Wie geht Adele damit um, dass sie sich verliebt hat? Die Frage zieht sich durch die toll illustrierten Cartoons. Schon die Vorstellung der Hauptpersonen ist schon witzig gestaltet. In gewohnter Weise zynisch ...
Wie geht Adele damit um, dass sie sich verliebt hat? Die Frage zieht sich durch die toll illustrierten Cartoons. Schon die Vorstellung der Hauptpersonen ist schon witzig gestaltet. In gewohnter Weise zynisch bringen es die kurzen Geschichten auf den Punkt. Adeles Liebesleben gestaltet sich erwartet schwierig. Der Neue in der Schulklasse hat es ihr angetan und Gabriel ist wie immer abgemeldet und nur da, um von der eigensinnigen und selbstbewussten Adele malträtiert zu werden. Ich finde die Geschichten amüsant, liegt auf meiner Humorlinie. Der Verlag hat inzwischen die Altersempfehlung auf 8 Jahre angehoben, die ersten Bücher waren bei Erscheinen noch ab 7 Jahren ausgewiesen. Das finde ich gut, denn um den Humor zu verstehen, braucht es etwas mehr Reife, um die Inhalte richtig einordnen zu können. Schräger kann ein Comic kaum noch sein!
Diesen Paris-Reiseführer kann ich allen empfehlen, die eine Reise in die Hauptstadt der Liebe planen. Er eignet sich sowohl für Paris-Neulinge als auch für Reisende, die die Stadt schon öfters besucht ...
Diesen Paris-Reiseführer kann ich allen empfehlen, die eine Reise in die Hauptstadt der Liebe planen. Er eignet sich sowohl für Paris-Neulinge als auch für Reisende, die die Stadt schon öfters besucht haben. In Paris gibt es neben den bekannten Sehenswürdigkeiten so viel mehr zu entdecken. Und auch auf diese, vielleicht weniger bekannten Attraktionen, macht dieser Reiseführer aufmerksam und bietet jede Menge Anregungen.
Der Reiseführer zeichnet sich durch die klare Struktur aus. Nach einem Abschnitt, der bei der Erstorientierung hilft, wird einem die Stadt mittels 13 Touren nähergebracht. Eine Stadt entdeckt man am besten zu Fuß und so enthalten die Tourenvorschläge auch Empfehlungen für einen Spaziergang. Es wird auf die Sehenswürdigkeiten eingegangen, praktische Infos und kleine Geschichten runden die Tour ab. Besonders hilfreich fand ich die jeweils zur Tour passenden Stadtplanausschnitte, auf denen auch Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten in dem jeweiligen Viertel verzeichnet sind. Zusätzlich sind auch Hinweise auf lohnenswerte Ziele in der Umgebung von Paris enthalten, nicht nur Versailles ist einen Besuch wert. Den Abschnitt Nachschlagen und Nachlesen kann ich auch sehr empfehlen, hier findet man nicht nur lohnende Infos zu Geschichte und Kultur, sondern auch Tipps zu weiterführender Literatur. Das Register leistet auch gute Dienste. Wie in allen Reiseführern des Verlages, die ich kenne, ist auch hier ein herausnehmbarer Faltplan enthalten. Zusätzlich bietet der Verlag auch eine App an (ein Freischaltcode findet sich im Buch), über die man sich die aktuellsten Infos holen und vor Ort noch besser planen kann. Für mich eine ideale Kombination. Ein echtes Rund-um-Paket, das viel bietet und dazu in einem handlichen Format vorliegt, so dass der Reiseführer als ständiger Begleiter auf den Entdeckungstouren geeignet ist, perfekt ergänzt durch die App.
Das Buch hätte mich, nur aufgrund des Covers nicht gereizt, es besitzen zu wollen. Die Leseprobe hatte mich dann neugierig gemacht, obwohl ich kein Fan von Liebesromanen bin. Jetzt war ich gespannt, wie ...
Das Buch hätte mich, nur aufgrund des Covers nicht gereizt, es besitzen zu wollen. Die Leseprobe hatte mich dann neugierig gemacht, obwohl ich kein Fan von Liebesromanen bin. Jetzt war ich gespannt, wie die Autorin auf die kulturellen Unterschiede zwischen einer marokkanischen und einer deutschen Familie eingeht.
Zur Handlung: Amaya ist 30, lebt in Hamburg und arbeitet als Schauspielerin. Schon allein das war schwierig für ihre marokkanischen Eltern, vor allem für ihren Baba, zu akzeptieren. Amaya ist mit der Kultur ihrer Eltern eng verbunden, lebt aber ihr eigenes, selbstbestimmtes Leben, auch wenn dies Kämpfe bedeutet. Sich behaupten muss sie sich auch in Liebesdingen, denn so einfach einen Muslim heiraten, weil es ihren Eltern so besser gefiele, kann sie nicht. Ihr Herz entscheidet anders, macht alles schwierig und stürzt sie und ihre Familie ins Chaos.
Vorneweg: das Buch liest sich vom Schreibstil her gut und flüssig. Die Charaktere sind überwiegend gut beschrieben, mit all‘ ihren Ecken und Kanten, aber auch nicht frei von Klischees. Nur Daniel, Amayas Freund, kommt etwas nebensächlich und blass rüber. Amaya wirkt als Charakter selbstbezogen und wird mir aufgrund ihrer Handlungsweise im Verlauf des Romans immer weniger sympathisch. Abla Alaouis wechselt vom aktuellen Erzählstrang oft in die Vergangenheit, erzählt auch von der Kindheit Amayas. Das stellt für den Lesefluß kein Poblem dar, im Gegenteil, es macht es für den Leser einfacher zu verstehen, was ihre Beweggründe sind und wie sie sich zu dem Menschen entwickelt hat, der sie ist. Und hilft auch, einen Einblick in den elterlichen Kulturkreis zu bekommen. Ich bewundere beim Lesen die Geduld Daniels dass er all‘ das mitmacht, was Amaya ihm als Freund letztendlich zumutet. Die Einblicke in die Filmwelt bereichern die Geschichte als Nebenhandlung.
Der Roman ist beschrieben als witzige Liebeskomödie, was ich nicht unterstreichen kann. So richtig witzig oder spritzig fand ich die Geschichte nicht geschrieben. Die Autorin erzählt aus dem Leben, beschreibt das Geschehen und was die Hauptprotagonistin empfindet. Interessant zu lesen in Bezug auf die kulturellen Aspekte und die Probleme, die eine Darstellerin hat, gut mit einer Rolle besetzt zu werden, aber wenig humorvoll.
Empfehlung: wer einfache Unterhaltungslektüre für den Urlaub sucht, kann das Buch ruhig zur Hand nehmen und danach gleich weiterverschenken, ein zweites Mal lesen werde ich es nicht.
1924, zwei Jahre nach dem ersten Band, ist Alma noch immer als Fräulein vom Amt im Dienst. Ganz Baden-Baden begeistert sich für eine Aufführung der Oper AIDA und bewundert die begleitende Ausstellung ägyptischer ...
1924, zwei Jahre nach dem ersten Band, ist Alma noch immer als Fräulein vom Amt im Dienst. Ganz Baden-Baden begeistert sich für eine Aufführung der Oper AIDA und bewundert die begleitende Ausstellung ägyptischer Repliken, bis der Mord an dem Star-Tenor die Stadt erschüttert. Alma gerät in die Ermittlungen und dabei auch in Gefahr.
Auf das Buch hatte ich mich schon gefreut und ich wurde auch nicht enttäuscht. Der zeitliche Rahmen der Handlung spiegelt eine interessante Zeit wider, die Jahre, in denen auch meine Großmutter Anfang 20 war. Von daher interessiert mich die gut recherchierte Gesellschaft, mit allen Zwängen und neuen Freiheiten. Und es ist dem Autorinnenduo gut gelungen, ein interessantes Abbild der damaligen Jahren zu entwickeln, mit unterschiedlichen Charakteren, die glaubwürdig wirken und in die man sich einfühlen kann. Dabei kommt auch der Kriminalfall nicht zu kurz und der Schluss überrascht. Ein kurzweiliges Buch, das unterhält.
Die 5a ist wieder da und muss in ein anderes Klassenzimmer umziehen, direkt neben das Lehrerzimmer. Und das verschafft der Schülerschaft neue Einblicke …
Wie bereits der erste Band, ist dieser auch sehr ...
Die 5a ist wieder da und muss in ein anderes Klassenzimmer umziehen, direkt neben das Lehrerzimmer. Und das verschafft der Schülerschaft neue Einblicke …
Wie bereits der erste Band, ist dieser auch sehr witzig zu lesen. Vor allem die Gedanken und Kommentare des Klassenkaters Bürste sind wieder genial und machen einfach Laune.
Das Buch ist gut zu lesen, prima strukturiert und die gelungenen Illustrationen ergänzen den Text optimal.
Die Klasse ist trotz der Scherze, die oftmals einfach nicht so laufen, wie es gedacht war, sehr sozial und sorgt sich auch schon mal über die Lehrerin, die zur Reha ist. Und wenn die Lehrer so speziell Dart spielen, ist es kein Wunder, wenn die 5a auch auf komische Ideen kommt. Für Kinder ab der 3. Schulklasse geeignet, sie werden ihren Spaß haben.