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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Blick in die Zukunft

In fünf Jahren
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Ich habe das Buch "In fünf Jahren" von Rebecca Serle von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen.

Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich, es geht um eine erfolgreiche Anwältin, die ihr Leben genau ...

Ich habe das Buch "In fünf Jahren" von Rebecca Serle von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen.

Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich, es geht um eine erfolgreiche Anwältin, die ihr Leben genau getaktet hat.
Und was das angeht, hat mich das Buch nicht enttäuscht. Was mich allerdings überrascht hat, war die Entwicklung in Dannies Liebesleben und auch die sehr besondere Freundschaft zu Ihrer Kindheitsfreundin Bella.

Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, so dass man viel von Ihren Gedanken und Erinnerungen erfährt.
Es geht um eine junge Frau, die die Chance auf ihren Traumjob bei ihrem Wunscharbeitgeber hat und in dem Interview nach ihrem 5-Jahres-Plan gefragt wird, den sie als fast zwanghafte Perfektionistin natürlich schon durchgetaktet hat - nicht nur ihr Arbeitsleben, sondern auch ihr Liebesleben. Ein Traum danach deutete an, dass es alles anders kommen kann, als sie das für sich geplant hat. Wie wird Dannies Leben in 5 Jahren aussehen? Genau wie sie es sich erhofft oder wird es doch so sein wie in ihrem Traum?

Nach der ersten Hälfte des Buches war ich mir noch nicht sicher, wie ich das Buch finde und habe erst einmal ein anderes Buch gelesen.
Als ich dann zu diesem Buch zurückkehrte, hat es mich total mitgerissen.
Im Vergleich zur ersten Buchhälfte gab es nun mehr Emotionen. Mehr Liebe, mehr Freundschaft und auch mehr Spannung. Ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Da waren auf einmal so viele Emotionen.
Am Ende sind meine Augen nicht trocken geblieben.

Besonders gefällt es mir, wie die Autorin auch den Nebencharakteren eine Geschichte und einen wirklichen Charakter gegeben hat. Dies war alles stimmig und man konnte sich in jeden Charakter versetzen.

Falls ihr mitten im Buch seid und überlegt, ob ihr das Buch zuende lesen solltet, kann ich es euch nur empfehlen. Es wird definitiv richtig gut.
Ich hätte gern 5 Sterne gegeben, aber die lang gezogene erste Buchhälfte hält mich davon ab, auch wenn es teilweise wichtig für die restliche Geschichte war.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Zu schnell vorbei

Unpredictable
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Unpredictable war das erste Buch, welches ich von Mandy Pötzch gelesen habe.
Ich habe es mir ausgesucht, weil es um eine junge Frau in der IT-Branche geht und ich selber auch in der IT-Branche tätig bin.

Die ...

Unpredictable war das erste Buch, welches ich von Mandy Pötzch gelesen habe.
Ich habe es mir ausgesucht, weil es um eine junge Frau in der IT-Branche geht und ich selber auch in der IT-Branche tätig bin.

Die junge Projektleiterin Olivia wollte eigentlich für ein Ausslandsjahr nach New York. Sort angekommen erfährt sie allerdings, dass sie in dem ruhigen Örtchen Yellow Creek nahe der Rocky Mounatins eingesetzt wird Das war leider gar nicht ihr Plan und auch den Einstieg in den Job dort hat sie sich einfacher vorgestellt. Wie wird das Jahr verlaufen? Wir sie Freunde finden? Wird sie im Job gut ankommen? Wird sie doch noch nach New York versetzt? Und wer ist dieser Typ, in dem sie ständig reinläuft?

Das Buch ist aus der Sicht der zwei Protagonisten geschrieben und ab und zu sind Textnachrichten angezeigt, was ich persönlich gerne mag.

Das Setting in der Nähe von den Rocky Mountains hat mir sehr gefallen und ich habs etwas bereut das Buch nicht im Winter gelesen zu haben, obwohl es ja in einem kompletten Jahr spielt.

Die Charaktere sind total authentisch dargestellt und auch die Nebencharaktere haben kleine Geschichten, so dass es nicht wirkt als würde sich alles um die Protagonisten drehen.
Wobei hier noch mehr Potenzial bei dem Liebesleben von mindestens vier der Nebencharakteren wäre.
Lisa, die beste Freundin finde ich persönlich sehr stark, da sie auch fremden Menschen ihre Meinung sagt, wenn ihr was nicht passt. Wobei ich wahrscheinlich lieber Zoe als beste Freundin hätte.

Leider hat dieses Buch wieder diesen sehr ausgeprägten "Liebe auf den Ersten Blick"-Touch, wo gleich die Haut kribbelt, wenn man sich das erste Mal berührt, obwohl man noch nicht drei Worte miteinander gewechselt hat. Für mich ist das nicht realistisch.

Die Story ist gut, wobei ich persönlich finde, dass sie zum Ende eher schlechter wird. Man gewinnt den Eindruck, dass zum Ende hin alles schnell aufgelöst werden musste, weil nicht mehr genug Worte übrig waren.
Es gibt Situationen, die nie im Leben, so stattfinden würden, bei einem Projektabschlussmeeting, wo der Chef dabei ist. Ich möchte aber nicht spoilern.

Im zweiten Teil des Buches sind auch deutlich mehr Fehler enthalten. Auf Seite 284 fangen zum Beispiel die Wagen von Olivia an zu brennen.
Und auf Seite 237 ist Zeile 4 komplett ohne Leerschritte abgebildet, obwohl dort welche hingehören. Mich persönlich stört das eher weniger, aber es gibt Leute, die darauf achten.

Man gewinnt durch das Buch auch ein paar kleine Einblicke in die Softwareentwicklung und diese wirken sehr gut recherchiert. Ich mag die Thematisierung von Frauen in der IT-Branche und wie in dem Buch damit umgegangen wird. Mit sämtlichen Klichees.

Es wäre auch schön gewesen, wenn in dem Buch irgendowo das Tattoodesign abgebildet wäre.

Allen in allem ist es ein schönes Einzelband, wobei ich auch gerne die Geschichte von zwei anderen Charakteren aus dem Buch lesen würde.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Das perfekte Buch zum weinen

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Dieses Buch ist sooo schön..
Es wurde mir als Ugly Cry Buch vorgeschlagen und es hat sein Ziel erfüllt.
Ich habe das Buch mit im Sommerurlaub an den Strand genommen und das Buch ist leider etwas zerstörter ...

Dieses Buch ist sooo schön..
Es wurde mir als Ugly Cry Buch vorgeschlagen und es hat sein Ziel erfüllt.
Ich habe das Buch mit im Sommerurlaub an den Strand genommen und das Buch ist leider etwas zerstörter als vorher..so wie mein Herz. 😅

Die Autorin Gabriella Santos De Lima beschreibt in diesem Buch so detailliert die Charaktere und Szenen, dass man wirklich das Gefühl hat eine Mitbewohnerin von Emmie zu sein und mit nach Sardinien geflogen zu sein.

Das Setting "Sardinien im Frühjahr" hat mir besonders gefallen, das blaue kalte Meer aber auch die Lebensfreude der Sarden kam sehr gut rüber. Es wirkte alles so stimmig und so gut recherchiert.

Ich persönlich liebe es immer, wenn auch die Nebencharaktere eine Geschichte bekommen und sich nicht alles nur um die Protagonisten dreht und das ist in diesem Buch wunderbar umgesetzt.

Ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Die ehrgeizige Emmi, Den Sonnenschein Connor, den mysteriösen Sam und auch die energische Blair. Sie alle sind so greifbar gewesen beim Lesen und ich habe mit ihnen mitgeliefert, in jeder Situation egal wie aussichtslos sie war, hatte ich noch immer Hoffnung.

Nun bin ich sehr gespannt und hoffe, dass mich der zweite Band auch so mitreißt aber vielleicht nicht ganz so zerstört.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Tolles Thema

Das Geschenk
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Ich lese sehr gerne Bücher von Sebastian Fitzek und ich fand die Idee des Analphabeten als Protagonisten sehr interessant, weshalb ich mir dieses Buch gewünscht habe.

Es geht um Milan, einen jungen Erwachsenen, ...

Ich lese sehr gerne Bücher von Sebastian Fitzek und ich fand die Idee des Analphabeten als Protagonisten sehr interessant, weshalb ich mir dieses Buch gewünscht habe.

Es geht um Milan, einen jungen Erwachsenen, der sich aufgrund seines Handycaps als Krimineller seinen Unterhalt verdiente.
Bei einem seiner Coups lernt er Andra kennen, die ihm hilft einen vernünftigen Job zu erhalten. Doch obwohl sie sich über ein Jahr kennen, ist er nicht im Stande ihr seine Schwäche mitzuteilen.
Eine Schwäche, die ihm nicht nur seine Schulzeit, sein Berufsleben oder etwas simplen wie ein Restaurantbesuch zu einem Spießrutenlauf werden lässt, nein sie sorgt auch dafür, dass er nicht versteht, was dieses Mädchen mit Todesangst versucht ihm mit den Symbolen auf dem Schild mitzuteilen.

Das Buch spielt in Berlin und auf Rügen.
Rügen als Schaupltz hat mich gefreut, da ich schon dort war und in meinem Kopf entsprechende Bilder zu den Szenen erzeugt wurden.

Den Einstieg in das Buch fand ich zu brutal, selbst für Fitzekverhältnisse und im Endeffekt auch gar nicht wichtig für die Geschichte, einfach nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Wenn man bereits mehrere Fitzekbücher gelesen hat, weiß man schon, worauf man achten muss, wenn man die Wendungen erahnen möchte.
Eine der Wendungen hatte ich an einem Satz bereits erkannt und war dann aber tatsächlich am Nachlesen, ob das sein kann. Sowas gefällt mir an den Fitzekbüchern.

Allerdings ist hier eine Aktion im Buch beschrieben, die seehr unglaubwürdig ist. Und das hat für mich das ganze Buch kaputt gemacht, denn diese ist ein Hauptbestandteil des Buches und wird im wahren Leben gar keinen Sinn ergeben.

Wenn man davon und von den unnötigen Szenen in dem Anfangsraum absieht, ist das Buch gut.
Keins von Fitzeks Meisterwerken, aber ich finde es toll, dass er den Analphabeten auf der Welt eine Bühne gibt und dadurch auch für mehr Verständnis für diese Minderheit sorgt.
Dafür gibt's ein Bonusstern sonst wären es nur 3.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Hat mich leider nicht verzaubert

Rewitched
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Das Buch Rewitched hat durch das super schöne Cover und die Beschreibung sofort mein Interesse geweckt. Anhand des Covers habe ich eine gemütliche Herbst-Atmosphäre erwartet und der Text versprach meiner ...

Das Buch Rewitched hat durch das super schöne Cover und die Beschreibung sofort mein Interesse geweckt. Anhand des Covers habe ich eine gemütliche Herbst-Atmosphäre erwartet und der Text versprach meiner Meinung nach Fantasy mit einer Romance.

In dem Buch geht es um eine Hexe, die Belle genannt wird und in einer Buchhandlung arbeitet. Sie wird 30 und muss beweisen, dass sie ihre Magie verdient hat.

Das Buch ist in Erzählperspektive geschrieben, ohne Chatverläufe oder ähnliches.

An manchen Stellen wurden die Szenen total detailliert beschrieben an anderen leider gar nicht. Davon habe ich mir oft mehr gewünscht, besonders wenn es um Magie ging wäre da meiner Meinung nach oft mehr besser gewesen.

Die Protagonistin feiert ihren 30. Geburtstag in der Geschichte. Ich habe mich sehr darauf gefreut ein Buch mit einer Person in meinem Alter zu lesen. Allerdings verhält Belle sich häufiger nicht wie dreißig sondern wie 12.

Die angedeutete Romance kam eigentlich nur einmal im Buch auf. Meiner Meinung nach hätte die Autorin das ganz weglassen sollen.
Das war kein Slowburn sondern Noburn.

Die Wörter hätte sie gerne für weitere emozionale Szenen nutzen können, wie zum Beispiel als Belle sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt. Die fand ich sehr schön.

Es gibt einen Plottwist. Dieser kam für mich nicht wirklich überraschend, weil ich mir beim Lesen schon gedacht habe, dass bestimmt Szenen sonst keinen Sinn ergeben hätten allerdings gab es noch eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe.

Die Charaktere wurden nicht alle bis zum Ende übernommen. Bei manchen ergibt es Sinn aber bei einigen gibt es trotzdem Unstimmigkeiten wie bei der Mutter zum Beispiel.
Die Nebencharaktere haben kaum ein anderes Leben. Ich hatte mir mehr von Ari erhofft zu erfahren oder auch mehr von Rune.

Die Übersetzung hat leider noch eine Überarbeitung verdient. An manchen Stellen haben mich die Fehler wirklich im Lesefluss gestört.

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, da die Idee der Geschichte vielversprechend war. Leider wurde ich enttäuscht.

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