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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2020

Zum Täumen schön

Dream Again
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Jude und Blake waren mal ein paar und beide hatten große Träume: Sie wollte groß als Schauspielerin rauskommen und bekam als ersten Schritt eine Hauptrolle in einer in L.A. produzierten Serie; Er wollte ...

Jude und Blake waren mal ein paar und beide hatten große Träume: Sie wollte groß als Schauspielerin rauskommen und bekam als ersten Schritt eine Hauptrolle in einer in L.A. produzierten Serie; Er wollte Basketballstar werden und war gefeierter Nachwuchsstar der Uni-Mannschaft in Woodshill. Doch als sich Jude von Blake trennte, weil ihnen die Entfernung weder in der Beziehung noch in der Erfüllung ihrer Karriereträume gut tut, beginnen beide Träume nach und nach zu bröckeln. Blake verletzt sich in einem Spiel sehr und als ein Kreuzbandriss diagnostiziert wird ist fraglich, ob seine Karriere schon zu Ende ist, bevor sie wirklich begonnen hat.
Doch auch Judes Zukunft scheint nicht wirklich von Glück gekrönt, da ihre Serie nach nur einer einzigen Staffel abgesetzt wird, sie anschließend keine einzige Rolle mehr bekommt und schlussendlich aufgrund großer Geldsorgen zu ihrem Bruder nach Woodshill ziehen muss.
Dort treffen die beiden wieder aufeinander, denn Blake ist der Mitbewohner von Judes Bruder. Zu Beginn scheint es nicht möglich, dass beide friedlich unter einem Dach leben können - zu viele unausgesprochene Gefühle stehen zwischen den Beiden.

Doch als sich Jude nach ein paar Wochen in Woodshill langsam einlebt und neue Kontakte knüpft, die auch Freunde von Blake sind, scheinen sich die beiden wieder zwangsweise aufeinander zuzubewegen. Und was beide nicht bedacht haben, ist, dass urplötzlich die alt bekannte Leidenschaft wieder aufflammt.

Mich hat Mona Kasten mit diesem Buch wieder erneut zum Träumen gebracht: eine außergewöhnliche, aber trotzdem alltagsnahe Geschichte, sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten, eine sich aufbauende Leidenschaft, ein gelungener Spannungsbogen und die zuckersüße Hoffnung auf ein Happy End - Märchenhaft!!!
Ich kann dadurch nur hoffen, dass es nicht der letzte Band der again-Reihe war, sondern wir in einem weiteren Band zukünftig zurückkehren können - ich habe immer noch nicht genug und möchte mehr davon!

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Lernen wieder zu hoffen

Hope Again
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"Hope again" ist der vierte Teil der New-adult-Reihe, um die Studenten-clique aus Woodshill von Mona Kasten.

Nach einer etwas längeren Pause kehrt die Geschichte an den Campus zurück und erzählt die ...

"Hope again" ist der vierte Teil der New-adult-Reihe, um die Studenten-clique aus Woodshill von Mona Kasten.

Nach einer etwas längeren Pause kehrt die Geschichte an den Campus zurück und erzählt die Innenwelt von Everly Penn. Everly besucht wie Dawn (Hauptperson aus Band zwei) die Schreibwerkstatt des äußerst gut aussehenden Lehrbeauftragten Nolan. Im Gegensatz zu Dawn schmachtet Everly aber nicht nur das gute Äußere von Nolan an, sondern ist bereits seit den ersten Minuten des Seminars in ihn verliebt. Im Verlauf der Handlung offenbart sich, dass auch Nolan etwas für Everly empfindet - aufgrund der hochschulischen Hierarchie aus Studentin und Lehrender - jedoch natürlich (derzeit) keine Zukunft für die beiden besteht.

Das Prinzip der Bücher von Mona Kasten wird auch in diesem Band beibehalten: zwei sehr sympathische Figuren treffen aufeinander, verlieben sich, haben sehr romantische und sexuell aufgeladene Stunden miteinander, können aber aufgrund von Erfahrungen, Erlebnissen und z.T. Traumata aus der Vergangenheit nicht vollkommen zueinander finden und durchleiden ein tiefes Tal, bevor sie es zusammen schaffen, ihre Vergangenheit zu bewältigen und eine gemeinsame Zukunft miteinander aufzubauen.
Das ist mittlerweile nichts neues, aber dennoch macht es Spaß diese Geschichten auf immer wieder andere Art und Weise zu lesen.
Das besonders schöne dabei ist, dass auch die Charaktere der anderen Bücher immer wieder auftauchen und man so als Leser erfährt, wie die Geschichte weitergeht.

Ein toller vierter Band!

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Veröffentlicht am 31.07.2020

Für mich der bisher beste Fitzek

Der Augensammler
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Ich habe den "Augensammler" bereits vor 8 Jahren zum ersten Mal gelesen - damals als eines meiner ersten Bücher von Sebastian Fitzek und von einer Freundin ausgeliehen - und weil ich so begeistert von ...

Ich habe den "Augensammler" bereits vor 8 Jahren zum ersten Mal gelesen - damals als eines meiner ersten Bücher von Sebastian Fitzek und von einer Freundin ausgeliehen - und weil ich so begeistert von diesem Buch war, musste es unbedingt einen Platz in meinem eigenen Regal bekommen; weswegen ich das Buch jetzt erneut gelesen habe. Mein Fazit diesmal: es ist genauso spannend, atemraubend und trotz der z.T. grotesken sowie wahnsinnigen Ansichten des Augensammlers faszinierend, wie beim ersten Mal des Lesens - oder besser gesagt verschlingens.

Der Journalist Alexander Zorbach, und ehemaliger Polizist, wird zum Hauptverdächtigen einer neuen Mordserie: der Mörder tötet die Mütter, schneidet ihnen ein Auge heraus und versteckt die Kinder. Der Vater hat anschließend genau 45:07 Minuten Zeit, um das Versteck der Kinder zu finden und sie lebend aus dem Gefängnis zu befreien. Kommt er nicht rechtzeitig, so ertrinken die Kinder.

Alexander Zorbach versucht der Polizei zu beweisen, dass er nicht der gesuchte Täter ist, verstrickt sich dabei jedoch immer mehr in die Machenschaften des Augensammlers und muss letztendlich einsehen, dass er sein Schicksal kaum noch abwenden kann und seine Familie auf qualvolle Art und Weise mit dem Augensammler verbunden ist.

Mit den bewährten Fitzek-Manövern, Kliffhänger am Ende jedes Kapitels, gelingt es dem Autor wieder einmal den Leser so sehr an die Geschichte zu fesseln, dass man fast fieberhaft weiterliest, um möglichst schnell des Lösungs Schlüssel in der Hand zu halten.

Ich bin wieder begeistert und kann es kaum erwarten auch den zweiten Teil, "Augenjäger" ein zweites Mal zu lesen.

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Veröffentlicht am 31.07.2020

Ein Fall im Kunstgewerbe

Die dunkle Stunde der Serenissima
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Commissario Brunetti nimmt den Fall einer jungen Studentin an, die ihn bittet ein in ihrer Familie begangenes Verbrechen aufzuklären und eventuell für unberechtigt erklären zu lassen.
Schon nach den ersten ...

Commissario Brunetti nimmt den Fall einer jungen Studentin an, die ihn bittet ein in ihrer Familie begangenes Verbrechen aufzuklären und eventuell für unberechtigt erklären zu lassen.
Schon nach den ersten Ermittlungen wird Brunetti klar, dass seine Spuren ins Kunstgewerbe von Venedig führen und ihn auf Kunstgeschäfte während des zweiten Weltkrieges aufmerksam machen, die eventuell nicht ganz koscher verlaufen sind.
Währenddessen wird seine Auftraggeberin ermordet, sodass er jetzt offiziell in einem Mordfall ermitteln kann und ihm anderen Wege offenstehen, um dem Motiv und den Zusammenhängen zwischen den Vorfällen nachzugehen.
Insgesamt ein kurzweiliger, spannender Krimi, der sich auf historische Abläufe beruft.

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Veröffentlicht am 19.07.2020

Ein Roman für starke, selbstbewusste Frauen

Jane Eyre
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Jane Eyre erlebt einiges in ihrem Leben, bevor sie wahre Freude, Zufriedenheit und Ruhe findet. Es fasziniert mich sehr, wie schon um 1850 Charlotte Bronte Ideale in Bezug auf Gleichwertigkeit sozialer ...

Jane Eyre erlebt einiges in ihrem Leben, bevor sie wahre Freude, Zufriedenheit und Ruhe findet. Es fasziniert mich sehr, wie schon um 1850 Charlotte Bronte Ideale in Bezug auf Gleichwertigkeit sozialer Stellungen und Gleichwertigkeit der Geschlechter durch die Romanfigur Jane Eyre vermittelte und als Hauptaussage des Romans durchblicken lässt, dass Frauen keine Beziehung oder Ehe zu einem Mann eingehen sollten, in denen diese beiden Grundsätze nicht gegeben sind.

Jane wächst als Waisenmädchen in dem Haus ihrer Tante auf. Doch anstatt mit Liebe und Gütigkeit umsorgt zu werden, erlebt sie viele Gemeinheiten, Ungerechtigkeiten und sehr viel Unfreundlichkeit. Doch diese Erlebnisse sind es wahrscheinlich, die in Jane einen sehr bescheidenen, freundlichen, liebevollen, nach Gerechtigkeit strebenden und starken Charakter formen lassen.
Dadurch besteht sie auch die strenge Schule, in welche sie ihre Tante schickt, nachdem im Haus nur noch Streitereien aufwarten lassen und Jane auch nicht mehr mit Bestrafungen in ihren Ansichten gebrochen werden kann.
Dieser ersten Charakterzüge lassen Jane fleißig lernen, sodass sie nach Abschluss der Schule eine Gouvernantenstelle bekommt.
Mit der Zeit verliebt sie sich in den Hausherren Mr. Rochester - doch ihre Liebe kann beim ersten Mal nicht bestehen- zu unterschiedlich empfindet Jane soziale Stellung, sodass sie sich nicht in die vollkommene Abhängigkeit begeben will. Nach einem Jahr allerdings verändern sich durch eine Reihe von Geschehnisse die Dinge so, dass Jane im sozialen Status Mr. Rochester um nichts mehr nachsteht und im Geiste waren die beiden ohnehin auf einer Ebene, sodass Jane die Ehe eingeht und von da an endlich ein ruhiges und friedliches Leben führen kann.

Mich hat diese Geschichte sehr berührt und ich kann sie nur allen Frauen empfehlen, die ebenfalls an ihre eigenen Ideale glauben und nach einem Leben streben, in denen sie alle ihre Grundsätze erfüllen können.

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