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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2021

Gut strukturierter Reiseführer

Languedoc-Roussillon Reiseführer Michael Müller Verlag
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Ralf Nestmeyer ist ein lesenswerter und hilfreicher Reiseführer gelungen. Sehr umfangreich und dabei von der Größe her so, dass man ihn ständig dabeihaben kann. Eine klare und durchdachte Gliederung hilft ...

Ralf Nestmeyer ist ein lesenswerter und hilfreicher Reiseführer gelungen. Sehr umfangreich und dabei von der Größe her so, dass man ihn ständig dabeihaben kann. Eine klare und durchdachte Gliederung hilft bei der Orientierung. Viele kleinere, in den Reiseführer integrierte Karten und die zusätzliche, herausnehmbare Faltkarte sorgen dafür, dass man sich gut zurechtfindet. Ergänzt wird der Reiseführer mit einem informativen Nachschlageteil, Vorschläge für Wandertouren und in den Reiseführer eingestreuten Infoblöcken, die auch ungewöhnliche und amüsante Einblicke geben.
Viele Restauranttipps, Übernachtungsvorschläge und Informationen zu Markttagen und Museen der Region ergänzen die Schilderungen zu den einzelnen Orten.
Und alles liest sich sehr gut. Sachlich und informativ, wo es erforderlich ist. Aber nicht trocken, wenn es um Geschichte und Geschichtchen geht.
Ich selbst war schon oft im Languedoc unterwegs und kenne insbesondere das Aude und Hérault gut. In dem Reiseführer fand ich vieles Bekannte wieder und dazu auch Neues, was sich zu entdecken lohnt. Für Reisevorbereitung und -begleitung kann ich den aktuellen Reiseführer uneingeschränkt empfehlen.

Für Reisevorbereitung und -begleitung uneingeschränkt zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Unternehmungslustiges Eichhörnchen

Pepino Rettungshörnchen
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Pepino ist ein junges Eichhörnchen und lebt mit seinem jüngeren Bruder, seiner Mutter und seinem Onkel auf dem Dachboden über eine Feuerwache. Kein Wunder, dass der unternehmungslustige Eichhörnchen-Junge ...

Pepino ist ein junges Eichhörnchen und lebt mit seinem jüngeren Bruder, seiner Mutter und seinem Onkel auf dem Dachboden über eine Feuerwache. Kein Wunder, dass der unternehmungslustige Eichhörnchen-Junge auf die Idee kommt, die Feuerwehr auf den Rettungseinsätzen zu begleiten und sich berufen fühlt, seinen Teil zur Rettung beizutragen.
Und so kommt es, wie es kommen muss, auch Pepino gerät in Gefahr, ein Marder ist hinter ihm her.
Ich finde das Buch sehr liebevoll gestaltet. Die wunderbaren Zeichnungen von Nora Paehl illustrieren die Geschichte hervorragend und veranschaulichen die Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir auch gut, die Handlung ist kindgerecht, humorvoll und spannend verfasst.
Fazit: eine nette Geschichte, in der auch betont ist, wie wertvoll Zusammenhalt in der Familie und Freundschaft sind.

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Abenteuer einer jungen Zahnfee

Lambadu (Band 1)
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Lambadu ist eine junge Zahnfee, sie lebt gemeinsam mit ihren Tanten und anderen Zahnfeen zusammen und ist noch in der Ausbildung. Ihr bester Freund Cooper ist ein technisch begabter Schmetterling und ihr ...

Lambadu ist eine junge Zahnfee, sie lebt gemeinsam mit ihren Tanten und anderen Zahnfeen zusammen und ist noch in der Ausbildung. Ihr bester Freund Cooper ist ein technisch begabter Schmetterling und ihr Pferd Joe Braun steht ihr auch zur Seite. Mit Cooper erlebt sie bald ein unterwartetes Abenteuer, das sie vor Herausforderungen stellt, bei denen es auch darauf ankommt, zusammen zu halten.
Es knistert vor Magie in der Geschichte, Elfen, Zauberer, ein Zwerg und böse Hexen mit ihren Wölfen spielen darin eine gewichtige Rolle. Märchenbücher und ihre Gestalten entwickeln ein ungewolltes Eigenleben. Alles scheint auf dem Kopf zu stehen!
Man merkt: hier ist ein umfassendes, magisches Universum entstanden, mit vielfältigen Figuren. Beim Lesen muss man sich schon konzentrieren, um nicht den Überblick zu verlieren, so bunt und abwechslungsreich ist die Geschichte geschrieben. Aber am Ende schließt sich der Kreis.
Ein wirklich schönes und sehr kreatives Buch, dem man anmerkt, dass es mit Liebe geschrieben wurde. Letztendlich trägt es die Aufforderung in sich, mehr miteinander zu unternehmen und sich nicht in der digitalen Welt abzukapseln. Die Illustrationen sollen auch nicht unerwähnt bleiben, sie sind gelungen und runden die Geschichte ab.
Die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist passend, viel jüngere Leser könnten doch etwas überfordert sein.

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Nicht alles ist so, wie es scheint.

Die Toten von Lindau
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Ein neues Ermittlerteam startet gleich mit einem Mordfall. Niklas, der junge Ermittler, der frisch aus München versetzt wurde, wo er eine Profiler-Karriere anstrebte und Emma, die erfahrene Kriminalistin, ...

Ein neues Ermittlerteam startet gleich mit einem Mordfall. Niklas, der junge Ermittler, der frisch aus München versetzt wurde, wo er eine Profiler-Karriere anstrebte und Emma, die erfahrene Kriminalistin, Großmutter und tierliebend. Beide müssen sich noch aneinander gewöhnen. Aber es ist zu merken, dass auf beiden Seiten Sympathien mitschwingen.
Sowohl der Kriminalfall, als auch die Entwicklungen im privaten Umfeld von Niklas und Emma machen Spaß beim Lesen. Während Niklas beginnt, sich einzurichten, neue Freunde zu finden und Tiere näher als eigentlich erwünscht kennenlernt, engagiert sich Emma – neben der Begeisterung für ihren Beruf – für den Gnadenhof ihres Mannes. Das Tierwohl steht im Zentrum – nicht nur auf dem Gnadenhof, auch ergibt sich rasch ein Bezug zu dem aktuellen Fall. Die Auflösung ist zu Beginn nicht vorhersehbar und das Finale selbst gestaltet sich spannend und überraschend. Mir gefällt dabei auch gut, dass neben den beiden Hauptprotagonisten auch weitere Personen aus dem Ermittlerteam eingebunden sind.
Das Buch liest sich sehr gut und flüssig, während ich nach dem ersten Drittel noch eine kurze Lesepause eingelegt hatte, konnte ich mich dann kaum noch lösen. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall aus Lindau!
Fazit: Empfehlenswerter Krimi, der dazu in einer wunderbaren Region spielt!

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Ein sehr bewegendes Buch.

Der Junge, der den Wind einfing
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In seiner Autobiografie erzählt William Kamkwamba von seinem Leben in einem armen Dorf in Malawi.
Auch wenn das Leben dort nicht einfach war, erlebte er schöne Zeiten – bis zu dem Zeitpunkt, als die Hungersnot ...

In seiner Autobiografie erzählt William Kamkwamba von seinem Leben in einem armen Dorf in Malawi.
Auch wenn das Leben dort nicht einfach war, erlebte er schöne Zeiten – bis zu dem Zeitpunkt, als die Hungersnot kam und sich für alle das Leben einschneidend veränderte. Der kleine William, der ein guter Schüler war, sollte diese weiter besuchen, aber das Schulgeld konnte von seinem Vater nicht aufgebracht werden. So half er auf dem Feld und brachte sich viel Wissen selbst bei, las viel in der Bücherei, lernte viel über physikalische Zusammenhänge. Ein Buch inspirierte ihn, sich selbst am Bau eines Windrades mit Teilen vom Schrottplatz zu versuchen - mit Erfolg - und erzeugte so für seine Eltern die notwendige Elektrizität. Später konnte er auch noch seinem ganzen Dorf weiterhelfen.

Mir haben an dem Buch besonders die eindringlichen Schilderungen des Dorflebens gefallen und dass aus aussichtsloser Lage heraus ein junger Mensch etwas schaffen kann, trotz vieler Widerstände seine Vision umsetzt und so etwas Positives bewirkt. Die Schilderungen der Hungersnot ist eindringlich. Wir machen uns keine Vorstellungen davon, was Hungern bedeutet. Hier bekommt man beschrieben, was die Menschen versuchen, um das eigene Überleben zu sichern. Und welche Rolle Korruption spielt.

Dieses Buch zieht einen in seinem Bann, egal ob Afrikakenner oder nicht. Sicher sollte man mit der Bezeichnung „Held“ vorsichtig umgehen, aber hier ist sie nachvollziehbar und angebracht. William hat viel Bedeutendes für seine Gemeinschaft bewegt und auch für sich selbst, denn nur so hat er die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm auch den weiteren Schulbesuch ermöglichte. Bryan Mealer, der das Buch mit ihm gemeinsam schrieb, hat gute Arbeit geleistet. Es gelingt ihm, in einige Passagen auch etwas Humor einfließen zu lassen. Der Schreibstil des Buches, aus der Ich-Perspektive erzählt, gefällt mir gut, es liest sich flüssig, man kann einfach nicht aufhören. So ging es zumindest mir.

Mein Fazit: Unbedingte Leseempfehlung und den Film, dem diese Geschichte zugrunde liegt, werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

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