zu untersuchen. Doch der chinesische Geheimdienst sorgt dafür, dass der Leichnam ohne Obduktion zurück nach China geschickt wird, was Forster vor ein Rätsel stellt. In China erhält Unternehmer Lee die Nachricht vom Tod der Wissenschaftlerin und begibt sich nach Berlin. Dort stößt auch Maria, die Nichte der Verstorbenen, auf seltsame Nachrichten und ein USB-Stick, den ihre Tante ihr vor ihrem Tod hinterlassen hat. Schon bald befindet sich eine Gruppe auf der Jagd nach dem geheimen Wissen, das die verstorbene Wissenschaftlerin hinterlassen hat.
Das Cover des Thrillers „Die Übermacht“ von Stefan Grebe deutet bereits darauf hin, dass China eine zentrale Rolle spielt. Die grafische Darstellung lässt erahnen, dass das Thema tiefgründiger und komplexer ist. Die Einführung der Hauptfiguren zu Beginn des Buches gefiel mir sehr gut, ebenso wie der Aufbau der Spannung. Der Roman wechselt geschickt zwischen verschiedenen Handlungsorten und -perspektiven, was das Interesse der Leser ständig aufrechterhält. Obwohl das Thema zu Beginn klar war, blieb die wahre Bedeutung des Geheimnisses lange unklar, was die Spannung steigert. Die unterschiedlichen Handlungsstränge wurden sehr gut entwickelt und zum Ende hin meisterhaft miteinander verbunden. Der Spannungsbogen wurde geschickt aufgebaut.
Was die Geschichte selbst betrifft, sind die dargestellten Aktivitäten durchaus bedrohlich und erscheinen in diesem Kontext durchaus glaubwürdig, was den Thriller besonders spannend macht. Es wird gezeigt, wie skrupellos China vorgeht, um seinen Einfluss auszubauen, und das Szenario ist zwar fiktiv, aber dennoch erschreckend realistisch.
Insgesamt fand ich den Thriller sehr fesselnd und das Thema äußerst interessant. Es hat mich gut unterhalten, und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für solche Geschichten interessiert.