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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2025

Lernen von Gegensätzen

Neuanfang in Notting Hill
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Das Cover gefällt mir gut, vor allem die Farbkombination ist sehr schön gewählt, es wäre vielleicht nur schön gewesen, wenn Joan ebenfalls auf dem Cover gewesen wäre.
Grundsätzlich mochte ich die Protagonisten ...

Das Cover gefällt mir gut, vor allem die Farbkombination ist sehr schön gewählt, es wäre vielleicht nur schön gewesen, wenn Joan ebenfalls auf dem Cover gewesen wäre.
Grundsätzlich mochte ich die Protagonisten des Buchs, nur gerade am Anfang waren Jess und Joan etwas dramatisch, was ihre Angst betrifft, fand ich. Sie hatten vor allem Angst. Auch, wenn ich es irgendwo verstehe, fand ich es übertrieben. Aber es war schön die Veränderung der beiden zu lesen und mit zu erleben. Vor allem, dass Generationen von einander lernen können, wenn man zuhört, sich darauf einlässt, aber den jeweils anderen auch machen lässt.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, es hat sich nur manchmal etwas gezogen und an anderen Stellen war es übertrieben kitschig, meinem Geschmack nach zumindest.
Das Buch an sich ist sehr vorhersehbar, es gab ein paar kleinere Überraschungen, aber nichts Weltbewegendes.
Fazit: Eine nette Geschichte mit zwei Liebesgeschichten für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Suche nach der Wahrheit

Die unsichtbare Hand
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Das Cover an sich finde ich recht unspektakulär und typisch für einen Triller, passt aber sehr gut zur Geschichte.
Die Geschichte fängt gut an und mit dem Schreibstil, der mir sehr gut gefällt, ist man ...

Das Cover an sich finde ich recht unspektakulär und typisch für einen Triller, passt aber sehr gut zur Geschichte.
Die Geschichte fängt gut an und mit dem Schreibstil, der mir sehr gut gefällt, ist man sofort mitten in der Geschichte. Es ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Dadurch ist man auch immer gut in der Geschichte geblieben und es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
Es hat gleich sehr spannend angefangen und ging auch spannend weiter. Man erfährt immer wieder kleine neue Details, die zu Spekulationen einladen und man sich irgendwann fragt, was wahr ist und was nicht. Es gibt auch immer wieder kleinere und größere Wendungen, die oft auch überraschend kommen und dem ganzen eine neue Richtung geben. Ab etwa der Hälfte des Buchs wiederholen sich manche Dinge leider ein wenig und ziehen es stellenweise ein wenig unnötig in die Länge.
Es ist jetzt kein spektakulärer Thriller mit ganz neuen Ideen, aber die Konstellation der Hauptfiguren ist spannend und auch die Geschichte ist solide aufgebaut.
Fazit: Nicht spektakulär, aber ein netter Thriller für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Die Stadt der Liebe

Die verschwundene Tochter
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Wie bei den anderen Bänden dieser Reihe finde ich auch hier das Cover wieder sehr schön gestaltet.
Ich habe bereits Band 1 und 2 dieser Reihe gelesen, daher kannte ich den Schreibstil der Autorin bereits ...

Wie bei den anderen Bänden dieser Reihe finde ich auch hier das Cover wieder sehr schön gestaltet.
Ich habe bereits Band 1 und 2 dieser Reihe gelesen, daher kannte ich den Schreibstil der Autorin bereits und habe auch dementsprechend leicht in die Geschichte hineingefunden. Hier wurde der Beginn nicht mehr ganz so explizit wiederholt, aber dennoch kann man das Buch auch gut lesen, ohne die anderen Bücher zu kennen, da jede Geschichte für sich steht.
Die Hauptfigur, Blake, war mir diesmal nicht ganz so sympathisch wie Claudia oder Lily, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Auch hier war der Lesefluss wieder sehr angenehm und beschwingt, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Das Ende war auf der einen Seite ein wenig kitschig und gleichzeitig auch nicht ganz so befriedigend wie in den anderen beiden Büchern, die ich schon gelesen habe, aber die Geschichte an sich war sehr spannend.
Fazit: Ein sehr schöner Roman für entspanntes Lesen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Schein und Sein

Wut und Liebe
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Das Cover ist recht unspektakulär und im typischen Diogenes-Design, daher kann ich dazu auch nicht viel sagen.
Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, es war gut zu lesen und hat einen ...

Das Cover ist recht unspektakulär und im typischen Diogenes-Design, daher kann ich dazu auch nicht viel sagen.
Der Schreibstil hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, es war gut zu lesen und hat einen auch sofort in die Geschichte hineingezogen.
Das Buch hält einige Wendungen und Überraschungen bereit. Vor allem das Ende war sehr überraschend für mich. Noah und Camilla waren auch recht glaubwürdige und spannende Protagonisten, wenn auch ein wenig exzentrisch. Wie fast alle anderen Figuren in dem Buch ebenfalls. Das Buch hat sich an keiner Stelle gezogen oder war langweilig, es hat sich bis zur unerwarteten Wendung am Höhepunkt immer weiter zugespitzt. Man haut auch die ganze Zeit mit Noah mitgefiebert, auch wenn man Camilla irgendwo verstehen konnte.
Fazit: Ein nettes Buch für zwischendurch, das Spaß gemacht hat zu lesen.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Lebendigkeit

Eine Welt nur für uns
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Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine Ruhe aus, die irgendwie zu dem Buch passt, auch wenn dieses nicht ruhig ist.
Ich muss zugeben, die Leseprobe hatte mich zuerst nicht überzeugt, aber im Nachhinein ...

Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine Ruhe aus, die irgendwie zu dem Buch passt, auch wenn dieses nicht ruhig ist.
Ich muss zugeben, die Leseprobe hatte mich zuerst nicht überzeugt, aber im Nachhinein freue ich mich sehr, dass ich das Buch lesen durfte.
Es ist ein sehr einfaches und doch auch komplexes Thema. Es ist nicht spannend im klassischen Sinne, auch wenn man immer mehr mit Vincent mitzufiebern beginnt und hofft, dass er seine Ariane findet. Hauptthema ist aber der Umgang mit dem Ende des Krieges, dass er eigentlich viel länger geht, als bis zum Ende der Kampfhandlungen. Der Schreibstil hingegen hat mir unglaublich gut gefallen. Dieses Buch zeigt durch mehrere Perspektiven, die meisterhaft mehrfach innerhalb eines Kapitels wechseln, wie vom Krieg gezeichnete diese Anfangszeit des Friedens erleben. Die Figuren von Vincent, Fabien und Saskia als Hauptfiguren und allen Nebenfiguren wirken echt und man kann mit ihnen fühlen und sich in sie hineinversetzen. Das Ende hielt eine Wendung bereit, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte.
Das Buch trumpft auch mit sehr vielen wortgewaltigen und zum Nachdenken anregenden Sätzen auf, mein Buch ist voller Einmerker nach dem Lesen.
Das erste Drittel war noch nicht ganz so spannend, aber danach hat es meiner Meinung nach sehr angezogen und ich konnte es kaum noch weglegen.
Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, dass die Schrecken der Nachkriegszeit lebendig werden lässt.

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