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Veröffentlicht am 29.12.2021

Guter Auftakt! Freue mich auf Band 2!

A.R.G.O.S. - Niemand lebt für immer
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Mit dem Horror-Thriller „Bermuda“ bin ich letztes Jahr auf den Autor Thomas Finn aufmerksam geworden. Da mich „Bermuda“ letztes Jahr gut unterhalten hat, war ich gespannt, wie das neue Buch des Autors ...

Mit dem Horror-Thriller „Bermuda“ bin ich letztes Jahr auf den Autor Thomas Finn aufmerksam geworden. Da mich „Bermuda“ letztes Jahr gut unterhalten hat, war ich gespannt, wie das neue Buch des Autors mit dem Titel „A.R.G.O.S – Niemand lebt für immer“ sein wird, welches noch Ende Dezember im Bastei Lübbe Verlag erschienen ist.
In diesem Buch geht es um eine strenggeheime Agentenorganisation, die sich A.R.G.O.S nennt. Mit dieser Agentenorganisation kommt die unauffällige Assistentin Lena in Kontakt, da ihr ermordeter Chef umgebracht worden ist und Teil des A.R.G.O.S-Teams war. So wird die Welt von Lena innerhalb von paar Stunden auf den Kopf gestellt, da sie Geheiminformationen um das Team nun kennt und folglich ins Visier der Killer rückt, die auch ihren Chef umgebracht haben. Zum Schutz kommt die Gruppe um den Agenten Perseus, mit der sie um den Tod ihres Chefs ermitteln. Eine wildgefährliche Jagd beginnt, die viele Opfer bringen kann.
Ich finde, dass Thomas Finn mit diesem Auftakt in eine neue Reihe einen gelungenen ersten Band konzipiert hat, welchen man auch als hollywoodreifen Actionfilm verfilmen könnte. Mit sehr unterschiedlich gestalteten Figuren begibt man sich als Leser fast durch ganz Europa, sodass es immer wieder zu Ortswechsel kommt und zugleich die Handlung attraktiv wird. Beginnend mit Budapest bis nach Mitteleuropa kommt es zu einer tollen Reise, die sich gut gelesen hat.
Die Figurenkonstellation hat mir in ihren Grundzügen sehr gut gefallen. Die Figuren weisen immer einen anderen Charakterschwerpunkt auf, sodass die Figuren einfach einzigartig sind. Egal ob Perseus, Elektra oder selbst Lena. Ich fand alle total sympathisch und einzelne Figuren zeichnen sich durch einen schrägen Humor aus, der des Öfteren mich zum Schmunzeln gebracht hat. Außerdem hat das Buch viel Spannung, sodass man als Leser vom Plot her, gefesselt werden sollte. Der einzige Aspekt, der mir nicht gefallen hat, war die lange Kapitellänge, da diese meinen Lesefluss schon ein bisschen negativ beeinflusst hat. Dies aber lediglich nur eine persönliche Meinung.
Fazit: Dem Autor Thomas Finn ist der Auftakt um A.R.G.O.S gelungen, sodass ich schon gespannt bin, wann ein zweiter Band erscheinen wird. In diesem Buch ist reichlich für Spannung, Humor sowie tolle Charaktere gesorgt. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, Tendenz nach unten.

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Zu früh gefreut

Der Gräber
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„Die wahren Monster sind Menschen. Alles andere sind nur kranke Fantasien“.
Noch im diesen Jahr ist ein neuer Thriller mit dem Titel „Der Gräber“ im Harper Collins Verlag erschienen. In diesem Buch geht ...

„Die wahren Monster sind Menschen. Alles andere sind nur kranke Fantasien“.
Noch im diesen Jahr ist ein neuer Thriller mit dem Titel „Der Gräber“ im Harper Collins Verlag erschienen. In diesem Buch geht es um eine Mordserie, die eine Stadt jedes Jahr am 6. November erschüttert. Immer an diesem Tag schlägt jemand zu, der sich durch die Erde in die Keller seiner Opfer gräbt. Nach den Taten fand die Polizei nie Hinweise. Wie aus dem Nichts erhält eine Frau namens Annika ein Manuskript, welches die Autobiographie des Gräbers sein soll. Da ihr Verlag in einer Krise steckt, entscheidet sich die Frau das Buch zu veröffentlichen. Jedoch weiß sie nicht, dass sie mit der Veröffentlichung des Buches in den Fokus des Killers gerät.
Als ich die ersten hundert Seiten dieses Thrillers gelesen habe, war ich positiv überrascht, wie mich dieses Buch innerhalb kurzer Zeit so gefesselt hat. Besonders einzelne Zitate des Serienkillers, welche immer wieder ein neues Kapitel einleiten, fand ich so enorm stark, dass ich dachte, dass dieses Buch in die Top Ten meiner Thriller-Highlights aus dem Jahr 2021 kommen wird. Doch dann kam die Wendung, wodurch das Buch immer mehr zur zähen Lektüre wurde.
Den Verlauf des Buches empfand ich als nicht gelungen. Ich hatte mir einen knallharten Thriller mit souveräner Ermittlungsarbeit sowie tollen Figuren gewünscht. Jedoch war dies nicht der Fall, da der Schwerpunkt auf die Darstellung der Psyche der Protagonistin Annika gelegt worden ist. So rückten ihre privaten Probleme in den Vordergrund, welche in meinen Augen zu intensiv und thematisiert worden sind. Man könnte meiner Meinung nach die private Seite der Protagonistin kurz anschneiden und dann nebenher immer wieder aufgreifen. Außerdem fand ich Annika als Figur sehr nervig.
Natürlich verliefen nebenbei die Ermittlungen nach dem Gräber, jedoch fand dies sekundär statt. Zudem fand ich die Ermittler*In sehr blass gezeichnet, sodass im Endeffekt mich die Ermittlungen dann nicht mehr so richtig interessiert haben. Zum Schluss hin fängt sich das Buch irgendwie noch, und erhält ein bisschen Spannung, welche durch immer wiederkehrende Mystik-Elemente verstärkt wird. Dies war dann wieder gelungen, wenn man den eher schwachen Hauptteil berücksichtigt. Deswegen kann man dieses Buch als ein Auf und Ab betiteln
Fazit: Hervorragender Start, schwacher Hauptteil und dann ein mittelmäßiger bis guter Schluss. Eine Achterbahn. Ich fand das Buch vom Erzählprinzip mit den Zitaten gelungen, jedoch fehlte es mir besonders im Hauptteil an Spannung. So konnten auch die Figuren besser ausgearbeitet worden werden. Ich bewerte das Buch mit 2,5 Sternen, Tendenz nach oben.

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Kommt nicht an das Buch aus dem letzten Jahr ran

Die folgsame Tochter
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Letztes Jahr um diese Zeit wurde Lisa Ungers Thriller „Die treue Freundin“ publiziert. Das Buch habe ich gelesen und ich empfand das Buch trotz einer ruhigen Handlung als sehr gelungen, da man so die Möglichkeit ...

Letztes Jahr um diese Zeit wurde Lisa Ungers Thriller „Die treue Freundin“ publiziert. Das Buch habe ich gelesen und ich empfand das Buch trotz einer ruhigen Handlung als sehr gelungen, da man so die Möglichkeit hatte, in die Figuren einzutauchen und die Psyche der Protagonisten noch näher kennenzulernen.

Nun erschien diesen Monat der neue Thriller von Lisa Unger mit dem Titel „Die folgsame Tochter“. Der Hype war so real, dass ich das Buch unbedingt verschlingeln wollte.
In dem Buch geht es um die Ehefrau Selena, die seit paar Jahren mit ihrem Ehemann zusammenlebt. Jedoch geht sie davon aus, dass ihr Ehemann sie mit der Babysitterin betrügt. Diese Geschichte um den Ehemann erzählt Selena einer wildfremden Frau im Zug. Kurze Zeit später verschwindet die Babysitterin. Die Polizei stellt die Ermittlungen auf und sucht im Umfeld von Selena nach Informationen. Hat das Verschwinden der Babysitterin mit der Frau aus dem Zug zu tun? Wer war diese Frau aus dem Zug?

Ich kann nach dem Lesen dieses Thrillers sagen, dass für mich persönlich dieses Buch nicht an den Thriller aus dem letzten Jahr rankommt. In Ungers neuem Buch fand ich, dass keine überzeugende Atmosphäre vorlag und zudem viel zu viele Perspektiven den Plot durcheinandergebracht haben. Dies hatte die Wirkung, dass ich ab und zu mal zurückblättern musste, um den Zusammenhang sowie Infos einzelner Personen noch mal wahrzunehmen. So empfand ich auch die Spannung des Buches nicht so hoch, wie erwartet. Teilweise gab es viele Abschnitte, wo die Handlung sehr in die Länge gezogen worden ist und mich das Buch an diesen Stellen gelangweilt hat. Auf der anderen Seite gab es aber dann wiederrum paar Kapitel wo Schlag auf Schlag Ereignisse passieren und man kaum zur Pause kommt. Folglich war es für mich persönlich ein Hin und Her.

Um auf die Figuren noch einmal zu sprechen zu kommen, fand ich, dass die wichtigsten Figuren wie Selena ausreichend dargestellt worden sind, um als Leser ein Bild über die Figuren zu erhalten. Zu Selena war es für mich schwer als Leser eine Bindung aufzubauen, jedoch fand ich sie von ihrer Gestaltung her interessant gestaltet worden. Was sehr an diesem Buch zu loben wäre – auch wenn ich die Spannungskurve nur mittelmäßig fand – war das Ende und die damit verbundene Auflösung. Auch wenn diese teilweise antizipierbar war, war sie trotzdem genial!

Fazit: Es ist mal wieder ein Buch, welcher mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Obwohld das Ende grandios war und Selena als Figur gut ausgearbeitet war, fand ich die Perspektiven sehr irreführend sowie den Spannungsbogen in seiner Gestaltung ausbaufähig. So bewerte ich das Buch mit 2,5 bis 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Guter Plot, jedoch schwächelnde Darstellung des Szenarios

Die Burg
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Wie wird Deutschland in der Zukunft aussehen?
Mit „Die Burg“ erschafft der Autor Leo Hart einen Zukunftsthriller, der im modernen Deutschland spielt. Das Szenario ist wie folgt geschaffen: Eine moderne ...

Wie wird Deutschland in der Zukunft aussehen?
Mit „Die Burg“ erschafft der Autor Leo Hart einen Zukunftsthriller, der im modernen Deutschland spielt. Das Szenario ist wie folgt geschaffen: Eine moderne Elite hat sich in die Enklaven auf dem Land zurückgezogen. Dabei ist die Burg der perfekte Ort dafür. Ein ehemaliger Mitbegründer dieser Enklave namens Saltzman, welcher jetzt bei der Polizei ist, muss zurück zur Burg kommen. Sein ehemaliger Freund Leyland erwartet ihn. Als aber Saltzman ankommt, ist sein Freund tot. Folglich nimmt der Protagonist dieses Buches die Ermittlungen auf und stellt fest, dass Leyland an der nächsten Entwicklungsstufe des Menschen arbeitete. Zudem hat er Saltzman wichtige Botschaften hinterlassen, die ihm helfen sollen, das Tatmotiv herauszufinden.
Dieser Thriller hat mich sehr neugierig gemacht, da der Handlungsort nicht wieder die USA oder Großbritannien sind, sondern die Handlung direkt „vor Ort“ stattfindet. So stürzte ich mich in dieses Abenteuer und kann nach dem Beenden dieses Buches behaupten, dass mich der Plot in seinen Grundzügen gut unterhalten ist. Dem Autor gelingt es reichlich Spannung zu entwerfen und mich als Leser beim Leseprozess zu fesseln. Zudem tauchen im Buch schöne Wendungen auf, welche die Spannung positiv beeinflussen. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass ich das Buch eindeutig zu kurz fand. Ich hatte nicht die Möglichkeit mich auf das Setting einzulassen. Hier finde ich auch, dass aus dem Setting nicht viel gemacht worden ist. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht die Möglichkeit hatte, das Szenario – also die Rahmenbedingungen – des „Zukunftsdeutschlands“ näher kennenzulernen. Die Handlung passierte, aber alles drum herum war für mich noch nicht greifbar. Zudem hätte ich mir noch eine tiefere Thematisierung des Protagonisten sowie anderer relevanter Nebenfiguren gewünscht. Was jedoch noch nicht ist, kann ja im zweiten Band, welcher in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres kommt, werden.
Fazit: Dem Autor gelingt es einen spannenden Plot zu entwerfen, welcher mich gut unterhalten hat. Schwächen nehme ich auf jeden Fall in der Darstellung des Settings sowie der Figuren wahr, sodass ich mir erhoffe, dass diese Schwächen im zweiten Band behoben werden, da die Idee hinter der Geschichte dem Autor wirklich gelungen ist. So bewerte ich das Buch mit schwachen 3 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.12.2021

Auf ein neues Abenteuer mit Mara und Co.

Sterbende Seelen
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Neben der Shepherd-Reihe von Ethan Cross gehört die Thriller-Reihe um Mara Billinsky und Co. zu meinen Lieblingsreihen. So merkte ich, dass Leo Born in jeden seiner neuen Teile mich immer gut überrascht ...

Neben der Shepherd-Reihe von Ethan Cross gehört die Thriller-Reihe um Mara Billinsky und Co. zu meinen Lieblingsreihen. So merkte ich, dass Leo Born in jeden seiner neuen Teile mich immer gut überrascht und überzeugen konnte. Jetzt erscheint schon der sechste Band und ich war gespannt auf welches Abenteuer wir uns mit Mara und Co. begeben.
In diesem Band steht der sechste Fall für die härteste Ermittlerin Deutschland an. In Frankfurt findet eine brutale Mordserie statt. Mara und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Eine Spur führt sie auf die italienische Insel Sizilien mitten in ein grausames Netz aus Zwangsprostitution und Drogenhandel. Um weiter im Fall voranzukommen, muss Mara eine Prostituierte namens Joy finden, da sie relevante Informationen liefern kann. Was Mara aber nicht weiß, ist das Joy auf der Flucht vor ihren Peinigern ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wird Mara Joy vor ihren Peinigern finden?
Wie man es von Leo Born kennt, entwirft der Autor direkt von Beginn an, einen spannenden Einstieg, sodass man direkt mitten im Geschehen ist. Die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man einen vielschichtigen Blick auf die Handlung hat. Besonders die Sicht aus Joy und italienischen Charakteren fand ich sehr spannend.
Besonders toll fand ich, dass Maras Weg nach Sizilien führt, da ich einen persönlichen Bezug zur Insel habe. Noch im Sommer habe ich die Insel zum siebten Mal besucht und jedes Mal bin ich fasziniert. Deswegen fand ich einzigartig, wie Mara sich im italienischen Dschungel durchkämpft. Zudem passieren in der Handlung Ereignisse Schlag auf Schlag, sodass man als Leser kaum zum Atem kommt. Man fiebert so mit Mara, Rosen aber auch den Nebencharakteren mit, sodass es auch auf der anderen Seite eine Achterbahn von Gefühlen wird. So empfand ich, dass besonders in diesem Buch der Action-Aspekt“ noch stärker betont worden ist, sodass dieses Buch - aber auch die ganze Reihe - meiner Meinung nach als Serie verfilmt werden könnte.
Mara aber auch Rosen sind mir schon sehr früh in der Reihe ans Herz gewachsen. Aus diesem Grund möchte ich auch irgendwie nicht, dass diese Reihe irgendwann enden wird. Deswegen erhoffe ich mir jetzt schon viele weitere Bände!
Fazit: Mit „Sterbende Seelen“ entwirft der Autor mal wieder einen spannenden Teil um die Krähe. Spannung, Action sowie eine tolle Atmosphäre sind in diesem Buch reichlich vorhanden! Als Krähen-Fans ist natürlich dieser Band ein Must-Read! Für Neulinge spreche ich für die ganze Reihe eine klare Leseempfehlung aus! Ich bewerte das Buch mit 5 Sternen!

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